Split-Klimaanlage - Das eskalierte aber schnell

Danke für eure Kommentare und die rege Beteiligung!
Ich werde mich am Wochenende in Ruhe einlesen.

Meinst Du diese Angaben?

Die kW-Angaben bei einer Wärmepumpe/Klimaanlage beziehen sich immer auf die Kühl- bzw. -Heizleistung. Wenn die Wärmepumpe eine 3,5 kW-Anlage ist, dann kann sie pro Stunden 3,5 kWh Wärmeenergie liefern und verbraucht dafür hoffentlich deutlich weniger als 3,5 kWh elektrische Energie.

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ja klar,
kW_ therm, kW_ el wäre gut immer klar dazuzuschreiben und kWh und kW nicht zu verwechseln, aber die Wenigsten kennen den Unterschied.

Ich beheize mein Haus von 1904 ausschließlich mit Split Klima Anlagen. Ich rate (im Gegensatz zu anderen ) von allen Herstellern ausser Daikin und Mitsubishi ab. Ich weiß dass viele Panasonic Anlagen toll finden, aber ich habe da zu viele Probleme mitbekommen.
Daikin hat einfach die beste Regelung und mit Perfera ein Modell im Angebot was vom Luftstrom und der Geräuschkulisse sowohl der Aussen als auch der Innegerät einach mega gut ist. Dennoch gibt es Menschen, die bei uns zu besuch sind, die selbst das leiseste Rauschen stört. Für solche Menschen sind Split Anlagen nicht geeignet.
Zudem haben meine Eltern nicht damit leben können, dass es keine Heizkörper mehr gibt wo man sich dransetzen kann wenn es kalt ist.
Mistubishi Anlagen sind sehr weit verbreitet und auch sehr zuverlässig. Ich mag aber Daikin lieber, das sie die bessere Regelung haben.
Zuerst würde ich aber klären, ob so etwas für deine Eltern überhaupt in Frage kommt, wegen Geräusch und fehlender Strahlungswärme.
Ich habe bis -9 Grad kein Problem mein Haus mit 300 qm Fläche und 3,8 m hohen Decken warm zu bekommen. Aber ab -5 wirds richtig teuer. Warm wirds aber trotzdem
Stefan

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Bei mir wirds ab minus 10Grad niemals teuer, immer noch günstiger als Holz.
Nur wird es schön langsam unangenehm zugig und laut.
Also kommt hier der unterstützende Holzofen von der anderen Seite mit zum Einsatz obwohl er nicht zulässig ist. Wegen R32?

Warum sollte der Ofen nicht zulässig sein? Du bewegst doch noch Luft innerhalb des Raums? Nicht wie Dunstabzug oder so.

War eine der ersten R32 Anlagen, da waren spezielle Bedingungen auch an die min. Raumgröße.
Kann aber durchaus auch wegen dem Luftaustausch, Be und Entfeuchtung sein daß in einem luftdichen Raum ein Unterdruck entstehen kann. Grund wurde keiner erwähnt.
Wenn es das wäre könnte ich den Lüfter dafür eventuell abklemmen. Verwende ich eh kaum.

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Stimmt schon beim Nachdenken, könnte nen gewissen Druckgradienten in dem Raum geben und Rauchgase reinziehen.

Wenn es das ist wäre es ev. sinnvoll den Ofen auf externe Luftzufuhr umzubauen. Den gab es jedenfalls auch mit externem Anschluss.

Wegen des schlechten scop faktors bei minustemperaturen habe ich auch specksteinofen und öl zentralheizung als Alternative.

Wenn die heizungsart geändert werden soll, weil die bewohner zu alt werden, um die holzheizung dauerhaft bedienen zu können, würde ich einen günstigen pelletofen kaufen. Es gibt öfen mit 2 tage vorratsbehälter. Das ausprobieren, ob die leute damit zurecht kommen. Dazu noch an geeigenter stelle eine split klimaanage.
Man kann ja die pellets mit eimer transportieren, also am lagerort der säcke in eimer umfüllen. Wer das ganze leben holzheizung bedient hat, der wird das hin bekommen.
Jeder mensch braucht zudem ne Aufgabe, um die man sich kümmern muss. Auch das hält fit und am leben.
Man muss nen kompromiss machen. Zu viel investition halte ich für übertrieben. Ausser, das ist mit dem erben so abgespreochen und die investition ist auch für den Nachfolger so in ordnung.

In einem luftdichten Raum betreibt man keinen Ofen. Es fehlt am nötigen nachströmenden Sauerstoff.
Da stehen dem schwarzen Mann die Kehrborsten zu Berge.

Das mußt Du erst mal schaffen einen Altbau mit 80m² Wohnfläche und alten Fenstern luftdicht hin zu bekommen.
Aber nachdem der Ofen vermutlich eine ganze Menge Luftnach außen befördert wäre es vermutlich sinnvoll nicht zusätzlich kalte Luft ins Wohnzimmer zu saugen sondern gleich den Ofen damit zu füttern.

Das halte ich für fast aussichtslos. Die nachströmende Luft ist zwar kalt, aber Luft hat eine geringe Dichte und eine geringe spezifische Wärmekapazität.
Exemplarisch ein Ofen mit 6kW Nennleistung, der pro Stunde 1,7kg Holz benötigt. Für deren vollständige Verbrennung werden etwa 25kg Luft benötigt die bei einem Temperaturunterschied von 20K etwa 0,14kWh "Kälte" eintragen. Also selbst bei -20°C bedeutet der Gewinn durch den externen Luftanschluss gerade knapp 1/4 kWh Wärmegewinn, bzw. vermiedener Verlust. Das ist überschaubar.

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DAS musst du mir bitte erklären ????
Ich kaufe hier Holz beim Landesamt für ca 75 Euro den Raummeter. Damit heize ich deutlich günstiger als mit der Split Klima ab ca -6 Grad.

Ich will. keine Bäume aufarbeiten. Eine ähnlichen Preis gab's bei uns mitten im Wald vor etwa 20 Jahren.