Seplos / EEL Settings

Hi,

nachdem ich überall im Netz mal geschaut habe, habe ich nirgends mal eine gescheite Auflistung der Einstellung der EEL Batterie (Seplos BMS) gefunden. Somit hab ich mal ein Dokument erstellt was alle Einstellungen zeigt (Default von EEL) und auch die Settings die Andy vorschlägt:

https://docs.google.com/spreadsheets/d/e/2PACX-1vQqiJF712kph0FpbZju9z_midIKk18x-OZ0iGWXGn3UNPr3BRsqA1xq18chHHjlOjTFvYy9vL0yltUF/pubhtml?gid=1057881616&single=true

Das ist erst der erste Schritt. Ich werde noch ein weiteres Tab machen mit den Schaltern (Default + Andi). Vielleicht hilft es ja jemanden, bzw. wenn ihr bessere Werte habt, kann ich noch eine Spalte einfügen.


NEEY Settings:

QTY: 16
Startup DifVol(V): 0,025
Max EquCur(A): 2 -> Hier würden auch 4 gehen, aber ich bekomme im Seplos Cell Inbalance Warning, weil der Neey so stark saugt mit 4A :wink:
StopVol(V): 3,4
RunVol(V): 3,475 -> Evtl schon bei 3,45 müsst ihr schauen was passt
Soc(AH): 280/305/320 -> Was ihr habt
BatType: LFP
Buzzer: Off


Victron Settings von mir (MP5000):


ChangeLog:
  • Startup DifVol verändert wie vorgeschlagen.
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(platzhalter) Neeeeeey nun im ersten Beitrag.

Viel zu eng. Was ist, wen nach balancerstart noch genug Strom fließt, um an den Übergangswiderständen oder dem Zellinnenwiderstand verschiedene Spannungsabfälle zu erzeugen? Dann läuft der Balancer an...

@carolus Kein Ding bin offen für Veränderung, nur das man hier mal was findet :wink: Also was schlägst du vor?

25 mV. Hab ich bei allen meinen Akkus.

hallo, gibt es mitlerweile was aktuelles?

Danke, genau so eine Vergleichsübersicht habe ich gesucht. Like und Bookmark.

Ja, bitte !

@puppy also leider laden nun meine Batterien nicht mehr. habe zuerst das Neey SO EINGESTELLT. Dann beim BMS bin ich bis Punkt 50 gekommen und dann merkte ich, das diese nicht mehr gejaden werden.

@puppy hat wer auch ne Liste, wie ich mein Cerbo einstellen sollte? Ich habe das ESS eingestellt, nach div. Videos.

Ich habe drei Multiplus II 5000 daran hängen drei Batterien von EEL zwei sind 280Ah und eine ist 303Ah.

Ich meine drei Boxen von EEL

[/quote]

Sorry, leider kann ich da nicht helfen. Ich habe ich kein Victron.

Bei mir werkelt Deye mit EEL

@endurance Guten Morgen, ..... Läuft es jetzt bei Dir?

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Also ich habe meine erste EEL mit Seplos + dbus-serieal + battery-aggregator seit ein paar Tagen in Betrieb. BMS settings sind erstmal OK habe die grenzen aber noch nicht ausgelotet - muss die extremfälle noch testen.

Der PC mit der einstellsoftware nur wenn nötig.
dbus-serial geht ab und zu (1x am Tag) offline (reconnected sich aber sofort wieder), was zu Unterspannungsalarm führt (wenn man 2+ Batterypacks vorhanden sind sollte das auch weniger kritisch sein).

liebäugele gerade mit dem BSC project als Alternative zu alles seriell an Venus.
Meine aktuellen Änderungen habe ich für mich hier dokumentiert und umgekehrt diesen Thread verlinkt.

Wo ich noch ein wenig am doktoren bin ist die Single/Monomer High Voltage Warning. Diese wird ja wenn ich das richtig verstanden habe u.a. auch dazu genutzt den 100% SOC zu kalibrieren (muss mind. 30min anliegen). Ich habe ESS ja so eingestellt, dass 3.45 die obere Spannnung ist. Meine 100% SOC Kapazitätsmessungen habe ich aber mit 3.6V gemacht und wenn ich das richtig weiss nutzt seplos auch die Overvoltage protection SPannung (bei erreichen) um auf 100% zu springen.

Jetzt frage ich mich wie erreiche ich eine Kalibrierung auf 100% aber möglichst keine Alarme - geht vermutlich nicht. Ohne die 100% Kalibrierung wird der reale SOC aber nach und nach durch Messfehler falsch sein und irgendwann wird man vermutlich untere kritische Spannungsbereiche erreichen oder aber nicht mehr die nutzbare Kapa haben.

Wie habt Ihr den Spagat zwischen möglichst keine Alarme und 100% SOC Kalibrierung hinbekommen (keine Insel bzw. nur wenn Netzausfall)?
Wie im ersten Posting die ESS Spannungen höher? - die hatte ich eigentlich bewusst eher etwas niedriger gehalten um die Zellen zu schonen.

