Für die Stromausfall-Notfallversorgung habe ich 2kW-Denqbar benzinbetriebene Inverter-Stromagreggate und auch Sprit für ein paar Tage zur Verfügung. Es würde wohl ausreichen, eine einzige 3.5kW Split-Klima (zieht maximalst 1kW Strom) damit weiter zu betreiben, um einen kleinen Raum vollständig heizen, im Sommer zu kühlen und die Lebensmittelkühlung am Laufen zu halten.
Hat so etwas schon jemand getestet und Ideen oder Anregungen dazu?
Ohne jetzt Werbung für den genannten Generator Hersteller zu machen, scheint der Artikel schon gute Argumente für oder gegen den Dauerbetrieb eines Generators zu liefern…
Mir scheint die Investition nicht günstig, der Wirkungsgrad eines kleinen Generators liegt bei 25%, die Splitanlage schafft vielleicht 300%, in Summe also nur 75%. Also wäre es effektiver, den Treibstoff direkt zu verbrennen, und der Traum von einer energetischen Autarkie mit fossilen Energieträgern geht so langsam und doch erstaunlich schnell zu Ende.
Mit guten Splitklimas ist aber ein Faktor jenseits 3 auch problemlos möglich. Meine beiden Daikin Perfera hatten über die letzte Heizperiode gemittelt (alleinige Heizung) einen SCOP von etwa 4.7 gehabt. Da kann ein Öl-Dino mit vielleicht 80% Wirkungsgrad dann auch einpacken in Relation zur Kombination mit Generator. Und Manfred will das ja nicht als Dauerlösung machen. Die Aspekte aus Deinen Link sind sicherlich gut zu wissen, wenn man sowas wirklich als Absicherung anstrebt.
Ist ja nur für den Fall eines Stromausfalls, der hoffentlich nie eintritt. Ich hätte auch noch einen Katalytofen und Propangas, aber der ist mir in geschlossenen Räumen nicht geheuer. Zumindest wenn man schläft. An einen Benzinofen möchte ich erst gar nicht denken. Die Split-Klima wäre da sauber und das Inverter-Aggregat im Hof. Bei bisherigen Heizungsausfall-Szenarien (aber vorhandenem Strom) hatte es sich immer bewährt, Raumtemperaturen erst gar nicht zu weit absacken zu lassen, weil man dann mit geringen Leistungen klar kommt, um diese Temperatur zu halten.
So wie wir uns von Strom abhängig gemacht haben, geht ohne ihn ja gar nichts mehr. Ein Stromagreggat würde bei einem Ausfall ohnehin laufen und die Leistungsreserve müsste für das Splitgerät reichen. Die Stromversorgung würde ich im Ernstfall direkt im Sicherungskasten aufklemmen (nur das Kabel des Splits, nichts sonst). Im Notfall reicht es ja, einen einzigen kleinen Raum behaglich zu halten, auf den man sich dann zurück ziehen kann.
Die Inverter-Aggregate produzieren ja sehr sauberen Strom. Bei einem 0815 Dieselaggregat hätte ich Bedenken, daß ich mir während des Stromausfalls etliches an Equipment grille. Je mehr Elektronik, desto empfindlicher.
Damit bei Stromausfall die wichtigsten Geräte weiter betrieben werden können, haben wir uns einen kleinen 3 Phasen Benzingenerator, Dauerlasst 1,5KWh maximale Last 2,3KWh, angeschafft.
Ziel ist es bei Ausfall der Stromversorgung, das der Pelletofen, die Heizung, der Kühlschrank und der Gefrierschrank, sowie die Raspberry Server für Homematic, Homeassistent und Sensoren, die Fritzbox und LAN/WLAN Geräte weiter versorgt werden können. Seit 1 Jahr ist auch Split Klimaanlage installiert. Deren Betrieb über Notstrom ist jedoch bisher nicht geplant, da ein Pelletofen zum Heizen vorhanden ist.
Die Hauselektrik habe ich dafür erweitert. Im Zählerschrank ist ein 4 poliger Umschalter installiert, der manuell bzw. automatisch erkennt, wenn der Netzstrom ausfällt und dann auf Notstrom umschaltet.
