Setzt die Energiewende bei uns an der falschen stelle an?

Ich weiss nicht wie du googlest. Ich habe mit einer Abfrage gefunden. Nicht den Fernsehbeitrag aber genau den Fall mit den 140 EUR

Ich möchte zur Deeskalation auf den Unterschied zwischen Betrag und Beitrag hinweisen.

Ja, das Thema ist komplett eskaliert. Alle gehen sich hier an den Kragen.
Keine Ahnung wovon du sprichst, aber du darfst jetzt alleine weitermachen, lieber Mod.
Viel Spass noch.

Da hab ich schon anderes gelesen/mitbekommen. In diesem thread ist doch nicht viel "eskaliert".

Ich hatte auch gegoogelt, allerdings nach split klimaanlagen. Da es sich nicht um split klimaanlagen handelt, wurde nix gefunden.
Der Beitrag ist schon krass. Wie die Mieter abkassiert werden. Es gibt nen fernsehbeitrag bei Panorama. Das ist zu finden. Börsennotierter konzern, das sagt alles. Schlimme zeiten sind das.
Grösster Einzelaktionär ist blackrock. Da hält unser Bundeskanzler bestimmt auch paar Aktien. Kaufen wir auch welche, die haben ein gutes Geschäftsmodell. Den rest investieren wir in die Rüstungsindustrie. Das gibt bischen zusatzrente.
Und die Energiewende kommt auch gut voran. Das sind jede Menge Haushalte, die dann mit zentralem Gaskraftwerk über stromleitungen versorgt werden. Durch den cop Faktor der wärmepumpe wird weniger Gas benötigt, als wenn das Gas lokal verbrannt wird. Klappt also doch, die Energiewende.
Der Fernsehbeitrag ist sehr leicht in der ARD Mediathek zu finden. Da werden in jede Wohnung eine Wärmepumpe verbaut. In den Grundkosten ist auch ein Wert 'Abschreibung" vorhanden. Es werden die Installationskosten doch an den Mieter weiter gegeben, obwohl es gut Förderung vom Staat gibt.
Schön aussehen tut es jedenfalls nicht, massiv viele aussengeräte an den Häusern. Kennt man von den Häusern in den südländern. Man wird sich daran gewöhnen. Ich habe mich bei mir für ein Multisplit Aussengerät entschieden.

Das war natürlich ironisch gemeint.

Ich hatte das schon vermutet, aber in Foren sollte man Ironie immer kennzeichnen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Ironie ist oft schwer verständlich. Also zumindest ein Zwinker-Smiley.

Ich habe die ganze Anmerkung nicht Verstanden. Ich finde den Betrag in Höhe von 140 € eine Unverschämtheit. Na und?
Betrag und nicht Beitrag.

Was gibt es da jetzt zu korrigieren?
Sind wir hier in der Schule?:grin:
Wieso muss deswegen etwas deeskaliert werden?

Das sehen wohl alle so. Wenn unsere Steuergelder dazu benutzt werden, damit die Aktiengesellschaft den umbau auf wärmepumpe gefördert bekommt, müsste im gegenzug sicher gestellt werden, dass die Mieter über x jahre keine enormen Mehrkosten haben.
Wie es im Beitrag gesagt wird, es ist ein neues, eigenes Geschäftsfeld. Die mieter können nicht mal den Stromversorger selbst bestimmen, auf den zu bezahlenden Strompreis einwirken.
Goldgräberstimmung auch bei diesen Unternehmen. Die sozialwohnungen wurden mehrheitlich privatisiert, sind mittlerweile aus der begrenzung raus.
Mit eigenem Haus hat man aber auch viel zu tun, muss gegen steigende Kosten ankämpfen. Alles selbst finanzieren. Jeder muss sehen, dass er mit allem klar kommt.

Es gibt Marktwirtschaft.

Der Vermieter beitet das Objet zur Miete an - niemand muß das mieten....

Es ist nicht Staatsaufgabe, dem Bürger mit Wohnraum zu versorgen

Geld muß irgendwo herkommen - richtig.

