Saisonspeicher - allgemeine Diskussion

Neben Eisen sind auch Silizium und Aluminium Gegenstand von Forschungsarbeiten. Außerdem gibt es die Backpulver plus Wasserstoff zu Salz der Ameisensäure Route

Das ist aber alles Zukunftsmusik, es gibt nichts zu kaufen. Wirklich umsetzbar ist im Moment nur eine Kombination von Biomasse, Mega Dämmung, saisonale Wärmespeicherung, sehr viel PV und großer Batterie.

Natriumbatterien könnten irgendwann Preise erreichen, bei denen saisonale Speicherung bezahlbar würde, 8 Euro die kWh gäbe 8000 Euro für eine 1000 kWh Batterie, bzw. 24000 Euro für eine 3000 kWh Batterie, was dann ohne jegliche andere Klimmzüge für eine 9 kWp Anlage reichen würde, bei der 3000 kWh vom Sommer in den Winter geschoben werden.

Die 1000 kWh dürften reichen, wenn man 18 kWp hinstellt und nicht zu viel Wärme im Winter braucht und dann 9000 kWh im Sommer weg kippt (/den großen Pool mit heizt).

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Zwei Container

Ist doch Aufgabe vom Netz/MSB/Energieversorger/Staat/Gott ?

Daß der Bürger damit belastet wird ist Versagen.......

Metallspeicher funktionieren noch nicht, vermutlich auch in Zukunft nicht.

Das Speichermatetial reißt und wird zu Staub. Die Speicherkapazität schrumpft beständig.

Hatte das vor 15 Jahren regelmäßig verfolgt, inzwischen ist da Stillstand - mehr oder weniger "vorbei" ......

Wasserstoff floppt immer deutlicher.

Es bleibt Unfug und ist Irritation anzunehmen, man könnte in Europa benötigte Energie über Wasserstoff als Träger generieren.

Aktuell ist der Anteil von grünem Wasserstoff aufgerundet bei ca 0% - geschätzt.....

Es ist Illusion zu glauben, man könnte privat Wasserstoff im Sommer generieren um damit im Winter heizen zu können.....

Due PV ware so groß, die würde auch im Winter funktionieren. Der Aufwand ebenso gigantisch.

Da ist es Einfacher Günstiger Schneller Zuverlässiger - die alte energiefressende Bude abzureißen und gegen ein "Aktivhaus" zu ersetzen.

Sofort autarkt - warm im Winter ohne Wasserstoff......

Und genau wie schon angemerkt - Wasserstoff wird verstanden zu "weitermachen wie bisher"

Wasserstoff kann einen Beitrag als Träger leisten, nutzt man den gekoppelt in Produkten die da wo Elektrolyse effektiv möglich ist und das unveredelte Produkt abgebaut wird - zB Eisenerz.....

Wärme funktioniert......

In Asien weit verbreitet - Hand/Taschen/Fußwärmer. Die funktionieren mit Eisen, daß oxidiert und dabei wärmt.

Aber so einfach ist das ja nun auch nicht :joy:

Heiß machen, Wasserstoff rein, Wasser raus....
Wasser rein = Wärme

Wirkungsgrad - beschämend.......

Ist alles nicht wirklich neu und auch nicht unerforscht.

Der Eisspeicher ist effizienter, unproblematisch, einfach, beherrschbar.

Ein guter Saisonspeicher......

Nochmal.....

Um genügend Energie für Winter im Sommer speichern zu können, wird eine gigantisch große PV benötigt.

Es ist einfacher, günstiger, dauerhafter, zuverlässiger, realistischer - die Bude abzureißen, ein Aktivhaus zu bauen.

Dann kommt man problmlos mit einer PV durchs ganze Jahr.

Es ist Illusion anzunehmen, mit
dem bischen Piff einer PV ein altes Gebäude durch den Winter bringen zu können.

Ist doof - ja schade.....

Es ist ebenso unmöglich eine Immobilie auf bestes Energieniveau zu heben.

Ist doof - leider

Ich kenne keine Lösung - auch doof

Das mit dem Speicher - naja - es ist leider mehr Wunsch als Realität. Es wird so aufbereitet dargestellt - daß der Geldfluss nicht abreißt. Forschung hat eigene "Eigenschaften"

Aus dem Artikel:
Drei Edelstahlkessel speichern dort Wasserstoff, der rechnerisch ausreicht, um drei bis fünf Schweizer Haushalte im Winter mit Strom zu versorgen. Die Pilotanlage kann langfristig rund zehn Megawattstunden Wasserstoff speichern

Ja ok

10MWh = 10tkWh
Reicht nicht einmal für meine Bude

Es ist vollkommen unklar und "zufällig nicht erwähnt" - welche Energie benötigt wird - incl grauer?

Nehmen wir Faktor 5 ?

Ich tue so, als könnte ich meine Bude mit 10MWh über den Winter bringen - ich müsste eine PV die 50 MWh im Sommer an Überschuss zur Verfügung stellt.

