Split-Klima Optimierung Heizbetrieb und Bedarfssteuerung [abgetrennt]

Kommt eben ganz darauf an. Wenn du so heizt wie zb. @win , dann sieht die Sache völlig anders aus: Er heizt über Nacht überhaupt nicht, hat ein ungedämmtes Haus und das kühlt dann sehr schnell aus. Wenn nun die Heizung ohne Eco / Bedarfssteuerung läuft, dann möchte die natürlich so schnell wie nur möglich “warm machen”. Klar, das ist auch ihr Job - dafür ist sie da. Energetisch ist das aber ein Horror, denn die Anlage arbeitet dann in einem nicht wirtschaftlichen Bereich - ohne das @win das in diesem Fall überhaupt möchte.

(Wäre etwa so, wie wenn man im Auto mit 30 km/h fährt und am Tempomat 200km/h gespeichert sind und man drückt auf resume;)

In dem Fall ist es essentiell, wenn man die Anlage dazu “zwingen” kann zwar warm zu machen - aber nicht “um jeden Preis” :wink: Die Anlage soll dann ganz locker und unaufgeregt im wirschaftlichen Bereich heizen bis irgendwann dann wieder die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Wenn eine Anlage aber durchgehend läuft und nachts nur ggfs. eine Absekung stattfindet, sieht das völlig anders aus. Ich bekomme aber oft das Gefühl bei den Berichten, dass die user das irgendwie tw. über einen Kamm scheren und versuchen pauschl immer mit Eco / Bedarfssteuerung zu “experimentieren” um eine vermeintliche Ersparnis zu erreichen. Das ergibt aber so nicht unbedingt Sinn.

Wenn ich so darüber nachdenke…

Was “wir” eigentlich brauchen würden als Konsumenten:

Eine Einstellung, in der man der Anlage “vordiktieren” kann - bei welchem COP sie heizen “darf”. So nach dem Motto: Du darfst nur so viel Leistung “verbraten” dass der Cop den eingestellten Wert nicht unterschreitet. Und wenn es dann eben niemals so warm wird wie eingestellt, dann ist es halt so;)

Ich wäre dafür! :sweat_smile:

Eine Splitklima, die darauf einstellbar ist immer im effizientesten Bereich zu fahren und dabei auch noch in der maximalen Leistung begrenzbar ist, würde ich auch gerne haben.

Sei sparsam, Zieltemperatur ist egal, COP ist wichtig.

So kompliziert muss es doch garnicht sein. Einfach nur abgestuft wählbare Kompressorfrequenz dürfte der Mehrheit schon reichen. (min/low/mid/high/max)

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Na klar, da hast du natürlich Recht. Das sind eben ganz individuelle Vorgehensweisen. Ich würde nie behaupten das mein Weg besser ist als andere. Aber ich habe festgestellt, das wenn das Gebäude einmal die Grundtemperatur angenommen hat, wird auch gar nicht mal wirklich viel zugeheizt. Der Verbrauch sinkt nach der Aufheizphase. Und mit der Grundtemperatur ist es dann einfach, einen Raum gezielt etwas wärmer zu machen, ohne das es insgesamt wirklich kalt ist.

Ansonsten kann es schnell schiefgehen. Dispersionsfarben, Tapeten, Möbel an Außenwänden, Trockenbau-Verkleidungen und alles organische ist halt anfällig für Schimmelbildung. Das kann schiefgehen und ich weiß wo bei mir die Grenzen meines Hauses liegen.

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Meinst Du das als max erlaubte Kompressor-Frequenz, oder als vorgeschriebene Kompressor-Frequenz, auch wenn der Wärmebedarf bereits erreicht ist muss die Anlage dann mit der vorgeschriebenen Kompressor-Frequenz weiterlaufen.

Wenn ich die hier beschriebene Anforderung richtig verstehe, dann macht doch Daikins Bedarfsteuerung genau das. Man begrenzt die Leistung durch Begrenzung der Kompressor-Frequenz.

Ich habe z.b. jetzt gerade die Klimasplit nach 6 Stunden Heiz-Pause wieder eingeschaltet (Strom-Spotpreis liegt im Minus) , durch die Bedarfsteuerung 90% geht die Anlage nicht über 550W Leistungsaufnahme. Bei 6 ° C Aussentemperatur ist das unterhalb des Nominalwertes mit einer Leistungsaufnahm von 730W (COP 5.5). Also vermutlich COP etwa 6.

