Selbstbau oder fertig montiert. Anfängerfragen

Hallo an alle. Stehe gerade kurz vor dem Kauf von 4 EEL 16S Packs für ne Victron Anlage und stehe vor folgendem Entscheidungsdilemma.

A) Mit Eve MB31 etwas teurer dafür nicht montiert, das müsste ich selbst machen.

B) Mit Calb (Catl?) Zellen, etwas weniger Kapazität dafür günstiger und vor allem fertig montiert verfügbar.

Meine Fragen dazu. Eigentlich wollte ich nicht selbst bauen. Ich kenne die Montagevideos, das sieht auch für den Laien machbar aus, aber ich hab halt 0 Plan von Elektrik und da Berührungsängste. Den ganzen Anlagenbau und Elektrik macht bei mir immer ne Fachfirma. Mal unterstellt ich stell mich dumm an und fabriziere beim Batteriezusammenbau irgendwie nen Kurzschluss in so nem Pack weil ich blöd ranfasse. Wie gefährlich sind die 50V und ??A von so nem Akkupack? Kann man an den Bau halbwegs angstfrei rangehen? Ich hätte zumindest solche Stromschutzhandschuhe da.

Zweite Frage, angenommen man möchte später eskalieren und weitere Akkupacks kaufen mit anderen Zellen. Wie kann man im Niedervoltbereich die Packs mischen? Also zB 16Kwh Catl Packs und 17Kwh Eve Packs mit verschieden Zellen aber dem gleichen Gehäuse und gleichem BMS. Was gibt es da für Lösungen? Zieht es die größeren Packs auf die Kapazität der kleineren runter? Oder kann ich die neuen dann als komplett eigenständige zweite Batterie anschließen? Wie läuft das bei Victron?

wenn du Berührungsängste hast, dann kauf fertige Packs, hinter den Zellen ist ordentlich "Wumms"

Kapazität ist beim Parallelschalten egal, solange alle Packs 16S LiFePO4 sind, zur Anbindung an die Victron Anlage wäre es sinnvoll wenn alle Packs das gleiche BMS benutzen.

bei mir werkeln z.B. momentan 2 Boxen parallel, eine mit 16x230Ah und die andere mit 16x314Ah

Die Akkupacks sind ja nur die halbe Miete. Die wollen ja dann auch auf einer Stromschiene verbunden werden und das ganze abgesichert werden ... Wenn Du den Teil nicht selber machen oder zumindest vorbereiten willst (hab bei mir, DIY Akku, alles selber besorgt und vorbereitet und mein Eli hatte dann auch sichtbar Spaß dran, das mit mir zusammen anzuschließen) würde ich auch die Akkus fertig kaufen, wenn das vom Transport in den Keller etc. nicht ein größeres Problem ist, das man beim Selbstbau so nicht hat. Muß ja dann auch für Deinen Elektriker OK sein. Bei Stefan in seinem Projektfaden siehst Du schön, wie sowas richtig professionell aussieht. Ab 42 Volt kann es wohl wenn es dumm läuft gesundheitlich gefährlich werden und die Ströme, die so ein Akku liefern und damit Lichtbögen füttern kann, sind auch enorm. Wenn Du da wirklich Angst vor hast, laß es besser. Respekt ist immer gut, hatte ich da auch, aber hatte auch vorher schon das eine oder andere mit Elektrik gemacht.

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Danke schonmal. Die komplette Installation der Multiplus inklusive Lynxe usw übernimmt eine Fachfirma die sich mit Victron auskennt. Die verbauen aber typischerweise Pytes Speicher. Da ich diese nicht verbauen will (5kwh Packs halte ich nicht mehr für zeitgemäß) muss ich den Speicher nun selbst kaufen und zur Verfügung stellen.

Das Problem ist der Aufstellort Garage,ich will zwingend Heizpads und bei EEL-Batterys haben die aktuell nur fertig montierte Packs mit Catl Zellen oder eben Gehäuse und Eve MB31 Zellen als Selbstbau Kit. Die Eve hätten halt mehr Kapazität und diese schönen Anschlüsse mit Doppelschraublöchern aber ist vermutlich kein must have.

Alternativ hatte ich Nkon Speicher im Blick, aber dort scheint ja die liegende Zellanordnung der Pro Version mit Heizpad ein potentielles Problem zu sein, und der “ECO” mit normaler Anordnung hat wieder keine Heizpads.

Gobelpower hatte auch nur DIY Kits.

