es geht um diese Firma PaXos. Ich kann den Link hier nicht reinstellen, aber mit einer Suchmaschine sollte es kein Problem sein
Durch Zufall bin ich auf diesen youtube Bericht gestoßen (ich kann es leider nicht verlinken). Sucht mal nach: "Schneller als Elon Musk! Der Solardachziegel-Tüftler aus dem Rheinland"
Klingt für mich sehr interessant. Kennt das jemand? Wie ist eure Meinung?
Aber genauso wie ein Lambo auch super klingt und gut ausschaut, wird nur ein winziger Teil der Menschheit das Geld dafür aufbringen können/wollen.
Die gewaltigen Mehrkosten gegenüber 2m2 Modulen sind, auch über Scaleneffekte, nicht runter zu bekommen.
Es kann aber den Anstoß geben z.B. die 2m2 Module, mit geringeren Mehrkosten, dazu zu kriegen ebenfalls als Bedachung zu funktionieren und somit die Dachziegel einzusparen. Aber auch das nur für die geringe Zahl an Neubauten.
Ich halte es also für ein geniales Nischenprodukt, das auch seine Abnehmer finden wird. Den Markt aufmischen oder revolutionieren wird es nicht.
@uschi Bei PV benötige ich ja zusätzlich noch die Ziegel. Sieht die Kostenrechnung bei einem Neubau oder erneuern der Ziegeln auch noch so schlecht aus?
Kostentreiber ist ja wahrscheinlich die Größe der Dachziegel. Man könnte ja auch eventuell die Dachziegel in 2m2 als ein Element ausführen, das geht dann in die gleiche Richtung wie Dein Vorschlag.
Oder einfach Trapezblech unter die PV, sieht ja eh keiner
PS:Habe gerade gesehen, es gibt Indach Lösungen. Das ist genau Dein Vorschlag
Nachdem große PV-Module inzwischen recht günstig sind, dürfte es sich rein wirtschaftlich in den meisten Fällen nicht rechnen, viele kleine Solardachziegel zu verlegen. Letztere haben aber auch zwei klare Vorteile:
Bei denkmalgeschützten Gebäuden sind sie meist die einzige PV-Option, weil da aus Gründen der Optik keine PV-Module aufs Dach dürfen.
Bei Dächern, die voller Dachgauben, kleiner Dachfenster, Sanitär-Entlüftungsrohre, Kamine, Dachantenne etc. sind, wird man mit großen Modulen nicht froh, weil man fast keines davon unterbringt. Immer ist irgendwas im Weg. Mit den kleinen Solardachziegeln kann man um all diese Hindernisse herumarbeiten.
Ich habe schon mehrfach Unterkonstruktionen aus Kunstoff gesehen in welche die Solarmodule dann eingearbeitet werden. Sieht ganz gut aus, hat viel weniger Steckverbinder und ist viel billiger. Problem bei all diesen Lösungen ist die meist in die Dachfläche eingearbeiteten Störteile. (Fenster, Schonrstein, Entlüftung und anderes) Da gibt es dann oft nach Jahren Dichtigkeitsprobleme.
Die Ziegel halte ich persönlich für die schlechteste Lösung (ausser vielleicht für denkmalgeschütze Gebäude). WENN solche Ziegel, dann bitte in 50 x 100 oder größer.
Zugegebener Maßen bin ich ein bisschen ein Fanboy vom paXos System - habe mich deshalb um so mehr gefreut, dass hier im Forum bereits vor 2 Jahren davon berichtet wurde (da kannte ich das noch nicht )
Ich bekomme es gerade auf das Haus installiert. Bei uns stand sowieso eine Dacherneuerung an, weil Dämmung nicht vorhanden und wir das Haus energetisch ertüchtigen wollen.
PV wollten wir auch haben - und dann hatte ich auch diesen Beitrag aus der grauen Vorzeit gesehen mit dem Vergleich zum solar roof von Tesla. Meiner Meinung nach bietet die Firma mit dem Multienergiedach ein super Produkt anbietet.
Das Konzept hat mich einfach überzeugt. Ausnutzung der Dachfläche soweit möglich, trotz Fenster etc. die Nutzung der Abwärme vom Dach zur Effizienzsteigerung der WP und dann die Optik. Nicht zu vergessen der Gewichtsvorteil gegenüber einem System aus Ziegeln und aufgeständerter PV - da hat sich der Statiker gefreut. Ja es es ist preislich höher dimensioniert im Vergleich zu den Supersparangeboten und auch gerade im Vergleich zu DIY (aber da bin eh unbegabt).