Ich kann jetzt die Bedarfsteuerung auf 40% stellen und mich tierisch freuen, dass die Anlage nur 350W zieht und der COP irgendwo bei 7 liegt.

Ich könnte auch die Anlage wieder ausschalten und dann unsere Toshiba anschalten, die zieht dann irgenwo bei 250W. Heizleistung natürlich noch weniger, aber darum geht es ja anscheinend gar nicht.

Ich warte hier im Forum übrigens noch auf den Post: habe Bedarfsteuerung auf 30% und Eco Modus an, warum zieht die Anlage 190 W und nicht 170W wie bei den anderen Forumsteilnehmern und mein ungedämmter Altbau wird auch nicht warm. Irgendwas stimmt nicht mit der Anlage. :rofl:

Genau, aber selbstverständlich schon unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen bzw. der Messwerte die die Anlage mit ihren Sensoren erfassen kann.

Natürlich dann auch Anwenderseitig mit der Notwendigkeit bzw. Möglichkeit eine “Kurve” zu hinterlegen für den einzuhaltenden COP. Denn sonst würde die Anlage ja zb. wenn man einstellt “nicht unter COP4 heizen” bei tiefen Temperaturen überhaupt nicht heizen etc. So könnte man aber sehr gut vorher abschätzen / messen welcher COP ca. möglich ist bei welcher Temperatur und das dann als Vorgabe hinterlegen. Wenn man dann merkt, es “reicht nicht” - könnte man in kleinen Schritten “nachbessern”. Also zb. COP 3 erlauben statt min. COP3.2 etc.

Schon, dann hat man aber am Ende wieder sowas wie eben aktuell

Es ist ja irgendwie sinnfrei, wenn man sich als Anwender mit “kryptischen” Prozentwerten befassen soll von denen in der Praxis wohl niemand so richtig weiß was sie GENAU bedeuten… Als Anwender möchte / sollte man ja das gewünschte Ergebnis “vorwählen” und nicht wie die Anlage das erreicht.

Das Problem ist ja auch, dass die benötigte Bedarfssteuerung ständig angepasst werden muss (wenn man damit manuell “arbeitet”) weil sich eben ständig auch die Bedingungen ändern. Das führt dann zu dem “Chaos” von dem man hier oft lesen kann…

Es wäre einfach besser, wenn man eine “direkte Zielvorgabe” machen kann (keine Ahnung, zb. bei 0° Aussentemperatur nicht unterhalb von COP 3 heizen oder so) und die Anlage macht das dann - ohne irgendwelche % Werte oder Eco Modus oder sonst was einstellen zu müssen.

Dann müsste man sich eben ansehen ob man mit dem Ergebnis leben kann / will - oder “mehr Spielraum” lässt in dem man die Zielvorgabe ändert.

Das wäre eben toll, wenn man sich das ständige an den Werten drehen sparen könnte. Klar, ändern müsste man die hinterher dann ev. auch - aber dann eben mit der klaren Vorgabe was man erreichen möchte. Aktuell muss man rumprobieren und rumraten…

Verstehe. Ich stimme zu, dass Klimasplits noch Verbesseungspotential haben. Insbesondere bei der Steuerung.

Die aktuelle Nepura ist im Verhältnis zu den Vorgängern “erwachsener” geworden und ich denke, das sich in den nächsten Jahren in der Entwicklung etwas tun wird.

Was das anpassen der Bedarfsteuerung angeht, entspricht das nicht meiner Erfahrung bei uns zuhause.

Ich muss manchmal hier beim Lesen im Forum an den Spruch von der Börse denken: hin und her Taschen leer.

Also die ganze Zeit Sachen anpassen und hin und her stellen glaube ich nicht dran. Mein Daikin-Monteur hat mal zu mir gesagt: am besten Anschalten und Fernbedienung weglegen. Im Frühling abschalten.

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Bei Optimierung geht es immer um die Intention. Die Intention des Heizungsbauers ist da oft: Es muss durchweg schön warm sein, der Wärmekomfort muss generell gut sein und es muss alles möglichst einfach für den Nutzer sein. Genau aus diesen Optimierungszielen ergibt sich dann diese Aussage. Die Hersteller optimieren ihre Automatiken auch oft in Richtung Komfort.