Dann würde ich jetzt zu den montierten Packs mit Catl Zellen greifen. Diese 60kWh wäre dann sozusagen meine Batterie 1. Nach Bedarf würde ich in 1-2 Jahren nochmal mit je 4 Packs eskalieren auf dann 120kWh oder schlimmstenfalls auf 180 kWh. Deswegen meine Unsicherheit, ob ich dann später auch Packs mit EVE Zellen ergänzen könnte, wenn diese im gleichen Case mit gleichem BMS sind aber höhere Kapazität haben.

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Das ist kein Problem :+1:

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Frag mich, ob man in der Liga in der Du da spielst vielleicht auch ein Eck der Garage dämmen und heizen/lüften kann, statt die Packs individuell mit Heizmatten auf Temperatur zu halten? Hab jetzt nicht präsent, was Du an PV da dran hast, aber ggf. reicht dann auch die Abwärme?

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Ja abtrennen und dämmen ist im Zweifel möglich. Momentan kann ich noch gar nicht einschätzen wie sich die Temperatur der Batterien so verhält. Dachte halt erstmal kühler Bereich = Heizpads, der Aufpreis ist ja überschaubar. Haben ist besser als brauchen.

PV habe ich momentan 18Kwp, ich habe aber noch Ausbaupläne, das Winterloch ist mir noch deutlich zu groß. Denke ich werde final so um die 30Kwp landen, mehr Platz ist nicht. Muss aber jetzt erstmal mit dem Netzbetreiber über die Victronanlage verhandeln. Alle tollen Pläne nützen ja nichts wenn einen der Netzbetreiber am Ende auslacht oder irgendwelche nicht umsetzbaren Rahmenbedingungen festlegt. Spannend wird auch noch ob ich für die Multiplus die Variante “externes Trennrelais” umgesetzt bekomme, da mir ein dickes Rückkabel für den Notstromkreis fehlt.

30kW / 50V = 600A Nennstrom....

Schonmal über einen Hybrid WR nachgedacht ?

Wie klein sollte denn ein Akku maximal sein, um den mit 20....30kW laden zu können, damit der das lange mitmacht ?

Was kostet es, 32kWh Akkus selbst zusamnenzubauen ?
Was kostet ein 32kWh Akku frei Haus ?
Mit welcher Einsparung ist da zu rechnen?
Die eigene Zeit ist wirklich wertlos ?

Was kosten drei Victron, drei mal Batterie über drei zusätzliche Sicherungen, mit Busbar, Kabelschuhe, Krimskrams, NA + zusätzliche Schütze für 50A ?, Verkabelung+Installation, Laderegler usw ?

Was kostet ein Hybrid mit integriertem NA usw. ?

Hm ....

Eine einfache Übung ist Summenbildung.

Dazu das Vorhaben händisch umreißen und Teilusten erstellen. Dann die Skizze zur Installation.

Einmal mit Hybrid zum Vergleichen

Worauf es ankommt :wink:

Hallo Vavuum,
ich finde es gut dass du deine Meinung einbringst, und die Frage zum Selbstbauakku sind mehr als legitim, allerdings finde ich die ich nenne es mal "Fetischierung" von Hybridwechselrichtern etwas übertrieben.

Ich weiß nicht ob das Absicht war oder nicht, aber du weißt dass TE ein Fachbetrieb hat der Victron einbauen kann, nicht ob die z.B. Deye verbauen.

Des Weiteren ist der Grund wieso ein Externer NA-Schutz benötigt wird, die fehlenden Zuleitung und würde bei einem Hybridwechselrichter genauso notwendig sein, worunter deine Argumentation leidet. Dies zusammen mit dem allgemeinen Schreibstil empfinde ich persönlich nicht als sonderlich konstruktiv.

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Danke für deine Hinweise. Selbstverständlich hätte ich auch einfach einen Hybrid WR mit 10kWh Speicher kaufen und meinen Eigenverbrauch optimieren können. Der Hybride hätte wenige 100 Euro Aufpreis gekostet. Ich habe aber andere Pläne.

Wie gross muss der Akku sein? Entspannt sind 0,5C Entladerate. Also für 30kW Lade- Entladeleistung ca 60Kwh oder mehr. 600A Nennstrom ist für mich eine abstrakte Größe. Die Folge sind dann 2-3x 100qmm auf 2m Kabelweg bis zum Wechselrichter? Ist das ein Problem?

Was kostet der Akku frei Haus? Der “steckerfertige” Speicher mit Catl Zellen kostet mich jetzt 85-90 Euro pro kWh. Selbstbau kA vermutlich etwas weniger, aber das wurde ja abgewählt. Was kostet eine 30kW Victron Anlage? Ich würde sagen gesamt soviel wie vor 5 Jahren ein Hybrid WR mit 5kWh Speicher? Das Angebot der Fachfirma ist fair soviel kann ich sagen.

