ne, das hat mit neu absolut nichts zu tun.
Das Thema kann eigentlich geschlossen werden, weil die Frage mehrfach beantwortet wurde.
ne, das hat mit neu absolut nichts zu tun.
Das Thema kann eigentlich geschlossen werden, weil die Frage mehrfach beantwortet wurde.
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Bedeutet, wenn man zb. ein Rohr als Verlängerung probeweise einsetzt und somit weit weg kommt von diesen
…müsste man im Praxistest durchaus einen merklichen Unterschied sehen ![]()
Brauchst aber nicht selber zu probieren, das haben andere schon mal gemacht. Und natürlich sogar Videos davon gedreht ![]()
Guggst du z.B. hier:
Oliver
Guggst du z.B. hier:
Du wirst es nicht fassen: Habe ich schon “geguggt” ![]()
Du hast die Frage aber nicht beantwortet.
Was willst denn als Antwort hören? Ja, nein, vielleicht, nur Sonntags, bei Linksgewinde kommt aber „nach fest kommt ab“?
Und warum muß ich bei dieser Diskussion so langsam an das hier denken?
Oliver
Was willst denn als Antwort hören?
Nun interessiert mich eure Meinung zu diesem sehr kontroversem Thema
Na deine Meinung dazu, wie schon im 1 Beitrag steht…
Aber du machst den Eindruck als müsstest du hier was schreiben und störst dich daran, dass ist natürlich nicht der Fall…
Bitte keine unnötigen Provokationen. Gibt keinen Grund emotional zu werden ![]()
Hm. Welche der Denkrichtungen vertrittst du denn nun, und für welche Bauart des Drehmomentschlüssels?
Oliver
So, mangels Antwort gerade nochmal ausprobiert, dieses Mal mit Verlängerung - Gesamtlänge somit 2m.
Folgendes “Ergebnis” meiner Ansicht nach:
Die “ist nicht egal” haben Recht! ![]()
Jedenfalls in so weit, dass es in der Theorie NICHT egal ist - denn es macht in der Theorie sehr wohl einen Unterschied wo genau man den Drehmomentschlüssel anfasst bzw. hält beim Anzug der Schrauben.
Interessant finde ich hierbei, dass da viele ihre ganz individuelle Erklärung zu haben scheinen wie sie es verstehen. Der link von @oliverso war da sehr hilfreich, danke dafür. Auch @win hat mir da schon sehr gute Erklärungen geliefert - auch dafür danke ![]()
Nun hatte ich ja mit den 3 verschiedenen Drehmomentschlüsseln das in der Praxis versucht “nachzustellen”. Das ist natürlich nicht super genau, weil wie von @thaistatos angesprochen bei “nachziehen” mit eigentlich dem selben Drehmoment erst das Losbrechmoment überwunden werden muss - was wieder von vielen Faktoren abhängt…
Dennoch: Das wird jetzt nicht so extrem sein, dass es die Methode grundsätzlich komplett sinnfrei macht.
Also die Mutter abwechselnd ganz hinten am Ende angezogen bis zur Auslösung - dann vorne versucht “nachzuziehen” und umgekehrt:
Und ehrlich: Ich konnte keinerlei Abweichung feststellen. Weder gefühlt, noch mit den Markierungen.
Also nun mit 2m Gesamtlänge probiert. Hier konnte ich jetzt tatsächlich die Mutter minimal fester ziehen direkt am Schlüssel - nach dem ich zuvor mit den 2m “bis klack” vorsichtig angezogen habe.
Also meiner Ansicht nach in der Theorie und auch Praxis bestätigt, aber gleichzeitig auch in der Praxis völlig unrelevant… Die Abweichungen sind so gering, dass vermutlich viele andere Faktoren mehr ausmachen…
Sehr interessant fand ich schon zu Anfang diese Nachricht:
So wie ich das beim Reifenfuzzy sehe mit Schmackes und Schwung kann ich es auch gleich lassen.
