Raspi Dauerlauf Alternative

Ich wusste nich wohin damit also poste ich‘s mal hier.

Moin zusammen.

Ich wollte mal hören, was ihr so für Venus os, evcc, home Assistent und co an SCHLANKEN Lösungen verwendet.

Es geht mir nicht um Server/ NAS auf denen nebenbei noch Docker oder ein anderer Dienst läuft zum Containern, sondern um schlanke, dennoch dauerlauffähige Lösungen.

Der Klassiker wäre wohl der Pi - durch die SD für mich aber nur ne Lösung für n Prototyp/ n Test.

Man könnte per Usb Dongle hier natürlich ne Ssd anklemmen. Alternativ habe ich gesehen gibts micro sd -emmc adapter.

Hat damit jemand Erfahrung?

Aber lasst mal hören, was nehmt ihr?

Beagle bone, bannana pi, nuc.

Gibt ja so viele Systeme heute

Kommt halt drauf an, was du unter „schlank“ verstehst.

Hier läuft ein Intel Nuc 8. Der ist zwar gut doppelt so groß wie ein Raspi, dafür mehrfach schneller, und braucht im Schnitt weniger Strom.

Oliver

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Ich habe früher auch einiges mit Raspies gemacht, aber das größte Problem ist die Sache mit der SD, die meist sehr schnell kaputt gehen.

Ich bin dazu übergegangen, für solche Dinge ausrangierte x86-Hardware zu verwenden, vorzugsweise Notebooks.

Man hat da alles mit dabei, Netzteil, Gehäuse, Maus, Bildschirm, Tastatur, USB, Netzwerk/WLAN und je nach Ausführung auch einigermaßen erträglichen Stromverbrauch.
Und mit ein bischen Glück für geschenkt oder für wenig Geld zu haben, und meistens auch noch satt Rechenleistung.

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Mir gehts es drum set&forget Lösungen für eigene& externe Nutzung zu schaffen.

Das ganze zu vertretbaren Preisen mit langfristig verfügbaren Produkten.

Nicht dass es kleiner sein muss als n Pi aber fürn evcc bspw. Braucht es eben keine Irre Rechenleistung

Die laufen ja seit einer ganzen Weile schon problemlos mit SSDs, und passende Gehäuse dafür gibts auch.

Oliver

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Raspberry mit USB-SSD ist eigentlich okay, aber ich bin seit einer Weile davon weg, da ich eh mehr betreibe als nur das. Ein Freund hat eine SSK USB C Externe SSD 128GB für seinen PI4B 8GB verbaut, läuft bisher gut und schnell. MicroSD finde ich quasi unbenutzbar und ein billiger USB-Stick ist auch nichts.

Der Raspi war auf Grund der Bastellei nie meine präferierte Lösung. Ich brauche allerdings auch keine Proxmox oder sonstwas Servermonster in meinem Heim (hab noch andere Hobbys als das zu meinen Dauerthema zu machen). Leider hat sich die Preissituation massiv geändert und bisher war ein BMAX MaxMini B1 Pro meine Lösung als Raspi Ersatz die auch wirklich mit 3-4Watt im Dauerbetrieb läuft und damals um 65€ gekostet hat.

Für anspruchsvollere und größere Dinge bin ich auf N100 bzw N150 Lösungen umgestiegen wie der Firebat T8 Plus für ca 100€ damals.

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VenusOS musst Du leider auf dedizierter HW laufen lassen. Raspberry Pi ist dafür ok auch als Dauerläufer mit USB SSD. Aber auch eine SD geht nicht so schnell kaputt.

Alles andere würde ich auf einem Mini-PC laufen lassen. Darauf Proxmox als Virtualisierung z.B. für Home Assistant oder Docker. Mache ich mit einem Geekom A5. Es gibt aber viele Alternativen. Hat bei mir etliche Raspberry Pi ersetzt und ist bzgl. Performance wesentlich besser. Welche x86 HW Du nutzt, ist Glaubensfrage. Gibt massig Auswahl von neuen Systemen und gebrauchten Lenovo ThinkCentre. Haben alle Vor- und Nachteile. Klar kann man auch ein gebrauchtes Notebook verwenden. Hat mich persönlich aber nicht überzeugt.