50 000kWh - so grob 50kW - zusätzlich.

Macht mit vorhandener PV dann 70kWP
Ich nenne das realitätsfern :joy:

Ceolithspeicher für zeitlich unbegrenzte Wärmspeicherung sind auch nicht neu, lange erforscht und als "bloß nicht" erkannt.

Diese Forschungsergebnisse mündeten im Eisspeicher - der alternativ auch mit Wachs/Paraffin gefüllt wurde. Aber Wasser wurde dann das Medium der Wahl.....

Es ist leider doof - ....

Also fur drei Speicher mit Eisenoxid, um meine Bude zu heizen, brauche ich ein weiteres Gebäude fur die Technik. Das ist Prima, da kann ich dann die 50kW - besser 100kWp drauf setzen. Dazu eunfach nochmal 100kWh - besser 1000kWh Batterie-Speicher. Die Vorgänge können ja nicht jeden Tag gestartet, Nachts unterbrochen werden. Da wird "geladen" und irgendwann entladen.

Ich glaube nicht, daß jeden Tag etwas mehr "Aufladung" erfolgen kann ....

Der Artikel enthält auffällig wenig Details - wie Feuchtigkeit hinein/raus kommt usw.

5 Haushalte mit 10MWh über den Winter bringen = 2tkWh pro Haushalt - äh - ja klar

Passivhäuser - :zany_face:

Aber doch nicht EFH aus 1960.......

Völlig ungeeignete Technik, völlig ungeeignete Immobilie.

In welchem Maßstab soll man da agieren ?

Eine Lösung für das Speicherproblem kommt meiner Meinung nach in den Medien zu selten vor.

Wasserstoff in Biogasanlagen Einspeisen und dadurch den Methananteil im Biogas erhöhen.
Dann noch deren Generatoren durch einen Gaswäscher ersetzen und das Gas direkt ins Gasnetz/Gaspeicher einleiten.
Das Frauenhofer Institut hat zu dem Thema schon erfolgreich Prototypen am laufen

Da sich in naher Zukunft für viele Biogasanlagen ohnehin die "Zukunftsfrage" stellt, würde ich meine Steuern lieber in die Nutzung der bestehenden Infrastruktur stecken, als in den Aufbau einer neuen mir Höheren Verlusten.

Wenn man jetzt auch wieder mehr drauf setzt, das die Biogasanlagen das machen wofür sie mal entwickelt wurden, Gülle/Jauche und Bioabfälle zu verwerten (und nicht wieder auf diesen fehlgeleiteten NawaRo Bonus setzt)
Kriegen wir evtl. sogar ein paar andere Probleme in den Griff.
Klärschlamm kann man mit sowas bestimmt auch verwerten (aktuell ja ein weiteres Entsorgungsproblem)

Aber das ganze weicht jetzt doch sehr vom Ausgangspost ab.
Die Idee für den Speicher klingt grundsätzlich erstmal sehr vielversprechend, da die Ausgangsmaterialen breit verfügbar sind.
Technisch durfte das auch mit Eisenpulver in einem Temperaturfesten Kunstofftank funktionieren.

Einen billigen Elektrolyseur kann man sich basteln, bei der Brennstoffzelle sieht es es schon schwieriger aus.

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Mein erster Saisonspeicher (zum Üben) lädt nun seit gut 2 Monaten Überschüsse unter die Doppelgarage. Bis jetzt rund 500 kWh Solarüberschuß, per 1,5m lange Heizstäbe, versenkt . Bodentemperatur in 1m Tiefe zeigt jetzt 20°C statt normal um die 12°C an. Bin gespannt auf den ersten Winter damit.

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So richtig gut würde das wahrscheinlich erst, wenn man da anstelle der Heizstäbe noch eine Wärmepumpe einsetzen würde, im Winter zur Entnahme sowieso, aber auch im Sommer zum Einspeichern. Und damit gleichzeitig das Haus klimatisieren.

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Ja, langfristig gehe ich auch von einer WP aus. Zum austesten und berechnen sind Heizstäbe aber besser. Ich kann verschiedene Größen in die einbetonierten Kupferrohre einführen und die Leistung einfach regeln.

Erste wichtige Erkenntnis:
Man wird wesentlich weniger Energie an das Erdreich los als erhofft. Also nichts mit 1 kW pro Loch auf 1,5m einleiten. Viel mehr 300W gehen nicht. Also viele Löcher und lange Laufzeiten.

Im Winter werde ich im Forum, in einem extra Thread, ausführlich berichten.

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Die Idee Überschuss zu verwerten habe ich schon kapiert :laughing:

Ich wagte den Blick in die Industrielle Praxis, da manifestiert sich der Umweg über Wasserstoff als kaum praktikabel.

Due Behauptung Wasserstoff sei CO² neutral ist ganz praktisch eine Lüge - so nebenbei. Das darf man verinnern und erkennen.

