Kannst du mal bitte ein Foto schicken. Danke
Wenn es angekommen und montiert ist, gerne.
Liebes Forum,
Habe gestern aufgrund des Videos von Andreas meine Haier HP200M7-F9 fotografiert. Bei uns hat es im Keller allerdings noch 17°C. Im Bereich des Deckel ist die Isolierung etwas schlechter (ich vermute den Heizstab dahinter (allerdings ist der deaktiviert). Weiterer Warmpunkt ist das Überdruckventil und das Mischventil (60Grad Temperaturbegrenzer) am warmen Ausgang. Noch heizt unsere Ölheizung den Keller auf. Sobald wir auf WP umstellen wird dann wohl auch eine Zusatzisolierung notwendig.
Gruß Benjamin
Würde dann in jedem Fall einen Thermosiphon einbauen lassen. Das warme Rohr geht sofort nach oben weg, da kann es zu Mikrozirkulation kommen. Das vermischt den Tank und wird sehr oft vergessen. Wäre bei Zirkulationsleitung jedoch egal weil das sowieso durchs Rohr gepumpt wird.
Das Problem ist, dass es einen Speicher (oder eine BWWP) mit 100l und einer Zusatzheizung von 2 kW oder 3 kW nicht gibt, sowas baut niemand. Statt dessen werden die Speicher lieber größer ausgelegt, was dann wieder dazu führt das die Wärmeverluste größer werden.
Zu deiner Rechnung und deinen Annahmen: Ja, die werden größer ausgelegt. Nein, die Speicherverluste müssen dadurch nicht direkt größer werden.
Ich habe mir deine Datei angesehen und komme zu denselben Ergebnissen. Jetzt musst du aber andere Parameter annehmen.
Nehmen wir deinen Fall mit den 2 Badewannen mit je 120l 40°C Mischwasser. Ich habe das einmal für unsere 270l BWWP hergenommen, den COP kann ich schlecht angeben weil ich deine Außentemperatur nicht kenne/habe. Aber man kann anhand der Datenblätter arbeiten und du arbeitest ja auch mit Pi mal Daumen.
270l mit 45°C anstatt 62°C ergibt eine Wärmemenge von 10°C auf 45°C von ca. 11 000W. Diese lässt du nun von einer BWWP machen, und zwar langsam mit den von dir genannten 350W el. Leistungsaufnahme. Dann erreicht die BWWP bei der Annahme, dass du vorher von 10°C auf 62°C geheizt hast mit COP2 einen COP von, was sagen wir, 2,5? Er erzeugt also die 11 000W mit ca. 4,4kWh.
Bei dir würde ein 100l Tank eingesetzt und ein Heizstab. Die erste Badewanne wird noch aus dem 100l gespeist, welcher auf 62°C mit WP geheizt wurde (sofern die BWWP das kann, sonst geht für die letzten paar Grad der Heizstab an). 100l von 10°C auf 62°C sind ca. 6032W Wärme. Sind 3kWh Strom bei COP2. Jetzt will der Zweite baden. Warmwasser reicht nicht, es muss mit Heizstab und der WP nachgeheizt werden, ungefähr nur die Menge, die der Nächste baden will. Sind also 3700W Wärme, die die beiden Geräte die Stunde liefern können. Du brauchst ungefähr 38l Warmwasser, sind 2300W Wärme. Diese erzeugst du aus 2kWh Strom. Sind insgesamt 5kWh Strom.
Nun kann man sagen: Die Speicherverluste müssen viel höher sein bei einem 270l Tank, weil die Oberfläche auch viel größer ist. Wohl wahr, aber die Speichertemperatur ist auch in etwa 17°C niedriger. Das bedeutet die Wärmeabstrahlung ist geringer weil das Delta t zur Umgebungsluft geringer ist. Meiner Meinung nach werden sich beide Lösungen da nichts geben.
Der Unterschied ist nun folgender:
Solltest du vielleicht mal mehr als die 2 Badewannen benötigen drehst du einfach die Temperatur der BWWP hoch, auf 50°C oder 55°C. Geht dann immer noch mit dem WP-Teil. Bei dem 100l Tank bist du schon bei 62°C.
Beim Thema Größe gebe ich dir Recht, es fehlt ansich noch eine völlig andere Bauform. Wenn sowieso eine Badewanne vorhanden ist könnte man einen richtig breiten, dafür aber weniger tiefen Tank hernehmen.So könnte man das wie einen Innenputz-Spülkasten bzw. Aufputz-Spülkasten optisch verbessern. Denn im Idealfall hängt der Wärmeerzeuger im Bad. Seine Abwärme heizt das Bad, das meist sowieso Heizungstechnisch unterversorgt ist. Im Sommer ist es einem auch schon wurscht wenn man Fenster aufmacht oder unter warmen Wasser steht. Fenster auf (oder draußen ist es wärmer).
Die Ideale Bauform ware eine Kugel. Die hat zum Volumen die kleinste Oberfläche ![]()
WW Speicher sind Druckgefäße. Der Wasserdruck beträgt 4bar. Auch da ist eine Kugel brauchbar. Die wird dann mittig durchgeschnitten etwas gestaucht und mit einem Zylinder dazwischen, das passt dann.
Ein planer Tank in Form einer Zigarettenschachtel bei 4bar funktioniert nicht. Die Kräfte beulen den aus, wie eine mit Wasser gefüllt Wärmflasche.
Abhilfe schafft zB eine äußere Versteifung, oder das gegenseitige Abstützen der Außenflächen. Es gibt solche Lösungen - erinnert an Eiswürfeltüten. In der Praxis zB das Ausdehnungsgefäß von Heizthermen....
