Nutzt jemand das Seplos BMS mit dem Solis RHI?
Ich probiere da schon längere Zeit herum.
Die Kommunikation scheint zu funktionieren.
Ist es aber normal das die Ladespannung nicht fließend angepasst wird? Ich habe das BMS so eingestellt, dass bei 55,1 V Schluss ist (High Pressure Alarm).
Jetzt lädt der Solis bis dahin mit voller Power. 60-70 A bei mir. bei 55,1 V geht das BMS dann auf 10 A.
Soll das so sein?
Ich dachte eigentlich, dass die Leistung langsam reduziert wird. Die Einstellung qualizing Charge macht keinen Unterschied. Die habe ich auf 3,40 V. Der Solis erkennt den Wert auch macht daraus seine absorption Spannung, ändert aber nichts.
Ich muss dazu sagen, dass ich noch keinen vollen Lade / Entladezyklus hatte. Weiß aber auch nicht, ob es daran liegt.
Ist das nicht schlecht für den Akku, wenn er oben raus noch soviel Ladestrom bekommt?
Danke
Ja, so passt der Verlauf :thumbup:Dies hier in Ergänzung zu meiner Frage.
Und richtig: Den Strom regelt nicht das BMS, sondern das ist eine Folge dessen, weil der Ladeprozess von "Constant Current" (wobei das hier dann eher "alles was geht" heißt) auf Constant Voltage überwechselt. Da er die Spannung konstant hält (der Laderegler), fällt dann der Strom immer weiter ab.
Das BMS greift erst ein, wenn die Zell-Balance so aus dem Ruder läuft, dass eine (oder mehrere) Zellen Gefahr laufen ihr Spannungs-Limit zu reißen. Dann setzt das BMS die CVL schrittweise runter. Das habe ich konkret einmal beobachtet, als in besagtem Akku-Pack eine Zelle stark weggedriftet war. Wie es das berechnet weiß ich nicht. Beim zusehen erschien mir das fast so, als ob es einfach einen Punkt "sucht", der die Zellspannung nicht weiter steigen lässt.
Und bgzl. der Undervoltage-Warnungen: Dann weiß ich so auch erst einmal nicht, womit es zusammenhängt. Ich habe das sporadisch auch, aber immer nur dann, wenn die Akkuspannung schon etwas runter ist und dann ein starker Verbraucher (ich hab 5k MP2) spontan rein rushed. Dann wirft er sporadisch mal die Warnung. Deswegen war hier meine Vermutung, dass er da hinsichtlich Strom/Spannung falsche Zusammenhänge bildet, weil tatsächlich bei mir nicht bei allen C-Raten 48V eingetragen ist. Ich hatte da damals etwas rumgerechnet und sinnvolle Werte gewählt, für die Last-Punkte. Seither hatte ich es aber nicht geändert, weil ESS-Settings ändern heißt ja, kurz mal dunkel...
Constant Voltage zeigt das BMS bei mir nicht an.
Das funktioniert aber, wenn man in den Einstellung take initiative current auswählt. Aber dann hapert es mit der Kommunikation mit dem Inverter. Kommt eine Last, entlädt er den Akku nicht, sondern zieht aus dem Netz.
Das ist immer so und auch weiter nicht schlimm.
55,1V ist auch noch sehr gering. Das ist ja nur 3,44V pro Zelle. Da sind die bei etwa 90%. Wenn dann erst der Strom runter geht langt das mehr als aus.
Das Ladekonzept sieht ja CC/CV als Lademethode vor. Wenn die Max. Spannung nicht überschritten wird ist alles gut.
Die wenigen Zyklen Lebenszeit die man rausholen könnte, wenn man da irgend eine Stromabsenkung veranstaltet, kann man um das 30, 40 oder 50fach rausholen, wenn man einfach darauf achtet, dass die Zellen kühl bleiben.
Ansonsten muss man halt die Ladeendspannung so anpassen, dass durch Übergang in den CV Lademodus der Strom im gewünschten Rahmen abnimmt über die restlichen paar Prozent.
Ich würde diesen Hokuspokus nicht betreiben. Die Zyklenzählung, ausgehend vom Datenblatt der Zellhersteller, sieht so ein gehampel auch nicht vor. Die Spezifikation basiert auf x C Lade/Entladestrom und CC/CV Lademethode. Fertig ist.
Dies hier in Ergänzung zu meiner Frage.Das ist doch der Sinn der Kommunikation: Das BMS setzt das CVL. Wenn dein Laderegler darauf nicht reagiert: Pech! Dann musst Du es im Laderegler irgendwo einstellen.
Constant Voltage zeigt das BMS bei mir nicht an.