Angeblich wird Arbeit in Deutschland gut bezahlt :wink:

Naja, offiziell 'soziale Marktwirtschaft', was eher das Gegenteil bedeutet.

Richtig. Erst recht nicht mit subventioniertem. Dieses ganze soziale 'Gequatsche'. Wenige investieren, wenn es bei +- Null rauskommt. Noch weniger, wenn sie Geld zuschiessen müssen.

Gebt den Menschen ein Stück Land, drangsaliert sie nicht mit überflüssigen Vorschriften und lasst sie für sich selber eine Bleibe bauen.

Ich behaupte mal, daß die Meisten auch nur PV machen, weil sie einen finanziellen Vorteil haben - oft auf Kosten der Allgemeinheit - Stichwort Einspeisevergütung.

Die Unternehmen sollen stärker belastet werden - wovon denn? Aus der Portokasse? Wie Manna vom Himmel? Letztendlich ist es immer der Arbeiter, der einen Mehrwert erwirtschaftet - und Kosten, die anderen auferlegt werden, müssen immer über höhere Preise oder Steuern vom Bürger, der Allgemeinheit, getragen werden. Nur das einige vorher schon ihr Schnäppchen durch Umverteilung gemacht haben.

PS: es gibt durchaus preiswerten Wohnraum, aber eher nicht in München, Hamburg oder Frankfurt. Es gibt aber auch kein 'Recht auf' dort wohnen zu dürfen, selbst wenn man dort geboren und aufgewachsen ist.

Das Gegenteil ist Planwirtschaft und nicht "soziale", "grüne" oder "gestreift karierte" Marktwirtschaft.

Sozial ist abgeleitet von Gesellschaft und der Überbau davon nennt sich Staat. Subventionen des Staates sollen primär der Gesellschaft dienen und sind sinnvoll. Die größten Subventionen gehen in Deutschland in die Industrie.

Die verfügbare Landmenge in DE ist begrenzt und zudem noch zersiedelt, also auch für große Landwirtschaft unbrauchbar. Zudem sich unsere Gesellschaften evolutionär eher in Richtung zentralisierte Städte entwickeln statt zu zersiedelten Gebieten. Dein Vorschlag ist also undurchführbar für eine Industrienation.

Vorschriften des Staates bedeuten Regeln in einer Gesellschaft, sie sind sinnvoll und notwendig. Um diese Regeln der Gesellschaft durchsetzen zu können existiert eine Bürokratie, eine Legislative, Judiskative und Exekutive. Das nennt sich Demokratie. Wer also permanent von Bürokratieabbau redet, von Überregulierung usw. der möchte einen Abbau der Demokratie. Die meisten hier im Forum sind das Futter der Haifische im Becken, ein handlungsfähiger Staat mit Regeln schützt also uns, das Futter.

In DE gibt es ein Grundrecht auf freie Wohnungswahl bzw. die Wahl wo man in DE leben möchte. das was du beschreibst gilt heutzutage für Diktaturen und Autokratieen wie China, Türkei usw. usw.

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Arbeitskreis, bei erwachsenen heist es Arbeitskreis, nicht Stuhlkreis. Im gegensatz zu "richtigen" Arbeitskreisen gibts hier kein Geld, wird alles ehrenamtlich gemacht. Auch die Ordnungsrufe kommen von ehrenamtlichen.
Gehört ja wohl zum thema Energiewende, eine diskussion um subventionen. Gibt es bei "Energiewende" ja auch.

Subventionen sind nicht schädlich. Denn die Verzerrungen entstehen im Markt. Der Markt ist die Ursache von Verzerrungen die man mit Subventionen korrigieren möchte und nicht umgekehrt.

Beispiel: EEG. Der freie Markt bewirkte das sich eine Investition in erneuerbare Energien nicht lohnten da der freie Markt zB. nicht eingepreiste ökologische Schäden verursacht die für zukünftige Generationen die Basis für jedweige Wirtschaft zerstört. In kurz: zu einem Zeitpunkt X war abzusehen das die freie Marktwirtschaft ihre eigene Zukunft zerstören wird, und damit auch die Existenz unserer Zivilisation..
Um nun Marktanreize entgegen diesem Trend zu erzeugen benutzte man Subventionen, das EEG. Damit setzte man Anreize für Investitionen in erneuerbare Energien.