Wir werden eine manuelle Umschaltung bevorzugen
Die Einspeisung des Notstroms erfolgt dann am FI Fehlerstrom Schalter und am Überspannungsschutz.
Da der Generator nicht automatisch startet, muss dann der CECON 16A Stecker in den Generator gesteckt werden und das Gerät gestartet werden, damit die Einspeisung beginnen kann. Ich bin gelernter Elektroinstallateur und Elektro Techniker.
Der Nachteil von Generatoren, wenn sie nur um untern Teillastbreich laufen, ist die schlechte Effizienz. Um ein möglichst hohe Effizienz zu erlangen, wäre es besser damit eine Batterie zu laden und dann einen Wechselrichter 24h laufen zu lassen. Wenn schon eine PV-Anlage vorhanden ist, umso besser. Wenn nicht, ein Grund mehr sich eine zu zu legen.
Unser kompetenter Minister Aiwanger empfiehlt im BR Interview Stromgeneratoren für jeden Haushalt?
Ich hoffe mal, dass dir wenigstens der Unterschied zwischen IT- und TN-Netz bekannt ist.
Der sichtbare Teil ist nämlich Murks vom feinsten. Der Umschalter ist in Deutschland nicht zulässig. Wenn du eh manuell umschalten willst, dann verwende einen Kraus & Naimer KA63B oder Hager HIM 406 oder gleichwertig.
Aggregat an sich ist völlig ungeeignet für deine empfindlichen Verbraucher. Sofern keine Drehstromverbraucher vorhanden sind, dann verwende ein Aggregat mit Wechselstromgenerator (230V only sowie AVR). Ist zwar dann auch etwas Murks, aber funktional.
Mit Drehstrom hast du bei solch billigen Aggregaten Probleme bei Schieflasten (Spannung!!!) sowie bei 230V Verbrauchern nur eine begrenzte Leistung.
Ja, kleine PV ist mit Speicher vorhanden. Ist für den Notstrom Betrieb vielleicht auch die einfachere Variante. Habe bereits über den Rückbau der Lastumschlaltung nachgedacht.
Würde grundsätzlich davon abraten, in eine Verteilung irgendwas aus China einzubauen. Da gabs schon zahlreiche Infos, was da alles so abgebrannt ist. Auch RCDs aus China sind in Deutschland nicht zuglassen, weil die elektronisch überwachen und abschalten, was hierzulande nicht zulässig ist.
Also nur etablierte Firmen wie Hager, ABB, Siemens, Schneider. Auch wenn das ein paar Euro teurer ist. Dafür ein hohes Maß an Sicherheit.
Verbaue doch einfach zulässige Komponenten, insbesondere einen zulässigen Notstromumschatler und einen Wandgerätestecker. Eine Einspeisemöglichkeit schadet nie.
Bei den meisten PV-Anlagen ist eine Nachladung des Speichers per Stromerzeuger nicht ohne weiteres möglich. Die Nutzung einer Powerstation daher nicht allzu abwegig. Bei Einspeisung in Gebäudeinstallationen mit Powerstations/Stromerzeuger aber IT>TN Netz beachten. Bei 230V Wechselstrom entfällt die Schieflastproblematik mit den Drehstromgeneratoren, dafür darf dann aber wirklich kein Drehstromverbraucher angeschlossen sein und in Wechselstrom aufgetrennte Drehstromkreise (z.b. Herd) müssen bei leistungsstärkeren Aggregaten vor Neutralleiterüberlastung geschützt werden.
Solltest du aber dein vorhandenes PV-System nutzen wollen und es besteht keine Möglichkeiten den Speicher direkt per Aggregat nachzuladen, dann suche mal nach Lösungen mit einem Meanwell CSP 3000-400.
Gibt die Möglichkeit die MPPT´s des Hybrid-Wechselrichters mit geeigneten (Labor-) Netzteilen zu bestromen. Allerdings Null Fehlertoleranz. Fehler führen zu Sach- oder Personenschäden.