Speicher, wir brauchen Speicher!

@auric

Merkst du was? Genau diese Einstellung ist das Problem hier in DE. Die Schuld erstmal auf andere schieben.

Wo bitte kostet das KWp 2000€?

Ich habe 2014 für 1150€ das KWp bauen lassen.

Abgesehen davon bekommt Jeder Hausbesitzer Kredit für PV und die Raten sind geringer wie die Ersparnis, also auf Kredit bauen und trotzdem mehr Geld in der Tasche haben ist möglich.

Und mal ehrlich, wer sich ein Prachtbunker baut, zwei SUV vor der Tür stehen hat, der kann sich sicher auch eine PV leisten. Ich habe Leute im Bekanntenkreis, die geben für den Sommerurlaub mehr Geld aus wie ene 10KWp Anlage kostet. Und mit denen hatte ich die Diskussion mit PV auch schon, aber PV ist hässlich wollen sie nicht auf dem Haus haben.

Und nein, die Politik ist nicht an den Heizkosten schuld.

Es gab und gibt hier viele Förderrungen zum Dämmen um Heizkosten zu senken, damit kann man die Heizkosten locker halbieren. Wenn man die nicht nutzt ist man selbst schuld.

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Aha Schuld...

Ja, Schuld haben die problematischen 15% die diese hirnlosen in Berlin legimitieren und andere Parteien vor sich her treiben und über die anderen 85% ihren ideologischen Wahnsinn auszuschütten.

Ihr habt noch ca. 15 Millionen die euren Laden mit ach und Krach am Laufen halten Tendenz stark fallend.

Viel Glück für eure Zukunft.

Bitte rudert mal etwas zurück.

Pauschales Politik-Bashing wollen wir hier nicht, weil es unproduktiv ist. Das soll hier ein konstruktives Forum sein, wo wir uns über das austauschen, was wir tun können. Zu einer Diskussion gehört es sicherlich manchmal, welche konkreten Probleme durch politische Entscheidungen entstehen, aber wir brauchen hier keine Stammtischparolen und abwertende Begriffe für Politiker. Damit entsteht hier nur eine hässliche Atmosphäre.

Wer ein Bedürfnis nach so etwas hat, findet sicherlich andere geeignete Foren.

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@auric Sorry Auric, bei deiner Ausdrucksweise verstehe ich nur die Hälfte, dann hast du nur zu hälfte Recht, bleibt nicht mehr viel übrig dir zu zu stimmen.

Aber definiere mal deine Aussage: "Ihr habt noch ca. 15 Millionen die euren Laden mit ach und Krach am Laufen halten Tendenz stark fallend."

Wie viel Monate oder Tage gibst du Deutschland noch bis die Arbeitslosenzahl auf über 5 Mil. steigen oder das BIP um über 10% fällt.

Ich geh mal davon aus, das du jeden Abend am Stammtisch sitzt, woher sollen sonst deine Sprüche kommen?

Jaaa, deshalb brauchen wir große Speicher und Wasserstoffkraftwerke in der Nähe von großen Windparks und PV-Anlagen.

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[quote data-userid="561" data-postid="152761"]Und nein, die Politik ist nicht an den Heizkosten schuld.[/quote]Leider doch, zumindest zu einem großen Teil. Durch falsche Entscheidungen wurde Strom verknappt und (Fracking-) Gas extrem teuer eingekauft. Beides erhöht nun mal die Kosten für's Heizen.

Daniel

Wenn mit falschen Entscheidungen der Atomausstieg unter Merkel gemeint ist, stimmt es vielleicht ein klein wenig. In den letzten zwei Jahren war der Atomausstieg so weit, dass da nicht mehr viel zu retten war, vor allem, wenn wir hier über einen positiven Einfluss auf die Strompreise reden.

Wenn mit falschen Entscheidungen Sanktionen gegenüber Russland gemeint sein sollten, die Türkei hat sich an denen nicht beteiligt. Billiges Gas haben die dafür nicht von Russland bekommen und Fracking Gas aus den USA hat die Türkei genauso gekauft wie der Rest Europas. Und zwar, weil es durch die Lieferreduzierungen Russlands eben billiger war als die Alternativen.

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@gerhard75

Die Abregelung bei weniger als Null Cent finde ich ok, solange wirklich keiner den Strom für 0 Cent haben will, der den Strom ohne Netzengpässe abnehmen könnte.

Das Problem ist das wir ihn alle zahlen. Zumindest bei der Windkraft werden die Abregelungen bezahlt. Ca kg 5 Cent

Eben statt Geld für nicht produzierten Strom zu bezahlen wäre es eigentlich sinnvoller den Strom dann irgendwie zu speichern (ob jetzt Akku oder in Wasserstoff mit geringer Effizienz wäre da erst mal egal, da hat man auch mit Wasserstoff immer noch mehr davon als 0 produziert und trotzdem 100% dafür bezahlt)

Interesant wird die Rechnung wenn man bedenkt das für die in der Mittagszeit abgeregelte Leistung, abends in der Verbrauchspitze extra "Reservekraftwerke" hochgefahren werden müssen und das dann richtig Geld kostet. Mir sind für diese Kraftwerke mal Kosten von 50-60 Cent/kWh genannt worden.

Das ist Wahnsinn. Aber ohne jetzt das große Basching betreiben zu wollen. Aber solange das noch nötig ist, sind wir ja noch schön abhängig von EON, Vattenfall und Co. Ein Schelm wer böses dabei denkt

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@petrel Wasserstoff Elektrolyseure rechnen sich nicht nur für wenige Stunden.

