Sinkende Eigentumsquote verantwortlich für Handlungsspielraum bei regionalen Klimafragen?

Mit persönlich ist bis auf die Todesfallklausel (meine eigenen Erben gehen leer aus, sollte ich vor meinen Eltern abkratzen) wirklich egal. Ich versuche die Klausel gegen ein Rückkaufrecht (damit meine Erben eben nicht leer ausgehen) einzutauschen - aber eigentlich egal. Eine weitere (Risiko) Lebensversicherung ist bestimmt billiger als der ganze Ärger in der Familie wert sein wird…

Meine Frau und ich sind in der glücklichen Situation, Finanziell unabhängig darzustehen. Haben einen Bauernhof mit 1.500m2 Grund gekauft und einen Neubau darauf gestellt - natürlich gab es verschiednste Formen der Hilfe beim Hausbau - aber ohne die Hilfe hätte das Projekt trotzdem realisiert werden können.

Aber was das lustige an der Geschichte ist, wir haben den Bauernhof nur bekommen (sind hier ortsfremd), weil die bestehende Erbengemeinschaft das ganze Ding 15 Jahre haben leer stehen lassen und aufgrund fortschreitenden Alters halt keinen Bock mehr hatten, das ganze Anwesen zu pflegen.

Nebenan gibt es noch ein denkmalgeschütztes Haus, der Eigentümer (Boomer, hatte schon mindestens 2 Herzinfarkte) hat damals einer großen Erbengemeinschaft alles ausbezahlt und will schon länger als wir hier wohnen (6 Jahre) das Haus sanieren und vermieten. Das Haus steht auch bestimmt schon 20 Jahre leer.

Ich würde es gerne kaufen und herrichten - aber seine Verwandtschaft aus dem Ort (die den Garten notdürftig mäht) wiegelt ab.

Der Staat (Steuerzahler) wird gezwungen, die private Immobilie zu mieten! Interessant. Warum baut der Staat nicht selbst und vermietet dann an Bedürftige?

Bei der ganzen Diskussion wird immer davon ausgegangen, daß Häuser leerstehen, um zu spekulieren. Das mag in der Großstadt so sein, auf dem Land eher nicht. Da benötigt man Einnahmen, um zumindest die Bausubstanz zu erhalten. Und was ist mit den Fällen einer selbstgenutzten Immobilie, wo die Bewohner nur in eine kleinere, aber durchaus ebenpreisige oder teurere Stadtwohnung ziehen möchten. Dem wollt ihr vorgeben, was er für sein Haus zu bekommen hat?

Dann such dir ‘ne Arbeit vor Ort oder zieh in die Stadt. Auch da gibt es Kinder.

Ich würde auch gerne nach Hamburg Binnenalster ziehen oder nach München City. Leider habe ich nicht den super dotierten Job, um mir das leisten zu können. Voll ungerecht..

Tut mir leid, das sagen zu müssen - die Schlussfolgerung ist Schwachsinn hoch drei.

Seine Einnahmen werden sicher gegengerechnet. Die Arbeitenden bezahlen dem Vermieter nur die Wohnung, wenn die Verwaltung diese für Bedürftige anmietet.

Gebt dem Bedürftigen die Möglichkeit, sich selbst was aufzubauen - dann muss der Vermieter mit dem Preis runter oder er hat keine Einnahmen.

Dieses ‘böse gierige Vermieter’ ist echt unerträglich.

1 „Gefällt mir“

ist die Miete bei Bürgergeld irgendwie gedeckelt?

“Meine Frau und ich sind in der glücklichen Situation, Finanziell unabhängig darzustehen. Haben einen Bauernhof mit 1.500m2 Grund gekauft und einen Neubau darauf gestellt - natürlich gab es verschiednste Formen der Hilfe beim Hausbau - aber ohne die Hilfe hätte das Projekt trotzdem realisiert werden können.”

