Ein guter Akku reicht monatlich, ein schlechter braucht täglich.
Wähle weise.
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Hallo du kannst die Ladespannung im DVCC einstellen .
Ch
Guten Morgen,
ich habe auch zwei US3000C am Start und einer macht mir Sorgen. Die Anlage ist im März 2025
richtig an Netz gegangen und ein Speicher wurde nicht voll, die sechste LED wollte erst
nicht mitspielen. Nach ca. zwei Wochen und erst stufenweise reduzierter Ladespannung stellte
sich aber ein Gleichgewicht ein und die beiden Systeme liefen parallel ohne zu Murren.
Im Verlauf des Winters liefen beide wenig, ich habe den min. SOC um 20% eingestellt um
für Notstrom etwas Reserve zu haben aber nichts war auffällig. Jetzt aber, wo wieder mehr
Strom über die PV kommt und richtige Zyklen gefahren werden, fängt das Spiel von vorne an
und das eine Paket hat nun eine Zelle, die bei 3,4V hängt. Ich habe bereits einen Pflegezyklus
mit 10A gefahren und die Ladespannung von 51,8V auf 52/52,4V gestellt aber die Zelle hängt weiter.
Auch den Trick mit im geladenen Zustand halten habe ich schon erfolglos getestet.
Habt ihr eine Idee zu dazu? Es war auch bei 51,8V schon ein Balancing zu erkennen, von daher
erschließt sich mir das Verhalten nicht, eigentlich passt alles.
Mit freundlichem Gruß
Volta
Die Balancerströme da drin sind homöopathisch klein. Das dauert.
Oliver
Tja, dann darf ich mal wieder:
Ich hab 3 Pylontech 5000US und habe schon oft über die Problematik der Überspannung gelesen. Um so genauer überwache ich meine Ladevorgänge. Ich musste von einem Tag auf den Anderen Feststellen das sich die Pylontech über ihr internes BMS plötzlich bis 54,6 V gezogen haben. Ohne Home Assistant Überwachung bekommt man das vielleicht garnicht mit weil es sporadisch ist. Nach komplett Ausschalten und alle Netzkabel raus und wieder rein war es wieder stabil. Ich traue dem BMS allerdings nicht mehr und habe die Ladespannung auf max 52,8V begrenzt, das muss reichen. Den Ladestrom drossel ich mit zunehmenden SOC. Das macht der Pylontech zwar auch automatisch aber na ja wenn man ihm denn trauen könnte.
Das ist der Grund, warum man interne Werte eines BMS nicht als Sollwerte eines Regelkreises nimmt.
In welchem Kontext? Denn ein BMS „zieht“ gar keine Spannung. Und auch ein Akku mit BMS zieht keine Spannung.
Das BMS in den Pylontechs gibt über den CAN-Bus die gewünschte Ladeschlußspannung von 53,2V aus, und schaltet die Batterie ab, wenn die Spannung an einer Zelle über die maximal erlaubte Spannung steigt. Für ersteres brauchts ein Ladegerät, welches den CAN-Bus liest und respektiert, letzteres kann in Summe mehr als 54.6V ergeben.
Oliver
Das ist aber nicht seine Aufgabe, Spannungsvorgaben zu machen
Das ist die Aufgabe des BMS. Schutz des Akkus. Nicht die Vorgaben für andere Steuer- oder Regelkreise.
Was die genaue Aufgabe eines BMS deiner Meinung nach ist, wusste Pylontech offensichtlich nicht, den deren BMS gibt nunmal die Daten über CAN aus. Nicht nur die Ladespannung, sondern auch maximale Lade- und Entladeströme, letzteres abhängig von der Batterietemperatur. Natürlich nutz das nix, wenn das Ladegerät die Daten ignoriert, oder gar nicht über CAN angeschlossen ist.
Und die Sicherheitsabschaltung bei Über- oder Unterspannung macht auch jedes BMS. Das man das möglichst niemals ausnutzen sollte, ist ebenso klarer, aber es ist wie wie zuvor: wenn das Ladegerät falsch parametriert ist, brauchts das.
Oliver
Nicht nur. Bei Parallelschaltung mehrerer Akkus, wie es bei Pylontech wegen der geringen Akkugröße unvermeidbar ist, werden regelmäßig einzelne Blöcke abgeschaltet, weil der Balancer nicht hinterherkommt und die Spannung in einer einzelnen Zelle sonst die Ladung des kompletten Systems blockieren würde. Auslöser ist nicht Victron, sondern eher Pylontech, denn die fordern eine Ladespannung an, die für den aktuellen Balancezustand des Systems zu hoch ist.
Was Victron aber weis, und daher die Spannungsvorgabe der Pylontechs ignoriert, und statt dessen bei 52,4V Ladeschlußspannung aufhört. Dazu schreiben die dann noch in ihrer Doku, daß man die Spannung manuell weiter absenken kann und soll, falls da trotzdem noch einzelne Pylontechs mit Überspannungsfehler abschalten.