Aus der Tabelle vom Andy (Offgrid-Garage, den Link zu der Tabelle hab ich grad leider nicht zur Hand) war zu lesen, dass beim setzen der beiden Alarme CellOverVoltageAlarm & BatteryOverVoltageAlarm eine Kalibrierung auf 100% möglich ist. Die beiden Alarme werden mir in VenusOS nicht angezeigt. Die Cell- oder BatteryOverVoltageProtection zur Kalibrierung zu nutzen halte ich persönlich für nicht sinnvoll. Für mein Empfinden ist eine "protection", also Abschaltung der Lade-FETS, immer das letzte Mittel zum Schutz des Akkus bzw. vor Schlimmerem. Außerdem möchte ich für meinen Teil gar nicht bis zur Protection-Spannung hoch laden bzw. die Protection-Spannung auch nicht auf z.B. 3,45V rutner setzen.

Jedenfalls, in meinem aktuellen Testsystem mit einem 16S280Ah Pack und SEPLOS V3 BMS funktioniert die Kalibrierung. Was habe ich eingestellt?

  • Ladeschlusspannung auf 3,465V (16S = 55,44V)

  • CellOvervoltageAlarm auf 3,44V (16S = 55,04V)

  • BatteryOverVoltageAlarm auf 55,04V

  • CellOverVoltageProtection 3,60V (16S = 57,6V)

  • BatteryOverVoltageProtection 57,6V

Allerdings gilt, wie Andy es auch beschrieben hat, dass der CellOverVoltageAlarm mind. 30 Minuten anstehen muss. Fällt die niedrigste Zellspannung auch nur kurz unter 3,44V, beginnt der Timer von vorn. Das ist von SEPLOS ziemlich seltsam umgesetzt, aber erst mal wohl nicht zu ändern.

Das Akkupack ist per dbus.serialbattery Treiber am VenusOS angebunden. Wie gesagt, weder ein CellOvervoltageAlarm noch ein BatteryOverVoltageAlarm wird angezeigt. Möglicherweise ist das bei der Anbindung via CAN anders, da hatte ich bei meinen zwei weiteren Packs im Keller an der "großen" Anlage noch keine Chance das zu testen.

ich war gestern nicht daheim, von daher konnte ich nicht live direkt auf das BMS zugreifen - aber ich hatte High voltage Alarm via dbus-seriel -> BattAgregator. Anhand der Spannungen die ich gesehen habe kann das eigentlich nur durch Cell overvoltage Warning ausgelöst worden sein. Da immer nur ein paar Zellen drüber waren reichte das wohl nciht für die 100% kalibrierung.
Aber OK, du hast die Warning niedriger als Deine Ladeschlussspannung - so habe ich das für mich jetzt auch zum Testen beschlossen.
Stimme zu, dass die protection spannung als Kalibrierungspunkt keinen Sinn macht - Protection ist protection, da sollte man normalerweise gar nicht hinkommen.

Anmerkung: nicht wundern, wenn hier um 21Uhr noch geladen wird. AKtuell läuft noch ein paralleles Batteriesystem, solange das das Haus versorgt bleibt halt die Spannung an der neuen Victronanlage im Ladeschluss bzw. float bereich.

Meine Lösung ist es mit 98% zufrieden zu sein. Ich höre einfach bei 55.2 Volt (bei maximal 25 Amps) auf zu laden. Meinen Beobachtungen nach steigt die minimal und maximale Zellspannung kurz vor Ladeschluss bereits an und damit ist sicher gestellt, dass die Zellen nah genug zusammen sind.

Wenn das langfristig bei 98% bleibt ist das OK.
Meine Erfahrung nach (mit meinem REC + Nissan Zellen) wird der SOC aber irgendwann ungenau - wird z.b. irgendwann nur noch 90% sein bei gleichem Spannungsniveau. Wenn Du dann nach unten hin z.B. bei 20% prozent das Entladen stoppst fehlen dir die 8% Kapa im nutzbaren Bereich.
Anmerkung: meine Nissan Leaf Zellen + REC BMS haben auch schon ein paar tausend Zyklen runter, nach dem autoleben jetzt auch schon etliche Jahre im Haus. Von daher ist hier meine Sorge evtl. auch unbegründet.

Ok, bei mir ist er bislang immer auf 98% gestiegen, aber der Akku läuft auch erst einen knappen Monat. Solange Seplos den Ladezustand tendenziell etwas überschätzt sollte es kein Problem geben, nur wenn er systematisch unterschätzt wird.

Ach ja, es ist definitiv möglich den SOC in sehr kurzer Zeit auf 100% zu setzen, mir ist das mal versehentlich passiert, also der Akku auf 98% und der Multiplus im float war und ich den Multiplus komplett aus und wieder angemacht habe. Er ist dann in den Bulk mode gegangen und hat direkt mit 70 Amps versucht die Batterie zu laden. Im BMS wurden diverse Sachen ausgelöst. Der Multiplus hat dann auch sofort wieder aufgehört zu laden, aber der SOC war auf 100% als Resultat.