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Hab mein HA auch unter Promox auf so nem BMAX maxmini irgendwas am laufen, über aliexpress so für famals 65€ irgendwas bestellt mit 32 GB eMMC und seit kurzem ner externen USB SSD. Guter Tip damals hier im Forum. Mußte nur ein pearl Script von Proxmox Inst. patchen, damit eMMC akzeptiert wurde. Für lange verfügbare identische Hardware wird ein raspi vermutlich nicht zu schlagen sein …

Ich habe 3x RaPi am laufen. VenusOS auf ner normalen SD Karte inkl. unterschiedlicher Scripte, NodeRed, MQTT Broker.

Auf nem anderen Portainer (also Docker) mit ner Samsung SSD. Da laufen InfluxdB, Grafana, Teslalogger, Evcc, Mosquitto, und noch ein paar weitere Container drauf.

Alles seit über 3 Jahren ohne Probleme.

Wichtig ist logischerweise aber das Regelmäßige Backup, egal welches System.

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Hi, bin neu im Forum und möchte meine Erfahrung gern mit euch teilen. Ich nutze Home Assistant für meine komplette smart Steuerung bei mir. Habe vorher viel gelesen, welche Hardware man nehmen soll? Habe gegen Raspberry entschieden. Weil für wenig Hardware man viel zahlen muss und es sieht aus für mich viel baslerei aus. Ich habe für einen Fujitsu Futron 920 think cliente entschieden, die ich für 20€ bekommen habe. Ein alter SSD Festplatte 120GB eingebaut. Was soll ich sagen. Das Ding läuft seit über 2 Jahre ohne Probleme. Verbrauch ca.10w/h und passiv Kühlung.

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Ich bin damals vom Raspi auf einen Thin Client HP-T630 umgestiegen. Der läuft mit Proxmox. IoBroker, InfluxDb, Tasmoadmin, PiHole und Grafana laufen in separaten Containern. Die Backupstrategie von Proxmox erlaubt einen Systemneubau auf einem beliebigen Rechner innerhalb von 30 Minuten.

USB durchreichen ist seit Proxmox Version 7 ein Kinderspiel.

Das Ding rennt mit 16Gb Ram und 1Tb SSD Speicher seit 3 Jahren 24/7 ohne einen einzigen Ausfall.

Beste Entscheidung....

Gruß

Ciwa

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Ja, schon klar.
Hatte das mal probiert, problemlos war das allerdings nicht.
Damit er von USB-SSD bootet musst man (glaub ich - ist schon länger her) Firmware ändern, das ging dann mal und dann wieder nicht - hab dann aufgegeben.
Und mit den Preisen die seinerzeit bei der Chip-Krise für die Raspis aufgerufen wurden, war das Thema dann endgültig erledigt.

Zu pass kam mir der Umstand ein ausrangiertes EliteBook 8460p geschenkt zu bekommen - für die ~180€ RPi5/8GB kann ich mir viel Zusatzstrom für das Notebook kaufen und hab nebenbei auch halbwegs Rechenleistung für InfluxDB / IOBroker / Grafana usw.

Bei mir hat der Pi 4 automatisch schon von USB SSD gebootet nachdem ich die bootfähig geflashed hatte.Als Alternative einen Thin Client oder ein altes Notebook. Die Notebooks sind von Haus aus sehr sparsam und bekommt man teilweise mit intel i-irgendwas recht günstig.

Aktuell läuft das bei mir auf nem Pi 4 da ich bisher keinen Grund gesehen hatte das umzuziehen (hab noch nen T630, T640 und demnächst altes Notebook T 470s rumliegen die ich dafür verwenden könnte) Wie meistens gekauft und dann doch nichts damit gemacht

Ich habe mir ein gebrauchtes Notebook für 100€ gekauft und darauf läuft nun Home Assistant. Das Notebook hat genug SSD-Platz, es hat ne Tastatur, integrierte Maus (Touchpad und diesen Nippel), einen Bildschirm wenn man es aufklappt und ich kann dort alles machen ohne vom Netzwerk oder woanders zugreifen zu MÜSSEN. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung was das verbraucht in 24h, es loggt einfach alle Daten. Ich könnte da ein Messgerät dranhängen, bezweifel aber bei unserem Stromverbrauch von momentan ca. 35kWh am Tag mit Klimasplits zur Kühlung bei Außentemperaturen über 40°C, dass das mehr als einen Tagesbedarf im Jahr frisst.

