Seltsames Verhalten Deye Hybrid Wr 12Kw

Hallo zusammen,

nach langer Zeit mal wieder einen Beitrag von mir bzw eine Frage.

ich habe mir ja seinerzeit einen Deye Clon

bzw umgelabelten Hybridwechselrichter mit 12 kW besorgt (siehe entsprechenden Thread der mittlerweile fast 3000 Beiträge hat…Deye Hybrid angekommen… so lautet der Titel)

In dem oben genannten Beitrag ist beschrieben welche Anlage ich habe und so weiter .Das ganze funktioniert bis heute noch sehr gut, allerdings gibt es ein seltsames Verhalten bzw gab es von Anfang an.

Ab und an trennt sich die Anlage vom Netz, daß tut sie in dem der FI rausfliegt.

Dieser sitzt quasi direkt oberhalb des separaten Zählers vom Energieversorger.

Ich habe diesen damals übernommen, von der alten Anlage, welche damals nur mit Netzanbindung funktioniert hat (Stromnetz).

Die e Anlage lässt sich dann manuell wieder einschalten ( Fi rein) und funktioniert ganz normal.

Irgendwann einmal musste bei uns der Energieversorger einen größeren Trafo ersetzen , hat dafür alle PV-Anlagen stillgelegt und zwar mittels Frequenzanhebung. Da fiel dann der FI eben auch raus.

Daher meine Frage, ist es möglich, dass die Netzfrequenz dafür der entscheidende Faktor ist? Also erhöhte Netzfrequenz meinetwegen 50,1 Herz… dann registriert das der Wechselrichter und schmeißt den FI raus oder wie muss ich mir das vorstellen? Das kommt im Jahr 2-3 mal vor ,natürlich meistens wenn man im Urlaub ist .Meine Leute sind entsprechend gebrieft und können das mittlerweile beheben.

Gerne auch mal Sonntag Vormittag früh um 6 Uhr wenn wenig Strombezug da ist , daher denke ich tatsächlich dass die Netzfrequenz dafür entscheidend ist und der Wechselrichter das macht. Mein Elektriker kann an der Anlage keinen Fehler finden.

Mich stört halt ,dass ich das manuell wieder einloggen muss ,spricht den Schalter umlegen ,warten bis der Wechselrichter reagiert hat und im Zweifelsfall fliegt der noch mal raus ,hatte ich auch schon..

fragende Grüße Christoph

Kein Wechselrichter schmeißt einen FI gewollt raus. Deine Anlage wird halt einen grenzwertigen Fehlerstrom haben, der den FI mal triggert, mal nicht.

Oliver

FI -Schalter fällt bei Fehlströmen, nicht bei Überlast oder Überfrequenz. Der FI- Schalter gehört nicht vor den Wechselrichter (Ist von Deye auch nirgends gefordert). Oft ist ein nachgeschalteter Überspannungsschutz im Unterverteiler die Ursache für das Auslösen des FI-Schalters. Einfach den FI-Schalter durch eine 63A AC- Schutzschalter ersetzen, wie von Deye im Handbuch (Verdrahtungsschema) gefordert und FI-Schalter immer hinter dem Überspannungsschutz installieren.

Konrad

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Danke für den Hinweis da muss ich den Elektriker mal direkt drauf ansprechen.

Moment ist das nach folgendem Schema verschaltet:

Zähler → Trennschalter Fi→Einzelne Sicherungen ( für jede Phase)….

ich habe mich damals immer schon gewundert weil irgendwie empfinde ich das als doppelt gemoppelt…

so habe gerade noch mal nachgeschaut und entsprechend korrigiert irgendwo ist auch ein überspannungsschutz verbaut bis jetzt habe ich den aber noch nicht gefunden nur schnell reingeschaut

danke schön. ch.

Nur der Wechselrichter oder der ganze Hausanschluß? Netzform? TT oder TN? Was für ein FI? (mA)?

ganz und garnicht, den FI kann man als zwar als Schalter mißbrauchen, das ist aber nicht Sinn der Sache. Der ÜSS gehört vorzugsweise vor, spätestens aber direkt nach dem Zähler, noch vor allem anderen. Verdrahtungsskize und Bild wären nicht schlecht, Details und Übersicht, all das was man ja weis und deshalb nicht erwähnt

Tn C s

den Rest liefere ich noch nach da muss ich erstmal schauen

Der Überspannungsschutz (Grobschutz T1+T2) gehört ins Vorzählerfeld. Alternativ mit eigenem Sicherungs-Lasttrenner z.B. 3x50A nach dem Zähler.

Der 300mA Fi nach den Zähler ist so vorhanden? Warum sind als Vorsicherung des WR 3 einzelautomaten eingebaut, noch dazu verschiedene? Der 30mA FI aus deinem Bild ist ausschließlich für den Wechselrichter? Ich nehme an das es der ist der gelegentlich fliegt? Ersatzlos rauswerfen! Bei festinstallierten Geräten nicht notwendig und wenn dann wie schon in den (zumindest neueren) Handbüchern steht:

“Wird ein externes Fehlerstrom-Schutzgerät angeschlossen, muss der Betriebsstrom mind. 300mA betragen, andernfalls funktioniert der Wechselrichter möglicherweise nicht richtig.“

so ein WR hat erhöhte Ableitströme

Vielen Dank für die Information.

