Es gibt wieder ein Update des scripts auf github.
Ab sofort wird der esmart3 beim Unterschreiten des Grenzwerts der Batteriespannung (48V) nur noch einmal die Minute abgefragt.
Der soyo inverter bekommt keine 0 Watt Anforderungen mehr.
Damit ist bei Untätigkeit nun weitgehend "Funkstille" auf dem RS485 Kabel.
Wieviel Energie es einspart, habe ich nicht gemessen - aber es kann auch nicht schaden.
Hi E-t0m,
super Anlage! Bin über deine "Fußnote" drauf gestoßen.
Eine Frage bleibt aber anscheinend offen (oder ich bin blind): Was macht der EL-MU400SP in deiner Anlage?
Wie auch immer, in diese Richtung soll meine Reise auch mal gehen.
Im Moment steh ich ja noch bei einer fertigen Balkon-PV mit 2 410W-Panels und einem WVC-600 die aufgrund ihrer Lage eh kaum Mal über die Grundlast raus kommt.
Und aktuell wächst erst mal eine kleine Insel auf dem Gartenhaus mit einem 410W-Panel, dem eSmart3, 4s-LiFePOs und einem "normalen" Sinus-Inverter.
Noch ein kleiner Tipp für dein esmart3.py:
Warum hörst du bei https://github.com/E-t0m/esmart_mppt/blob/master/esmart.py#L91 (co2) auf zu dekodieren?
Danach kommen 2 Bytes Fault-Bitfeld, das wichtige Hinweise gibt wenn was schief läuft.
Was die alle bedeuten kannst du hier nachlesen: https://github.com/joba-1/Joba_ESmart3/blob/master/include/esmart3.h#L287
Z.B. geht es um Temperaturalarm oder Überlastung.
super Anlage!Danke!
Der Step-Up-MPPT (EL-MU400SP) bringt das 30 Volt Modul parallel zu den anderen 60V Modulen (hinter Dioden!) an den Esmart3.
Danke für den Tipp! Ich habe einfach Skagmos lib erweitert und nicht das Protokoll gelesen.
Im Grunde reichen die PV-Leistung und Batteriespannung (könnte man aber auch vom BMS haben) für die Regelung.
Den Temperatur-Alarm habe ich ja selbst implementiert.
Es gibt laufend kleine Verbesserungen im Code, aber langsam sollten sich die optimalen Parameter verfestigen.
Als nächstes werden dann wohl, Funktionen zur vorauseilenden Regelung kommen.
Das wird ein ganzes Weilchen brauchen, aber vielleicht hilft ja einer der nächsten 20000 Abrufer mit? :thumbup:
Also mit Ideen helf ich schon mal gern...
Ich hab mich in letzter Zeit etwas mit maschinellem Lernen beschäftigt. Ok, das macht mich nicht zum Experten, aber Voraus"ahnung" des Stromverbrauchs scheint ein geeigneter Anwendungsfall zu sein! Warum?
Zum maschinellen Lernen, z.B. mit einem neuronalen Netzwerk, benötigt man viele Trainingsdaten, die ein Eingangsmuster einem Ergebnis (Label) zuweisen.
Damit lernt ein Modell, welcher Verbrauch unter welchen Umständen bei gegebenen Eingangsdaten am wahrscheinlichsten ist.
Input könnten die letzten Verbrauchswerte und die Tageszeit sein. Weitere Daten können das Ergebnis noch verbessern (Außentemperatur, Warmwassertemperatur, Jahreszeit, Lichtschalter, alles was irgendwie Einfluss auf den Stromverbrauch haben könnte). Das Ergebnis ist dann, was tatsächlich als nächstes gemessen wurde.
Normalerweise ist es schwer bzw. aufwändig, die Zuordnung von Eingabe zu Label zu bekommen. Mehrere Tausend oder gar Millionen Zuordnungen sind nicht ungewöhnlich.
Hier bekommt man das praktisch frei Haus: Du nimmst jede Sekunde (oder so) die letzten 10 (oder 100?) Messwerte, ggf. garniert mit aktuellen Sensordaten aus dem HA System und das richtige Ergebnis (also der tatsächliche Verbrauch) kommt dann gleich bei der nächsten Messung nach. Da kommt dann schon schnell was zusammen.
Neue Daten kann man auch inkrementell dem Modell als neue Trainingsdaten füttern und so die Vorhersagen ständig verbessern.
Das ganze klingt evtl. etwas kompliziert oder aufwändig. Aber so was mit Python und dem Tensorflow Modul mit Keras API zu programmieren ist nicht besonders schwer.
Der größte Aufwand ist vermutlich das bereitstellen der Trainingsdaten in einem geeigneten Format (meist als numpy arrays).
Die Frage ist nur: lohnt der Aufwand die paar Wh Differenz? Ich denke eher nicht, aber der Coolness-Faktor einer solchen Lösung macht das evtl. wieder wett ![]()
Die Frage ist nur: lohnt der Aufwand die paar Wh Differenz? Ich denke eher nicht, aber der Coolness-Faktor einer solchen Lösung macht das evtl. wieder wett :)Die Idee, mit ML zu arbeiten, gab es schon einmal.