Wenn man eher in Richtung Effizienz optimieren will, brauchts ganz andere Ansätze.

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Ist natürlich die Frage, ob man für gesparte 30 € Stromkosten 100 Stunden Lebenszeit investieren will.

Ich habe keinen Beleg dafür gefunden, das die manuelle Einstellung ggü. der Automatik zu einem reduzierten Verbrauch führt. Vielleicht habe ich etwas übersehen?

Meine persönliche Erfahrung ist, das bei einem zu geringen Wert der Bedarfssteuerung dann logischerweise der Verbrauch sinkt, die Solltemperatur aber nicht erreicht wird. Das ergibt für mich überhaupt keinen Sinn. Dann kann ich die Solltemperatur auch einfach um 3 Grad reduzieren, spart auch Strom.

Es könnte genauso gut sein das die Automatik die effektivste Option ist. Wie gesagt, etwas wirklich aussagekräftiges habe ich dazu nicht gefunden.

Ja, da hast du was übersehen - das Forum ist voll davon.

Kommt auf die Situation an. Ggfs. macht es schon Sinn.

Stell dir vor du fährst mit dem Auto. Da sagt der Umstand wie stark du beschleunigst auch nichts darüber aus welche Endgeschwindigkeit du erreichen möchtest / wirst. Du kannst auch mit wenig Gas sehr schnell werden - es dauert nur länger. Und obwohl du am Ende dann gleich schnell bist bzw. die identische Geschwindigkeit erreichst - hast du dafür deutlich weniger Treibstoff (oder elektrische Energie…) verbraucht. Es kann aber auch passieren, dass das geringe Gas dann ev. wirklich nicht ausreicht (zu wenig % eingestellt).

Viele BEV Fahrer scheinen das - so wie sie fahren - nur nicht zu wissen :see_no_evil_monkey: :laughing: (Oder sie freuen sich so auf die Rekuperation, dass sie deshalb möglichst viel und stark beschleunigen)

Nein, das kann nicht sein. Weil die “Zielvorgabe” auf Automatik einfach eine andere ist.

Wer manuell an den Prozenten dreht übertreibt es halt ggfs. auch mal - dann dauert es nicht nur länger um so warm wie gewünscht zu werden sondern wird gar nicht mehr so warm - da hast du natürlich Recht.

Hier kann nicht mal zweifelsfrei geklärt werden, wie die Automatik überhaupt funktioniert. Das sind alles Annahmen und Vermutungen. Das ist eben so.

Es geht nicht darum wie lange es dauert, wenn die Leistung zu stark begrenzt wird, schafft es die Anlage nicht die Solltemperatur im Raum herzustellen.

Wo finde ich denn etwas darüber, das bei bestimmten Bedingungen ein manueller Wert von z. B. 50 % effektiver ist als der Auto-Modus? Mit wieviel % arbeitet der dann im Vergleich? Und wo finde ich das?

Ja - und nein. Es kann nicht in genauen Zahlen ausgedrückt werden - weil die eben leider auch nicht kommuniziert werden von Daikin (soweit mir bekannt). Es kann - und wird - aber das Ergebnis gemessen von den usern. Und das passiert ja laufend.

Natürlich geht es darum?!? Nichts besseres wie das Auto Beispiel fällt mir gerade nicht ein - das ist aber mehr als eindeutig??? Wenn du im Auto den Motor der 200PS leisten kann elektronisch auf 80PS begrenzen lässt (= Bedarfssteuerung manuell aktiviert) und dann auf ebener Strasse Vollgas gibst, denn wird das Auto am Ende auch sehr schnell werden… Es dauert aber eben länger. Und ggfs. wirst du je nach Begrenzung (=Wert Bedarfssteuerung) auch tatsächlich nicht mehr so schnell wie du möchtest. (=Temperatur wird nicht mehr erreicht). Das kommt aber in der Praxis wieder auf so viele Faktoren an, dass man es pauschal nicht sagen kann.

