Kommt eben ganz darauf an. Wenn du so heizt wie zb. @win , dann sieht die Sache völlig anders aus: Er heizt über Nacht überhaupt nicht, hat ein ungedämmtes Haus und das kühlt dann sehr schnell aus. Wenn nun die Heizung ohne Eco / Bedarfssteuerung läuft, dann möchte die natürlich so schnell wie nur möglich “warm machen”. Klar, das ist auch ihr Job - dafür ist sie da. Energetisch ist das aber ein Horror, denn die Anlage arbeitet dann in einem nicht wirtschaftlichen Bereich - ohne das @win das in diesem Fall überhaupt möchte.
(Wäre etwa so, wie wenn man im Auto mit 30 km/h fährt und am Tempomat 200km/h gespeichert sind und man drückt auf resume;)
In dem Fall ist es essentiell, wenn man die Anlage dazu “zwingen” kann zwar warm zu machen - aber nicht “um jeden Preis”
Die Anlage soll dann ganz locker und unaufgeregt im wirschaftlichen Bereich heizen bis irgendwann dann wieder die gewünschte Temperatur erreicht ist.
Wenn eine Anlage aber durchgehend läuft und nachts nur ggfs. eine Absekung stattfindet, sieht das völlig anders aus. Ich bekomme aber oft das Gefühl bei den Berichten, dass die user das irgendwie tw. über einen Kamm scheren und versuchen pauschl immer mit Eco / Bedarfssteuerung zu “experimentieren” um eine vermeintliche Ersparnis zu erreichen. Das ergibt aber so nicht unbedingt Sinn.
Wenn ich so darüber nachdenke…
Was “wir” eigentlich brauchen würden als Konsumenten:
Eine Einstellung, in der man der Anlage “vordiktieren” kann - bei welchem COP sie heizen “darf”. So nach dem Motto: Du darfst nur so viel Leistung “verbraten” dass der Cop den eingestellten Wert nicht unterschreitet. Und wenn es dann eben niemals so warm wird wie eingestellt, dann ist es halt so;)