Hier grätsche ich rein. Es geht nicht nur um die eigenen Möglichkeiten sondern viel wird mitgegeben. Als Privileg. Und zwar die Einstellung. Die Einstellung, dass es etwas Gutes ist, ein Haus zu besitzen. Die Einstellung, dass man das auch erreichen kann. Die Einstellung: “Du bist für DEIN Leben verantwortlich und nicht für unseres.” etc. pp. Wenn du das nicht mitbekommst, wenn du Verpflichtungen hast, ob aktiv oder eben passiv, dann ist das eine ganz andere Situation, als wenn du persönlich von vorne anfangen kannst. Wenn du dann noch ZUSÄTZLICH finanziell Hilfe hast, hast du weniger Sorgen das nicht bezahlen zu können. Der psychologische Effekt wird gut und gerne weggelassen. Das ist eine Angst, dass man alles verlieren kann wenn man nach Kante finanziert. Macht man das nicht, also Eigenkapital steigern: Siehe letzten Jahre. 25% Inflation. Zack sind die Rücklagen wieder kleiner geworden. Umso mehr steigt wieder die Angst das zu verlieren, was man auf Seite gelegt hat. Das ist ein Teufelskreis. Es hilft da wenig, wenn einem die Leute dann sagen “Kann jeder erreichen, die meisten sind nur zu faul!” Ne, kann eben nicht jeder. Und weil das nicht jeder kann muss es besser vermittelt werden, wie es geht. Noch jung? Ok, dann eben nur ne kleine eigene Hütte. 40qm. Ein kaputtes Haus kaufen. Einen Raum machen. Dann den nächsten. 3 Räume reicht erstmal. Dafür mietfrei. Dann wieder verkaufen, größer kaufen. Etc. pp. Aber von 0 an alleine. Möglich, wenn man genug verdient. Mit Bank? Eher Fehlanzeige, die geben einem den Kredit nicht, was ist wenn man arbeitslos wird? (nicht mein Argument, sondern das der Bank)

@JayHa

“Bei der ganzen Diskussion wird immer davon ausgegangen, daß Häuser leerstehen, um zu spekulieren.”

Nein. Neben uns ein Grundstück, 50 000€ aber nur als Gartengrundstück, 500m². Direkt neben uns ist die ältere Dame gestorben. Kaufpreis für 3000m² + Haus: 700 000€. Hat keiner gekauft. Dann kam das Hochwasser. Ist nun für 500 000€ verkauft worden. Das Haus wird, wir haben mit dem neuen Besitzer (Bauer aus der Ortschaft) gesprochen, mit der Abrissbirne abgerissen. Dafür was Kleineres hin. Andere Seite. 1500m² Grund, Kaufpreis 350 000€. Das Haus steht seit 5 Jahren leer. Der Besitzer hatte ein halbes Haus mit Grundstück gekauft und den mit den anderen 50% rausgeekelt. Kann den aber nicht bezahlen. Steht also nur rum, benutzen darf ers nicht, weil er noch nicht bezahlt hat. Vermieten ebenfalls nicht.

In der “Ortschaft” (Kaff) gibt es bestimmt 100 leere Häuser, teils Ruinen. Kannst du nicht kaufen, weil nicht bezahlbar. Noch nicht einmal wenn du mit der Birne kommst, das neue muss ja wieder Auflagen erfüllen etc. pp.

“Dem wollt ihr vorgeben, was er für sein Haus zu bekommen hat?”

Mich interessiert gar nicht welches Haus und welche Größe das hat. Ich spreche nur davon, je mehr Immobilien und Häuser, umso teurer die Grundsteuer.

“Dann such dir ‘ne Arbeit vor Ort oder zieh in die Stadt. Auch da gibt es Kinder.”

Eben. Aber da kannst du dir kein Haus leisten. Noch nicht einmal eine Wohnung. Dieses “dann sollen sie doch Kuchen essen” ist nicht zeitgemäß.

“Leider habe ich nicht den super dotierten Job, um mir das leisten zu können. Voll ungerecht..”

Auch nicht. Sondern es geht darum, dass die Masse sich ein Eigenheim, egal wo und welches, nicht leisten kann. Und vor allem junge Menschen und auch junge Familien immer weniger. Das kann man doch nicht herunterbrechen auf zu blöd oder zu faul oder zu arm. Sie können sich das wohl nicht mehr leisten.

“Tut mir leid, das sagen zu müssen - die Schlussfolgerung ist Schwachsinn hoch drei.”