Zielführend wäre es jedem, der ohne Netzengpässe versorgt werden kann, den Strom dann für (fast) Null Cent die kWh anzubieten. Da ist schnell mit minimalstem Invest die Erdgasheizung mit einem Heizstab ergänzt oder das Elektroauto geladen.

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Ich bin ab 1.10 bei Tibber und hoffe zumindest im Winter solche Szenarien zu nutzen und den Speicher zu füllen.

Aber das müsste auf der Produzierenden Seite auch eingeführt werden. Statt der starren Einspeisevergütung. Ich denke das viele Erzeuger z.b. Windkraft sich schnell einen Container mit Akkus hinstellen würden um zumindest einen Teil ihrer Produktion zu einem Zeitpunkt zur Verfügung stellen, wann er auch gebraucht wird. Speicher könnten dann sehr schnell sehr rentabel und begehrt werden und vieles könnte der Markt besser regeln, als irgendwelche Grossprojekte unter Einfluss der großen wie eon Vattenfall oder ihre Kinder die VNB

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Ich weiß nicht ob ich dich jetzt richtig verstanden habe ... du willst das die Einspeise Vergütung auch unter 0 cent fallen kann ?habe ich das so richtig verstanden?

Falls ja ich könnte das durchaus nach voll ziehen die einzige sorge wo ich da habe das zum Schluss Ersatz-Kraftwerke laufen müssen weil die Menschen ihre anlagen ganz abschalten.

Eigentlich wäre ich dafür das die Einspeise Vergütung lediglich den Stundengenauen Marktpreis wieder spiegelt dann würden die Anlagenbetreiber sich überlegen wann Sie Ihren Speicher Laden....das müsste dann oftmals nicht gleich morgens sein wenn z.b. am Markt 15 cent zu bekommen wäre, sondern dann würden die Speicher erst nachmittags gefüllt werden wo am Markt z.b. nur 1 cent zu bekommen sind das wäre meiner Meinung nach dann ein sinnvoller Einsatz von Speichern,

Außer den würde ich mir dann überlegen ob ich meinen Speicher zu den Hochpreisphasen am morgen und am Abend nicht auch ins netz Entladen würde und mittags wie befüllen könnte.

ich könnte mir wie schon beschrieben auch vorstellen das an bereits vorhandenen Netzanschlüssen es möglich sein sollte reine Speicher an zu melden bei denen dann auf die Netzgebühren verzichtet werden kann ( auch vorstellbar wenn ein grosser den Netzausbau zu seinem speicher selber bezahlt bzw Baut)

So wie es teilweise im Moment läuft macht es halt finde ich keinen Sinn morgens füllen sich die Speicher und die Kohlekraftwerke laufen und mittags wird abgeregelt das müssen wir abschaffen und damit sich das für die Nutzer auch lohnt eben Marktpreise.

Die Einspeisevergütung war eine gute sache und hat uns sehr geholfen Die EEG marktfähig zu machen aber ich finde wird sind jetz an einem Punkt angekommen wo Sie auch zeigen können das Sie am MArkt bestehen können.

Heute abend zwischen 19 und 20 Uhr zahlt mal am markt ( awattar) 23 cent mein Speicher ist heute wieder ganz voll und wird über die Nacht auch nicht leer da könnte ich gut 3 KW/H ins netz geben und morgen nachmittag zu Spitzenerzeugung wieder nachladen.... stattdessen wird morgen nachmittag sicherlich wieder abgeregelt.... das ist doch total daneben.!!

?


Das liest sich, als würdest den Börsen bzw Tibber Preis noch nicht lange beobachten? Dann lass dich mal überraschen :slight_smile:

Das es im Winter natürlich nicht die Preise vom Sommer gibt, sollte hoffentlich klar sein.

Ich beobachte es wirklich schon länger. Mitnichten rechne ich mit dem ganz großen Schnapper. Aber ich will es testen. Ich bin evtl auch nicht aufs tägliche Laden angewiesen.

Ja.....und ich weiß 15-20 % Verlust {green}:cool:

@gerhard75 Ich sehe das sehr ähnlich wie Du. Die negativen Preise gibt es nur, weil viele Erzeuger und Konsumenten von den Preisen und auch Netzengpässen nichts oder zu wenig mitbekommen.

Sobald die Verzerrungen weg sind, kann Dein Nachbar die Gasheizung abschalten, Holz für den Winter trocknen, Wärme als Warmwasser speichern etc. und wenn sich davon selbst bei Null Cent nichts rechnet und die Leute den Strom selbst nicht geschenkt haben wollen, dann finde ich sollte abgeregelt werden und nicht der Preis durch marktverzerrende Subventionen ins Negative gedrückt werden.

Naja hier bei uns in SH kommt es momentan zu Abregelungen weil die Netze es nicht aufnehmen können. Fraglich ist wann und ob sich das ändert.

Ich höre immer wieder, das selbst der bis 2030 geplante Ausbau noch unterdimensioniert ist.

Wir müssen einfach die Erzeugungs und Verbrauchsspitzen etwas in Einklang bringen. Da hilft schon ein gewisser Speicheranteil. Gerade bei der Pv. Obwohl es natürlich egal ist, ob ich in der sonnigen Mittagszeit den Strom an der PV Anlage speichere oder selbige Leitung an der benachbarten WKA. Was evtl sogar rentabler ist, weil gröseres EE Aufkommen an einer Stelle