Seplos BMS

Würde ich nicht machen. Das erhöht den Ruhestrom Verbrauch eines BMS signifikant.

Wenn das die Zellspannungen von 2 Zellen aus einem Akku sind, hat die zugehörige Balancerleitung einen beginnenden Wackelkontakt.

Ganz einfach, den Parameter, Laden mit 1C aktivieren und du kann auch mit 1C laden. Dann bist aber selber verantwortlich für deine Zellen, denn die sind für 0,5C ausgelegt. Gut, bei einem 100A BMS sind 50A für 280er Zellen nicht viel und selbst 100A noch keine 0,5C. Aber da würde ich sagen, da hat einer am falschen ende gespart und hätte besser das 200A BMS nehmen sollen.

@carolus

Guter Hinweis, daran hab ich noch nicht gedacht vor allem weil ich mir über 200mW bei einem 14kWh Speicher schlicht keine Gedanken gemacht habe.

@carolus Danke für deine Antwort, ich kann nicht sagen, ob das aus einem Pack kommt. Die Leitungen haben alle einen niedrigen Widerstand, eine sich lösende Verbindung würde einen erhöhten Widerstand anzeigen. Werde das im Auge behalten und bei Gelegenheit nochmals den Pack prüfen.

Natürlich verstehe ich deine feine Ironie. :slight_smile:

Aber ich denke an den Fall wie z.b. im Winter leergefahren, Defekt bekommen, 4 Wochen außer Betrieb genommen, der Reststrom des Equipment bringt den Akku in UVP, 2,5 V.

Und jetzt sind eine LED und die Restkapazität von vielleicht 1 Ah die Gegner.

Ich habe so einen Akku verloren.

Weniger Ironie eher Arg oder gar Sorglosigkeit. Aber gut Dein Beispielfall geht schon in Richtung Worst Case. Sorglos wie ich bin hatte ich mir gedacht das beim Unterschreiten eines bestimmten SOCs die Automatik des Multiplus schon dafür sorgt das auf Stand zu halten, letztlich leuchtet die LED auch nur wenn der Akku an ist. Mit einem Defekt hab ich das Ganze nicht kalkuliert. Aber klar, da werd ich nochmal drauf rumdenken. Letztlich stehen die Kisten im Keller und den Schalter sehe ich vermutlich nicht häufig, Spielkind eben. Danke für den Denkanstoß.

Der reinen Lehre/Physik nach würde ich das auch so sehen und hab es bis vor kurzem auch so gesehen. Ich hatte teilweise recht hohe Drifts und hatte mich eigentlich schon damit abgefunden das meine Zellen halt eben doch nicht so hochwertig sind wie gedacht. Was mich nur stutzig gemacht hatte war das teilweise unerklärliche Verhalten. Rein von den Messwerten sah aber alles gut aus und auch das BMS und der NEEEY Balancer haben Daumen hoch gezeigt. Da ich sowieso die Busbars tauschen wollte habe ich dann gleich die große Runde gemacht. Nach wie vor sagen alle Beteiligten Geräte und Messwerte alles bestens nur das Delta hat sich massiv verändert von ~110mV auf ~2mV ist schon eine erhebliche Verbesserung und macht den Aufwand von ca. 2h Stunden für putzen und crimpen mehr als wett. In der Grafik sieht man die 2 Wartungsphasen. In der ersten habe ich testhalber die Ausreißer hergenommen und die Balancerverbindungen neu gecrimpt (110mV->8mV), das hat schon viel gebracht. In Phase 2 war dann das Komplettprogramm mit Busbar Tausch, putzen und alles neu crimpen angesagt was nochmal Verbesserung brachte (8mV->2mV). Ich würde schon sagen das nachgucken in Deinem Fall mehr als angebracht ist und carolus sagte ja das der Wackelkontakt beginnend ist, Vorsorge hat nur selten geschadet.

P.S. das Hellgrüne ist das Delta/die Zelldrift

Da ich hier erfolglos blieb, habe ich mir ein Waveshare Can Hat besorgt. Ich habe die Kabel 2 an A und 1 an B angeschlossen. Allerdings bleibt im Venus OS der can hat auf Error-Passiv und es kommen keine Daten rein.

Was kann ich prüfen / mache ich flasch?

Da ich hier erfolglos blieb, habe ich mir ein Waveshare Can Hat besorgt. Ich habe die Kabel 2 an A und 1 an B angeschlossen. Allerdings bleibt im Venus OS der can hat auf Error-Passiv und es kommen keine Daten rein.

Was kann ich prüfen / mache ich falsch?

