Split-Klima über Schukostecker oder Direktanschluß?

Selbiges gilt dann für den Netzbetreiber? Mein Smartmeter soll er bitte händisch bedienen und nicht per Smartmeter...

Als Techniker würde ich einfach die Sicherheitsregeln befolgen, mindestens die ersten drei:

  • ‍Freischalten.
  • Gegen Wiedereinschalten sichern.
  • Spannungsfreiheit feststellen
    falls ich nicht alleine im Objekt bin noch:
  • Erden und Kurzschließen.
    wenn es "nur" um Arbeiten an Splitanlage, einer Pumpe oder in einer Abzweigdose geht.
    Im Zählerkasten oder einer größeren Schaltanlage reicht das noch nicht.
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Da fällt mir ein: In den Anlagen ist typischerweise ein Schmelzsicherung im AG. Ist N und L vertauscht, ist diese Sicherung im N-Zweig. Wenn die dann durchbrennt, ist die Anlage zwar vom Netz getrennt, aber Phase ist immer noch ungetrennt. Ist jetzt erstmal auch kein großes Problem, aber in Kombination mit anderen Fehlern könnte das mal zu einem Problem werden.

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Da finde ich eine Trennung im Innenbereich aber deutlich sympathischer. Nur wenn das nicht geht, würde ich so einen Schalter außen montieren.

Ich finde das ungünstig. Die Dinger haben oft einiges an Standby-Verbrauch, weshalb wir die teils Monate im Jahr abgeschaltet haben. Und für die Optimierung im Heizbetrieb braucht man auch eine Info, welche Leistung die Anlage gerade zieht und will den Verbrauch auch mitloggen. Da müsste dann zumindest ein Shelly mit eingebaut werden.

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So eine Shelly mini unter die Steckdose, wo mittlerweile dank der Anlagen auch Wago-Klemmen Platz finden, hätte auch was. Ob das Ding aber auch noch darunter passt, ist fraglich. Kann man dadurch die Anlage nicht von Netz nehmen? Dann hätte ich auch keinen Standby-Verbrauch. Ich könnte einen befreundeten Elektriker fragen, ob er mir da eine Lösung anbieten kann. Oder ich finde hier eine Lösung und lasse sie von ihm in die Tat umsetzen.

Keine Ahnung was ihr für Steckdosen habt aber wenn ihr nicht direkt Doppeldosen habt überall Doppeldosen verbauen und dort das Schaltzeug rein. WENN es Doppeldosen sind ggf. darunter noch ne Doppeldose hin fürs Schaltzeug. Mit Elektrikergips ist das auch in einem Tag wieder zu. Bis auf die mögliche Wandfarbe/Tapete. :wink:

Als Techniker würde ich mir den roten Trennschalter, aber Last schaltfähig, neben dem Außengerät wünschen. Den kann man gegen Fremdeinwirkung mit Schloss sichern.
Viel Spaß wenn er ständig zum Verteilerkasten, noch dazu nicht versperrbar, da Schlüssel unauffindbar, wo dann andere dran rumfummeln können, laufen muß.

Genau, deshalb findet man die Schalter in der Regel bei Geschäftsbauten, damit da die Monteure ohne viel Umstände an der Anlage schrauben können. Im Einfamilienhaus sieht man sie hingegen nahezu nie.

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in Deutschland. . . . . . in anderen Ländern sind Wäscheklammern an den Zuleitungen zu finden.
Hier gibts echt schlimm Probleme. gut, dass wir ne sehr gute funktionierende Bürokratie haben.

Ich hoffe, dass du das ironisch meinst.

In manchen Ländern sind aktuell Menschenleben absolut nix wert.

Klima schädliche Gase aus uralten zerfetzten Klimaanlagen machen auch kein Kopfzerbrechen.

@topic

Afaik ist es die Nennleistung, die bestimmt ob mit Stecker ok oder nicht.

Steckdosen sind nicht für hohe Dauerlast ausgelegt.
Selbst bei sehr guten ist bei 2000W Schluss.
(Herstelllerangaben)

Normale weniger.