Das funktioniert aber, wenn man in den Einstellung take initiative current auswählt. Aber dann hapert es mit der Kommunikation mit dem Inverter. Kommt eine Last, entlädt er den Akku nicht, sondern zieht aus dem Netz.
Die Parameter im BMS legen letztlich fest, was das BMS als CVL übermittelt. In der alten Firmwareversion war das meine ich fix die Overvoltage Protection Spannung.
ja und in der neuen 2.8 firmare scheint das irgendwie bei jedem anders zu sein welcher parameter CVL übermittelt
Die Parameter im BMS legen letztlich fest, was das BMS als CVL übermittelt. In der alten Firmwareversion war das meine ich fix die Overvoltage Protection Spannung.
werde wieder auf 2.7 gehen
2.8 ist leider unbrauchbar für SMA
Nutzt jemand das Seplos BMS mit dem Solis RHI?Der Strom muss nur runter wenn die Spannung über die eingestellte Grenze geht, diesen Fall hast du ja nicht oder? ;)
Ich probiere da schon längere Zeit herum.
Die Kommunikation scheint zu funktionieren.
Ist es aber normal das die Ladespannung nicht fließend angepasst wird? Ich habe das BMS so eingestellt, dass bei 55,1 V Schluss ist (High Pressure Alarm).
Jetzt lädt der Solis bis dahin mit voller Power. 60-70 A bei mir. bei 55,1 V geht das BMS dann auf 10 A.
Soll das so sein?
Ich dachte eigentlich, dass die Leistung langsam reduziert wird. Die Einstellung qualizing Charge macht keinen Unterschied. Die habe ich auf 3,40 V. Der Solis erkennt den Wert auch macht daraus seine absorption Spannung, ändert aber nichts.
Ich muss dazu sagen, dass ich noch keinen vollen Lade / Entladezyklus hatte. Weiß aber auch nicht, ob es daran liegt.
Im BMS hast du sicher noch die alte Firmware 2.7 richtig?
Die ist (wie aus meinen vielen Beiträgen zuvor zu entnehmen) recht einfach gestrickt und sendet bei erreichen von "High Pressure Alarm" einen CCL von 10A und den Wert von "Overvoltage Protection" als CVL wo es dann aber auch den Akku trennt.
Meine Frage wäre nun: Was passiert bei dir NACHDEM du die 55,1V erreichst und das BMS eben 10A sendet?
Das ist nicht ganz richtig. Das BMS ist alles andere als einfach. Es klappt nur nicht richtig.
Man lädt einen Akku auch nicht volle Pulle.
Das BMS kann den Inverter steuern. Klappt nur nicht korrekt. Das funktioniert scheinbar über die Bus Spannung. Die wird flexibel angepasst, darauf reagiert der Inverter.
Beispiel heute morgen:
Akku 35 % voll
Batterie ca. 53 V
Bus allerdings 55 V
Ergebnis Ladespannung bei 8 Ah, weil der Inverter ein höhere Spannung geschickt bekommt, als anliegt.
Da ist irgendeine Kurve Batterie x X = Bus hinterlegt.
Alles mit take initiative current an.
Wenn ich das nun wieder aus mache ist die Batteriespannung=Busspannung und lädt er mit 55 A, dann gibt aber wieder der High Pressure Alarm der fix auf diese 10 A fällt. Der Inverter kann wohl dann nicht viel mit den dort eingestellen Spannungen anfangen. Der Bus spiegelt ja dann den Akku wieder. Wenn ich im inverter nun aber die Ladeschlussspannungen einstelle, passiert nichts, bis wieder das BMS eingreift.
Was man doch eigentlich möchte, ist ein herantasten an die Schlussspannung. Genauso als ob ich ein Netzgerät am Akku habe. Der Ladestrom fällt dann langsam ab bis die eingestellte Spannung erreicht ist.
Nein, der Ladestrom fällt nicht ab.
Das ist genau das, was ich doch schon geschrieben hab :crazy:
Der Strom bleuibt konstant bis zum erreichen der Ladeschlussspannung und erst dann fällt der Strom entsprechend, weil die Spannung gedeckelt ist. Standard CC/CV Ladeverfahren für jede Art von Lithium-Zelle.
So is, der Strom fällt erst ab wenn die Ladeschlussspannung erreicht wird! (dann eben so viel das diese Spannung nicht überschritten wird...)
Ich glaub du solltest einen eigenen Faden erstellen und dein ganzes Setup mal detailliert beschreiben, mit Sätzen wie "Ergebnis Ladespannung bei 8 Ah, weil der Inverter ein höhere Spannung geschickt bekommt, als anliegt." lässt sich halt schwer helfen
Was meinst du mit "Bus-Spannung" überhaupt?
Wahrsch. den CVL den das BMS sendet oder?
