Seriell (Initialisieren) balancieren von LiFePo Akkus - Für Erfahrene - Hayabusa und Kamikaze Methode

Genau da bin ich ausdrücklich dagegen. Es ist gefährlich, das habe ich in einem howto beschrieben.

Es ist nutzlos, weil top balancing sich nicht von selbst erhält. Es dauert lange, ist fehleranfällig, und 3,55 V sind ein völlig nutzloser Stress der Zellen für nichts und wieder nichts.

Und zwei User auf diesem Board haben damit Zellen ruiniert.

@carolus

danke für die Antwort... ich habe inzwischen ein wenig weiter gelesen (hier: Unterschiedliche Zellspannung nach parallelem Top Balancing - (Fertig) Akkus - Tests, Problembehebung - Akkudoktor Forum ) und muss zugeben, daß da durchaus meine bisherige Ansicht etwas durcheinander gebracht wurde. ...lese mich weiter ein.

Gruß, Al.

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Der Thread ist zwar schon sehr alt, aber als Physiker teile ich Deine Meinung uneingeschränkt. Und zu Deinen Ausführungen sei noch das angemerkt:

Wer auf hohe Zellenspannung über maximal vielleicht 3,45V angleicht, der ignoriert, dass die Zellen niemals gleich sein können, auch wenn sie vom gleichen Produktionstag aus der gleichen Produktionscharge kommen. Auch die Zellfertigung unterliegt zwingend erheblichen Ungenauigkeiten, was man ja u.a. auch an den tatsächlich messbaren Kapazitäten der einzelnen Zellen ablesen kann. Da hat die eine 280Ah-Zelle dann vielleicht reale 290Ah die andere aber sogar 310Ah. Die Hersteller planen sicherlich so, dass die real messbare Kapazität im Mittel leicht (also einige Prozent) über der Nominalkapazität liegt, damit sie nicht mit Rückläufen von Zellen mit minimal geringerer als der Nennkapazität konfrontiert werden. Und darüber hinaus ist das Top-Balancing auf 3,65V auch deshalb sinnfrei, weil eben wg dieser geringen Unterschiede der einzelne Zellen diese danach in der seriellen Konfiguration zwingend sofort wieder auseinanderlaufen.

Wer seine Zellen parallel auf 3,65V lädt, der ignoriert diese unvermeidlichen Ungenauigkeiten, und überlädt damit die schwächeren Zellen.