Beim TO gabs aber wohl keine Überspannungsfehler. Zumindest hat er nichts davon berichtet.
Und ob derjenige, der da von 54,6V Ladespannung berichtet, überhaupt Victron hat, weiß niemand.
Oliver
Guten Abend,
nur zur Info, nachdem ich meinen Lieferanten angesprochen habe und dieser sich bei
seinem Großhändler schlau gemacht hat, hängt das Paket seit zwei Tagen an der Ladung.
Erst nach über 24 Stunden hat sich die Zelle bereit erklärt wieder eine normale Spannung
zu erreichen. Ähnliches hatte Carlos ja auch in seinem verlinktem Beitrag angeführt, es
hat mich doch sehr gewundert wie lange es dauert. Offensichtlich kann das BMS nicht
schneller ausgleichen. Zudem bin ich sehr überrascht wie schnell und schleichend das
eine Paket in der Dunkelphase eine Zelle verloren hat.
MfG
Volta
Hallo miteinander, also Ich habe mich zwischenzeitlich mit EEL beschäftigt.
Trotzdem ärgert es mich natürlich das 2 Stk. US2000C hops gegangen sind.
Im Nachbarort gibts auch jemanden der 4Stk. defekt hatte , hat aber von Pylontech neue bekommen.
Also ich verstehe das Problem so:
Das Victron System Fragt das BMS eh nur ab…
Mein Problem /Fehler war einfach das einer der 6 Blöcke in der mitte meines Packs weggedriftet ist.
Immer dann wenn dann bei kaltem Wetter viel Modulspannung kam wurde der Fehler High Volti 512 rausgeworfen.
Ich versuchte Wochen dies einzugrenzen.
Hinzu kommt das Chip Problem der US2000C Serie!
Die US2000 (3 Stk. die ich habe aus 2019-20 laufen einwandfrei!.
Also wer noch gerne 4 Stk. haben möchte… Sie stehen zum verkauf.
Die beiden Defekten sind auch da… wer also Basteln möchte…
Einfach melden.
Haupt Problem war das ja keine Zelle /Block genannt wird und der fehler idR nach 3 Sek. wieder gelöscht wurde…Somit dachte ich mir das kann ja nicht so schlimm sein.
Somit Verhungerte eine Zelle in der mitte und der nächste Block nahm gleich mit Schaden.
Das Problem ist eben man kann es in dieser Parallelschaltung nicht prüfen.
Erst als ich Sie einzeln angeschlossen habe sah ich die Bescherung.
Im Victron System wurde Akkugesundheit 98% Angezeigt.
Stutzig wurde ich erst als ich feststellte das die Anlage das ganze nur noich auf 80% aufgeladen hat.
Da war es aber schon zu spät.
Ich hätte sicher neue bekommen, aber die neugier hat mich natürlich die 2 Packs öffnen lassen, Was ich aber fragwürdig finde ist das Die Bomben dann quer durch Deutschland verschickt werden sollen..
Ich sollte Sie aber laut Pylontech an einem “sicheren” Ort lagern…
Soviel dazu LG
klar, wer den Versand beauftragt und zahlt trägt wohl dabei die Verantwortung.
Was für Bomben? Zum Zeitpunkt des Versandes sind die Dinger ja fit, und später erleiden sie eine Tiefentladung. Und die werden ja wohl mittels Gefahrgut versandt, von daher alles Safe.
Und die Speicher als Privatperson korrekt als Gefahrgut zu versenden ist eine Herausforderung , es sei den die Empfängerfirma organisiert das….
Als Privat Person geht das meines Wissens nach garnicht weil man einen Gefahrgut-Vertrag braucht. Du bist also immer daran gebunden der es der Händler in Auftrag gibt und bei dir abholen lässt. Ich hab das auch schon durch und umher telefoniert...
Einen Batterieausgleich funktionier nur, wenn BMS von Pylontech-Batt (PB) einzeld geladen wird. Auch ziemlich neue PB wie zum Beispiel US2000C mögen es nicht, wenn im Block eine US2000plus geschaltet ist. Ein richtiges VE.CAN BSM zum Batterie Can Kabel Typ A (und Kabelende nicht verwechseln) und für ältere PBs Kabel Typ B. Im Cerbo GX dann auf 53,5 Volt setzen.
Ist a) nutzlos, weil eine Einstellung über 52,4V ignoriert wird, und wird sogar b) von Victron ausdrücklich verboten, da angeblich dann andere unschöne Effekte auftreten können.
Gibts dazu irgend ein Dokument, aus dem das hervorgeht? Da Batterien, vor allem so kleine wie eine US2000 ja nun so gut wie nie alleine betrieben werden, wäre das ja schon ziemlich ungünstig.
Oliver