Ich denke das ist ggfs. auch ein Grund, weshalb derartige Abweichungen dann real deutlich größer ausfallen könnten. Diese Art Drehmomentschlüssel begrenzt das Drehmoment ja nicht - sondern gibt nur “Alarm” wenn man aufhören soll. Deshalb spielt es eine große Rolle, mit wieviel “Feingefühl” man da rangeht… Wenn man nun den Schlüssel an seinem Griff fasst, dann ist der zurückgelegte Weg größer, das Moment das man aufbringen muss geringer. Man hat somit mehr “Kontrolle” denke ich und kann somit (zusätzlich) gefühlvoller anziehen - als wenn man ihn weiter vorne fasst und somit sehr heftig “drücken” muss…
Das könnte denke ich auch ein Grund sein, weshalb in dem video so große Abweichungen zu sehen sind. Am Ende misst dieses Gerät dann ja exakt die Maximalkraft die ganz kurz angelegen hat. Der “Knickpunkt” musste aber überwunden werden für die Auslösung, deshalb drückt man da ggfs. kurz darüber hinaus.
Fazit:
Es gibt ohnehin keinen Grund den Drehmomentschlüssel nicht an seinem Griff zu fassen. Tut man es nicht, sind Abweichungen möglich - große Abweichungen hätten sie wenn man mit Gefühl zu Werke geht vermutlich nicht.
Ich danke euch ![]()
Jedenfalls in so weit, dass es in der Theorie NICHT egal ist - denn es macht in der Theorie sehr wohl einen Unterschied wo genau man den Drehmomentschlüssel anfasst bzw. hält beim Anzug der Schrauben.
Du wirst es nicht fassen: Habe ich schon “geguggt”
In dem Video wird ja nun sehr deutlich vorgeführt, das sich das Drehmoment an der Schraube verändert, wenn man woanders anfasst, und vor allem auch, das um wie viel, und daß das nicht vernachlässigbar ist.
Also hast du das Video gar nicht gesehen.
Oliver
In dem Video wird ja nun sehr deutlich vorgeführt, das sich das Drehmoment an der Schraube verändert, wenn man woanders anfasst, und vor allem auch, das um wie viel, und daß das nicht vernachlässigbar ist.
Achso, das war eine kalibrierte Roboterhand, die immer und 100% reproduzierbar direkt im Zeitpunkt der Auslösung sofort das aufgebrachte Moment unterbrochen hat ![]()
Ok, dann macht das Sinn, dass wusste ich nicht - tut mir leid. Sah für mich aus, als wäre es ein Mensch… Aber mittlerweile kann man da ja wohl nicht mehr so sicher sein.
Also hast du das Video gar nicht gesehen.
Nun ja, wozu soll ich mich wiederholen…
Achso, das war eine kalibrierte Roboterhand, die immer und 100% reproduzierbar direkt im Zeitpunkt der Auslösung sofort das aufgebrachte Moment unterbrochen hat
Vielleicht schaust Du das Video nochmal, und versuchst zu verstehen, wie die Messung funktioniert, und warum die 100% kalibrierte Roboterhand da nicht erforderlich ist.
Aber eigentlich ist’s ja egal, du hast ja inzwischen für dich nachgewiesen, daß die Grundlagen der Mechanik/Physik nicht umgeschrieben werden müssen. Was insofern gut ist, als daß uns sonst eventuell das Universum um die Ohren fliegen könnte. Da haben wir ja nochmal Glück gehabt.
Oliver
Es hängt entgegen der Intuition davon ab, wo man angreift, weil das Knacken letztlich eine Kraft misst/auslöst, keine Drehmoment.
Falsch angewendete Intuition ist eben auch falsch.
Das Knacken ist eine Kraft...... die über einen Hebelarm auf die Achse wirkt.
Genau wie die Handkraft am Hebel auch....über einen Hebelarm.
