Seplos BMS

So hatte ich es aus den Unterlagen raus gelesen. Aber scheinbar passt es ja. Habe auch einfach ein RJ45 Kabel angeschlossen und es ging.

Hallo in die Runde,

kurze Frage. Habe ein Seplos 200A 10e Version BMS. Im BatteryMonitor 2.1.9 kann ich die Zellenspannung sehen. Ist nun Last auf dem System zeigt der BatteryMonitor andere Spannungen pro Zelle als wenn ich die Zellen direkt mit einem Messgerät messe. Ist die Last weg normalisiert sich die Spannungsdifferenz von BatteryMonitor und der realen Messung. Kann man das Seplos BMS irgendewie Spannungsmäßig kalibrieren? Ich meine beim Laden verhält es sich ähnlich, musste ich aber nochmal genau beobachten, wenn mal wieder die Sonne ordentlich scheint.

Grüße vom Daniel

@leinadw wo misst du und wo misst das BMS?

Du hast vermutlich irgendwo einen Spannungsabfall in deinen Verbindungen weil eigentlich sollte das nicht sein

@werbungspam Beide Spannungen werden oben am Batteriepohl gemessen. Beim BMS habe ich die Kabel jeweils etwas verlängert und Ringösen dran, die mit dem Pohl über M6 verschraubt sind. Und mit dem Messgerät halt direkt am Pohl. Wie man das so macht. Oder kann es sein, dass ein aktiver Balancer da zwischen "funkt"? Der ist auch per Ringöse mit am Pohl befestigt.

Dann schau auch Mal bin, wie sich die einzelnen Zellenspannungen verändern.

Moin an alle.

Folgendes Problem. Hab ein Akku Pack 280ah 16s, Seplos BMS 200A 16S 10E, Software 16.4. Seit Vorgestern im Betrieb. Das Display vom BMS sowie das PC Programm zeigen nicht den richtigen Laden sowie Entladen an (Strom), sprich, im Wechselrichter werden 70a Entladen angezeigt, im Display des BMS und im PC Programm steht aber nur 35a.

hast zu eine Stromzange ? Damit könntest du das leicht aufklären.

ich kann nur sagen das der angezeigte Strom vom Seplos BMS bei mir zu 100% stimmt.

Es hat einen Stromshunt eingebaut.

Hast du beim Minus Pol evtl Batterie und Wechselrichter vertauscht ?

da steht bei mir P- und B-.
B= Batterie P=Inverter

Weiß jemand ob das Seplos den Ladestrom schon vor Vollladung runter dreht?
Der schonenste Ladebetrieb vom LFP Akkus ist ja, wenn der Strom schon vor erreichen der 100% gedrosselt wird.
Also bei z.b. 95% SOC der Strom langsam runter geht.
Hersteller wie BYD, LG usw machen das genau so. Das BMS sendet dann dem Wechselrichter einen kleineren maximalen Ladestrom. Autohersteller machen das auch so.

Das Seplos regelt keine Ströme. Es gibt im BMS Warn-, An-, und Abschaltschwellen. Das war’s.

Die gesamte Stromregelung muss der WR/MPPT machen.

Das ist aber verdammt unprofessionell.
Es muss immer das BMS vorgeben wie es geladen werden möchte.
Der Wechselrichter muss nur den Befehlen vom BMS folgen.
Große Hersteller regeln über das BMS den Strom. Der Wechselrichter hat da keine Intelligenz.

@meisterq mein Seplos BMS kommuniziert an den WR. Ladezustand, die Schaltschwellen und den fließenden Strom.
Meine WR‘ s Fronius und Victron wissen wie sie mit den Daten umgehen müssen.

wenn’s bei deinem WR dazu nicht reicht nimm halt ein BMS das den Anforderungen deine WR‘s genügt.

Und was machen sie genau? Drehen sie kurz vor Ladeschluss den Maximal erlaubten Ladestrom runter?

@meisterq Das BMS meldet die Ladeschwellen an den WR der den Strom daraufhin anpasst.

Erst wenn der WR die obere ladeschwellenmeldung ignoriert und den Strom nicht reduziert kommt die Zwangstrennung als letztes Mittel.

Klingt jedenfalls schädlicher für den Akku.
Normalerweise sollte kurz vorher der maximal erlaubte Strom runtergeregelt werden (Als Vorgabe vom BMS).
Muss ich mal ausprobieren

Hallo

Aha, von welchen „großen Herstellern“ redest du?

Unterstützen die auch Leute wie mich, die selber Hand anlegen? Oder meinst du Firmen wie Hager, die mir nur sauteure All in One Lösungen verkaufen und sich dauerhaft vorbehalten meinen teuer bezahlten Mini-Speicher mal eben für Jahre abzuschalten?

Ich bin jedenfalls froh, das es das Seplos/Victron Gespann gibt, bei dem ich das selbst bestimme und das die Regelung der Speicherladung zuverlässig hin bekommt.

Dabei ist es doch völlig egal, welcher Baustein im System für die Regelung des Ladestroms zuständig ist. Hauptsache ist doch, das es funktioniert.

mit freundlichen Grüßen

Thomas

@meisterq das BMS macht nur die Notbremse wenn der WR nicht tut was er soll.

Wohin sollte ein BMS mit der „Regel“-Leistung gehen. Verheizen?

bei mir müsste das BMS 10KW abfackeln können - das wäre ingenieurtechnisch vollkommen unsinnig

Es geht hier um den Schutz von den Zellen.
Wenn du bei 98% SOC mit 10KW in den Akku rein ballerst, schädigt das auf dauer die Zellen.
Bei großen Herstellern meine ich BYD, Pylontec, LG, Alpha, Tesla, (Ja auch in den Autos) VW... etc

Das BMS -zumindest das 10E- gibt dem Laderegler bei erreichen der Alarmschwelle ( pack oder cell) einen max. Ladestrom von 10A vor. Das tut es zumindest bei mir mit dem Growatt Protokoll. Mein Growatt hat aber auch eine eigene Logik und würde auch ohne der BMS vorgabe den Strom am oberen Ende reduzieren.

Hallo

Ihr denkt zu kurz, wenn ihr nur das BMS isoliert betrachtet.

Deshalb hinkt der Vergleich mit Solarspeichern, wenn die nur mit dem BMS von Seplos verglichen werden.

Was dann überhaupt nicht hilft, ist, wenn ihr aus Unkenntnis die Ladetechnik anderer Zelltechnologien mit der von Lifepo4 vergleicht.

Damit es vergleichbar wird, muss die gesamte Steuerung der Solaranlage mit einbezogen werden.

Denn in meinem Victron System kann ich über die maximal Batteriespannung sehr wohl einstellen, wie voll meine Batterie geladen wird.

Bei geringerem Verbrauch kann ich dann im VRM Portal genau sehen, ab wann der Ladestrom reduziert, oder abgestellt wird.

Bei mir ist die Schwelle auf 55,3 V eingestellt, damit die Balancer, die bei 3,4V einsetzen, noch funktionieren.

mit freundlichen Grüßen

Thomas

Woher nimmt jemand mit einem solchen Wissensstand die Chuzpe für eine solche Beurteilung ?

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