Mal eine Frage an die inspirierende DIY-Gemeinde:
Ich würde gerne unsere sehr gut und effizient laufende Gas-Brennwertheizung in der Übergangszeit mit einer Split-Klimaanlage unterstützen.
Ein Innengerät herkömmlicher Bauart kommt für mich allerdings sowohl aus ästhetischen als auch aus Komfortgründen nicht infrage. (Das würde ich jetzt ungern diskutieren. Ich habe schon einige Split-Klimageräte installiert und kenne ihre Vorteile. Aber ich mag diese Kisten persönlich einfach nicht, und ich mag auch den Luftzug nicht, den sie erzeugen. Betrachtet das bitte als feste Randbedingungen.)
In dem Raum, um den es hauptsächlich geht, ist unter dem Fenster ein zwei Meter langer Flachheizkörper montiert.
Was haltet ihr von folgender Idee?
Man ersetzt den Verflüssiger im Innengerät durch eine lange Kupferrohrleitung, die auf der Rückseite des Heizkörpers (ggf. über eine große Kupferblechplatte) so angebracht wird, dass sie das Wasser im Heizkörper erwärmt.
Bei der technischen Umsetzung stellen sich natürlich einige Herausforderungen. Beispielsweise: Wie bekommt man das Kupferrohr vernünftig und wärmeleitend mit dem Stahlheizkörper verbunden? Aber dazu habe ich schon die eine oder andere Idee.
Natürlich müsste man eine Vorrangschaltung einbauen, sodass die Klimaanlage im Heizbetrieb nur laufen darf, wenn die Gasheizung den Heizkörper gerade nicht versorgt. Andernfalls könnte das Klimagerät seine Wärme möglicherweise nicht ausreichend abgeben. Die Elektronik des Innengeräts, die man natürlich trotzdem irgendwie unterbringen müsste, würde dabei weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
Das Ganze ist viel Arbeit und wahrscheinlich ökonomischer Unsinn. Aber auch bei längerem Nachdenken gefällt mir die Idee eigentlich ziemlich gut.
Insbesondere würde ich damit die durch den Ventilator erzwungene Luftzirkulation im Raum vermeiden und stattdessen ausschließlich die natürliche Konvektion am Heizkörper sowie vor allem die Wärmestrahlung seiner großen Oberfläche nutzen.
Klar ist natürlich auch, dass der Kühlbetrieb nicht ohne Weiteres funktioniert, weil sich dann Kondenswasser am Heizkörper bilden und abtropfen würde.
Im letzten Sommer ging es allerdings nur um ein oder zwei wirklich heiße Wochen. Und in dieser Zeit könnte man tatsächlich einfach einen Topf unter den Heizkörper stellen, wenn man denn unbedingt kühlen wollte. ![]()
Mir geht es vor allem um folgende Fragen:
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Hat das schon mal jemand ausprobiert?
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Was müsste man bei der Umsetzung beachten?
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Welche technischen Schwierigkeiten seht ihr?
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Was habe ich möglicherweise übersehen?
Und nun noch etwas für alle Rechtsgelehrten:
Ja, ich habe die nötige Expertise, um so etwas umzusetzen – zumindest bilde ich mir das ein.
Und was ich noch nicht kann, werde ich eben lernen.
Und ja, ich habe auch die entsprechende Berechtigung. Den erforderlichen Schein habe ich in Polen gemacht.
Ich möchte das Ganze nicht gewerblich machen, sondern ausschließlich für den Eigenbedarf.
Ich freue mich auf eure Ideen, Erfahrungen und konstruktiven Einwände!
