Bitte keine mobilen Öl/Gas Heizgeräte in Innenräumen verwenden! Diese dürfen bestimmungsgemäß nur in gut gelüfteten Räumen wie Garagen, Terassen etc benutzt werden. Andernfalls entsteht eine CO bzw. CO2 Vergiftung welche von Bewusstlosigkeit bis zum Tod führen kann.
Obendrein entfeuchten Klimaanlagen im Heizbetrieb nicht.
Bloß nicht! Die Probleme, die Du dir damit ins Haus holst, wüschst Du Deinem ärgsten Feind nicht!
Das genannte Fijutsu-Gerät ist im Heizbetrieb mit -15 bis +24 angegeben, da wird niemand erfrieren. Wenn es mal wirklich für länger so ganz furchtbar kalt werden sollte, gibt es ja auch noch den elektrischen Heizlüfter, oder Du baust statt der alten Holzöfen an einer Stelle noch einen modernen Kaminofen ein, als backup, ohne Heizabsicht...
Just my 2 cents:
Um die nicht bekannten Zwischenwerte der Leistungszahlen bei Wärempumpenangaben mit einer gewissen Genauigkeit abzuschätzen, kann man man das Verhältnis der Leistungszahl in jedem Arbeitspunkt im Vergleich zur aus dem Carnot-Wirkungsgrad ergebender maximalen Leistungszahl benutzen.
maximale Leistungszahl aufgrund des Carnot-Wirkungsgrad ist
LZmax,Carnot = 1 / ( 1 - ( Tkalt / Twarm) ) mit T in Kelvin.
Beispiel sind 1.) L7/W35 und 2.) L-10/W35 geben.
1.) 4,4
2.) 2,6
Dann kann man die jeweils ins Verhältnis zum Carnot setzen und sieht dabei, dass
1.) 40% vom Maximum 11,00 sind
2.) 38% vom Maximum 7,34 sind.
Will man jetzt den Zwischenpunkt bei -2°C haben, dann kann man das Verhältnis linearisieren, nimmt dann also 39% vom Maximum, welches bei 8,33 liegt und würde den Zwischenwert somit mit einer Leistungszahl von 3,25 abschätzen.
Ja, es ist nicht genau, aber es ist zum Abschätzen von Zwischenwerten ganz hilfreich. Die Verhältnisse vom Carnot-Maximum sind bei einer gegebenen Wärmepumpe in der Regel recht fest. Je mehr Punkte man hat, umso besser um das Verhältnis abzuschätzen.
Gruß,
Jem
Minus 20 ° ???? ...im Westerwald ?......bleib mal auf`m Teppich
Das sehe ich auch so. Klimawandel sei dank gibt es immer gelindere winter. Was ein Ausnahme nicht ausschliesst. Da kann man sich aber mit zusätzlichen heizlüftern aushelfen.
Letzten winter habe ich rein mit drei split klimaanlagen und einem grossen specksteinofen (wohnbereich) geheizt. Für bad und einzelne zimmer, wo keine split klimaanlage vorhanden ist, habe ich einen 2.000 W Heizlüfter gekauft. Der hat kein cop, da werden 2.000 W verheizt. Aber eben nur sehr selten und zeitlich stark begrenzt. Auch die Anschaffungskosten sind sehr gering.
Hier die Aussentemperatur von oktober bis ende märz.
Ich habe 2x 3,5 kw und 1x 2,5 kw split klimaanlage. Da sich nicht wirklich viel sparen lässt, wenn man eine kleine Split klimaanlage einbaut, habe ich 3,5 kw geräte genommen, obwohl diese eigentlich zu gross sind. Das aufwendige ausrechnen , was für eine grösse man nehmen muss, halte ich für nicht notwendig. 3,5 kw Anlagen nehmen und gut. Über die Anzahl kann man diskutieren. Die Anlagen heizen dynamisch, verbrauchen nur das, was gefordert wird.
Ich hätte ja gesagt, stell für 1.000 euro einen baumarkt pelletofen in ein zimmer. Die haben nen guten vorrat, es müssen nur alle 2 tage pellet nachgefüllt werden. Mit über 70 kann das auch schon zu viel sein.
Obwohl der pelletofen ja nur eingesetzt werden braucht, wenn es wirklich dauerhaft kälter als -5 grad ist. Oder -10, je nachdem , was der cop faktor macht.
