Hatte bei unserem kleinen Solax X1 mini 1,5 kW bei der Mittagshitze die max. Output Power auf 80% gesetzt, da der WR im DG sehr warm wurde. Das ging problemlos. Konnte die Leistung später auch wieder auf 90% heraufsetzen.
Leider schaffe ich es nicht wieder die 100% einzusetzen - er nimmt den Wert einfach nicht an. Auch 95% oder 99% sind nicht möglich. Was ist da los?
Mache das remote unter Maintenance - Settings - Super Settings - Passwort …
Direkt am WR funktioniert der Touchscreen nicht besonders gut.
Probier mal, just wenn diese Fehlermeldung auftritt, ob es auch bei anderen Einstellungen zu dieser Fehlermeldung kommt.
Schau im Onlineportal auch mal nach ob du die sog. “Echtzeitdaten” als Diagramm darstellen kannst.
Das sieht mir sehr nach einem Problem der Kommunikation zwischen Cloud und WR aus, hatte ich bei meinem neu gekauften X3 vor ein paar Wochen auch - es hat Wochen gedauert über den Solax Support eine Lösung herbei zu führen.
Am Ende hatte ich schon eine Zusage dass der Dongle getauscht wird - die dann wieder zurück genommen wurde und plötzlich war es mir, als wenn nie was gewesen wäre, möglich alle Einstellungen zu tätigen die ich für den Inselbetrieb brauchte. Der Support hat mir aber bis heute nicht mitgeteilt woran es gelegen hat.
Habe es jetzt nochmal probiert, erst die Sprache geändert, ging problemlos und dann die Output Power wieder auf 100% gesetzt - sofort akzeptiert
Hatte es vorher etliche Male probiert, auch mit anderen Werten über 90% und nichts hat funktioniert. Scheint ja wirklich eine Art Kommunikationsproblem über den WLAN-Dongle zu sein. Leider kann ich direkt am WR kaum etwas einstellen, weil der Touchscreen ganz schlecht reagiert (und ich muß da in gebückter Haltung unterm Tisch krauchen…).
Aus irgendwelchen Gründen kommt es regelmäßig zu timeouts zwischen dem Dongle und der Cloud. In dem Moment wo du einen Wert nicht speichern kannst und die o.g. Fehlermeldung aufpoppt kann überhaupt gar kein Wert gespeichert werden. Ich hab es nicht gemessen, aber so um die 20- 45Sekunden dauert es dann kann man wieder für ein paar Augenblicke Werte speichern.
War ein ziemlich nerviges Unterfangen. Vor allem deswegen, weil die Remotekonfig ständig Mondwerte angezeigt hat die in Wirklichkeit gar nicht so im WR hinterlegt waren. Mein X3 ist gut erreichbar und ich stelle wohl in Zukunft alle für meinen Betrieb relevanten Parameter direkt am Gerät ein und trenne die Verbindung zur Cloud.
Ich möchte künftig nicht mehr das der Chinese da jederzeit drauf zugreifen kann. Denn, als ich das Firmwareupdate für den Dongle und den X3 beauftragt/angefragt habe berichteten Sie mir über den Support ganz stolz das alle Solax WR erfolgreich geupdatet wurden. Für meinen X1 war das aber gar nicht von mir gewollt. Der war danach nämlich über den Solax-Adapter im Iobroker gar nicht mehr ansprechbar.
Ich hab jetzt auf eigene Faust ModbusTCP über die Dongles eingerichtet und der Iobroker greift die geforderten Daten im lokalen Netz via ModbusTCP ab. Gleichzeitig habe ich den X1 und den X3 als virtuellen WR via Nodered in VenusOS eingebunden - die Chinacloud brauche ich damit nicht mehr
Da scheinen sich ja alle Chinesen mit ihren Cloud-Lösungen die Klinke in die Hand zu drücken - ist bei Deye wohl auch nicht viel besser. Da habe ich aber auch noch keine Parameter remote gesteuert - und der Touchscreen dort ist auch nicht einfach.
Habe ja nur den kleinen X1 von Solax mit 1,5kW für eine kleine Zusatz-PV, die bisher als Insel genutzt wurde. Der pumpt aber bei 100% sogar mit 1650W ins Netz, wird dabei aber recht warm/heiß - deswegen wollte ich in der Mittagshitze etwas herunterregeln. Aber wenn das so schwierig ist, lass ich es wohl lieber. Bin ja froh, dass ich ihn jetzt wieder auf 100% bekommen habe.
Wir haben im Gartenhäuschen auch “nur” einen kleinen X1 mini mit 2,5kW und entsprechend dimensionierter PV. Aber ich überlege tatsächlich ob ich dem einen Lüfter spendiere:
Angesichts der Tatsache das der X1 derzeit per Frequenz herunter geregelt wird finde ich die deutlich über 50°C doch ziemlich hoch.