Vom energetischen Standpunkt her wird die Regelung vermutlich(!) die Einsparung direkt verbrauchen,
zumal dann mehr Rechenleistung als die eines Pi erforderlich wäre.
Aber als Herausforderung würde sich das natürlich sehr gut für ML eignen, das sehe ich auch so.
Ich sehe da zwei Schritte für die Implementierung:
1. vorziehen des "Hochregelns" für die getakteten Last, damit wird Bezug gespart
2. vorziehen des "Abregelns" der getakteten Last, damit wird verschenkte Einspeisung gespart
Wenn man bedenkt, dass der ganze Aufwand, diesen merkwürdigen Regelkreis in Griff zu bekommen (was formal unmöglich ist), verursacht wird von einer bürokratischen Regelung ( die begrenzte Anstiegsgeschwindigkeit) .
Und möglicherweise genau zu diesem Zweck....
Soweit hat da keiner gedacht, es geht "wie immer" nur darum, jede irgendwie denkbare mögliche "Schädigung" des Netzes zu verhindern.
Das Takten von allen möglichen Haushaltsgeräten kann man auch nicht verhindern,
aber in Relation zu den 400W die ein Inverter einhalten muss, ist das natürlich schon ein Hammer (fürs Netz).
Deswegen sage ich es, unnötig, prohibitiv.
Gerade entwickelt sich bei mir eine Idee für eine Möglichkeit, wie man solche Verbraucher, 3 phasen Induktionsherde, in ein gefaktes Inselsystem einbinden könnte.....
Hat schon jemand darüber nachgedacht, dass für einen Induktionsherd ein modified Sinus Inverter reichen würde? Gibt es die 3 phasig mit der Leistung ?
Hat schon jemand darüber nachgedacht, dass für einen Induktionsherd ein modified Sinus Inverter reichen würde? Gibt es die 3 phasig mit der Leistung ?Intern haben die einzelnen Kochplatten bestimmt auch nur eine Phase.
Aber wieso sollte denn ein modifizierter Sinus reichen? Und wieso Insel?!
Die oben genannte Schädigung des Netzes resultiert sicherlich aus dem Gedanken,
dass ein schnelleres Einregeln des Inverters auf Kosten dessen Ausgang geht.
Dadurch ist es dann (kurzzeitig) weder ein Sinus, noch ein Trapez, noch irgendwas anderes Benennbares.
Wenn ich mir allerdings manche Geräte mit dem Oszi ansehen, scheint auch das wieder nur sehr vordergründig.
Sehr übel sind da gerade die so beliebten Split-Klimas. :clap: Wäre doch mal was für die Erdgaslobby...
Bis gestern habe ich gedacht, dass Induktionsherde dreiphasig sind und alle drei Phasen gleichmäßig belasten.Hat schon jemand darüber nachgedacht, dass für einen Induktionsherd ein modified Sinus Inverter reichen würde? Gibt es die 3 phasig mit der Leistung ?Intern haben die einzelnen Kochplatten bestimmt auch nur eine Phase.
Dann habe ich meinen alten aufgemacht, der mich mit einem Knall verlassen hatte. 2 Platinen, je 2 Platten, also nur 2 Phasen. Die man wohl auch auf eine legen kann....
Aber wieso sollte denn ein modifizierter Sinus reichen?Weil die Induktionsherde, die ich kenne, geradezu klassische Wandler sind. Gleichrichtung, Leistungsstufe mit Ansteuerung eines Trafos auf einer anderen Frequenz. Nur dass der Trafo eine Luftspule und der Eisenkern der Topf ist.
Und alle Schaltnetzteile kann man sehr gut auch mit Mod Sinus betreiben,
Bei der Leistung eigentlich sogar besser, weil beim Sinus nur die Spitze belastet wird, ein Rechteck der Strom aber gleichmäßig fliesst.
Ich hatte letztens schon einmal die Idee gepostet, einen Induktionsherd über einen InselWR aus dem Akku zu betreiben. Das erspart die Regelei des NetzWR, die man eh nicht hinbekommt.
Und wieso Insel?!
Sieht konzeptionelll zwar komisch aus, trotz vorhandenem geregelten Hybrid Grid WR einen InselWR zusätzlich zu haben....
Aber Nulleinspeisung und Induktionsfeld sind wie die Quadratur des Kreises. Das geht nicht zusammen, solange die Begrenzung der Regelschwindigkeit bleibt.
Die oben genannte Schädigung des Netzes resultiert sicherlich aus dem Gedanken,Ich habe in dem Herd IGBT gesehen, ich nehme daher momentan noch an, das die Arbeitsweise Phasensynchron ist. Jeder Regelschleife mit Zähler ist damit zu langsam.
dass ein schnelleres Einregeln des Inverters auf Kosten dessen Ausgang geht.