@maxpd
Hast Du in der Remote-Console unter "Einstellungen"-"Dienste"-"VE.Can.Port" auf 500kBit umgestellt? Nativ steht dort 250kBit

Du kannst das Seplos über CanBus auslesen, dann brauchst Du einen CAN-Bus Adapter für den Raspi. Oder seriell, dann brauchst Du einen RS485-Serielladapter, bei mir läuft sowas hier: https://www.waveshare.com/wiki/USB_TO_RS485_(B). Für die serielle Anbindung nutzt Du dann dbus-serialbattery, darüber lassen sich dann im Gegensatz zum Canbus auch einzelne Zellspannungen abfragen.

Ja, und das Protokoll über battery monitor auf victron geändert

@wmrakku das hört sich schonmal sehr aufschlussreich an. also du empfiehlst rs485? irgendwo hatte ich Mal gelesen, dass hätte auch Nachteile. kenne die aber nicht (mehr)

dein Link funktioniert leider nicht.

also ich denke ich habe jetzt beide Möglichkeiten hier:

das mitgelieferte Kabel von eel. je nach Baud rate bekomme ich über can und rs485 die Daten in battery monitor.

und der waveshare can hat.

mit beiden Varianten war ich in Venus OS nicht erfolgreich.

aber vielleicht muss ich für deinen seriellen Vorschlag auch was anderes als das vecansetup Paket installieren?

Der Seplos-Treiber im serialbattery stammt von mir, insofern halte ich mich mit Empfehlungen zurück, kann aber sagen dass serialbattery hier problemlos läuft. Für mich war es so, dass ich nicht zufrieden war, welche Daten ich per CAN-Bus aus dem DMS rausbekomme (nämlich deutlich weniger als man im BatteryMonitor sieht) und ich habe deswegen die Unterstützung in serialbattery eingebaut, weil ich das haben wollte. Nachteile fallen mir erstmal keine ein, Du kannst ja in der DVCC-Config trotzdem entscheiden, ob Du Lade-/Entladeströme, Spannungen, usw. von Victron oder dem BMS (in diesem Fall also serialbattery) steuern lässt.

Der Link wurde falsch übernommen, der Punkt vom Satzende gehört da nicht hin, hier nochmal: https://www.waveshare.com/wiki/USB_TO_RS485_(B)

Du musst den von Dir verlinkten serialbattery-Treiber installieren, das vecan-Zeug brauchst Du dazu nicht, dafür aber natürlich einen passenden RS485-Adapter und nicht einen für CAN.

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Also geil ist das schon.

Ich ticker da 2 Zeilen ein, dein Script ist installiert und funktioniert mit dem mitgelieferten Kabel. :d /p>

Nur schade, dass man die Config nicht über Venus anfassen kann :frowning:

Ich verstehe die Werte aber nicht.

Mit Daten über BMS zeigt der MPII 5 W Last an, das BMS 0.

Mit Daten über MPII oder von Venus berechnet ohne BMS angeschlossen zu haben, zeigt der MPII 5W, aber der Batterie werden 32W entzogen.

Bei etwas mehr Last mit Daten über BMS zeigt der MPII 13W an, das BMS 31 W.

Schließe ich den MPII ans Netz an, wechselt er auf Durchleiten (warum auch immer) und zeigt dennoch eine kritische Last an, obwohl nix mehr aus der Batterie kommt:

@maxpd dass die Installation so problemlos funktioniert ist definitiv nicht mir zu verdanken, das waren andere. Von mir stammt nur der Seplos-"Treiber" im ganzen Serialbattery-Treiber.

Ich kann zu den Diskrepanzen nur ein paar Vermutungen äußern, denn das was Serialbattery an Venus OS weiterleitet ist einfach 1 zu 1 das, was das BMS auf der seriellen Schnittstelle rausmeldet. Wattzahlen zählen nicht dazu, nur Strom und Spannung (woraus sich natürlich einfach eine Leistung errechnen lässt). Was Venus OS dann daraus macht ist eine andere Baustelle. Man muss dabei u.a. berücksichtigen, dass m.W. die Messung von so kleinen Strömen nur sehr ungenau ist. Außerdem kommt dann immer noch der Eigenverbrauch des MP dazu (IIRC ca. 17W). In Summe passen dann eben die Wattzahlen nicht immer 100% zusammen.

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@wmrakku Das Seplos kann alles unter 0,8 Ah nicht messen. Deshalb entlädt sich die Batterie auch langsam, das der Eigenverbrauch des MP2 ca 19Watt und sonstige kleine Ströme nicht vom BMS erfaßt werden und der SOC somit stehen bleibt, während die Batterie langsam entladen wird. Deshalb auch im Winter 1 Mal im Monat die Batterie aufladen, (aber das kann jeder machen wie er will).

Gruß

@solartester der Standby Verbrauch von meinem Haus sind 5A. das passt ?

Nur hilft das in dem fall nicht weiter, es geht ja darum, wenn der WR eigentlich nix mehr aus dem Akku nehmen soll, trotzdem aber heimlich nascht. Irgend wann ist der Inhalt leer. Zu meinen Kinder sage ich dann "Wer war es..."

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