Ausgelesen werden die Werte via ModbusTCP direkt aus dem Inverter.
Der X3 im Keller ist da wesentlich kühler, wobei auch hier die Temperatur angesichts der eher geringen Leistung eigentlich recht hoch ist. Er läuft aber mit dem aktuellen Test-String auch nicht im Optimum:
Wo hast Du die Temperatur gemessen: im Inneren an irgendwelchen Kühlblechen oder äußerer Kühlkörper/Gehäuse? Wenn ich meinen X1 an der Oberkante anfasse, dann ist das noch erträglich, aber doch schon recht heiß, tippe 45-50 Grad. Dann dürften die Bauteile im Inneren deutlich heißer sein und Elkos etc. trocknen aus. Leider heizt sich dadurch zusätzlich unser Dachstudio noch auf, das aktuell bei 29,1Grad liegt.
Unser großer Deye 15kW im Keller bleibt da auch etwas kühler bei aktiver Kühlung. Da laufen die Lüfter jetzt aber auch fast ununterbrochen…
Gerade hab ich gelesen, dass Solax ein Derating bei der Ausgangsleistung vollzieht wenn eine Temperaturgrenze überschritten wurde. Jetzt lese ich gerade die Temperatur meines X1 per Nodered aus (54°C) und sehe dass seit über 35Minuten die Ausgangsleistung, trotz blauem Himmel, bei 1,54kW stagniert.
Damit ist für mich die Entscheidung klar, ich werde dem X1 zwei Radiallüfter spendieren. Die habe ich vom damals verwendeten Victron Smart MPPT 150/45 noch über.
Da wird einfach ein kleiner Thermoschalter (ich meine 35°C) an den Kühlkörper geclipst:
Gute Idee mit dem Lüfter, werde ich mir auch überlegen. Eine automatische Reduktion der Leistung habe ich noch nicht (bewußt) erlebt, nur dass ich die Leistung nicht mehr hochsetzen konnte. Vielleicht hängt das auch zusammen.
Habe jetzt mal 2 Lüfter provisorisch darunter gesetzt: Gehäusetemperatur fühlt sich oben ca. 10 Grad kühler an - sicher gut für die Elektronik. Diese Radiallüfter haben vermutlich mehr Power?
Meine beiden Lüfter (aus alten PCs) laufen auf 12V und ziehen dann zusammen 225 mA, also kaum 3 W
Hatte gestern Abend auch schnell mal zwei Axiallüfter 12V 80mm Durchmesser drunter geschraubt. Die schaffen aber leider nicht viel. Beide zusammen 1,5Watt. Hatte ich noch rumliegen.
Soeben hab ich die Axiallüfter dann mal gegen die Radiallüfter getauscht. Da aber der Akku voll ist (und der Tag natürlich auch vorbei ist) sehe ich erst morgen ein Ergebnis. Die Frau wird heute über Nacht das BEV laden und morgen gibt die Anlage dann wieder Vollgas.
So sieht es jedenfalls ohne Lüfter aus (Aufzeichnung vom 19. - 21.06.2026) :
Und das sind die letzten drei Tage wobei gestern Abend halt die Lüfter dran gekommen sind. Aber dadurch dass der Akku gestern voll war lief der X1 heute eher auf Sparflamme und hat nur den Hausbedarf gedeckt:
Ich würde bei dem X1 mini zwei Dinge getrennt beobachten: einmal die Cloud-/Dongle-Zickerei beim Schreiben von Parametern, und einmal echtes thermisches Derating.
Bei der Temperatur wäre mein Pragmatismus: nicht nur fühlen, sondern 1-2 klare Messpunkte loggen. Also z.B. Inverter-Temperatur aus Modbus, aktuelle AC-Leistung, PV-Spannung/Strom und Raumtemperatur. Wenn die Leistung bei gleichem Himmel immer ab ungefähr derselben internen Temperatur abflacht, ist das ziemlich wahrscheinlich kein Cloud-Thema mehr, sondern der WR schützt sich.
Lüfter drunter ist bei den kleinen passiv gekühlten Geräten oft wirksamer, als man zuerst denkt — aber ich würde ihn so bauen, dass er nicht neue Probleme macht: Luftweg nicht zustellen, kein Staub direkt in Öffnungen pressen, Netzteil/12V-Seite sauber befestigen, und den WR nicht in eine Ecke blasen lassen, wo die warme Luft nur kreist. Radiallüfter können da mehr Druck machen als leise PC-Axiallüfter, sind aber akustisch natürlich eine andere Liga.
Was ich nicht machen würde: wegen ein paar heißen Tagen ständig remote an der Output-Power herumspielen, wenn die Cloud gerade offensichtlich nicht zuverlässig bestätigt, was wirklich im WR gespeichert ist. Dann lieber eine feste, etwas konservativere Grenze setzen oder lokal am Gerät ändern und danach über Modbus kontrollieren, ob sie wirklich angekommen ist.
