@Solarexpress
Hallo Bodo,
wie habt ihr es mit der “Reserve” gehalten. Für meinen Benzin AB hatte ich stets einen Kanister mit, falls mal der Sprit alle ist. Sollte ich mal liegen bleiben, soi hätte mir gewiss jemand mit Benzin aushelfen können. Mit der Umstellung auf E-Antrieb geht das nicht mehr, denn “ne Tüte Strom” bringt keiner vorbei. Meine Lösung ist ein Reserve Akku. Hast du das schon mal als Problem angesehen und wenn ja, welche Lösung hast du?
Ich würde mal den mittleren mit einem der beiden anderen tauschen und dann beobachten ob der Effekt mit dem Akku wandert oder ob er in der Mitte bleibt.
Im einen Fall ist es die Eigenschaft des Akkus, im anderen Fall nicht.
Unterschiedliche Kabellänge können nur einen Effekt bei grossen Strömen haben, nicht wenn das Ganze nur dumm rumsteht.
Ich vermute auch, dass sich kleine Messfehler aufintegrieren, so dass nach einiger Zeit nur noch Unfug angezeigt wird.
Im Betrieb synchronisiert sich das das ja wieder.
Was mich wundert ist eher, dass zwei davon das Gleiche anzeigen, das ist ein grosser Zufall.
Sinnvoll ist es mal alle Zellenspannungen nachzumessen, ob das mit der Balancierung gut funktioniert.
Das Hausboot ist ja mit einer Solaranlage ausgestattet und daher Selbstversorger. Wenn der Akku zu Neige geht, einfach irgendwo ankern und ein paar Stunden warten, bis die Sonne den Akku wieder hinreichend nachgeladen hat. Oder irgendwo an einer Anlegestelle mit Landstrom aufladen. Der Akku sollte auch nicht unerwartet leer werden, sofern nicht irgendetwas größeres kaputt ist. Und wenn beim Verbrennungsmotor die Zündung ausfällt, bewegt sich das Boot auch nur noch per Rudern, Segeln oder Treideln
wie @Ekkehard_F schon schrieb, auch bei bedecktem Himmel kommt Strom das lengsames weiterfahren möglich währe. Schon mit 500 W können wir (ohne Gegenwind) fahren.