Dürfte ich Fragen wie du deine Kommunikation der beiden Packs aufgebaut hast?Aber sicher doch. Im Grunde ist das Setup genau wie Deines, per CAN an Cerbo GX und per RS485 zwischen den beiden Packs. Auch das Verhalten ist bei mir identisch. Einen echten Workaround habe ich noch nicht gefunden ausser die Packs zu trennen und jedes als Single Pack anzusprechen um sie nach getaner Arbeit wieder zusammenzuschalten. Aber das kann man wohl weniger als Workaround bezeichnen, eher als Zumutung. Im Betrieb ist es mir noch nicht gelungen die Daten der Packs im Parallelbetrieb auszulesen, einzeln geht das ganz wunderbar. Ich wollte mich mal ranmachen und gucken was die beiden Packs wohl so auf RS485 untereinander austauschen bzw. mal zu schnüffeln was über CAN so alles kommt aber dazu fehlt mir im Moment einfach die Zeit. Vielleicht liege ich falsch aber ich denke mich zu erinnern das man per CAN nur ein Pack anschließen kann per RS485 gehen wohl mehrere aber dann müsste ich erstmal die BMS tauschen und das ist mir dann doch zu teuer. Aktuell tut mein Setup soweit und da ich an jedem Pack noch einen aktiven Balancer habe kann ich mir Daten der Zellen auch über diesen Weg holen.
Aktuell habe ich auch zwei Packs mit jeweils Seplos BMS an einem Multiplus.
Das Master BMS ist per CAN Bus am Venus und das zweite Pack per RS485 am ersten.
Das Ganze funktioniert auch, jedoch sieht man halt im Venus jeweils nur die min und max Spannung der 32 Zellen.
Ich würde ja gerne ein monitoring über alle 32 Zellen haben, aber das scheint leider nicht möglich, da sobald man CAN Bus beim Seplos aktiviert nur noch Zugriff auf die Daten des Pack#2 hat und die des Master Pack #1 nicht mehr sieht.
Das hat mir auch der Seplos Entwickler so bestätigt.
Jetzt die Frage hast du einen workaaround am laufen?
Jedes BMS einzeln am Venus?
Danke schonml.
Grüße,
Dominik
Falls noch jemand Ideen hat, immer her damit.
Wo bzw. wie kann ich beim Seplos (SMA SI 4.4 dran) einstellen, wie weit meine Batterie entladen werden darf? Habe es jetzt gehabt, das er bei 26% aufgehört hat und zum Netz gewechselt ist. Finde die Schwelle von 26% ein wenig hoch. So 18-20% wären doch OK oder?
Hallo,
was hält ihr von diesem Seplos-Gehäuse aus dem 3D Drucker? 
https://www.thingiverse.com/thing:5604549
Immer wenn ich sowas sehe, ärgere ich mich.
Weil ich noch keinen Drucker habe.... :mrgreen:
Da ich gar kein Freund von Freiluftverdrahtung bin, habe ich für das Projekt mit Seplos-BMS eine andere Strategie verfolgt, um es in ein Gehäuse zu packen:
Das hatte den Vorteil, da die Frontplatte Aluminium ist, dass ich den Kühlkörper runter montiert habe und stattdessen eine entsprechend dick gefräßte Alu-Platte stattdessen genutzt habe, die ich mit Wärmeleitpad an die Frontplatte verbunden habe.
So kann das BMS über die komplette Frontplatte die Wärme abführen. Luftschlitze unnötig.
Das gedruckte Gehäuse sieht der gut aus!
Ich hatte bei mir nur Halter gedruckt
Und von vorne angeschraubt
Gesendet von unterwegs
Schöne Arbeit.
Aber lohnt das Ganze? Das Seplos Gehäuse inkl. BMS ist nicht so teuer und wirklich gut und massiv gebaut.
Hallo,Magst du die Gehäusedaten ins Wiki packen? Ich mache einen File auf.
was hält ihr von diesem Seplos-Gehäuse aus dem 3D Drucker?
https://www.thingiverse.com/thing:5604549
denkt dran auch seitlich unten im gehäuse lüftungslöcher vorzusehen die hauptwärmeentwicklung ist unten und nicht oben beim kühlkörper
Schöne Arbeit.Wenn man es schnell und günstig fertig haben möchte sind die Blechkisten von Seplos sicher die erste Wahl.
Aber lohnt das Ganze? Das Seplos Gehäuse inkl. BMS ist nicht so teuer und wirklich gut und massiv gebaut.
Geht es um eine Sonderlösung oder hat man Spaß am Bauen und wertet seinen Stundenlohn nicht, dann "lohnt" das Selber machen.
Habe nun auch die Displays verbaut, zum Abschluss kommen noch Plexiglasscheiben als Verkleidung um die Batterie.



