Pylontech Akku nach 4 Jahren feddichhh! Victron schuld?

Hallo, mein Name ist Thomas und ich bin der neue.

Im Jahr 2013 fing ich schon mit PV im Selbstabau an… 50W Module für 100€ (heute undenkbar)

:slight_smile:

Nunja also ich baute 2019 eine 6KWp SMA Anlage.

Im Jahr 21 lief die Flut vor meiner Haustür vorbei, wir persönlich blieben jedoch verschont.

Ich wohne 8KM von Bad Münstereifel entfernt das sollte mitlerweile fast jeder kennen.

Danach rüstete ich ein Victron ESS System nach.

Verbaut mitlerweile:

Ca. 13,5KWp Module aufgeteilt in 7 einzelne Modulfelder

Ost/West Süd/ Nord Steil flach alles dabei …

Mir ging es vom 1. Tag an Eigenverbrauch zu decken somit verzichtete ich 2019 auch auf die Vergütung.

Die Anlage schafft über 80% Eigenverbrauchsqoute mit Heisswasser 1250l von Aprill bis September und ein Ioniq Elektro mit einem Outlander PHEV.

Nun zum eigentlichen Thema:

Ich habe Anfangs 3Stk. Pylontech US 2000 gekauft nachdem der Hype losging 3Stk US 2000C.

Nun haben 2 Stk. der C serie den Dienst etwas eingeschrenkt. einer ist etwas gebläht und lässt sich nur noch auf 65% Laden der andere macht bei 89% dicht.

Aktuell läuft die Anlage mit 4Stk. 1Stk US2000c als Master und dann der Rest .

Nun frage ich mich was ist falsch gelaufen???

Ich hatte die Einstellungen vom Solarpanda Video verwendet und die Probleme Fehler 512 High Voltage fingen im Augustus an…

Nachdem ich das dynamische Ess ausgeschaltet hatte war erstmal ruhe.. gestern kam der Fehler dann wieder und da habe ich mich erstmal genauer damit befasst…

Vlt könnt ihr mir Rat geben…

LG

Was für einen Multiplus hast du denn da dran?

Bei einem geblähten Akku, der nicht mehr laden will, kannst du wohl nicht viel machen. Da müsste man ja dann deutliche Unterschiede in den Zellspannungen sehen können.

Oliver

Ich kenne mich mit Pylontech Akkus nicht wirklich aus, habe nur oft von Problemen bis hin zu Bränden gelesen. M.W. sind da Li-ion-Pouchzellen verbaut, anfällig und gefährlich. Da kann man auf das Aufblähen eigentlich warten, insbes. dann, wenn die max. Ladespannung ausgereizt wird. Wie ist denn die Ladespannung (pro Zelle) eingestellt? Ich vermute, dass sind noch normale Li-ion (also NMC oder ähnlich, oder gar Lithium-Cobalt?).

Was für ein BMS ist verbaut und mit welchen Parametern (Ladespannung, max. Lade- und Entladestrom etc.). Vermutlich sind die einfach grenzwertig eingestellt um dem Kunden möglichst viel Leistung vorzugaukeln. Da geht es dann nicht um Lebensdauer, sondern um Performance - weil das der Faktor ist, den die Kunden vergleichen.

Multiplus 2 3000 LG

Ich kann zu Pylontech nichts sagen, dennoch interessiert mich was da wie auf die Zellen eingewirkt hat.

Kannst Du kurz umreißen? Mit welchen Spannungspegeln hast Du gearbeitet. Kannst Du etwas zu der Anzahl Zyklen sagen? Hast Du länger den Speicher zB im Winter "sehr leer" rumstehen oder zB im Sommer überwiegen hohe Spannungspegel durch sehr flache Zyklen gefahren?

Der sollte die ja nicht überlasten.

Beim nicht geblähten Akku könntest du versuchen, ob der sich noch Balancen lässt. Dazu müsstest du z.B. eine Spannung anlegen, bei der die höchste Zelle gerade noch keine Überspannungswarnung auslöst, und dann lange warten, ob der Balancer die anderen Zellen hochzieht.

Oliver

Und wie sehen die Spannungen der einzelnen Zelken aus? Bei voll?

Also wenn i9hr die Victron Multiplusanlagen nicht kennt machtb das wenig Sinn.

Das GX System nimmt ja die vorgeschlagende Werte des BMS. somit hat man kaum Möglichkeiten etwas falsch einzustellen..

So wie es aussiht hat der eine einen Zelldrift und der andere auch wobei bei dem das Pack aufgebläht ist.

Das 1. BMS sagt bei 65% Ladung ist Ende.. beim 2. 89%

genauso wenig Sinn, wie die hier bisher zu findenden Angaben zu den Systemeinstellungen. Viel Spaß mit wilden Behauptungen.

Ohne Worte für so etwas und damit viel Freude!

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Und woher weisst du, das die bms werte richtig sind?

Beantworte doch mal die obigen Fragen.

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Sorry , aber es braucht eine Spezielle Software für diese angaben die habe ich nicht…

Ich kann nur sagen das der Pack mit 89% Füllung das BMS Blockiert und keine weitere Ladung angenommen wird die Höchste Zelle liegt dann bei 3,468V Und die schlechteste bei 3,364V

Die 2 Multipluse bringen max 70A Ladeleistung und die im DC hängende Laderegler max 80 was unmöglich ist zu erreichen da die Modulleistung nimmer reicht dafür.

Zusammen wären das trotzdem max 150A . Der Maximale Ladestrom ist mit 25A/Block also 150A angegeben.