Deswegen heißt der Hebel Hebel und nicht Kraftel.
Vielleicht schaust Du das Video nochmal, und versuchst zu verstehen, wie die Messung funktioniert, und warum die 100% kalibrierte Roboterhand da nicht erforderlich ist.
Wie wird denn in diesem Messaufbau ermittelt, wie viel der Ausführende den Drehmomentschlüssel über den Knackpunkt heraus “überzieht” bzw. wie lange er benötigt, um die Krafteinwirkung einzustellen ![]()
Und da sag ich mal, ein paar cm weiter vorne oder hinten angefasst geht im Rauschen der Auslöseschwankungen des ungeeichten 5€-Drehmomentschlüssel vom Grabbeltisch völlig unter. Man sollte halt nicht in der Mitte des Griffs anfassen.
In der Physik sagt man nicht mal, sondern hält sich an Physik.
Und deine paar cm gehen nicht unter, sie bewirken nichts. Ausser dass du verschieden stark ziehst.
Falsch angewendete Intuition ist eben auch falsch.
was soll uns das jetzt sagen?
Das Thema kann eigentlich geschlossen werden, weil die Frage mehrfach beantwortet wurde.
Wie zensieren hier weder Nichtwissen, noch Ahnungslosigkeit, noch Meinung, noch Beratungsresistenz.
Wie wird denn in diesem Messaufbau ermittelt, wie viel der Ausführende den Drehmomentschlüssel über den Knackpunkt heraus “überzieht” bzw. wie lange er benötigt, um die Krafteinwirkung einzustellen
Gar nicht. Der Sinn dieses Werkzeugs ist ja nun, daß man damit ein reproduzierbares Drehmoment an einer Schraube erzeugen kann. Daher ist das Ding schlauerweise so konstruiert, daß das auch einem einigermaßen durchschnittlich geschultem Menschen reproduzierbar gelingt.
Der „Trick“ dabei ist, daß das der Schlüssel im „Click“-Moment ein ganzes Stück abknickt, und das Drehmoment an der Schraube schlagartig deutlich abnimmt. Um das wieder auf den Abknickwert zu bringen, müsste man den den Griff schon ein ziemliches großes Stück weiterbewegen.
Der Mensch im Video ist augenscheinlich in der Lage, das zu vermeiden, und das Meßgerät misst das höchste Drehmoment, was im Click-Moment ansteht.
Oliver
Man kann den Drehmomentschlüssel fehlbedienen, indem man ihn nicht nur nach unten drückt, sondern auch (unbeabsichtigt) eine Rotationsbewegung ausübt.
Folgender Versuchsaufbau:
Ich nehme einen einfachen Schraubenschlüssel. An das der Schraube gegenüberliegende Ende befestige ich ein einfaches Schanier, und daran eine weitere Stange. Das Schanier "löst" nun bei einem zu hohen Drehmoment aus, in diesem Fall bereits schon bei 0Nm.
Wenn ich nun die Stange einfach gerade runter drücke, "löst" das Schanier sofort aus. Ich kann die Schraube nicht hineinschrauben.
Es ist egal wo ich an der Stange drücke, das Schanier löst immer aus.
Aber, ich kann die Schraube durchaus hineinschrauben, indem ich die Stange so anfasse, daß ich mit der Hand weiter vorne drücke (z.B. in dem ich mit der Hand meinen Daumen ausstrecke, und dort drücke), und hinten eher ziehe. Ich glaube man kann sich das vorstellen. Ich muss ja lediglich mit der Stange einen Druck auf das Schanier einwirken.
Nun, wenn ich das versuche, dann ist es nicht egal, wo an der Stange ich das mache. Je weiter vorne ich bin, je näher am Schnanier, desto leichter fällt mir diese Fehlbedienung meines 0Nm-Drehmomentschlüssels. Je weiter hinten, desto mehr kraft muss ich ausüben.