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Läuft das denn inzwischen von USB-SSD? Früher ging das nur von SD-Karte.

Oliver

Edit: SSD-Tippfehler berichtigt

Ein paar Punkte, die mir dazu auffallen:

HA etc. sind headless – Bedienung läuft im Browser, einen laufenden Desktop brauchst es nie. Auf einem Dauerläufer ist das Ballast: frisst Strom und Systemressourcen, will Updates und macht Angriffsfläche auf. Für einen Server daher ungewollt und per üblicher Referenzinstallation nicht so ausgeführt.

Zum Pi: hardwareseitig wirkt das oft wie Bastelei (SD, USB-SSD, Boot-Firmware). softwareseitig ist genau das der Trumpf. Riesige Community, Anleitungen und Troubleshooting fürs Raspberry Pi OS an jeder Ecke. Wenn was klemmt, hatte das Problem meist schon jemand vor dir.

Und genau da liegt der Punkt: HA/ioBroker und Venus OS werden über einen Kamm geschert, sind aber völlig verschiedene Fälle. Für HA/ioBroker ist die Hardware beliebig und portierbar. Venus OS dagegen ist kein normales Linux, sondern ein geschlossenes Victron-Image. Es gehört auf dedizierte Hardware, und der Pi ist hier die einzige DIY-Plattform. Jede andere Kiste bedeutet unsupported x86-Images oder Betrieb in einer VM - also die gesteigerte Bastelei, die man eigentlich loswerden wollte.

Nebenbei: Das viel beschworene „SD stirbt schnell" trifft Venus OS kaum. Der SD-Tod gilt fürs klassische Pi OS mit dauernden Log-/DB-Writes.

Notebook als Hardware hat einen echten Pluspunkt, der selten genannt wird: den Akku als Mini-USV, damit die Steuerung bei Stromausfall sauber runterfährt. Preislich lohnt sonst der Blick auf Thin Clients, passiv, sparsam, aus Firmenausmusterung in Massen da. Die aktuell teuren Pis/Mini-PCs sind ein Momentzustand, kein Dauerzustand.

Und was am Ende Ruhe reinbringt, ist eh unabhängig von der Hardware: ein sauberes Backup. Dafür braucht's keinen Proxmox. Ein Disk-Image (Clonezilla) oder die Sicherung von HAOS und Venus OS können das selbst und holt dir das System in Minuten auf eine beliebige Kiste zurück.

Ich habe diesen hier am laufen mit Home Assistant OS:
Minix Z100-0dB Mini-PC (Intel, UHD Graphics, 8 GB RAM, 256 GB SSD)

Dazu ein Aeotec 10 Pro USB-Stick für Zigbee und Z-Wave.

Du musst von irgendwo darauf zugreifen. Benötigst dort dann doch wieder ein Display oder? Und um was einzutippen brauchst du eine Tastatur irgend einer Art.

Der will keine Updates, der ist gar nicht im Internet. Kaufst du das ganze Klimbim für ein Pi bist du auch kaum günstiger. SD Karte, Adapter, USB-Geräte, Netzteil, was auch immer. Man denkt: Ja, geht so, aber dann geht es doch nicht so. Und bläht es am Ende doch nur auf. Ob daher 2W, 5W oder 10W macht den Braten nicht wirklich fett. Wie du schreibst, der Akku ist auch noch dabei, könnte man aber sicher beim Pi mit ner Powerbank. Die muss man auch wieder kaufen...

Aber wie geschrieben, jeder wie er will.

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Zugriff ist halt ganz normal über nen Webbrowser oder notfalls ssh. Sobald es mal am Netz ist, braucht man ja nicht mehr vor Ort drauf zugreifen.

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