Dadurch ist es dann (kurzzeitig) weder ein Sinus, noch ein Trapez, noch irgendwas anderes Benennbares.
Ein Mod Sinuswandler mit seiner hohen Schaltfrequenz sollte damit aber klarkommen können, müsste man einfach mal ausprobieren.
Wenn ich mir allerdings manche Geräte mit dem Oszi ansehen, scheint auch das wieder nur sehr vordergründig.Wieso machen die Klimas Ärger? Sind das nicht nur Motoren?
Sehr übel sind da gerade die so beliebten Split-Klimas. :clap: Wäre doch mal was für die Erdgaslobby...
Weil die Induktionsherde, die ich kenne, geradezu klassische Wandler sind. Gleichrichtung, Leistungsstufe mit Ansteuerung eines Trafos auf einer anderen Frequenz. Nur dass der Trafo eine Luftspule und der Eisenkern der Topf ist.Dann sollte man die Teile in letzter Konsequenz eigentlich direkt mit Gleichstrom betreiben.
Wieso machen die Klimas Ärger? Sind das nicht nur Motoren?Inverter regeln die Frequenz des Kompressors!
Gleichstrom... Warum nicht, ich probiere es Mal.... :mrgreen:
Live aus der Küche: als Kochfeld und Microwellenofen fleißig vor sich hin getaktet haben, hatte ich eine feine Idee:
Diese Geräte (und die Kochplatten untereinander) synchronisieren - brächte schon mal mindestens ein Halbierung der Zyklen!
Bei eine herkömmlichen Kochfeldern könnte man das sogar ganz Stumpf per Relais lösen, denn der Bimetallschalter wartet bestimmt geduldig auf sein Zeitfenster.
Moin Moin!
Würde dein Script bzw. die Ausgabe aus dem Raspberry eigentlich auch Plug and Play mit dem DCDC Wandler DPM8616 aus diesem Video funktionieren?
https://youtu.be/yOcoux9IbzM
Moin Moin!Theoretisch ja, praktisch nein.
Würde dein Script bzw. die Ausgabe aus dem Raspberry eigentlich auch Plug and Play mit dem DCDC Wandler DPM8616 aus diesem Video funktionieren?
schau mal hier
Hast du einen DPM, Motivation und ein wenig Erfahrung mit der Materie?
Ich kann das schon einbauen, aber nicht testen...
Mikrowelle taktet nicht, und Induktions Kochfelder nur auf den ersten 3 Stufen.
Sonst fällt mir hier nix ein was da noch taktet? ![]()
Waschmaschine, Kondensationstrockner, Spülmaschine... also alles was heizt taktet auch. Mein neuer AEG Wärmepumpentrockner zieht zum Glück recht kontinuierlich...
Moin Tom!Moin Moin!Theoretisch ja, praktisch nein.
Würde dein Script bzw. die Ausgabe aus dem Raspberry eigentlich auch Plug and Play mit dem DCDC Wandler DPM8616 aus diesem Video funktionieren?
schau mal hier
Hast du einen DPM, Motivation und ein wenig Erfahrung mit der Materie?
Ich kann das schon einbauen, aber nicht testen...
Sorry für die verspätete Rückmeldung
Bzgl. "..Hast du eine DPM, Motivation und ..."
Theoretisch ja, praktisch nein :D
Ich bin gerade dabei mir alles anzueignen. Habe definitiv Programmiererfahrung, leider aber noch keine mit Python. Versuche gerade mich über dein Script einzuarbeiten.
Bin mir noch nicht sicher welche Lösung ich anstreben soll. Eine mit einem Soyosource oder die Lösung mit einem DPM8624 und einem vorhandenem BKW Wechselrichter. Der Soyosource ist ja leider schwer zu bekommen.
Bei der DPM8624 Lösung muss man natürlich schauen welchen WR man mit >1000W bekommt der auch schon mit <=60V funktioniert.
Werde jetzt erstmal schaue dass ich die Basics selber hinbekomme und dann mit Sicherheit noch auf dich zurückkommen und mit doofen Fragen nerven. :D
Erstmal aber nochmal Respekt für dein Projekt! Ist einfach Wahnsinn.
Bin mir noch nicht sicher welche Lösung ich anstreben soll. Eine mit einem Soyosource oder die Lösung mit einem DPM8624 und einem vorhandenem BKW Wechselrichter. Der Soyosource ist ja leider schwer zu bekommen.Bei Ebay sind jede Menge soyosource'n zu haben?!
*Ich* würde einen vorhandenen Microwechselrichter verkaufen und den Soyo nehmen.
Wollte ich die Anlange (zum Teil) anmelden, würde ich einen Hoymiles MH-600 (anmelden und) regeln, das scheint mit dem zu gehen.
Einen DPM würde ich niemandem empfehlen, ist nur ein unnötiger Umweg, der Probleme machen kann.
Freut mich, das du mit meinem Code was anfangen kannst!