Alles über 50 Grad finde ich schon recht bedenklich, geht ja in der Spitze fast bis 60 @hf_spsler . Bei dir bringen die Lüfter ja auch ca. 10 Grad Temp.unterschied - das war meine handgefühlte Schätzung.
Der Luftweg ist bei mir auch nicht optimal, muß ich noch etwas kanalisieren - aber ist bisher auch eher ein sehr provisorisches setup. Radiallüfter sind deutlich lauter, als diese klass. Axiallüfter aus PCs?
Die Anbringung des X1 ist bei mir auch sehr suboptmal unter dem Schreibtisch - gab keinen besseren Platz. Nach unten ca. 25 cm Luft, nach oben kaum 15 - da staut sich die Wärme natürlich. Die Luft kann aber seitlich direkt nach oben entweichen an der Seite. Im Dachgeschoß hatten wir heute nachmittag fast 30 Grad…
Gern. Bei „Radial vs. Axial“ würde ich es nicht nur an laut/leise festmachen, sondern am Gegendruck.
Ein normaler PC-Axiallüfter ist super, wenn er frei Luft bewegen darf. Sobald aber nur 15-25 cm Platz, ein WR-Gehäuse, Kabel, Wand/Tischplatte und warme Stauzone im Weg sind, fällt der reale Luftstrom schnell zusammen. Radiallüfter sind oft hörbarer und tonaler, drücken die Luft aber besser durch so eine enge/kanalisierte Situation. Genau deshalb sieht man bei provisorischen Tests manchmal: kleiner Radiallüfter bringt mehr als ein hübsch leiser 80-mm-Axiallüfter.
Ich würde bei deinem Platz unter dem Schreibtisch eher versuchen, einen klaren Luftweg zu bauen: unten kühle Raumluft rein, oben/seitlich warm raus, und nicht direkt wieder ansaugen lassen. Ein Stück einfacher Kanal/Abweiser kann mehr bringen als der nächste stärkere Lüfter. Wenn es wohnraumtauglich bleiben soll, lieber etwas größer/langsamer oder per Thermoschalter/PWM laufen lassen, statt dauerhaft eine kleine Turbine schreien zu lassen.
60 °C intern ist für Leistungselektronik noch nicht automatisch „kaputt“, aber im Dachgeschoss plus Wärmestau ist es schon der Bereich, wo ich nicht nur nach Handgefühl entscheiden würde. Wenn du morgen vergleichst, am besten gleiche Kurven nebeneinander: interne WR-Temperatur, AC-Leistung und Raumtemperatur. Dann sieht man ziemlich sauber, ob die Kühlung wirklich Derating verhindert oder nur das Gehäuse angenehmer anfasst.
Ja, das ist sicher richtig. Hat denn der X1 irgendwelche internen Thermofühler, die man über die Cloud auslesen könnte?
Will da jetzt keine Bastellösung und das Gerät deswegen auseinander nehmen. Kenne mich mit Modbus & Co. auch nicht wirklich aus. Wenn ich mich irgendwann mal in Home Assistant etc. einarbeite und all dem Geraffel was da dran hängt, dann wäre das eine mögliche Steuerung. Jetzt ist es erstmal das gute Gefühl, dass das Gerät im Sommer nicht ganz so heiß läuft.
Ja, die Halbleiter vertragen auch 100 Grad und sogar bis zu 150, aber die Elkos trocknen wesentlich früher aus und auch alles andere wird früher schlapp machen. Wir laufen ja bei 30+ Grad auch nicht mehr ganz rund
Soweit ich weis nicht. Interne Daten wie Stringspannung, Stringstrom, Invertertemperatur usw. sind über die Cloud nicht vom Endanwender einsehbar.
Sptestens wenn Daten geloggt werden sollen wird m.E. nach sowieso ein Homeassistant/Iobroker + SQL Datenbank und Grafana erforderlich. Wobei die Installation eines solchen Systems relativ easy und über Google auch gut dokumentiert ist.
Ich verwende zwei 24V Radiallüfter wie weiter oben bildlich dargestellt. Gesteuert werden sie direkt im Lastkreis der 24V über den ebenfalls oben dargestellten Temperaturschalter - nicht 130°C wie der Typ oben sondern Einschaltpunkt 40°C. Man kann die Lüfter hören, sind aber nicht wesentlich lauter als zwei Axiallüfter.
@paddy72 Mit dem Tool qModMaster kannst du Werte unter Verwendung der entsprechenden Register auch manuell mit einem PC oder Laptop via ModbusTCP auslesen.
Funktion zum Auslesen der Inverter-Temperatur als dezimale Ganzzahl:
Zuvor unter Options >> ModbusTCP die IP Adresse des WLAN Dongles angeben, der Port ist standardmäßig 502 (hab hier nur beispielhaft eine IP Adresse angegeben):