Ja weil du davon profitierst. Das ist in Ordnung, ich habe überhaupt keinen Einfluss um was ändern zu können, und würde das auch niemals alleine wollen.

“Gebt dem Bedürftigen die Möglichkeit, sich selbst was aufzubauen - dann muss der Vermieter mit dem Preis runter oder er hat keine Einnahmen.Dieses ‘böse gierige Vermieter’ ist echt unerträglich.”

Du verstehst das falsch. Ich will dem Vermieter nichts wegnehmen, sondern der Vermieter kann durch hohe Preise wegnehmen und hat aber keine Konsequenz. Dann steht es eben leer. Es wird aber nicht günstiger. Es gibt irgendwo ein unteres Limit, und unter dieses geht nichts. Ich habe damals alleine eine 47qm Wohnung gemietet als erste Wohnung. Kaufen? Wäre nicht gegangen. Die 47qm kosteten 400€, 480€ warm. Für 370€ hätte ich 30qm bekommen. Für 390€ wären es 37qm gewesen. Ich unterstelle keine böse Absicht, er muss sein Geld wieder reinbekommen und was das drumherum kostet, mittlerweile denke ich, dass das im günstigen Fall eine 1:1 Rechnung wird. Was man an Miete bekommt und wieder reinvestiert erhält einfach nur die investierte Summe. Wird jedoch kaum oder nur wenig mehr.

So kommt aber niemand zu günstigen Wohnungen, zu günstigem Eigentum. Mich interessiert weniger wer in welcher Villa oder Anwesen sitzt. Sondern, dass einfach nur die Eigentumsquote höher wird. Die Auflagen etc. sind es nicht. Du kannst auch jetzt ein Haus kaufen und letztlich jeden Stein entfernen und neu hinsetzen. Wer sollte das kontrollieren? Aber du schaffst es erst gar nicht, das zu kaufen, weil Kaufpreis und die Preise für das Material sowie die Bank es dir nicht ermöglichen. Das bedeutet nicht, dass das weiter reguliert werden sollte, sondern dass der Preis runter muss. Wie erreicht man das? Indem man das, was leersteht, wieder auf den Markt wirft. Und nicht versauern lässt bis die Birne kommen muss.

Ich sehe da eigentlich in solchen Orten nur die Möglichkeit, daß die Gemeinde aktiv wird, die ja ein Interesse haben sollte, daß nicht 2/3 speziell vom Ortskern leer stehen und verfallen und im worst case noch irgendwo ein Neubaugebiet hochgezogen wird … Veranstaltungen für die Eigentümer, damit die einen realistischen Blick dafür bekommen, was ihr Haus noch wert ist und was eben nicht, Vermarktungsunterstützung bei realistischer Preisgestaltung, gemeinschaftliche Wohnprojekte/Coworking Initiativen gewinnen … Aber dann muß man im Ort natürlich auch was neues zulassen, statt nur zu jammern.

Als wir so von 2000-2004 das Privileg hatten in Leipzig zu wohnen, gabs dort auch eine Initiative für genossenschaftliches Sanieren und dann Bewohnen von alten Häusern. Ne richtig tolle Sache. Wir hatten dann zwischendurch eine andere Wohnung zum Kauf gefunden und mußten ein Jahr später nach Bremen ziehen, aber das hätten wir uns auch sehr gut vorstellen können.

Die Gemeinden haben weder Geld noch Personal sich darum zu kümmern. Wie auch? Das gehört den Leuten. Was sollen sie machen? Enteignen? Wie JayHa schreibt. Es geht ja weniger ums enteignen sondern so unrentabel machen dass es keiner leer stehen lassen will. Und wenn es doch leer steht? Mit den Mehreinnahmen lässt sich günstiger Wohnraum bauen.

Die brauchen auch nichts für eine realistische Preiseinschätzung. Sie wissen, dass sie einfach nur warten müssen. Dann ist das Haus eben platt. Ist ihnen egal, zieht doch eh niemand ein.

“Aber dann muß man im Ort natürlich auch was neues zulassen, statt nur zu jammern.”

