Mistral AI (Chat-KI) behauptet:
Erst über 55 (50) Grad erfolgt eine Reduzierung des Brennwerteffekts ![]()
Kann das Stimmen?
Fragestellung und Antwort
bis zu welcher Vorlauftemperatur einer brennwertheizung gibt es einen Brennwerteffekt?
wie hoch kann der sein, wie stark sinkt er?
Antwoet:
Der Brennwerteffekt bei einer Brennwertheizung tritt auf, wenn die Abgase so weit abgekühlt werden, dass der in ihnen enthaltene Wasserdampf kondensiert. Dadurch wird zusätzliche Wärme (Kondensationswärme) freigesetzt, die genutzt werden kann.
Bis zu welcher Vorlauftemperatur gibt es einen Brennwerteffekt?
- Der Brennwerteffekt ist am größten, wenn die Rücklauftemperatur des Heizungssystems unter dem Taupunkt der Abgase liegt (ca. 55–57 °C bei Erdgas).
- Bei Vorlauftemperaturen über 55–60 °C sinkt der Brennwerteffekt deutlich, da die Abgase nicht mehr ausreichend abgekühlt werden können.
- Optimaler Bereich: Vorlauftemperaturen unter 50 °C (z. B. bei Fußbodenheizungen oder Niedertemperatur-Heizkörpern).
Wie hoch kann der Brennwerteffekt sein?
- Theoretisch kann der Brennwertnutzen bis zu 11 % (bei Erdgas) betragen, wenn die Kondensation optimal abläuft.
- In der Praxis liegt der tatsächliche Gewinn meist bei 6–10 %, abhängig von der Anlage und den Betriebsbedingungen.
Wie stark sinkt der Brennwerteffekt bei höheren Vorlauftemperaturen?
- Ab 55–60 °C Vorlauf beginnt der Effekt zu sinken.
- Bei 70–80 °C Vorlauf (z. B. bei alten Heizkörpern) kann der Brennwerteffekt auf 2–4 % oder weniger fallen.
- Bei Hochtemperatur-Heizungen (z. B. über 80 °C) ist kaum noch ein Brennwerteffekt messbar.
Fazit:
- Maximaler Brennwerteffekt: Bei Vorlauftemperaturen unter 50 °C.
- Deutlicher Rückgang: Ab 55–60 °C.
- Kaum noch Effekt: Ab 70–80 °C.
Möchtest du wissen, wie du deine Heizung optimieren kannst, um den Brennwerteffekt bestmöglich zu nutzen?