Bekomme jetzt auf einem kleinen Dach einer DHH im W/O Ausrichtung einen kWpeak von 14 - bei großen Dachflächenfenstern und bin damit sehr zufrieden.
spannend. Soweit ich das von paXos verstanden habe, ist das erste Dach letztes Jahr gedeckt worden - gerade als ich meinen Erstkontakt mit dem System hatte.
vllt hatte der Kunde ein System einer anderen Firma.
ich finde schon dass es was zur Sache tut, ob es das paXos System ist und "ständig kaputt" geht. Ist ja schon eine deutliche Aussage, dass das System "kompletter Unsinn" ist.
Im Norden würde man Sagen - @anon97738789: Butter bei die Fische
nachdem ich ja gerade das paXos Dach installieren lasse - worauf muss ich in den nächsten 2 Jahren achten?
zum Glück gibts ja Gewährleistung.
Bisher kosten Solarziegel ein x-faches gegenüber den üblichen 2 qm großen Solarpanels, bedeuten einen hohen Verkabelungsaufwand und haben in Fall eines Defektes das Problem, dass man an genau den Hersteller gebunden ist. Was macht Paxos da anders als die Konkurrenz?
1500€ / kWpeak kostet es mich. is viel, das ist mir klar, dafür gibts dann aber noch die Nebeneffekte der Abwärmenutzung, der tollen Optik (mir persönlich sehr sehr wichtig) und den Gewichtsvorteil gegenüber einer aufgeständerten Anlage (für den Statiker sehr wichtig, neben der super Flächennutzung.
Die Sanierung des Daches war sowieso fällig und damit war es dann bei der Dachsanierung sogar günstig ein Blechdach zu planen. Das Trapezblechdach ist die Basis für die weitere Montage der Solarflachziegel.
Hatte mir eh vorgenommen im Rahmen der Montage den PV-Menschen zu fragen, wieviel kWpeak er herkömmlicherweise auf das Dach bekommen hätte. Das weis ich gar nicht, weil mir die Optik so wichtig war.
Der Verkabelungsaufwand ist hoch, ja und nach jedem Modul wird gemessen. Die Technik dahinter ist aber in meinen Augen Standard. Die Montage ist schnell. die Kabel liegen im relativen Schutz der PV- und Blindmodule auf dem Blechdach (damit Feuerschutz) und sind so nicht den maximalen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Große Defekte erwarte ich nicht. Oder wie viele Solarpanels gehen über die Laufzeit kaputt? - das ist die gleiche Technik. Vorteil hier ist sogar, dass wenn eins kaputt geht, nur eine kleine Fläche betroffen ist.
paXos hat da einfach ein tolles Gesamtpaket auf den Markt gebracht.
Hoffnung wäre ja, dass auch für so was die Preise sinken. Wird sicher auch kommen - muss halt die Stückzahl stimmen.
Das schockt mich nicht. Bei meinen Dach brauchte ich auf Grund der speziellen Ziegel bei geringer Dachneigung spezielle Solarträger-Dachziegel. Die haben auch einiges gekostet. Ist halt Pech, wenn man ein Dach mit sehr geringer Dachneigung und damit resulktierend speziellen Dachziegeln mit Mehrfachfalz hat. Da kann man keine normalen Solarhaken setzen.
Was ich aber erstaunlich finde, ist dass Du trotz Solarziegel ein Blechdach darunter brauchst. Hatte so etwas schon bei den Youtube-Videos geahnt. Die Solarziegel scheinen nicht dicht zu sein.
Bei anderen Solarziegeln kenne ich es aus Berichten so, dass man nur eine normale Unterspannbahn braucht, weil die Solarziegel dicht wie normale Ziegel sind.
Wo der Vorteil der kombinierten Photovoltaik und Solarthermie ist, verstehe ich nicht. Man hat eine zusätzliche Fehlerquelle mit der Flüssigkeit der Solarthermie. Und im Sommer hat man evtl. den Nachteil, dass die Solarzellen ziemlich heiß werden (und damit die Leistung sinkt), weil die Wärme nicht so einfach wegkann wie bei Solarpanels, besser hinterlüftet werden. Klar kann man durch die Solarthermie auch kühlen, wenn man eine Wärmepumpe anschließt, aber machst Du das?