Als Vergleich nehme ich immer diese Seite hier. Es gibt zwar tausende und zehntausende Menschen die einer Meinung sein können. Aber das hilft nicht. Sonst gäbe es schon mehr Bewegung. Wenn aktiv dagegen gearbeitet wird, passiert nichts. Und wer hat denn was davon, wenn das alles leer steht, irgendwann wirklich abrissreif ist? Diejenigen, die sowieso schon was haben. Die planieren das weg, kaufen was dazu, bauen irgendwas Neues dahin und fertig.

sorry, dann ist der Wert schlicht Null und können sie warten, bis sie ins Gras beißen, wird auch nicht mehr steigen … Irgendwann muß man es dann eben auch innerlich abschreiben, sicherlich das größte Problem, wenn es das Elternhaus ist … Dann doch lieber noch 25000 Euro mitnehmen und keine jährlichen Kosten für das Ding haben.

Die allermeisten können so ein Objekt irgendwo im Nirgendwo ja nicht wirklich selber nutzen und dann was neues hinstellen und den Garten um das Nachbargrundstück erweitern.

Gibt ja auch positive Beispiele, auch wenn es da konkret jetzt nicht um einzelne kleine Häuser geht: Zukunftsorte im Aufbau | Netzwerk Zukunftsorte

Ich weiss das alles. Tut aber keiner. Ich bezweifel nicht solche Projekte oder Einzelobjekte. Da brauchst du aber einfach Glück. Hat nicht jeder Glück. Statt dessen ruiniert man nach und nach die Bausubstanz bis zur Birne. Oder eben so wie neben uns. Die Frau hat bis zuletzt dort gewohnt. Das Hochwasser hat den Keller absaufen lassen, das EG und OG sind nicht betroffen. Wenn du da nur 20cm Dämmung draufpappst ist das nen Energiesparhaus. Es macht aber keiner. Stattdessen Birne. Klonk.

das kommt immer drauf an. Wenn du Zeit, Bock und Talent hast, kannst du ja sanieren.

Wenn die Birne kommt, hast du keine bösen Überraschungen. Wir haben beim Abriss vorher das Haus komplett entkernt. Salpeter in den Trägern, Schwamm im Felsenkeller (kam nicht überraschend). Zudem 3 Stöckig, nur im EG ein Klo… je höher man kam, desto niedriger die Decken.

Ich sag nicht, dass du da nichts machen kannst. Aber jedes Gewerk, was du nicht selbst übernehmen kannst macht das Ding aber so richtig teuer. Bei Elektrik und Heizung fängst du mit 0 an. Am Ende musst du das ganze Haus entkernen und hast einen Rohbau stehen.

Zum Runterwirtschaften, ich arbeite grob gesagt in der Infrastruktur. Die öffentliche Hand macht es doch nicht anders vor….

Na ja, da würde man ja auch sonst sicherlich einiges machen dürfen, wenn man da die nächsten 20 Jahre wohnen will und dann ist halt, wenn die Raumzuschnitte ggf. auch nicht mehr zu dem passen, was man heute auf Dauer haben will, schnell der Punkt erreicht, wo es finanziell keinen Sinn mehr macht, da fünfstellig zu investieren, zumal wenn in der Gegend vielleicht auch neue Häuser nicht mehr nachgefragt werden.

Hehe, ich finde das belustigend.

“Wenn du Zeit, Bock und Talent hast, kannst du ja sanieren.”

Kannst du eben nicht. Weil du zuviel ausgeben musst. Der Grund und das Haus kosten zuviel. Es gibt keine Altern"ative. Ne Ruine kann man nun wirklich nicht retten.

“Die öffentliche Hand macht es doch nicht anders vor….”

Mit UNSEREM Geld! Die bauen das Krankenhaus für 500 Mio. Euro um und es fehlt an Personal. Bauen sie es nicht um haben sie nicht einen mehr. Sondern dann haben sie eben 0€ und kein Personal. Deswegen wird dann umgebaut.

@jensdecker

Du brauchst aber nicht alles gleichzeitig machen. Es reicht schon das kaufen. Dann ein WC. Dann eine Küche. Dann ein Schlaf/Wohnraum. Und dann so weiter. Nach und nach. Was das Geld hergibt. Das kannst du aber nicht machen. Weil du das nicht rentabel bekommst. Es macht keinen Sinn für einen, der nochmal zu ner halben Million greift zu der halben Million die das Grundstück gekostet hat.

