Das war im Kern mein Punkt - es geht nicht um Monitor oder Tastatur, sondern darum, ob auf einem Linux-Server-OS überhaupt ein Desktop läuft. Genau das ist headless. Zum Nachlesen:. 6 Reasons to Ditch the Desktop and Run a Headless Server
Es braucht vor allem eine automatische Ausführung…
Aber egal. Was die Diskussion zeigt, ist, dass einen HA oder EVCC als eine Art IOT-Fertiggerät-black box einmal installieren und dann vergessen zu können, eher nicht funktionieren wird. Das sind nunmal Systeme für den computeraffinen DIY-Homeautomatisierer.
Oliver
Hallo,
ich habe gute Erfahrungen gemacht mit der Kombi Raspberry Pi 5 mit einem SSD-Hat. Das Gerät läuft ohne große Probleme, verbraucht wenig Strom und absolut frei konfigurierbar.
Die älteren Raspis mit den SD-Karten halte ich für überholt.
Hier mal einige Quellen direkt vom Hersteller:
https://www.raspberrypi.com/products/raspberry-pi-5/
https://www.raspberrypi.com/products/m2-hat-plus/
https://www.raspberrypi.com/products/ssd/
Ich würde da nun nicht mit Kanonen auf Spatzen feuern, aber der Raspi 5 mit 4 GB RAM und einer 256 GB SSD machen bei mir den ruhigen Dienst. Im Vergleich zum Home Assistant Green klar etwas stärker auf der Brust, und auch ein anderen OS, aber der Raspi ist da eindeutig die besser Wahl. In meinen Augen.
Aber Vorsicht, in dem Bereich sind mittlerweile auch Mondpreise angekommen, und die Ausrüstung kommt sehr teuer.
Der Home Assistant Green ist da sicher die kostengünstigere Alternative und du unterstützt damit auch den Gedanken hinter Home Assistant.
(keine Werbung, nur als Quellen- bzw. Preisangabe)
Wenn Du es fett mit viel Überschüssiger Leistung magst, kannst du dir auch nen alten Mac mini aus dem Jahr 2012 mit Linux bespielen und dann 24/7 laufen lassen.
Womit wir aber wieder bei den Kanonen wären.
Grüße
DarthMac1977
Für ioBroker Nutze ich einen RPI 5 mit SSD Head, das läuft super stabil.
EVCC läuft bei mir auf einem Fujitzu Futro S920 mit Docker - sehr günstiges System, zumal mit SSD, deswegen läuft ein zweiter mit Nextcloud.
Für ganz einfache Sachen nehme ich gerne den RPI 2W
Man kann sich auch bei Hetzner nen Server oder bei Amazon ein ganzes Rechenzentrum mieten ![]()
Es kommt halt drauf an, was man damit will. Bei mir lief auch zuerst ein Raspi 4B mit SSD mit pihole. Mit der Zeit kam dann aber doch das ein-oder andere dazu, damit war der schnell überfordert. Zudem war und bin ich nie ein Fan vom arg vermurksten Raspi-OS geworden.
Also gabs dann einen Dell Thin Client mit Ubuntu Server. Auch der war schnell überfordert, jetzt läuft da ein Nuc8. Mit Proxmox, darauf VMs/Container mit Ubuntu Server. Auf dem Dell läuft dazu der passende Proxmox Backup Server. Braucht man alles nicht, ist aber einfach ge.l, und gegenüber dem Raspi eine völlig andere Welt. Stabiler, einfacher zu warten, deutlich größere und auch bessere Unterstützung im web bei Problemen.
Der Raspi liegt in der Schublade. Da ist ein VenuOS drauf. Bevor ich am Lifesystem im Cerbo rumspiele, nutze ich den zum Testen.
Ist aber alles meine persönliche Einzelmeinung.
Oliver
Wie schon Friedrich der Große sagte:
Es soll jeder nach seiner Facon glücklich werden.
Und so halte ich es auch mit den Rechnerlösungen.
Es gibt inzwischen Venus OS für den Raspi 5.
Dieser kann per nvme Slot Erweiterung mit einer SSD direkt angebunden bestückt werden.
Denke das ist am sinnvollsten, wenn man auf Raspi setzt.