Aber mal Tacheles. Waarruuuum? Zunächst kenne ich typische Anlagen von Bekannten und Verwandten mit den üblichen 5-10kWh Speicher im Blackbox closed Ökosystem. Da donnert auch mal eine Sicherung raus wenn eine Herdplatte zuviel am Notstromkreis hängt.

Was ist denn der größte Schwachpunkt aktueller PV-Anlagen aus gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Sicht? Der Mittagspeak. Und da geh ich ran. Ich falle unter das Solarspitzengesetz, Mittags hat mein Überschuss tendenziell den Wert/Ertrag 0. Meine Überschüsse liegen im Sommer bei 50-100kWh täglich. Abends hat dieser Strom einen Wert von 7 (EEG) bis 10 (Börse) Cent. Diese Differenz gilt es wirtschaftlich (und gesellschaftlich?) sinnvoll zu heben. Bei meinen Überlegungen kam ich zum Schluss, dass der Speicherpreis die dominante Variable ist und die Kosten deutlich stärker beeinflusst als etwa die Speicherverluste. Bei einem HV Speicher für 500Euro pro Kwh kostet bei 5000 Zyklen Lebensdauer jede gespeicherte kWh 10Cent extra. Im obigen Beispiel wäre es also unwirtschaftlich den Strom Abends einzuspeisen, dann lieber verschenken/vernichten. Überschlagen wir aber mit 100 Euro Speicherpreis eines NV Speichers und 2-3 Cent Kosten, wird das Ganze plötzlich wirtschaftlich interessant.

Nächste Überlegung. Zukunftsmusik aber die News zeigen ja wo die Reise hingeht. Ich beobachte schon einige Zeit die “Epex Spot” Preise. Es gibt in der Direktvermarktung täglich ein Zeitfenster von 3-4h mit höheren Preisen. Will man dieses nutzen, muss der täglich abzugebende Ertrag bestens in 3-4h eingespeist werden. Innerhalb der Grenzen eines Hausanschlusses landet man damit gedanklich bei einer sinvollen Entladeleistung von 20-30kW.

Nächste Überlegung. Ich beobachte seit Anlagenbau meine Erträge und komme zum Schluss, dass es öfter Phasen gibt, wo auf 1-2 sehr ertragreiche Tage 2-3 Wochen Dauerbevölkung folgt. Dieses Szenario lässt sich mit einem größeren Speicher gut kontern.

Nächste Überlegung. Hausanschlüsse haben typischerweise ±30kW Kapazität. Dies gilt es mit der eigenen Anlage zu ergänzen bzw zu ersetzen. Ein Speicher mit 5kW Ladeleistung ist da immer nur ein Kompromiss. Die Anlage muss einspeisen weil 15Kw von der Sonne kommt aber der Speicher nur 5Kw laden kann? Das Auto lädt mit 20Kw aber 15Kw kommen aus dem Netz weil der Speicher nur 5kW abgeben kann? Das ist doch Kacke! Wie nicht zu Ende gedacht.

Nächste Überlegung. Ersatzstrom. Haben ist besser als brauchen sagt man. Das ist halt die Domäne von Victron. Und wenn man es ordentlich machen will, will man halt so dimensionieren, dass auch im Ersatzstromfall alles normal weiterläuft. Alle WR, alle Verbraucher ect. Ginge auch das mit üblichen Hybrid WR von Kostal, Fronius und SMA? Keine Ahnung erlich gesagt aber ich weiss zumindest dass Victron WR ein eigenes Netz aufbauen und Fronius Wr in diesem Netz fernsteuern kann.

Am Ende kann mans auch kurz machen. Ich will das jetzt so haben. Gibt doch hoffentlich sinnlosere Wege sein Geld rauszuballern. Und zumindest bis jetzt sagt auch mein Taschenrechner (auch dank 2 E-Autos) dass die Richtung stimmt.

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Es scheint eine "Irritation" vorzuliegen.

Ein Hybrid WR ist nicht zwangsverheiratet mit einem Akku.

Ist kein Unterschied, ob der Wunschakku an WR A oder B angeschlossen wird, es bleibt der gleiche.

Es ist lange schon kein Argument, Victron und Ersatzstom als Alleinstellungsmerkmal.....

Schwarzstartfähige WR gibt's reichlich und in allen Leistungsklassen - günstig und leistungsstark mit integriertem NA usw...

Ist damit auch kein Argument. Auch ein 5kW Akku am Victron hat nicht mehr Power :rofl:

Dann gleich feststellen - bin beratungsresistent, Argumente interessieren nicht, will das so weil will - ist für alle einfacher.

