Repowering alter Panels

Absolut, sagen wir ich bin gewillt Raum zu opfern um Geld zu sparen und mir gefällt der Gedanke etwas wiederzuverwenden.

Ja und nein. Also bin ich auch für. Aber haben die auch ne Diode drin wenn mal Schatten drüber geht? Was ist bei Ausfall, kommt man nachher noch vernünftig hin und kann austauschen ohne das komplett alles ausfällt? Flach drauf oder doch ne minimale Neigung? Dachlast/Statik? Wie die Panels verschalten? Selbst bei 75kWp, welche Wechselrichter? Akku geplant? Etc. pp. :wink:

Fein, es sind Glas-Glas Module. Sie haben aber Tyco Stecker:

Es sind multikristallie Zellen verbaut. Damals gab es die "PERC" Technik noch nicht, die heute bei monokristallienen Modulen zum Einsatz kommt. Damit wird Licht von der Rückseite reflektiert und dann in der aktiven Schicht noch mal zu (etwas) Strom umgewandelt. Das hilft (marginal) auch bei Restlicht.

Frag den Käufer doch, ob er messen kann und wie alt die Module sind.

Die 500 km haben ihren Preis. So ganz günstig wird der Transport nicht, es sei denn, man muss "nur" Sprit rechnen. Ein Modul wiegt 40kg und der Rahmen ist 5cm hoch. Da wird die Zuladung des Fahrzeuges wohl das Limit bei der Anzahl der Module bestimmen, oder?

Ciao

Das mit der Diode ist ein sehr guter Punkt. Darum bin ich ja hier, damit Menschen die mehr Erfahrung haben Denkprozesse anregen. Zugänglich ist das Dach ohne weiteres, ich hatte vor einigen Jahren ein statisches Gutachten für eine 100kWp, hab mich dann aber gegen eine Verpachtung entschieden. Bzgl. Speicher und WR, das wäre ein eigenes Thema, ich hab alles schon mal durchgerechnet und kam zu dem Schluss das es durchaus rentabel sein könnte. Dann dachte ich aber, frag lieber nochmal Leute mit mehr Erfahrung. :slight_smile:

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Dioden gibt´s, Anzahl unbekannt

Die Module die ich im Auge hab sind reine Glasmodule ohne Rahmen, ggf. würde ich die von der Spedition abholen lassen.

okay, dann spart du pro Modul 1kg und 4cm Höhe.
Hab solche noch nie montiert, ohne Rahmen. Du wirst da gewiss schon eine Lösung finden.

Ich bin ja nur mal im offenen Dialog und in keinster Weise entschieden, langsam gährt in mir der Verdacht das die vermeintliche Einsparung sich später beim installationstechnischen Mehraufwand und den Transportkosten nicht auszahlen wird. Es war aber trotzdem sehr interessant hier verschiedene Meinungen zu hören und ich danke allen Teilnehmern für Ihren wertvollen Beitrag. Shine on you crazy diamonds!

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Bei der Größe geht es dann auch um Brandschutz und allem Pi-Pa-Po. Da kommt das Forum hier mit den Expertisen an sein Limit. Du machst ja nicht mal eben ne "kleine" PV-Anlage auf das Dach, die Anlage hat man Leistung als so manche Hauptsicherung in Privathäusern...

Daher auch die Frage volle Kanüle oder was Weniger. Wenn die 125kWp gehen, warum nicht? Das ist dann eine vollkommen andere Anlage, aber die wird dann auch besser mit dem Netzbetreiber abgesprochen, ob die Leistung überhaupt verwertet werden kann. Dann evtl. Volleinspeiseanlage auf die der Netzbetreiber direkt zugreifen kann.

Das ist alles nicht mehr ohne. Ganz von den Modulen abgesehen.

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Schwachlicht ist bezogen auf Wp bei den alten überhaupt kein Problem. Möglicherweise ist da Verhältnis heute wegen der haupsächlichen Strom Optimierung sogar schlechter. Bifacial brauch auch selten jemand am Dach.

Problematisch wären Mikrorisse bei so alten Modulen. Das würde eine Last oder vereinfachte Kurzschluss Messung zeigen.

40 kg Module möchte ich nicht in höherer Stückzahl aufs Dach schleppen und montieren.

Ich habe ursprünglich auch 4 auf Lärchen Pfosten montiert, irgendwie werde ich die wohl mal austauschen. Das Zeugs soll ja länger halten, hätte dann gleich die doppelte Leistung bei minimal mehr Flächenverbrauch.

