Sole-Wasser WP vs. Luft-Wasser WP

5000 kWh Wärmebedarf ist sehr wenig, da wäre ich erstmal skeptisch, ob ihr dahin kommt.

Das wären dann nur etwa 2,5kW Heizleistung bei NAT in etwa. Da müsstest du ja die kleinste Wärmepumpe nehmen, die man überhaupt noch so findet.

Also ich habe nochmals den EA hergenommen lt. Berechnung liegt die Heiznennleistung der WP bei 6,31kW und der HWB Ref,Sk 54 und der HWB Ref, Rk 48,6 .
Ich habe zur Angabe diese Werte hergenommen ich hoff doch dass diese die relevanten sind.

Wie ist denn die NAT bei dir?

https://www.waermepumpe.de/werkzeuge/klimakarte/

Lt. ÖNORM Tabelle -12,4°C, wann diese war?! Dass liegt schon ewig zurück.
Gerade wieder nachgesehen Tagesverbrauch ohne Ww bei 2°/-2° ; 13m³ Gas

Das ist schon recht viel, aber da ist noch keine Fassade gedämmt, oder?

Es sind momentan 80m² zu 280kWh/m²/a. Also 22 400kWh Wärme. Sind ungefähr 2240m³ Gas. 180 Tage zu 13m³ sind ca. genau jenes. Wenns kälter ist wirds mehr sein, wenns wärmer ist wirds weniger sein. Kommt also Pi mal Daumen hin.

Und das wird sich ändern in 110m² zu 50kWh/m²/a, also insgesamt nur noch 5500kWh WÄRMEbedarf. Selbst eine Panasonic-Monoblock-Wärmepumpe würde da schon zu takten anfangen, weil das bei NAT unter 3KW ist.

@win
Er benötigt einen Heizungspuffer. Wenn draußen 10°C sind oder 5°C dann liefert die Wärmepumpe mehr als er benötigt. Dann wird das im Puffer ausgeglichen um die Takterei vorzubeugen. Der Puffer ist auch noch praktisch falls er wirklich später einmal PV-Überschüsse hätte, dann wird der Puffer beladen. Im Turboloch ist dann auch genug Überschuss drin zum Abtauen.

Deswegen schrieb ich ja, dass eine einzelne zusätzliche Klimasplit ausreichend wäre. Er hat jetzt schon Klimasplit, aber sein Heizbedarf ist nur noch 1/5. Also benötigt man für den Ausbaubereich noch was zum heizen. Dafür dann eine Sole-WP oder LWWP ist zu overpowered. Selbst bei den Klimas kannst mit unterer Modulationsgrenze eng werden. Nu gut, die takten dann halt. Dafür muss aber nichts mehr umgebaut/eingebaut werden.

Das gesparte Geld der Heizungsanlage (weder 26 000€ noch 37 000€) wird in PV und Akku gelegt. Es ergibt nur Sinn soviel Geld auszugeben wenn man das als Argument der Wertsteigerung des Objektes nimmt. Man selbst gibt nur 25% aus, also bei Sole-WP "nur" 9200€ und hat dafür eine Anlage drin die 37 000€ wert ist. Bedenken muss man dabei, was passiert wenn die WP kaputt ginge.

Kann nicht sein, wie soll denn 6,31KW ausgerechnet sein wenn du bei so wenig Bedarf mit 3KW auskämst? Und das als Summe aller Heizungen, wobei du jetzt schon Klimasplits hast!

Da kann man ein wenig was erreichen, aber viel speichern kannst du da nicht, wenn die Wärmepumpe weiterhin effizient laufen soll.

Also kurzes Update erster KV ist da, 26k mit Daikin Altherma 3 HM-T 12 o.O, die schafft den VL auf 70°C.
Nun bin ich etwas verunsichert ob ich die ganze Auslegung evtl. falsch verstehe.
Der Gaskessel heizt mit VL 40°C lt. Thermometer Gaskessel, der Heizungsbauer von Lambda meinte das passt, mit Ventilen auf Stellung 5 also komplett offen, kommen an den HK zwischen 37°C - 38°C an lt. Wärmebildkamera.
Nun würde diese WP ja doppelt so groß ausgelegt werden wie eigentlich der HWB wäre, auch benötige ich auch keine 70°C als VL oder?