Zuletzt stellten zB die mit dynamischen Tarif fest, nacht keinen Sinn. Wo die Reise hingeht - weiss genau niemand......

4h 30kW ergibt 120kWh. Dann sei mit 2PKW erstmal grob von 200kWh auszugehen.

30kW 50V - 600A über 4 Stunden, verteilt auf mehrere Akkus ist schon interessant :wink:

Was mich interessiert hätte, zB eine echte Gegenüberstellung DIY und Fertigakku.

Mod: Bitte akzeptiere, daß sich Minam3l in Abwägung der Vor- und Nachteile - einschlägig der ja unbestritten guten Einwände von Dir - eben anders entschieden hat. Und er/sie hat das ja auch hier ausgeführt. Aber selbst wenn dem nicht so wäre, würde das nicht rechtfertigt, daß Du ihm/ihr vorwirfst beratungsresistent zu sein.

Ist das jetzt eine Selbsterkenntnis?

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Zur Akku WR Kombination. Mir ist soweit klar, dass man nicht auf Victron festgenagelt wäre. Meine Entscheidung ist zunächst auf die Niedervolt Speichertechnik gefallen, mit obigem Kostenargument. Damit fallen eine Vielzahl der verfügbaren HV Hybridwechselrichter weg. Im Spiel blieben hauptsächlich Victron und Deye und irgendwelche Nischenprodukte (Solis?). Ich habe schon mitbekommen, dass bei Deye das Preisleistungsverhältnis passt. Aber wenn ich das richtig sehe, gibts dort für NV “nur” max eine 20kW Version. Ich könnte also mein Haus mit final 30kWp PV und mehreren WR Standorten nicht einfach in dessen Notstromkreis klemmen (1:1 Regel?) Dh man bräuchte im Schlimmstfall wieder 2Stück. Und ich habe nirgends gesehen ob/wie die dann zusammenspielen. Auch habe ich wenig zur Deye Software gefunden und Anlagenlösungen samt Umsetzung gefunden. Ist das China Cloud? Kann man die gut über Homeassistant/Nodered ect “regieren” ? Gibts für/von Deye oder Victron absehbar ein EEBUS Ems? Victron ist auch nicht perfekt, der Eigenverbrauch einer 3er Kombo großer Multiplusse ist für mich eine echte Spaßbremse. Aber man findet im DIY Bereich eine Vielzahl von Anlagen und die Bestätigung, dass diese Anlagen zuverlässig funktionieren und die Leute damit entsprechend ihrer Bedürfnisse Lösungen gefunden haben und zufrieden sind.

Zur Lade und Entladeleistung. “Genug” Power hat hoffentlich eine Kombination aus ausreichend großem Akku (0,5C Regel) und leistungsstarkem Batteriewechselrichter. 25kW für 3-4 Stunden rein oder raus wäre jetzt schon mein Anspruch. Die Batteriewechselrichter haben ja eine angegebene Dauerbelastbarkeit. Beim Speicher kann ich es noch nicht beurteilen. Ich starte jetzt mit 64kWh da bleiben 6-7kW Dauerbelastung für so einen 16kWh Pack, ist das denn ein Problem? Wenn ja, könnte man aber durch Vergößerung des Speichers die Belastung pro Pack weiter senken.
Dynamischer Bezug interessiert mich tatsächlich auch weniger. Evtl im Winter Tibber und Co plus Modul 3 und Nachts den Speicher volldonnern. Das könnte eine Alternative zu noch mehr PV Modulen sein. Da bin ich gedanklich noch nicht völlig klar. Mir geht es jetzt im Schwerpunkt um die Direktvermarktung bzw im ersten Schritt um die Vermeidung der Nullvergütung bei negativem Börsenpreis. Ich möchte den eigenen Strom dann einzuspeisen wenn er teuer und damit vermeindlich auch gesellschaftlich sinnvoll und nicht lästig ist. Schon um mir (und anderen) zu beweisen dass es geht. Ich möchte keine 7 Cent EEG Vergütung nehmen, wenn der Strom an der Börse gerade -1 Cent kostet.

Zur Gegenüberstellung von DIY und Fertigakku kann ich nicht sehr viel beitragen. Mein Ursprungspost bezog sich auf das Entscheidungsdilemma mit verschiedenen Zellen. Das Selbstbauset mit Evezellen wäre ja sogar teurer gewesen als das fertige mit Catl Zellen. Was ich auf der Webseite so überschlagen hatte, spart man durch Einzelkauf von Gehäuse und Zellen mit dem Selbstbau kein Vermögen. Einen fertig montierten 16Kwh Pack mit Bms und Heizpad für um die 1500-1600 Euro sollte schon halbwegs die Untergrenze des aktuell Machbaren sein. 16 Eve Zellen a 65 Euro und 400 Euro für ein EEL Gehäuse wären 1440 Euro also kann man 100-200 Euro sparen wenn man selbst montiert, falls es das war was du wissen wolltest.