Das es nun Subventionen gibt die dieser Logik widersprechen, kann ich nicht leugnen. Denn durch zB. Korruption oder eben Lobbyistenarbeit wird die staatliche Subventionspolitik unterminiert.

Davon abgesehen gibt es auch innerhalb großer Konzerne Subventionspolitik. Auch diese quer-subventionieren bestimmte Marktbereiche um dort langfristig präsent zu bleiben. Und das ist erfolgreich in der Geschichte der Marktwirtschaft praktiziert worden. Also wiederum ein Gegenargument zu der stumpfen Behauptung: Subventionen sind per se schädlich.

Korrekt, und danke.

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Subventionen sind ein gutes Mittel um Sachen in die gewünschte Richtung zu lenken. Man hätte (wie in Dänemark) lieber den verbrauch subventioniert, also den strompreis für wärmepumpe und split Klimaanlagen für x jahre unterstützt . Durch die Förderung der Anschaffungskosten schöpfen Hersteller und Installateure viel ab. Für viele lohnt es sich dann nicht, weil die Anschaffungakosten trotz Förderung hoch sind. Ja, die Energiewende ist schlecht gemacht, leider geht es mit der aktuellen Regierung gerade so weiter.

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Subventionen sind fast nie ne gute sache. Kostet den Staat (uns) einen haufen kohle und die gelder kommen meist nur zu einem bruchteil da an wo sie landen sollten. Mal abgesehen von dem eiertanz den man auführen muss um sie zu bekommen. Wenn sich eine pv bzw wärmepumpe nicht rechnet liegt das meist an den exorbitanten installationskosten den die handwerker verlangen. Da sollte man ansetzten. Jetzt heulen alle rum das die einspeisevergütung wegfallen soll. Sorry aber jemanden zu belohnen der zu zeiten von negativen strompreisen seinen pv strom ins netz ballert ist Schwachsinn.
Einzig die mwst Befreiung von pv hardware macht für mich Sinn. Einfache sache ohne viel Bürokratie die da hilft wo sie helfen soll.

Erstens ist es keine Befreiung - die MwSt wurde nur unter bestimmten Voraussetzungen auf Null % gesetzt. Trotzdem hat sie vermutlich der Bevölkerung im Ganzen mehr gebracht als alle anderen Vergünstigungen im PV-Bereich vorher.

Zweitens hat die Befreiung mit Subventionen nichts zu tun - MwSt-Erhebung ist keine Gott gegebene Pflicht.

Woraus zumindest ich folgere: entlastet die Menschen in ihrer Abgabenlast, verschlankt die Beschränkungen - und lasst sie ihre Energiewende im Kleinen vollziehen, dann klappt es auch im Großen.

Mwst-Erhebung ist eine politisch gewollte Steuer, und natürlich sind Steuersenkungen etc. Subventionen.

Oliver

  1. Ist das einspar potential bei firmen viel größer als bei privat.
  2. Sind gesetzlichen hürden bei gewerbe noch größer als bei privat.
  3. Im gewerbe muss alles über zertifizierte handwerker laufen.
  4. Was haben abgaben mit der energiewende zu tun.
  5. Wenn es schon privat schwierig ist ist es im gewerbe unrentabel.

1 bis 3 negiert nicht meine Aussage. Meinetwegen entlastet auch die Wirtschaft, vor allem die KMUs.

  1. Geringere Abgabenlast --> mehr Geld zur Verfügung, daß man in die Eigenenergieversorgung stecken könnte. Ja, werden nicht alle machen bzw. nur jene, die darin Vorteile sehen. Aber Subventionen nimmt man von vielen und gibt sie wenigen Ausgewählten; jene, die zumindest eine Teilsumme vorfinanzieren können.

Nein, sind sie nicht. Subventionen sind per Definition Zuschüsse (meist der öffentlichen Hand), während Steuersenkungen das eben nicht sind.

Kommt drauf an, wer die Definition definiert.

Man beachte insbesondere den Konext „Energiesektor“.

Oliver

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