Im WZ und Bad habe ich komfortable 21°C IT bei -3°C AT, bei den anderen Räumen bin ich bei 20,5°C IT ich schließe das auf zu kleine HK Typ 22. => hier wirke ich mit der Splitklima entgegen bei Bedarf und heize zu, der Thermostat für den Gaskessel bekommt davon nichts mit weshalb ich die Verbräuche als zu vergleichen finde.

Mir ist gänzlich unklar dass ich das Haus mit solch einer niedrigen VL Temp. warm halten kann obwohl das Dach nur aus Dachstuhl und 25mm Heraklith besteht und die Wände aus 25cm Ziegelmassiv, freistehend ist.

Wie jetzt, klappt es mit 38 Grad oder nicht? Irgendwie finde ich deine Sätze da widersprüchlich. Gerade der Satz "Mir ist gänzlich unklar..." - oben liest es sich so, als hättest du das getestet und es ginge.

Wenn du mit 38 Grad bei -3 Grad klar kommst, ist das schonmal sehr gut, dann sind es bei -10 Gad vielleicht 50 Grad.

Die Leistung der Wärmepumpe sollte man an die Heizlast bei NAT orientieren, aber wichtig ist vor allem, wie weit eine Wärmepumpe herunter modulieren kann. Eine etwas größere WP muss kein Nachteil sein, wenn sie genauso weit herunter moduliert.

Und auch wenn eine WP 70Grad schafft, will man die so nicht betreiben, das würde extrem ineffizient sein.

Jaja es klappt, mich wundert es nur, weil alle immer von 50-60°C VL bei HK reden. Auch wundert es mich mit so niedrigem VL das Haus in der momentanen Zusammenstellung warm halten zukönnen mit so geringem VL. Ich bin positiv überrascht, weil früher glühten die HK. Kam vl. falsch rüber, aber es passt soweit alles :wink:

Ist der Pufferspeicher dann auch 40°C oder fährt die WP den höher an aufgrund von Verlusten?

Ideal lädt die WP entweder die über Nacht benötigte Wärmemenge in den Speicher, wenn du Strom über hast, oder fährt den Speicher mit paar Grad mehr an als du brauchst. Nur um häufiges takten zu vermeiden. Bei kleinem Speicher +10..15, bei grossem Speicher +4..5
Bei fbh ist der Estrich der Speicher.

Naja wenig. Es geht um die niedrigste Modulationsstufe. Wenn es bei +10°C oder +5°C nur 1000W Wärme sind, dann speichert man einfach 2KW Wärme im Puffer und reduziert damit das Takten auf einmal alle 2-3 Stunden.

Ja, bei geringer Heizlast 2-3 kWh zu speichern, sollte gut funktionieren.

Aber im kalten Februar zu glauben, man könne tagsüber PV-Überschüsse für die Nacht einspeichern, das klappt nicht.

600l(520kg) Stearin im IBC? Hat die faszinierende Eigenschaft, daß sich die Wärmekapazität oberhalb Schmelzpunkt erhöht.
Ist jetzt kein fertigkaufgerät, braucht bissel DIY. Nen 600er IBC leer kriegst noch allein durch die schmalste Tür

Tschuldigung, das meine ich. Sind die Temperaturen außen noch hoch hat er kaum Wärmebedarf. Eigentlich wäre es cleverer mit den Split-Klimas zu heizen. Da er das aber nicht möchte und ich keine Wärmepumpe mit nur 1000W Wärme kenne die preislich wieder attraktiv wäre, wäre ein Puffer für den Ausgleich praktisch. So kommt man auf einen Takt die Stunde oder alle paar Stunden wenn man sie optimierter im höheren Frequenzbereich laufen lassen würde.

