Solarmodule im Garten Temporär im Winter auslegen

Die einfachste saisonale Speicherung ist mit PV und Wind im Mix. Das funktioniert zwar nicht für ein Einfamilienhaus, aber für eine kleine Gemeinde (Beispiel hier ist meine eigene, Niederzier) schon ziemlich gut:

Das sind Wochendurchschnitte, in der Praxis bräuchte man da noch ordentlich Batterie für Autarkie und in ein paar Wochen etwas Biomethan Backup.

Wenn man Wind und Biomasse nicht mag und nur PV will, finde ich saisonale Wärmespeicher am interessantesten. Für ein einzelnes Haus und in Kombination mit PV für komplette Autarkie kenne ich da kein Beispiel. Für ein paar Häuser, die sich die Tiefenbohrungen teilen hätte ich aber ein Beispiel:

https://www.dlsc.ca/borehole.htm

Da wird allerdings Solarthermie verwendet für die Wärmeeinspeicherung im Sommer.

Super tief sind die Bohrungen nicht, es sind 144 davon, Tiefe 37 Meter und Durchmesser des Felds etwa 35 Meter. Das ist groß genug, um die saisonalen Wärmeverluste klein genug zu halten, obwohl bei 80 Grad gespeichert wird.

Wenn man den PV Überschuss im Sommer so einspeichert, braucht man keinen PV Strom für Wärme im Winter und da ginge Autarkie wieder ganz gut nur mit PV. Beim Einfamilienhaus ist das schwierig, weil man da mit zu hohen thermischen Verlusten kämpfen muss bei saisonaler Speicherung.

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