Aber wie Oliver schon schrieb, es gibt im x86 Bereich günstigere Lösungen- die zudem auch wenig Strom durchziehen. Siehe zB. Fujits SSF PC wie die Q Serie. Oder Dell.
Seit wann gibt es wo VenusOS für x86? Mir nicht bekannt.
Gibts natürlich nicht. Das war mehr für HA und EVCC gedacht.
Die VenusOS-Raspi-Lösung krankte halt bisher daran, dass VenusOS da nur von SD-Karte bootet, nicht von SSD. Hat sich das mit der Version für den Raspi5 geändert?
Oliver
Ich hatte für meine Anwendungen (HA, PiHole, etc.) zuerst mit einem Raspberry Pi und auch mit VMM auf einer Synology gespielt und bin dann sehr günstig an einen älteren intel NUC gekommen. Erst mit HA bare Metal, dann mal mit Proxmox. lief beides super - und deutlich flüssiger als mit einem Pi (egal ob mit SD oder USB-SSD).
da ich aus anderen Gründen aber auch einen Windows-Server bare metal betreibe, habe ich dann nach und nach alles auf Hyper-V geholt (USB-Passthrough benötige ich nicht, da alles wichtige LAN-gebunden ist). Läuft schon sehr lange sehr stabil und ich muss keine zusätzliche Hardware laufen lassen.
Wäre ich nicht an den bare Metal Windows Server gebunden, würde ich auch heute einen ThinClient mit Proxmox nutzen - läuft beides sehr geschmeidig und wenn sauber eingerichtet auch sehr wartungsarm - und die ThinClients sind auch extrem sparsam.
Bei mir läuft HA absolut problemlos auf einem Raspi 5 mit SSD HAT.
Speicher ist natürlich teuer geworden, aber das betrifft ja alle Systeme
Bei mir läuft seit Jahren ein Raspi4 mit 8 GB RAM und 120 GB USB- SSD. Raspi wegen der GPIO's genommen. Würde bei einem neuen Projekt versuchen, ohne GPIO's auszukommen. Da kann man einen billigen Mini PC nehemen. Die Raspi's sind ja irre teuer geworden.
Wie nutzt Du die, bzw. was läuft auf Deinem Raspi?
Bei mir läuft iO Broker. Die GPIO's benutze ich zum Schalten von Relais. Heizkesselsteuerung, Boilerheizung mit Solarüberschuß, Ansteuerung Batterie-Entlade Schalter. Die Raspi Entwickler basteln gerne mal an den GPIO-Bibliotheken herum. Im IO-Broker wird da nicht sofort darauf reagiert. Bei einem Update funktionierten die GPIO's plötzlich nicht mehr, bis sich jemand erbarmt hat, den GPIO Adapter anzupassen.
Hallo,
ich hatte längere Zeit einen HP Elitedesk Mini mit Proxmox. Es ist erstaunlich, was in dem kleinen Gehäuse alles möglich ist. Lief auch sehr schön leise und zuverlässig. Den habe ich nur durch einen Desktop-Elitedesk ersetzt, weil die Kiste auch Dateiserver sein sollte und eine "richtige" Festplatte passt natürlich nicht in den Mini.
LG
Andrea
Gpios habe ich durch ESPs mit Tasmota ersetzt....Funktioniert wesentlich entspannter.....
Gruß
Ciwa
Habe ich bisher noch nicht probiert. Wüsste aber nicht, warum das nicht funktionieren sollte. Muss ich mal testen. Habe noch einen Raspbery Pi mt SSD herumliegen, den ich für Homeassistant genutzt habe.
War früher in der Tat so, dass VenusOS sich nur auf der SD-Karte betreiben ließ. SSD wollte er bei mir auch nicht.
Das mit dem Speicher stimmt fast.
In besonderen Fällen, zB. x86 mit DDR4 RAM kommt man, wenn 8 GB ausreichen, mit 2 x 4 GB Riegel um 10 EUR weg. Erst kürzlich gebraucht 2 SO DIMM gekauft zu dem Kurs
Noch mehr WIFI- Geräte möchte ich nicht. Verdrahtet ist sicherer. Eine Lösung ist der Einsatz externer I2C Bus Ein/Ausgabebaugruppen. Habe ich aber aus Bequemlichkeit nicht realisiert. Aber getestet.