Unterschied in den Versicherungen ist nur damit zu erklären dass der Elektriker seinerzeit nicht die passende Sicherung dabei hatte ,sondern eben diese eine andere.

Die zwei anderen stammen definitiv von den zwei alten Wechselrichtern ,welche damals noch verbaut waren und nur zwei Phasen bedient haben.

ich bin ja nicht ganz unbewandert was das ganze angeht aber um die eigenen Dinge kümmert man sich komischerweise immer erst wenn man mal Zeit hat :face_with_spiral_eyes:

ich werde den FI einfach mal ausbauen.

Gruß und Danke

eine verständliche Erklärung, mir (ganz persönlich, nicht ernsthaft begründet) ist nur etwas unwohl wenn bei eindeutig 3phasigen Geräte die Phasen einzeln abgesichert werden

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nachdem ich heute früh festgestellt habe dass dieser rcd/fi schon wieder rausgefallen ist überlege ich doch ernsthaft diesen auszutauschen ohne jetzt eine große kabeltauschaktion zu machen was nehme ich da am besten?

verlaufsweg ist folgender

vom wechselrichter zu den einzelsicherungen dann auf den RCD von dort zum PV Zähler von dort wieder kommend zum pv-trennschalter und von dort zur Verteilung

siehe Bild (er)

durch was setze ich den RCD sinnvoll?

ich dachte an so einen klemmstein... in entsprechender Ausführung natürlich

Kennst Du jemanden mit einen Benning Testgerät? Damit kann man Installationen testen, den FI testen,...

ich frage mal meinen Lieblings Elektriker

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Hallo Tester1,
ich hatte auch das Problem mit dem FI auslösen immer dann, wenn der Deye auf Notstrom umgeschaltet. Ich habe dann ein paar Messungen gemacht und folgendes Entdeckt.

nun obwohl eigentlich nicht VDE Konform den N Leiter von Grid und Load permanent per externer Brücke verbunden. Seither keine Probleme mehr mit FI auslösen bei Umschalten in die Notversorgung.
Da mein System aktuell perfekt läuft habe ich keine neueren SW Versionen mehr untersucht ob dort das Problem noch besteht, vielleicht kann ja jemand mit aktueller SW nochmal eine Messung machen der Übergang jetzt passt oder immer noch der N kurzzeitig in der Luft hängt.

Das ist ein interessanter Bericht danke dafür und auch für die Lösung.

Bei mir ist das so eingerichtet dass die Notstromversorgung tatsächlich nur per handschalter realisiert wird diesen habe ich quasi dazwischen gesetzt.

Es mag gut und gerne sein dass der Wechselrichter da das eigentliche Problem hat, indem er einfach zu langsam ist.

bei mir löst allerdings ein rcd/fi aus welcher da eigentlich nicht hingehört was soll er denn auch messen er kann im Prinzip nur das messen was vom Dach kommt bzw vom wechselrichter und vergleichen mit dem was über das Netz von unten noch irgendwie kommt.

Die Unterverteilung hängt ja komplett separat mit den Fi s.

ich habe das nun schon mehrfach durchgespielt da ja die einzelnen Phasen welche vom wechselrichter kommen auch noch einzeln abgesichert sind siehe obige Beiträge.. wenn ich eine von den drei Phasen wegnehme ..

ganz rechts außen... fragt mich jetzt nicht welche das ist dann bleibt der FI drin. allerdings habe ich dann die Anzeige dass nichts ins Netz eingespeist wird. nehme ich die Linke Phase weg dann zeigt mir der wechselrichter an dass eine Einspeisung da ist die App zeigt das aber nicht an alles sehr mysteriös.

Meine Vermutung geht dahin dass der Wechselrichter welcher ja beim zuschalten die Phasen an die Netzfrequenz anpassen muss, bei der einer Phase immer ein Problem hat ,das mag bauartbedingt sein oder eventuell auch Sonneneinstrahlungs bedingt viel oder wenig Power/unterschiedliche Stränge mit unterschiedlicher Belastung.

das mit dem N verbinden werde ich mir mal anschauen bzw der Elektriker

ch.

ja klar Bauartbedingt... was auch sonst.
Das er falsch angeschlossen ist, das irgendwo in der Verteilung noch eine zusätzliche PE-N Verbindung ist, das er nicht richtig konfiguriert ist (Signal Island Mode) das ist alles die Schuld der Hardware.

naja er funktioniert ja Monate lang auch ohne Probleme von daher glaube ich nicht dass da was falsch angeschlossen ist ist ja nun auch schon ein paar Jahre alt das Ding allerdings hat er das von Anfang an gemacht immer wieder mal und dann mal wieder nicht ich haue jetzt den RCD raus mal sehen was bei rauskommt ansonsten bin ich ja sehr zufrieden