Ich habe in 2024 für den einbau einer split klimaanlage 3.000 euro bezahlt. Die firmen nutzen die gunst der stunde. Ich habe das ohne förderung gemacht. Mit einer guten förderung können die kosten bischen runter gedrückt werden, denke ich.
My2Cent bevor es weiter in Details der Auslegung geht. Du sprichst von ü70 und erwähnst evtl. kleine zusätzliche Maßnahmen wie Gasheizungen etc um vielleicht mal Spitzen zu deckeln.
Habt ihr Euch gesammelt mal ein Haus/Wohnung angeschaut was über Klima-Beheizt wird?
Ich sags nur, da meine ü70 und auch andere extrem sensibel auf die "Dauerlüftchen" reagieren. Das ist was ganz anderes wie Strahlwärme und so eine Splitklima fährt auch gerne (so wie sie es soll) ihre Leistung zurück um dann nicht zu Tackten sondern reduziert zu heizen. Sehr sensibler Punkt, da geht sofort das "Geschrei" los. Die Anlage pustet "kalt" obwohl Raumtemperatur daraus kommt.
Neben der ganzen Theorie also mein Rat, sich auch mal Praxis anschauen, ob man das wirklich so möchte und für sich sinnvoll einbauen kann.
Ich persönlich (und gerade ü40) finde Heizen per Klima auch unangenehm. Gerade wenn man irgendwo im Luftstrom sitzt. Augen trocknen aus, Kontaktlinsen fangen an zu Jucken etc.
Ich habe darum eine Kombination daraus gemacht da ich Zugluft in Räumen nicht vertrage.
Einerseits wird der Luft strahl nach li und Re Star aufgeteilt. Den Sensor verwende ich nicht.
Außerdem gibt es eine kleine warme Wandfläche. Hat sich so ergeben da ich das SZ über Umluft heize und die Ausströmung am Boden ist.
Zusätzlich wird Strom Überschuss in die Wand, Innen Wand Isolation getrieben.
Zusätzliche Wasser Wandheizung im SZ von der Klimaanlage gespeist.
25 Grad direkt im spürbaren Luftstrom ist kalt.
Ich hab im wohnzimmer ein "normales" innengerät unter ein fensterbrett gesetzt. Das bläst unter der couch durch , direkt auf füsse bzw. Beine. Im winter sehr angenehm. Jetzt im Sommer beim kühlen ist sehr schlecht, füsse und beine werden kalt, auch wenn das innengerät nur klein wenig läuft.
Das ding bleibt jetzt komplett aus, es reich das Gerät im OG. Durch die offene Tür fällt genug kälte ins EG. Glück gehabt.
Beim innengerät unter der fensterbank setzt sich die Filtermatte auffällig oft zu. Bei innengeräten unter der decke muss ich nicht reinigen, die unter der Fensterbank jeden Monat.
Wir haben unsere so montiert, dass wir nie im Luftstrom sitzen. Wir spüren gar keine Luftbewegungen.
Fachwerkhaus aus den 60ziger Jahre ist recht ungewöhnlich.
3 x 3,5 kWh ist recht wenig, wie groß ist das Haus? Gibt es einen Außendämmung?
Wir haben für unser Haus Wf 140qm, Auf-Dachdämmung 160mm PUR, 2 Seiten mit Doppelwand, Zwischenraum mit PUR gefüllt, 1 Südwand mit 5cm Heraklid und Ostwand 10cm Styroppor. Alle Fenster neu, teils mit 5-Fach Verglasung (wg. Lärmschutz).
Wir haben eine Anlage 2 Innengeräte (max 6kW) und eine mit einem Innengerät auch zwischen 5 und 6 kW. Mit den 3 Splitt Geräten sollte die Zeit überbrückt werden, bis die (Grundwasser-) WP in Betrieb geht.
Soviel vorab: Ohne die (Tieftemperatur-) Fußbodenheizung die noch nicht abgebaut ist, wäre das Haus (Standort MG) nicht an allen Tagen ausreichend warm gewesen.
Ein Tipp noch von mir zum Kauf: Nimm die Sache selbst in die Hand. Wähle Dir die 3 Geräte aus und gehe zu einem Klimatechniker und las diese von ihm anschaffen und montieren (Selbstbau ist in der Regel verboten (Klima-Schein)) Wen Du die Geräte anschaffen darfst, um so besser.
