Das Kältemittel ist für die Betrachtung innen/außen zunächst völlig unerheblich und soll vermutlich nur ablenken. Dem Kältemittel sollte es völlig egal sein, ob es von 20° auf 27° erwärmt oder von 27° auf 20° abkühlt. Das ist der selbe Bereich. Statt auf "beschäftige dich erstmal mit den Grundlagen" wäre eine einfache Antwort eines Wissenden, der sich mit den Grundlagen beschäftigt hat, wünschenswert. Offenbar ist das hier unmöglich.
Was soll dein Vergleich mir sagen? Daß ein Wärmehub von 7° weniger Leistung benötigt als ein Hub von 21°? Weil der öfter im optimalen Bereich ist?
Allein diese Aussage disqualifiziert dich schon für eine seriöse Gesamtaussage. Aber ja, ich vermute, es wird bei der Konstuktion mehr Wert auf die Kühlfunktion gelegt, und die Heizfunktion ist eher ein Nebeneffekt. Ich kann nicht erkennen, wo man da eine 'Verschwörung' zu unseren (der überwiegend Heizenden) Lasten erkennen kann.
Ich bemühe noch einmal das Bild der zwei gleich großen, gleich isolierten, abgeschlossenen Räume A und B, verbunden durch eine Split-Klima.
Aus Sicht eines Außenstehenden wird der eine Raum gekühlt, der andere gleichzeitig erwärmt, ohne zu definieren, welcher Raum außen und welcher innen sein soll. Es gibt nur den Raum mit Kompressor (in unserem Fall Raum A) und den ohne Kompressor (Raum B).
In jedem Raum befindet sich zudem ein Beobachter; aus Sicht des Beobachter a in Raum A ist der Kompressor innen, aus Sicht des Beobachters b (in Raum B) der Kompressor außen.
Der COP müßte nach meiner Logik gleich dem EER sein, weil die selbe Split-Klima gleichzeitig kühlt und heizt, je nachdem aus Sicht des Beobachters a oder b. Möglicherweise werden COP und EER für unterschiedliche Temperaturbereiche berechnet, z.B. mit der allgemeinen Wohlfühltemperatur am anzustrebenden Ende - beim Heizen, das obere, beim Kühlen das untere.
Also, wenn ich einen Hub von 0 auf 20 habe ist das was anderes als von 20 auf 40, obwohl beides die gleiche Differenz bedeutet.