Da finde ich persönlich es besser mehr kWp auf das Dach zu bringen und eine Wärmepumpe zu nutzen.
Lasse mich aber gerne überraschen wie Dein Dach im Winter performt, also wieviel Wärme es im Winter erzeugt. Und auch wie der Ertrag im Hochsommer ist.
Die Verkabelung, Anfälligkeit, viele Steckkontakte sind das Problem und natürlich der Preis. Ein System, dass deutlich größere Steckmodule bietet, die einfach nur ohne Kabel zusammengesteckt werden, hätte einen Riesenvorteil. Dürfte in der richtigen Stückzahl auch nicht viel teurer sein als die großen PV-Module. Das muß halt alles zusammenpassen und gut durchdacht sein. Machbar ist das sicherlich. Die Endmodule haben dann klass. PV-Stecker und die Reihenmodule im String werden einfach gesteckt. Muß natürlich wasserdicht und solide sein. Fehler in den Steckverbindungen wären tödlich!
die Stecker zwischen den Modulen und dann zur Ableitung sind ja absolut klassisch alle Stäubli MC 4 Stecker - ich denke das hebt.
Mache mir da keine Sorgen - wenn ich mir manch windige Konstruktion ansehe, dann ist das hier mehr als gut durchdacht.
Lasse mich überraschen und kann ja in zwei Jahren von meinen ersten Erfahrungen berichten. Habe ein extrem gutes Bauchgefühl.
Hauptproblem ist tatsächlich Handwerker für die "Innovation" zu begeistern.
bin hier ja schon von @anon97738789 gewarnt worden, ohne das es konkret wurde.
ja das ist so - die Solardachziegel sind ja keine Ziegel - es sind Glas-Glas Module - die werden über eine Befestigungsschiene, die auf dem Dach befestigt ist eingesteckt. Und diese Schiene ist auf dem dichten Blechdach montiert.
Dadurch ist eine Hinterlüftung möglich - gut für die Effizienz und gut für die Wärmenutzung.
da ist ein Missverständnis. - das ist keine flüssigkeitsgeführte Solarthermie - nur Luft
Die Solarflachziegel sind hinterlüftet. Die Luft steigt auf und wenn eine Temperaturdifferenz zum Boden besteht, die WP arbeitet, dann bringt ein etwas größerer Fön die Luft vor die Wärmepumpe und steigert die Effizienz der WP.
Die Solarthermie mit Flüssigkeit hat in meinen Augen den grossen Nachteil der Dichtigkeitsproblematik (vor allem wenn die Rohre Wind und Wetter ausgesetzt sind, was sie ja im besten Fall Jahrzehnte sind) und in meinen Augen vor allem das Gewicht.
Das Blechdach ist die dichte Schicht, drauf kommt die Solartechnik in optisch schöner Form.
genau das mache - mehr Leistung als mit dem paXos System würde ich nicht auf das Dach bekommen und ich bediene ne WP, die durch die Solarthermie auch noch effizienter arbeiten kann.
Verstehe ich nicht. Solarthermie funktioniert über normalerweise über eine Trägerfüssigkeit, die die Wärme transportiert, um damit zu heizen oder Warmwasser zu erzeugen. Ohne die Trägerflüssigkeit geht viel Wärme verloren.
Wie wird die Wärme über Luft übertragen? Wie kommt die Wärme in den Heizungskeller, um Warmwasser zu erwärmen oder zu heizen?
Da bräuchte man ja einen Ventilator, der die Luft überträgt.
Warum nicht konkreter:
Es ist ein Kunde, kein guter Bekannter.
Einer wie du. Hauptsache es ist optisch schön, das technische rede ich mir schön.
Das ist für mich als Innenarchitekt+Tischler natürlich ein guter Kunde, auch wenn ich innerlich mit den Augen rollen muss.
1500€/kWh Peak wirst du nie wieder rein holen.
Wenn dir das egal ist gut.
Die Unzahl an Steckverbindern und einzelnen Modulen spricht aber dafür, dass es wie in dem Fall läuft, der mir bekannt ist.
Aber das ist dir jetzt egal. Du hast dich entschieden, bist "Fan Boy", willst das einfach toll finden.
Ist okay. Nichts für ungut.