Ein PKW benötigt ja seine zb. 200PS nicht, um generell die maximal erlaubte Höchstgeschwindigkeit zu erreichen und zu halten. Er benötigt sie deshalb, um die schnell zu erreichen (=gute Beschleunigung) und Reserven für Bergfahrten, Anhänger etc. zu haben.

Ebenso benötigt die LLWP ihre Leistung ggfs auch nicht um zb. einen Raum generell heizen / kühlen zu können - es geht dann in der Praxis darum wie schnell das möglich ist (=wie Beschleunigung) und ob es auch bei sehr tiefen Temperaturen noch möglich ist (=wie wenn der PKW mit Anhänger den Bergpass rauffährt…:laughing: )

Die Bedarfssteuerung dreht eben die maximal mögliche Leistung zurück, das sorgt dann dafür, dass der Wirkungsgrad höher ist = besserer COP.

Das stimmt - und so schließt sich der Kreis. Genau das ist auch der Grund, weshalb die user dann tw. “rumdrehen” (müssen?) an den Werten… (Und auch, weshalb ich da bisher noch nie einen manuellen Wert eingestellt habe bzw. bis auf 1xtestweise immer Bedarfssteuerung aus habe…)

Soweit ich weiß - eben leider gar nicht. Man muss auch nochmal unterscheiden, ob Bedarfssteuerung “aus” ist oder auf “Auto”.

Bei mir läuft alles mit “aus” ganz wunderbar - ich heize aber auch durch. Wenn man nachts nicht heizt, sieht das wieder ganz anders aus.

Also ich SCHÄTZE die Bedarfssteuerung auf Auto wird vernutlich irgendwo zwischen aus und manueller Einstellung sein…

Die Frage ist eben immer:

Was will ich haben???

Die Bedarfssteuerung kann nicht bewirken, dass die selbe Menge Wärmeenergie in der selben Zeit mit weniger elektrischen Energieaufwand erzeugt wird - ändert also 0.0 an der “technischen Effizienz” der Hardware. Es ist nur eine Sache der Steuerung. Sie reduziert die mögliche Maximalleistung (weniger PS) damit der user dennoch “Vollgas” geben kann (hohe Wohlfühltemperatur einstellen) ohne dass die Anlage den wirtschaftlichen Arbeitsbereich mit hohem COP verlässt (soweit möglich). Immer im Bereich des Möglichen natürlich…

Ist genau anders herum: Spritsparend fährt man mit großer Beschleunigung. Aber immer möglichst früh hochschalten. Der Grund dahinter: Der Motor hat sein Effizienzmaximum im höheren Leistungsbereich. Wenn du ganz langsam beschleunigst, läuft der Motor im unteren Leistungsbereich, da ist er ineffizienter.

Bestätigen auch die zahlreichen Spritsparexperten, da wird immer gepredigt: Zügig beschleunigen, um möglichst schnell die Zielgeschwindigkeit zu erreichen. Und immer schön niedertourig.

Beim Elektroauto könnte es ein klein wenig effizienter sein, langsamer zu beschleunigen, weil ein paar Verluste geringer werden. Also z.B. Spannungsabfall am Innenwiderstand der Akkus. Akkus werden warm, wenn sie hoch belastet werden.

Wenn du 24/7 durchheizt im Winter, scheint das bei Daikin schon recht effizient zu sein mit den Automatikeinstellungen. Du kannst es selber ein wenig prüfen, in dem du die Auswurftemperatur immer mal wieder im Blick hast. Beispiel: Bei meiner Daikin ist die oft bei 30-35 Grad. Da arbeitet sie effizient.

ABER: Mehr Lüfterdrehzahl bedeutet in der Regel auch mehr Effizienz. Das muss man der Anlage aber explizit mitteilen, dass sie das darf. Die Automatik ist da eher auf Komfort optimiert.

Und natürlich gilt: 24/7 durchzuheizen ist generell eher Komfortheizen, was entsprechend mehr verbraucht. Je besser gedämmt, um so weniger fällt das ins Gewicht.

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Das würde ich - pauschal - nicht sagen :wink:

Viel mehr kommt es wie immer und überall darauf an;)

Effiezient ist, wenn man sich im Bereich vom maximalen Drehmoment bewegt. Also weder untertourig “dahinwürgen” - noch mit hoher Drehzahl fahren.