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Ich hatte eine Zeitlang 26 kWp an einem 12 kW Deye LV Hybriden. War kein Problem, er hat dann einfach irgendwann abgeregelt. Was mich an dem Deye gestört hatte, war die hohe Wärmeproduktion am oberen Ende. Muste die Klimanlage in der 30m2 Garage laufen lassen um nicht zu schmelzen :wink:

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@Minam3l Ich finde deine Überlegungen ganz sinnvoll

Eine Sache die an dem Victron Ecosystem m.E. etwas besser ist als an dem Deye ist die Möglichkeit das einfacher nach eigenen Vorstellungen zu steuern. Bei mir läuft auf dem GX Gerät Node-Red und das macht Dinge nach meinen Vorstellungen. Ich fürchte mich etwas vor dem Tag an dem mein Nachbar mit seinem Deye irgendwann mal das gleiche machen will :smiley:

Mein anderer Kommentar bezieht sich auf das

Das macht bei deiner Akkukapazität die du nachts aufladen kannst durchaus Sinn. (also der Heimspeicher und die beiden E-Autos). Hängt aber von den Konditionen deines Netzbetreibers ab.

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So Kauf ausgelöst. Dazu ein Tipp an jeden. Zahlt niemals einen Dollarbetrag in Euro gewechselt über Paypal. Der angebotene Wechselkurs ist ein Schlag ins Gesicht und hätte spürbare Extrakosten zur Folge. Lieber direkt in Dollar abwickeln und die eigene Bank wechseln lassen. Die nehmen zwar auch Umtauschgebühr aber etwas moderater die Ersparnis durch 3 Mausklicks lag bei mir heute bei mehr als 200 Euro.

Ich habe jetzt meine 4 Packs EEL V6 mit BMS und Heizpads und Catl 314ah Zellen im bewährten Aufbau geordert, sowie eine Base (eine“Rollbrett” wo man die Packs als Turm draufstapeln kann). Fertig montiert (danke Forum), EU-Lager, Lieferzeit angeblich 15 Tage, wir werden sehen. Preis nach umgerechneter Bankabbuchung 87 Euro pro kWh Kapazität. Ich denke da kann man nicht meckern. Bei unterstellten 5000 Zyklen Nutzungsdauer liegen die Extrakosten jeder gespeicherten kWh damit bei etwa 1,75 Cent. Meine PV Gestehungskosten liegen bei etwa 5 Cent. Wir unterstellen 20% Batterieverlust (20% von 5 Cent = 1 Cent). Somit kostet mich die kWh welche ich zu einer beliebigen Zeit aus dem Speicher entnehme schöngerechnet 7,75 Cent.

Anfängerfrage auch wenn das der Eli macht. Klemmt man 16kWh Packs eigentlich lieber grundsätzlich einzeln an die Sammelschiene oder kann man die auch noch gut hintereinanderklemmen, es gibt ja diese Verbinderkits. Ist da die Entladerate relevant und dass die Packs intern “nur” mit 200A abgesichert sind? Es wurde ja schon überschlagen, dass für die Gesamtbatterie 500-600A Stromstärke nötig werden können.

Gedanke zum Tage: Die Sonne ballert. Ich habe gerade etwa 60kWh Ertrag am Tag. Durch was auch immer Gasknappheit liegen die Börsenstrompreise gestern/heute/morgen zu bestimmten Zeiten bei teilweise 30-40 Cent. Wäre man in der Direktvermarktung und hätte man eine große Batterie, dann hätte man bei sagen wir 50Kwh Einspeisung jeden Tag bis zu 20 Euro Einnahmen generieren können. Hätte,könnte,wäre..

Es ist vermutlich utopisch anzunehmen, daß Private ernsthaft mitspielen werden....

Sehr viele "Zukunfstberechnungen" entpuppten sich als falsch

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Wenn es vom Volumen her genug zu verdienen gibt, würde es mich wundern, wenn es nicht relativ schnell mit entsprechenden Großspeichern, die ja im kommen sind, monetarisiert wird, effizienter, als man das privat kann. Gegen irgendwelche nanosecond Händler die Unterschiede an verschiedenen Börsenplätzen und ähnliches nutzen, braucht privat ja auch keiner antreten.