hast du eigentlich noch einen aktiven Balancer an deinem Pack? Bei 57 Volt OVP können je nach Qualität der Zellen diese doch schnell auseinander Laufen und in den OVP der einzelnen Zellen reinlaufen.
Ich habe bei mir den NEEY extern aus dem Gehäuse geführt um diesen bei bedarf anschließen zu können. Der NEEY mit 4A bügelt alles glatt, da könnte man sogar auf 58.4 Volt gehen, was aber keinen Sinn macht.
Ja, einen JK-Balancer 2A macht der, die Zellen sind aber so dicht zusammen, der hat nicht viel zu tun. Habe meine aber innen an die Wand geschraubt die die Zellen verpresst, mit den zwei Schrauben in der Mitte, hat perfekt gepasst vom Lochabstand, mussten nur am JK aufgebohrt werden.
Die neue Anlage soll in ein Regal mit Auszügen landen, da kommt ein Neey dran, der JK hat noch so seine Eigenheiten, dachte eigentlich nachdem ich das BMS gesehen hatte da geht alles einzustellen was man braucht, beim Balancer geht das noch nicht... muss man per Automation an/aus schalten.
Hallo, dieses Problem habe ich auch noch. Nach dem erreichen der undervoltage protection scheint sich das bms kurz darauf abzuschalten und muss durch den einschalter wieder geweckt werden. Bist du hier schon weitergekommen?
Allerdings glaube ich das ich nur auf dem CAN Port hören kann ....nicht sprechen
Die RS485 ist weiterhin auf beiden Ports tot ...und stört zu allem Überfluss auch die Kommunikation im Verbund....so dass ich jetzt die Batterie rausnehmen musste....damit die Werte die zum DEYE übermittelt werden stimmen.
Also ich weiß hier nicht mehr weiter.....das ist schon verrückt mit dem SEPLOS BMS....
Die DIP Schalter Problematik und jetzt das....an für sich funktioniert das BMS ja wirklich gut und vermittelt auch von der HW einen vernünftigen Eindruck....
@bill2002hat das ganze Kommunikation den jemals funktioniert?
Wenn nein: steckerbelegung auf deinem RS485 Kabel richtig ist? (Wenn das Kabel selbst gestrickt ist) Das klingt mir sehr nach vertauscht/verdrehten Adern,
was ist mit den RS485 Konverter - da gibts auch viel Mist am Markt.
wenn’s mal funktioniert hat: RS485 konverter beim rumfummeln zerschossen?
@bill2002 also wenn das noch nie ging, wie wäre es mal mit einer Reklamation beim Verkäufer, oder schreib doch mal den Seplos Support an, hier liest doch einer mit...
bei mir hat es zu Beginn aus den genannten belegungsgründen nicht gefunzt. Nach Rücksprache mit den Seplos Support hab ich‘s verdrahtet wie beschrieben, und schon ging’s
Aber wenn du dir das so sicher bist dass es Wurscht ist mach’s halt wie du denkst.
Das steht so in der Manual drin. So ist der Mitgelieferte RS485 Adapter verdrahtet und so ist meine eigene Platine zum Auslesen auch verdrahtet und so funktioniert es Problemlos.
Bei einem RS485 Bus sind alle Ports identisch. So ist das bei Profi-Bus von Siemens oder bei SMA-Data oder bei RS485 von Huawaii / Solaredge usw.
Ein Blick in einen Standard UART/485 IC (MAX3485) z.b. gibt auch genau diese Topologie vor.
@meisterq dann schlage ich vor dass du den Standards mal an Seplos schickst (und alle anderen die hast noch gleich dazu) mit der Bitte es auch genau so zu implementieren.
Chinesische Ingenieure sind nicht so normgläubig wie wir, wenn’s pressiert wird’s halt auch mal etwas anders gemacht.
möglichwrweise gibts auch Unterschiede in und den PCB Revisionen
aber wie schon gesagt - wenn’s bei dir funzt ist ja alles gut
ich habe das gleiche Problem wie Du mit einem SEPLOS BMS und Victron MP-2 sowie einem MPPT. Ich habe auch DC Feed in aktiv, d.h. Überschuss soll eingespeist werden. Ich vermute, dass das bei Dir auch der Fall ist? Die 0,4V Offset des MPPTs sind nach meiner Kenntnis genau für die Möglichkeit der Überschuss-Einspeisung. Ansonten würde die Batterie mit entladen werden vom MP-2.
Nun ist die Spannung auf der DC-Seite nie 100% konstant (gibt ja unter anderem Lastwechsel und Regelzeiten durch schwankende Solar-Einstrahlung). Dies führt nach meinen Erfahrungen zu den Mikro-Zyklen mit kleinen Entladungen / Ladungen.
Ich habe bei mir festgestellt, dass sobald das BMS bei den eingestellten Spannungsgrenzen trennt (den Charging MOSFET) und auch über den CAN die Ladung blockiert, dass dann der MPPT vom System limitiert wird und nicht mehr die volle Leistung erzeugt. D.h. somit kann auch nicht die volle Leistung eingespeist werden. Bei mir kam die Leistung bei 2kWp nie über ca. 650W. Möglich wären eigentlich 1500-2000W.
Ansonsten wäre es nämlich möglich die Recovery Spannungen auf Zell- und Batterieebene im SEPLOS BMS weiter runter zu nehmen, dass der Charging MOSFET offen bleibt und somit die Batterie floatet. Dies würde die Mikro-Zyklen verhinden.
Leider habe ich noch nicht rausfinden können, warum der MPPT in diesem Fall limitiert wird
@blackmarlin Danke für deine Rückmeldung, ja genau so ist das mit den 0,4 Volt habe das genauso herausgefunden wie Du es beschreibst. Zu den Mikro Zyklen habe ich was anderes ausprobiert. Ich hatte bei meinem Aufbau siehe Bild:
Entweder das Shunt oder das BMS als Batteriewächter ausgewählt. Jetzt habe ich durch einen netten Mailkontakt mit Helmut welcher auch YT Videos (SchattenPV)macht und welchen ich einfach angeschrieben habe den Multiplus als Batteriewächter angegeben. Von den Auswirkungen auf mein System war ich erst echt verblüfft. Der SOC vom Multi stimmt zwar nicht, aber dafür habe ich ja das Shunt/BMS aber das Laden ist deutlich ruhiger und besser geworden. Durch die Mikro Zyklen wurden ein Zelldrift ausgelöst und ich hatte bis zu 100mV unterschied am ende des Tages, heute liege ich bei 2 Packs nur noch unter 10mV. Ebenso hat der MPPT sich selbständig verstellt und ist zeitweise zwischen verschiedenen Werten umgesprungen als ich das BMS als Batteriewächter hatte. Bin z.Zt mit dem Multiplus als Batteriewächter zufrieden. Etwas verwirrend ist aber, das der MP wenn die Batterie voll ist Discharge anzeigt, da vom MPPT die Ladung über die Busbars wohl als Discharge registriert wird, aber ich nutze ja das Shunt was mir die Werte gut vermittelt.