Wie machst du das bei der Split Klima? :laughing:

Ich denke, das war früher bei Vergaser Benzinmotoren extremer als heute… Wenn man sich heute immer im Bereich vom maximalen Drehmoment aufhält - nicht darunter, nicht darüber - fährt man ganz automatisch sehr effizient.

Das stimmt auch, am sparsamsten fährt man immer mit möglichst hoher Durchschnittsgeschwindigkeit. Was irgendwie auch klar ist, denn der Motor muss dann ja für die selbe Strecke weniger lange laufen. Wenn man also zügig beschleunigt und vorausschauend fährt ohne (sinnlos) zu bremsen dann ist man gut dabei…

Nicht zu verwechseln mit untertourig…

Aber dennoch kostet zu starke Beschleunigung unnötig Energie - man kann durchaus mit wenig Gas zügig fahren - da braucht es keine Vollgas “Kavalierstart”…

Klar - ist beim Auto auch nicht anders. Auch hier benötigt der Motor weniger Treibstoff im Winter wenn er zuvor mit Standheizung vorgeheizt wird - als wenn er kalt gestartet wird und warmlaufen muss von Minusgraden. Dennoch wird dann am Ende insgesamt etwas mehr Treibstoff benötigt - es gleicht sich nicht zu 100% aus… (Ist mir der Komfort und Sicherheitsgewinn aber immer wert…)

Das ist aber nicht spezifisch für eine LLWP. Je schlechter gedämmt, umso mehr fällt das ins Gewicht.

Wenn ich darüber nachdenke, das ich momentan in 24 Stunden ca. 15 kWh für die Beheizung von ca. 100 m2 benötige, also dem Equivalent von 1,5 L Heizöl, dann frage ich mich wie groß das Potenzial zur Einsparung ist.

  • manuelle Anpassung der Bedarfssteuerung (Wird geschätzt, da habe ich kein System erkannt)
  • Lüfterstufe manuell auf max. Einstellung statt Auto.
  • Nachts ausschalten statt Mindesttemperatur.

Ich würde schätzen, mehr als 10-15 % sind da nicht drin. Aber zu welchem Preis? Selbst wenn ich das auf volle 100 Heiztage hochrechne.

Ich finde das Potenzial sehr überschaubar, wie siehst du das? Gibt es noch andere Möglichkeiten?

Aber ich möchte noch anmerken das sich das nur auf meine Situation bezieht, jeder hat seine individuellen Ansprüche und Lebensverhältnisse umd macht das, was er für richtig hält.

Das hängt ganz stark an der konkreten Situation Vorort und auch an dem, was man persönlich noch als komfortabel genug ansieht.

Mal als einfaches Beispiel: Würden wir derzeit durchheizen bei etwa 5 Grad Außentemperatur, würden 3 Anlagen bei etwa 180W laufen. Das sagt mir meine Erfahrung, das die in dem Bereich durchlaufen würden. Macht also 540W Dauerlast und rund 13kWh pro Tag.

Dem gegenüber heizen wir derzeit nur konsequent bedarfsweise. Dadurch verbrauchen wir nur 3-4 kWh. Heute z.B. war ich nur 1 Stunde im Homeoffice, der Rest des Tages ist da unbeheizt. Temperatur dort nur 14 Grad. In unserem ganzen Haus ist es derzeit so 13-16 Grad, außer im Wohnzimmer sind es 20 Grad. Aber auch im Wohnzimmer läuft nichts, wenn wir unterwegs sind. Die Anlage im Wohnzimmer läuft so nur etwa 8-12 Stunden am Tag. Nachts läuft auch nichts.

In unserem Fall sparen wir als extrem viel. Würden alle Anlagen 24/7 durcheizen, wäre es auch überall im Haus deutlich wärmer. Brauchen wir aber eben nicht. Wäre nach unseren Bedürfnissen Verschwendung. Andere sehe das wieder anders, insofern alles sehr individuell.

Insofern: Du kannst damit experimentieren, um das Potenzial in deinem Fall zu erkunden.

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Interessant, Danke für die Daten. Dann ist aber bei den 13 kWh / 24h die Beheizung mit enthalten .

Um dann Bedarfsweise die Temperatur zu erhöhen, kommt nicht mehr viel Verbrauch hinzu.