Hier eine etwas andere Lösung für das stromlos Schalten. Im Dachgeschoss ist ein Teil des Raumes abgetrennt und wird als Stauraum verwendet. Dort laufen auch sowieso ein Großteil der Leitungen zusammen. Ich habe dorthin die Zuleitung für die Klima gezogen, eine 4-Slot Unterverteilung aufgehangen und dort eine Sicherung + Strommesser angebracht. Gleichzeitig findet dort auch der Wechsel vom NYM-J Kabel auf die H07RN-F Titanex statt. Da kann ich Strom überwachen und die Anlage bei Bedarf spannungsfrei schalten.

Eine Sicherung im Stromkreis zum Schalten zu benutzen ist vlt. nicht ganz korrekt, aber ich sehe keine Gefahr darin, zwei Sicherungen hintereinander im Kreis zu haben. Maximal der Wartungsfall könnte lästiger werden, wenn potentiell zwei räumlich getrennte Sicherungen auslösen können.

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Zum Thema:

Prinzipiell gilt, flexible Leitung ist nicht für eine feste Installation vorgesehen.

An einem E Herd kann man sehen, wie es dann doch nach Vorschrift möglich ist.

Die Herdanschlussdose ist der Übergang von starr auf flexibel, mit notwendiger Zugentlastung.

Eine Steckdose ist da ähnlich, nur ist die Zugentlastung im Stecker....

Es gilt, für feste Verlegung flexibel zu vermeiden.

Das bedeutet oder mündet dann in Seltsamen. Das Einführen flexibler Leitung in den Verteiler ist zu unterlassen. Es gilt vorher eine Abzweigdose zu setzen, um auf Kabel zur festen Verlegung umzurangieren.

Mein Vorachlag zur Außensteckdose erfüllt alle Vorschriften und die verlangen dann zusätzlich einen FI. Ich verwende ausschließlich FILS in Automatenbreite. Die bauen schmal, trennen zweipolig und schützen im Fehler/Notfall.

Ja - das ist kleinkariert
Aber ebenfalls die Vollerfüllung aller Vorschriften.

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"Dauerbelastung bis zu 8 Std"

Darf man selber ausprobieren wie lange es gut geht.

Nachtrag:

Nach Norm müssen die wohl nur 1 Std unter Nennstrom aushalten

https://www.elektrikerwissen.de/strombelastbarkeit-von-steckdosen/#:~:text=Geregelt%20ist%20das%20in%20der,Stunde%20ohne%20Überhitzung%20aushalten%20müssen.

Ich lade damit draußen mein E-Auto. Lass mich überlegen wie lange, 7,6Std bis der voll wäre.
Steht doch da im Link: Dauerbelastung bis zu 8 Stunden. Nene, nicht 1 Std und dann: "Da steht ja BIS ZU". :wink:

Welche hohen Dauerleistungen?

So eine typische 2,5kW - 3,5kW (Kühl-Heizleistung) Klima zieht doch so gut wie nix?

Bei mir laufen die im Kühlbetrieb mit 120-200 Watt und im Heizbetrieb mit 250-300 Watt. Nur kurz nach dem Einschalten geht es halt mal auf höhere Last, aber da reden wir von 5 Minuten oder so?

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Es gibt auch Multisplit und große Anlagen

Elektrisch, steht auf dem Aufkleber am Außengerät oder den technischen Daten.

Bei einem Versuch haben dauerhafte 2000W (E-Lader) eine alte Dose überhitzt. Eine mit 6 Leitungen angeschlossene neue Standarddose (oben und unten angeschlossen) hat das dann ausgehalten.

Dann wurden die alten Schraubklemmen in den Wanddosen heiß und mußten ausgewechselt werden.

Ist halt zu beachten, dass da was heiß werden kann.

Viele Standard "Notlader" Backsteine haben auch einen Temperaturesensor in Stecker damit dort nichts abfacklet.

Nachtrag:

Wird die Nennleistung oft auch als "Bemessungsleistung" "Leistungsaufnahme" oder angegeben ?

Was steht bei euren Klimasplit?

Beispiel

Ein Bild zurück
(https://www.homedeluxe.de/klimaanlage-split-18_20674_49671/#mz-expanded-view-917214874081

Die haben schon eher so 1/2 Kühlleistung als maximale elekt. Last, was halt COP=2 entspricht.

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