Der Fehler ist aber anscheinend eine fehlerhafte Software (Firmware) die vor 2024 eingesetzt wurde…dafür gibts jetzt wohl ein update.

LG TG

Damit kann man schonwas anfangen. Deine höchste Zelle ist voll, deine schlechteste ist nicht schlecht, sondern nicht voll.

Und das muss beseitigt werden.

Das sagt uns leider alles noch nicht, wie hoch die Ladeschlußspannung eingestellt ist und die sonstigen Parameter. Ein BMS, dessen Werte ich nicht kenne und beeinflussen kann, wäre für mich eine Katastrophe! Wer kauft denn die Katze im Sack?

Pylontech kommt mir sicher nicht in Haus, das ist für mich klar.

Auch wenn schon gesagt wurde: Victron mit Pylontech parametriert sich selber, und üblicherweise mit Werten, die passen. Die Pylontechs haben wenig überraschend ein an die jeweilige Batterie angepasstes Pylontech-BMS, an dem man als Nutzer nichts großartig einstellen kann. Fragen dazu sind daher relativ sinnfrei.

Warum die Batterie allerdings bei 89% schon dicht macht, ist seltsam. Sind die

Sind die Werte aus der Batterie direkt ausgelesen, oder stammen die aus aus der Victron-Anzeige?

Oliver

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Defintiv nö. Es würde ja schon mal helfen, wenn bekannt wäre welche FW Stände und Victron Settings dort aktiv sind. Wird zB die angeforderte 53,2V vom Pylontech BMS durchs Victron DVCC wie empfohlen auf 52,4V begrenzt? Oder Oder Oder?

Begrenzt man die Ladespannung, dann synchronisiert sich das Pylontech-BMS nicht mehr auf die 100% SOC. Ich hatte damals, als ich noch einen Pylontechakku hatte, viel mit dieser Spannung experimentiert. Die 53,2V sind zu hoch, aber bei Reduzierung auf schonende Werte funktioniert die SOC-ANzeige nicht mehr. Zudem gibt es bei Steuerung durch das Pylontech-BMS keine vernünftige Abregelung bei “voll”, im Sommer kratzt er fast dauernd an den 53,2V herum.

Seit ziemlich langer Zeit begrenzt Victron die Ladespannung auf 52,4V, und damit erreichen die Pylontechs problemlos die 100%. Man kann die Ladeschlußspannung aber im ESS-Menu runtersetzen, was Victron bei die „Overvoltage“-Meldungen auch empfiehlt, damit die Batterien sich wieder Balancen können.

Oliver

So, also eingestellt war die MAX Spannung bei 52V, ich habe eben die defekten aufgemacht eine Zelle ist wie gesagt aufgebläht was dem anderen fehlt keine ahnung aber auch egal die sind reif für die Tonne…

Es wurde mir gesteckt das es wohl 2021-24 bei der US 2000C serie falsche oder schlechte Firmware die das verursacht.

Mir wurde ein Update geraten auf 2024er Software… ein Bekannter prüft das gerade er kann sie mir auf die verbleibenden aufspielen…

Ehrlichgesagt bin ich sehr geknickt, mein E Auto läuft nun Akkutechnich seit 2016 und hat 110000km runter, ein Hilti Akkuschrauber aus 2012 läuft auch noch bei mir…

Und die bekommen es nicht hin???

Garantieversprechen sehen dann so aus das man für Prüfung und Versand wohl bezahlen muss und dann wird einem erzählt ist alles der Wechselrichter schuld und mann wird wider 500€ ärmer…

Danke

Ich habe eine Anlage Anfang 2020 mit Pylontech gebaut.

Ich habe die Anlage nach der Victronanleitung konfiguriert.

Die Zellen werden auch bei der niedrigen Zellspannung Ballanced

So die 2 Bläcke habe ich ausgebaut und nach draussen verfrachtet, sicher ist sicher…

Danach habe ich in den Einstellungen die verbleibenden Blöcke mit 10A und 52 V über Nacht laden lassen.

Am nächsten morgen zeigte das Programm (VRM) eine ganz geringe abweichung der Nidrigsten und höchsten Zellspannung 0,03V an.

Dass sollte wieder passen…

Ich habe nun weiter rechachiert wie das ganze passieren konnte…

Der Fehler im System ist wohl wenn ein Block in der mitte schlecht wird das das System zwar einen Fehler 512 raushaut (High Voltage) aber eben ohne genaue Lokalisierung .

Das hat dann zur folge das der Alarm zwar ausgelöst ist er sich aber ggf nach unterschreiten der Spannung selbst löscht.(nach 10 sek) :-/

Somit bekommt man es erst mit wenns viel zu spät ist.

Dazu kommt wohl das die BMS dann die LED Anzeige so manipulieren das es auch scheint das alles ok…

Bsp.: Wenn der akkus zu 100% voll ist gehen alle LEDS aus und nur die Run LED blinkt.

Wenn das BMS jetzt sagt die Zellen sind schrott, wir hören besser bei 65% auf..

Gehen auch die LED alle aus dh selbst beim draufschauen wird einem vorgegaukelt das alles OK ist.

Und wenn man dann noch am Späten nachmitag sieht ah Akkus sind zu 89% voll denkt man natürlich alles OK.

Das aber ein Block stirbt sieht man nicht…

1+mit* sage ich da nur…

Ich diskutiere derweil mit dem Hersteller…

Ich habe inzwischen rausgefunden dass man einstellen kann eine Art Wartung, ich habe nun mal eingestellt das Monatlich ein Ausgleich stattfinden muss…gibts dazu eine Empfehlung`???

Reicht es Monatlich oder muss es sogar wöchentlich sein?

LG TG