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Das wird eine reine Inselanlage. Ich habe zwei Elektriker im Freundeskreis und "verstehe" den Aufbau der Anlage, die kritischen Infrastrukturteile werden natürlich vom Profi gebaut. In dem Post ging es wirklich nur um Vor- und Nachteile alter Module. Den Aufbau einer solchen Anlage in ein Forum outsourcen wäre nichts was ich für sinnvoll erachte.

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Schwachlichtverhalten könnte auf Grund der größeren Modulfläche ggf. besser sein als bei neuen Modulen die auf Peakleistung optimiert sind. Ich schließe mich aber der Meinung einiger hier an. Zwei bis drei Generationen alte Module die neu sind von der Resterampe zu kaufen, gleiche Leistung bei weniger Fläche = weniger Installationsaufwand. Wenn die Rückstromfestigkeit bekannt ist, kann man auch mehrere Strings parallel schalten, wird der Summenstrom größer als die Rückstromfestigkeit, dann müssen die Strings vor'm parallel Schalten einzeln abgesichert werden.

Bei Secondsol gibt es ab und an unbenutzte ältere Panels palettenweise.

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Danke nochmal für die Anmerkung!

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Es wird auf jeden Fall einen gewissen Aufwand bedeuten, die 500 m2 voll zu machen. Knapp 250 Stück passen (2,1,m2 pro Modul +x für Ränder). Also 500 Tyco Adapter beschaffen oder gleich 500 MC4 Stecker crimpen ist schon ein kleines Programm.

Schön wäre es schon, doch es bleibt die große Unbekannte: die Degradation der Zellen.

Von den 275 Wp sind mit Glück noch 80% zu erwarten, wenn die Module 20 Jahre oder älter sind (was ich vermute). Und da selbst neue Module die nominalen Wp nur seltenst erreichen, im Alltag eher mit 230 bis 250 Watt angenommen werden können, wirst du pro Modul im optimalen Fall 180W erwarten können. Bei 2,1 m2 pro Modul ist deine Flächeneffizienz unter 90W/m2. Und es ist zu erwarten, dass die Module weiter an Leistung verlieren.

Dafür würde ich mir keine 40 kg auf´s Dach legen.

Ich glaube nicht, dass die Module 20 Jahre oder älter sind. Wir haben 2013 eine PV-Anlage auf gepachtetem Scheunendach in Betrieb genommen, da waren die aktuellen und damals besten Module verbaut. Die hatten 250Wp (REC Peak Energie Serie, 1665 x 950mm). Von daher denke ich, dass diese hier ähnlich alt sind, 12 - 14 Jahre vermutlich. Die dürften noch 85% ihrer Leistung haben.

Ich glaube, die lagen damals bei um 200 Eur/Stk? :thinking::astonished_face:

Wenn Du sie für max. 5 Eur/St. bekommen kannst und günstig transportieren kannst, kann es sich lohnen.

Sollte man vermutlich gründlich reinigen und Inspizieren, insbes. auf Microrisse und sonstige Auffälligkeiten. Stichprobenartiger Leistungstest mit Dummy Load o.ä. wäre sicher gut.

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Ich würde an deiner stelle mal bei kleinanzeigen kucken machmal gibt es da ganze anlagen gegen selbstabbau zu vershenken da machts nicht viel falsch wenn du alles selber machen kannst

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Hi Gerhard,

hey das ist tatsächlich noch eine Idee.

Herzlichen Dank

und schau secondsol filter nach gebrauchten panels. vielleicht gibts was in deiner nähe

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Ganz flach ist nicht gut, weil die Module dann nicht vom Regen gewaschen werden. Das Wasser verdunstet und der Dreck wird immer mehr.

Eine Backsteinhöhe unter die Nordseite und solche Wasserablaufklips bewirken, dass das Wasser wegläuft und nur ein schmaler unterer Rand grün wird. Wenn der bei alten Modulen ausserhalb der aktiven Fläche bleibt, schadet das nichts und man muss nicht so oft putzen.

Mit einem Winkel unter die Backsteine hast Du auch gleich etwas Ballast.

Bei bedecktem Himmel habe ich hier an den flachen Modulen ca. 5% der Maximalleistung.

Ramenlose haben das Dreck Problem ja nicht. Bewölkt 5 % schaffen meine alten 230 Wp fast flach auch locker.