Zu dem Februar, normalerweise hat man da sowieso keine Überschüsse also kann man auch nichts für nachts speichern. Das dachte ich auch. Bisher habe ich im Februar mit meiner PV-Anlage 69kWh eingespeist. Dabei 224kWh Netzbezug gehabt. Mit nem größeren Speicher hätte ich noch weniger Netzbezug. Momentan ist das aber noch zu teuer mit einem zweiten Akku weil der nur in der Heizsaison praktikabel wäre. Im Dezember und Januar wurde nichts verkauft, ging alles drauf.

Kommt also darauf an. Und wie schon so oft hier, wenn er nur 5500kWh Wärmebedarf hat, dann ist es sinnvoller eine dicke PV Anlage und einen großen Stromspeicher zu haben, als eine vollkommen überdimensionierte Sole-WP. Ob nun in knapp 3-4 Monaten 1400kWh Strom oder 1100kWh Strom wird Suppe sein. Aber eine größere PV-Anlage könnte u.u. dafür sorgen, dass man minimal kaufen muss. Selbst bei Nebel!

könnte man den PV Überschuss des Sommers mkt einer SWWP (Tiefe Bohrung) einlagern und im Winter dann mit einer höheren Soletemperatur nutzen?
Gibt es da Erfahrungswerte?
sonnige Grüße
mobilsolar

Was kostet so eine Bohrung pro Meter / insgesamt?
Und welchen Nutzen darf man davon erwarten?
Ich werfe nochmal den Eisspeicher in den Raum. Keine Genehmigungskosten, keine kostspieligen Tiefenbohrungen. Teilweise Regeneration des Wärmespeichers aus dem umgebenden Erdreich, geringe Temperaturdifferenzen reichen bereits zur Regeneration aus.
Nachteil ist der Platzbedarf und die Fixierung auf Temperaturen im Speicher um den Gefrierpunkt. Im Gegensatz zum Erdreich mit seinen ziemlich konstanten acht oder etwas mehr Grad

In diesem speziellen Fall kann sich eine Bohrung lohnen, oder horizontale Erdsonde im Garten. Weil: "Im Raum Wien nimmt die Temperatur mit der Tiefe durchschnittlich um etwa 3°C pro 100 Meter zu (bei durchschnittlich +11°C Oberflächentemperatur). Beim Forschungstest in Essling wurden Temperaturen von bis zu 95 Grad Celsius gemessen."

Wir haben seit 15 Jahren eine Grundwasser-Wärmepumpe.
Der Brunnen ist 11m tief und der Schluckbrunnen 3m (eigentlich nur eine Sickergrube. Der Brunnen ist in der 2. Wasserführung, die erste ist bei etwa 8m und das Grundwasser ist im Frühjahr bei ca. 0,5m (Hochwassergebiet)
Die Wärmepumpe befindet sich in Südbayern.
Das es die Grundwasser-WP geworden ist, war eine Entscheidungshilfe vom Energieberater und Geologen.
Aber es kann passieren das die erste Bohrung nicht funktioniert wegen Felsen/Stein und eine 2. oder auch eine 3. nötig sind.

Bitte unbedingt mit einen Energieberater aus der Nachbarschaft und einem Geologen sprechen. Falls einer von beiden abrät lieber eine LLWP nehmen.
Da bedarf es noch keinem Gutachten.

Wasser WP braucht schon gute Wasserqualität und wirklich sicheres Grundwasser... wenn das mal nicht mehr da ist... alles Umsonst. Wer gut Grundwasser hat, kann auch Erdwärmekörbe nutzen, denn dann kommt ja immer gut Wärme mit dem Wasser nach.

Aber trotz allem, LWWP sind mitlerweile in nix schlechter.
Wenn Geld keine Rolle spielt, denk doch mal über die TrippelSolar nach. PV und WP Absorber in einem... die WP sind auch recht klein, bei großen wird Kaskade gebaut um mit R290 innen aufgestellt werden zu können.
Wenn aber wirklich nur noch 5000kWh p.a. benötigt werden, da würde ich die Split Klima nutzen, wenn das alles nicht reicht, kann man immer noch eine WP nachrüsten in ein zwei Jahren.

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