Wenn die Preisvorstellungen für Bruchbuden irgendwo auf dem Land weit weg von größeren Firmen immer noch so sind, dann wird das da wohl nichts … Verstehen kann ich es nicht, warum man ein nahezu wertloses Grundstück mit schnell unbewohnbarer Immobilie nicht zu einem realistischen Preis anbietet, zu dem es Käufer finden kann. Auf Wertsteigerung irgendwo zu pokern wo praktisch niemand mehr unter 70 Jahren lebt, ist halt schon etwas krank. Und kann natürlich auch Gegenden geben, wo es selbst für umsonst keinen Sinn macht, Geld zu investieren, weil es auch für Häuser in gutem Zustand keine Käufer gäbe.

Wann gab es die letzten Jahre 25% Inflation?

In Deutschland waren es insgesamt 21,8% (Verbraucherpreisindex ist dasselbe in grün). In Österreich etwas mehr.

Du hast geschrieben:

Siehe letzten Jahre. 25% Inflation. Zack sind die Rücklagen wieder kleiner geworden.

Wann gab es 21,8% Inflation wodurch das gesparte Geld um 21,8% weniger geworden ist?

Auf der verlinkten Seite finde ich keine 21,8% Inflation. In welchem Jahr bzw. welchem Zeitraum. Gespartes Geld legt man auch nicht zu 0% an.

Bei Deinem Link steht unter Inflationsrechner - Kaufkraftverlust berechnen

Als durchschnitt­liche Inflations­rate kann z. B. 2,4 % (Durch­schnitt der Infla­tions­raten der letzten 10 Jahre in Deutsch­land) gewählt werden.

In den 10 Jahren hat es auch Zinsen bei der Bank (Tagesgeld) gegeben. Wer in ETFs angelegt hat, hat sogar noch viel Gewinn gemacht.

Ah, entschuldigung. Kaufkraftverlust. Wenn du vor 5 Jahren 50 000€ hattest sind die jetzt 41 000€ wert. Mhmh, Zinsen, wieviele Zinsen gab es denn die letzten 5 Jahre so? Natürlich hat man in ETF investiert. Hoffentlich in die richtigen. Annahmen über Annahmen, der Großteil der Leute wird nicht in ETF investieren, auch nicht in Aktien.

1 „Gefällt mir“

Wenn Du Dir den Kaufkraftrechner ansiehst, war es noch nie eine gute Idee das Geld ohne Zinsen liegen zu lassen. Nicht nur die letzten 5 Jahre. Also muss man das Geld irgendwie investieren. Wie kommt auf den eigenen Risikoappetit an.

Wenn man kein Geld hat, hat man dieses Problem nicht.

Ja, und wenn man versucht zu sparen muss man auf Risiko gehen können. Wenn man keine Angst zu investieren hat und ggf. das sauer ersparte zu verlieren.

da hast du recht verstehen kann man es nicht. Das Nachbarhaus steht momentan leer, der Vermieter will es eigentlich los werden, seine Preisvorstellung weicht vom sinnvollen “Restwert” um das doppelte ab. Ich bin gespannt ob er weiter vermietet, im jetzigen zustand bekommt er keine zahlungskräftigen Mieter, oder ob er sich auf den Wert besinnt. Andere Möglichkeit er müsste noch mal richtig Geld in die Hand nehmen und komplett sanieren. Das kann ich mir aber bei ihm eigentlich nicht vorstellen, da er die schnelle Mark sucht.

Das Problem bei der Preisfindung ist das bekloppte GEG-Gesetz, von dem die meisten Verkäufer noch nichts gehört haben.

Es zwingt den Neubesitzer (egal ob Kauf oder Schenkung) zu umfangreichen und teuren Sanierungen innerhalb von 2 Jahren. Und gerade bei sehr alten Buden knallt das gewaltig rein.

Dadurch sind die Käufer, die schon eher was von dem GEG gehört haben, verunsichert und der Markt funktioniert nicht mehr rational.

Ergänzung: Es sind auch Erben betroffen und einzelne Bundesländer verschärfen das GEG nochmals massiv für ihr Gebiet.

1 „Gefällt mir“