Verzichte auf die Förderung und laß den Holzofen in Betrieb. (Achtung, es gibt Fälle, wo der Schornsteinfeger seinen Segen zu dem Holzofen geben muß (wg. Feinstaub)
Du kannst auch überlegten, ob am Anfang nicht alle 3 anschaffst. Falsch machst Du nichts, die Geräte sollen ja auch kühlen, und das ist nicht falsch.
Hallo Marion,
zuerst einmal finde ich es gut das das hier im Forum dein Problem von vielen Seiten beleuchtet wurde und weitere Probleme aufgezeigt wurden.
Ich bin auch Hausbesitzer 250m², Bj um 1900, teilweise noch Fachwerk, Gaszentralheizung, Küche Kochmaschine frisst Holz, Kohle Brikett; großes Wohnzimmer (ehemalige Deele) knapp 30m² und 3,4m Deckenhöhe mit Kamineinsatz Holz Kohle, Brikett. Konzept Anfang 90er. Isolation mittelmäßig. Bin mittlerweile allein auf 120m².
Zahle ca.3000€ für Gas und 1500 für Strom plus Holz welches ich selber aufbereite.
Du willst mit Strom heizen ??? Hast sicherlich eine große Solaranlage oder ein eigenes Windrad. Wenn ich richtig mitgerechnet habe installierst du in Summe 10Kw Heizleistung = wieviel elektrischer Verbrauch ?
Deine Eltern sind ü70, da bin ich knapp davor und ich merke immer mehr das ich es warm brauche.
Holzofen im Schlafzimmer ?
Ich habe mehr Fragen als Antworten !
Schreib doch mal hier was installiert wurde und wie die Betriebskosten in 2026 nach der ersten Heizperiode aussehen. Ich würde auf jedem Fall unten einen Pelletofen installieren.
Gruß aus dem tief verschneiten Oetinghausen
Norbert
Da liegt momentan Schnee? ![]()
Ich beende für gewöhnlich Nachrichten mit diesem Zusatz, egal ob es stürmt oder schneit oder die Sonne uns lacht ...
Dran bleiben, klein auslegen (Du hast ja vorerst eine alternative Wärme-Quelle) und als Klimaanlage anfragen (meine Erfahrung: anfragen nie als Heizung, muss Sie aber natürlich können, sonst wirds gleich noch teurer). ps.: Die (Heiz- bzw. Kühl-) Leistung ist in kW (der Verbrauch einer 3,5 kW-Anlage ist pro Stunde 3,5 kWh oder in 1/2 Stunde 1,75 kWh).
Nur, wenn's ein Heizlüfter ist.
Bei den Angaben oben geht es um zB. 3000€/a an Heizkosten, da wird wohl die el. Anschlussleistung einer WP gemeint sein und nicht die Heizlast des gesamten Hauses.
Für die Auslegung einer Heizungsanlage ist es sinnvoll, Verbrauchsdaten zu nutzen. Seit über 25 Jahren kenne ich meinen Gas u Stromverbrauch. Für Heizungswärme habe ich in Listen auch die Jahresdurchschnittstemperaturen eingetragen u kann sehen, sind diese um 1° abweichend, fällt das mit ca 2000 kWh Unterschied auch auf. Unser Gasverbrauch liegt bei 12-15 MWh, 150 m2 Wohnfläche incl Wintergarten 22 m2. Die Gasheizung mit Nennleistung 15 kW wurde auf Bereich 25-28% der Nennleistung eingestellt, moduliert gut u taktet sehr selten. Mit den durchschnittlichen 4 kW für Wärme kommen wir gut über die Runden, ist es kälter, wird auf 30% gestellt oder der Kaminofen (7,5 kW) befeuert (ca 5 ct/kWh), jetzt kommt eine Luft/Luftwärmepumpe, Nennleistung 2,5 kW,zum Kühlen in Sommer u Heizen in Übergangszeit, Strom kommt von PV, Leistungsaufnahme der WP 600-900W.
Nicht schätzen sondern messen. Gaszählerwerte in m3 x 11 sind kWh, habe über Jahre diese Werte erfasst, im Winter alle 10 Tage um Schwankungen auszugleichen, in Übergangszeit pro Monat. Daraus kann die Heizlast abgeleitet werden und damit die WP in der Nennleistung ermittelt werden. Je nach COP ist dann z.B. bei Wärmebedarf von 5 kW die Leistungsaufnahme der LLWP bei ca 2 ..3 kW