Das Nutzvolumen zum umbauten Raum wäre gering, die Oberfläche gigantisch.
Im.Wärmebild erkennt man den fehlenden Thermosiphon. Permanent entweicht Wärme über die direkt nach oben führende Leitung. Da kann man isolieren wie auch immer, da ist ein Wärmeleck fest mit eingebaut ?
Vermutlich ist das die Ladeleitung mit "Ladeventil" ?
So nebenbei
Ölheizung - kein Brennwert ?
Der Betriebsraum ist zwangsbelüftet. Die warme Raumluft wird vom Brenner angesaugt und durch den Schornstein gejagt. Es strömt frische Außenluft nach ![]()
Sobald der Brenner abgeschaltet wird, zieht der Schornstein weiter und kühlt damit die Brennkammer und den Raum....
Mit WP oder raumluftunabhängiger Heizung kann die Zuluft versiegelt werden. Das reduziert Verluste.....
Danke dafür! Wieder was gelernt (man fragt sich immer, wofür man das im Matheunterricht braucht aber dann….). Was aber ginge wäre das Wärmepumpenmodul anders zu bauen und den dafür benötigten Tank woanders hin. Der Tank könnte dann variabel irgendwo hingestellt werden, das Wärmepumpenmodul wäre flach und würde die Höhe des Tanks nicht erhöhen.
Brauchst Du doch nur zu kaufen? Dimplex, Ochsner und EcoDesign fallen mir als Hersteller ein.
Die aber auch bestimmte Tankgrößen benötigen. Ich glaube 300l wars. Also auch kaum besser. Zudem sind die Dinger auch rund, das wiederum ist aber letztlich wurscht. ![]()
Warum sollten die eine bestimmte Tankgröße brauchen? Selbst ne Vollgas laufende Gastherme kommt ja mit nem 120 Liter Speicher klar? Wenn wir nächstes Jahr hoffentlich mal wieder zu kommen Urlaub zu machen, werde ich mal die Stillstandsverluste bei uns quantifizieren …
Habe ich für eine Gästetoilette jahrelang gemacht. Temperatur auf knapp handwarm eingestellt, so eben dass es nicht eiskalt ist. Stromverbrauch (gemessen) unbedeutend. Werte weiss ich nicht mehr, ist lange her.
Ich hab für die Küche auch schon über einen kleinen DLE als “Nachbrenner” nachgedacht; wenn es unter der Spüle nur nicht so eng wäre … Realistisch müßte ich wohl die Arbeitsplatte abbauen. Scheiß auf die paar kWh, die zu 2/3 vom Dach kommen …
Also für wirklich kleine Rinnsale wie in der Küche zum Händewaschen gibt es auch 3,5KW Untertisch-DLE im Mini-Format. Ein Boiler bietet sich immer an weil da die Überschüsse reinkönnen.
Gute Frage, ich habe bisher immer nur Hydraulikschemas mit 300 oder 500l gesehen. Möglich dass es auch mit weniger ginge.
Hallo RoterFuchs,
ja passt, ich kann Deine Argumente nachvollziehen. Klar, wenn der 270 l Speicher nur auf 45 °C heizt, im Vergleich zum 100 l Speicher der auf 62°C, könnten die Verluste vergleichbar sein (bei dem einen ist die Fläche größer, bei dem anderen die Temperatur).
Wo ich überrascht bin ist, dass ich mit so einem kleinen Speicher meine Anforderung fast erfüllen kann, 2 Badewannen hintereinander. Wenn ich ehrlich bin, ist das wirklich eine worst case Anforderung für mich, kommt vielleicht einmal ich Jahr vor. Das ich die zweite Wanne dann nicht über die Wärmepumpe und PV beschicke ist mir für so eine seltene Situation egal.
Aus meiner Sicht sollten die Speicher nicht so groß sein, sondern eher kleiner und dafür besser isoliert sein. Worst case Fälle könnte ein leistungsstärkerer Heizstab mit wenig Mehrkosten abfangen.
Das Warmwasser rund um eine Badewanne zu speichern ist auch eine Idee, der Bereich besteht ja sowieso oft nur aus Luft oder Schaumstoff.
Ich hab irgendwo Wässerhähne für die Spüle mit integrierten Durchlauferhitzer gesehen. Da wird dann nur noch ein Kaltwasseranschluss und Elektroanschluss benötigt.
Das sind den Gegebenheiten geschuldet. Manche haben noch nicht einmal eine Badewanne. Für die reicht so eine 80l NUOS BWWP oder wenn sie auch noch eine PV haben ein ganz einfacher Boiler, weil Strom im Sommer egal ist.
Es ist immer so bei den Anforderungen und mit dem, was es auf dem Markt gibt. Ich bräuchte beispielsweise viel kleinere Split-Klimaanlagen, gibt es jedoch nicht. Bei der Isolierung schrieb ich ja, ist ansich fast egal wenn sie im Bad stünde. Win-Win. Der Raum bekommt die Wärme ab, und wenn sie läuft zieht sie die Wärme wieder ab und entfeuchtet.
Ihr könntet sparen wenn ihr dasselbe Badewasser…..
Nur als kleine Ergänzung:
Ich habe für meine spätere Badewanne vor, von unten Heizfolie anzukleben. Dann muss ich nicht mit Warmwasser nachheizen. Zudem ein Deckel sodass es da drin länger warm bleibt.
Hab in meinen BWWP Projekt-Thread ein Foto hinzugefügt: Erfahrung BWWP (Ariston Nuos Primo 240 HC) - #56 von indie - Heizen, Kühlen, Klima, Warmwasser - Akkudoktor Forum