Es rechnet/funktioniert industriell nicht, privat damit noch schlechter. Wasserstoff ist ein Irrweg.

Meine Antwort ist ein Eisspeicher.

So wie Heizpatrone in Erdreich. Nur statt stumpf aufheizen, über eine WP einfrieren/auftauen .....

Wie warm wird der Heizstab?

Ich finde die Idee mit einspeichern unten nicht dumm. Ich sehe nur keine Möglichkeit dass das in irgend einer Form drin bleibt sondern dass die Wärme dann versickert. Lösung wären nämlich dann unterm Haus Heizstäbe mit Wolfram und dann mit über 1000° erhitzen. Mit Luftkanälen die Wärme in eine Wärmepumpe ziehen.

Ein Loch habe ich vor fast 20 Jahren einfach nur geschlagen, 3/4" 2m tief geht problemlos wenn der Boden passt.
Heute würde ich bohren.
Welchen Durchmesser und Abstand haben die Rohre?

Die Nordländer machten vor Jahrzehnten raumgroße Stein Speicher wo nur Luft zum laden und entladen durch gepustet wurde. Solare Aufladung.

Die haben eine Abschaltung bei 70°C ... will ich aber nicht, nerft.
Also rund 300W, bis da laufen die Dinger durch.

Die Rohre sind 15er Kupferrohre die innen 13mm haben und somit die 12mm Heizstäbe die gut reinpassen. Bohrlöcher mach ich z.Z. 6cm Durchmesser und fülle das dann mit Beton um mehr Oberfläche zur Wärmeabgabe zu haben.

Abstände sind schwierig, da ich mit den vorhanden Gebäuden ziemlich eingeschränkt bin. Will ja kein Fußboden zerstören.
Zur Zeit baue ich die paarweise (20-100 cm Abstand) ein um durch die Reihenschaltung auf 2x300W zu kommen. Doppelgarage bekommt erstmal 4 Paare, also 2,4 kW zusammen. Durch meine gewaltigen Überschüsse laufen die meist von Sonnenauf- bis Untergang durch. Außer es laden mal 2 Teslas, dann haben sie Pause.

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Keine gute Idee. Je höher die Temperatur umso höher die Verluste.

Ich denke, es macht keinen Sinn im Sommer Solarstromüberschuss in die oberen Erdschichten zu pumpen um im Winter bei ein paar Grad mehr als sowieso mit Wärmepumpe wieder ins Haus zu bekommen.
Wirtschaftlicher ist es sicherlich den Strom mit x Cent ins Netz zu speisen und die Wärmepumpe mit 10-12°C Erdwärme zu betreiben anstatt mit 18-20°C.

Ich z.B. kann nicht mehr als 4KW ins Netz speisen, selbst wenn die Kiste 12KW bringt.

Gut, das ist eine besondere Situation. Bin ich richtig, 1phasiger Hausanschluss ?
Wäre es dann nicht geschickter das mehr als 4kW in einen Speicher zu geben und wenn weniger als 4kW aus dem Speicher auf 4kW aufzustocken.

Ich hab wegen Winter Nebel 5kWp/800 W Bkw.
Geheizt wird mit scop 6, dafür reichen die 800W. Bei Wolken und Nebel Nov. Dez. bräuchte ich allerdings 30kWp, das führt zu weit.
Also einspeisen gibt's nur umsonst und minimal
Mir geht's um einen wärmeren Keller, also direkte Erwärmung des Bodens. Ich kann da alles vollpflastern mit vertikalen Rohren wenn es sein muß.
Werden wohl um 1 Zoll Rohre werden wenn ichs angehe.

Ok , wenns auch um Wärme geht und Erdspeicher hier , dann fällt mir dieses Projekt gerade ein vor 25 Jahren . Bin nach der Arbeit ins Pup gegangen in Irland , spricht mich jemand an , da er wusste ich bin Gala Bauer/Landschaftsarchitekt , ob ich mich mit Teichbau auskenne .... er hätte da ne neue Kundschaft für mich ...:slightly_smiling_face: .... Im Endefekt ging es um einen Badesee , der "Multifunktional" genuzt wurde . Ich habe ca 800 Meter 1 Inch/Zoll Rohre verlegt im Sandbett unter der EPDM Teichfolie , also einen Wärmetauscher , der bidirectional an der Wärmepumpe und an den ca 18 m2 Solarthermie Panelen angeschlossen war , Also Solarer Überschuss ist ins Erdreich unter dem Teich aber auch in einem Steinspeicher unter der Bodenplatte des renovierten grossem Bauernhaus . Die Wärmepumpe hatte einen Kontroller mit der wusste wo genau er Wärme abgreifen kann ..... anbei ein kürzliches Bild ,da ich die Teichfolie erneuern musste da ein unerfahrener Mensch mit dem Eisenrechen Pflanzen aus dem Teich entfernen wollte und die noch intakte EPDM nur 0.75 mm starke Folie aufgerissen hat

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