Dar ich zum pv tool nochmal eine Frage los werden.
Ich habe das Gefühl bei großen Anlagen kommt großer Unfug raus.
Ich habe ein Beispiel gerechnet 1,6 Gwh Jahresverbrauch, 100kw Anlage und 70000 kosten für die Anlage. Das sind eigentlich super Werte und es schlägt mit vor 28 Jahre Armortisation. Da isi doch was faul.
Kann es sein das bei der Berechnung ein int. Wert überhäuft?
Bist du sicher mit 1,6 GWh? Für was berechnest du da? Ein ganzes Dorf? Und mit welchen Speicherkosten hast du berechnet? Und für welche Speichergrößes kommst du auf 28 Jahre?
Das ist für eine große Galvanik.
Die haben 2 eigene Trafostationen. Ich habe erst mal kurz gebraucht um die kurven zu verstehen.
Ich kamm auf einen Autarkiegrad von 1,08 % ohne und auch mit speicher .
Einspeisung 0%
Wenn da wirklich was überläuft, skalierst du einfach Faktor 1000 runter, rechnest also mit 1,6 MWh, 0,1kWp und 70 Euro Kosten dafür.
Aber ohne Akku ist das doch eine simpelste Rechnung, wofür man nicht wirklich ein Tool braucht. Da reicht ein Excel-Tabelle, die man in 5 min zusammengebastelt hat. Such dir dafür den Jahresertrag mit pvgis raus.
Habe mich heute länger mit dem PV Tool beschäftigt und finde es ziemlich cool. Es funktioniert gut, wenn man den Jahresverbrauch in der GUI angibt. Was mir aber aufgefallen ist:
1.) Wenn ich meinen eigenen Verbrauch als csv Datei hochlade (aus 2024), dann meckert das Tool, weil die Daten nicht aus 2020 (eingestellt in der Auswahl) sind. Ich hatte es so verstanden, dass ich durchaus die Jahre mischen kann: Verbrauch aus 2024, Daten der Sonne aber aus beliebigen Jahren.
2.) Wenn ich die Daten manipuliere und meine Daten auf 2020 ändere, kann ich sie laden. Beim Berechnen kommen aber komische Werte raus: Eingespeister Strom, Ersparnis und Amortisation fehlen in der Tabelle (NaN). Selbstgenutzer Strom, Eigenverbrauchsquote, Autarkiegrad werden aber berechnet...!??
Ich habe mehrmals das Format des CSV kontrolliert und verglichen mit dem Template und auch mit einer Beispieldatei auf git. Die wird wohl für's Testen verwendet. Ich habe auch die Beispieldatei im Tool ausprobiert und das hat auch nicht funktioniert.
Hat jemand eine Ahnung, was ich falsch gemacht haben könnte?
Wird das Tool noch weiterentwickelt und supported?
Für jeden, der das Problem auch hat. Schaut, dass ihr keine Verbräuche von 0 in der csv habt. NaN bedeutet "Not a Number". Geschieht gerne bei Division durch 0.
wird es zum Solarspitzengesetz ein Update des grossartigen PV-Tools geben?
Wenn das Gesetz umgesetzt wird (ich weiss, Mangel an SmartMeterGatways,/ImSys), sind alle Prognosen des PV-Tools ausgehebelt, weil die Mittagszeit, für die man (im Sommer) potentiell keine Einspeisevergütung bekommt, ja nicht rausgerechnet werden kann.
Falls was geplant sein sollte, würde es mich sehr freuen, wenn man einen beliebigen Zeitraum und/oder eine Produktionsgrenze (was steht dazu im Gesetz?) für die PV einstellen könnte, in der und/oder ab der es keine (sofortige) Einspeisevergütung gibt.
Klar, müsste diese nicht gezahlte Vergütung nach 20 Jahren nachgezahlt werden, wenn ich das richtig verstanden habe, das könnte dann auch als Summe "nachzuzahlende Einspeisevergütung" und bei der Amortisation vor dieser Auszahlung und danach (mit Gewinn für den Zeitraum dazwischen) im PV-Tool Berücksichtigung finden.
Könnte aufgrund der anstehenden Unsetzung der Gesetze ein Update nötig sein? Ich fürchte, dass sobald die Gesetze umgesetzt werden, das PV-Tool leider nicht mehr wirklich aussagekräftig genug sein wird. Oder irre ich mich an einer Stelle (siehe oben).
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Ich würde es nice finden, wenn ich eigene reale PV-Produktionsdaten hochladen könnte.
Meine Bestandsanlage liefert die Daten über PV-Produktion sowie Eigenverbrauch und Netzeinspeisung sowie Bezug.
Leider passt der reale Eigenverbrauchswert nicht mit dem aus der Simulation zusammen. Real ~4200kWh Eigenverbrauch, simulation ~2900kWh. Damit ist die Akku-Berechnung vermutlich auch abweichend.
Coole Sache. Ja hab mich auch gefragt, weil all das kann wohl kaum auf einem Server jedesmal neu berechnet werden.
Kann man denn dann wenn man seinen Akku eh anmelden muss auch Strom einspeisen wenn man keine PV hat, bzw auf die Einspeisevergütung verzichten und vermarkten lassen?
Ich erinnere mich noch an Zeiten, wo das EEG Konto voll war und ein Verkauf zum Börsenpreis besser gewesen wäre…
Das neue Tool soll eher erfassen, was bei dynamischen Stromtarifen, ich nehme an auch bei dynamischen Netztarifen mit einem Akku gemacht werden kann.
Es zielt eher weniger auf den eigenen Verbrauch hin, also rein vom Preis/Netz abhängig den Akku zu laden/entladen. Alle 8760 Werte zu erfassen geht mit dem oben befindlichen PV-Tool. Dort kann man das in eine csv.-Datei schmeißen. Wenn du also im Sommer das E-Auto lädst kannst du dort in den Stunden-Werten die Leistung eingeben.
Ich arbeite gerade schon an einer weiteren Excel-Tabelle zum einfügen von bestimmten Werten für Monate und ggf. auch bestimmte Uhrzeiten sowie E-Auto und auch Wärmepumpe. Das Problem ist, wie man sieht, man hat eine gewisse Grundlast, dann flexible Lasten. Im Sommer kann man noch mit PV und Akku laden, im Winter kann man das schlichtweg vergessen. Es gibt also dermaßen viele Variablen und gleichzeitig noch die Menge an Stunden…..
Würde man das Tool dann erweitern, könnte man dann auch gucken was man mit einem Akku rausholen kann, und auch, was man dann an Überschüsse hätte. Das PV-Tool bräuchte dazu also eine Art Erweiterung auf die Rohdaten die herangezogen werden zur Berechnung der Erzeugerleistung gekoppelt mit den Tagesverläufen… du merkst, das nimmt kein Ende.
Deinen anderen Beitrag habe ich bewusst drüben gelassen, weil Herr Schmitz darauf geantwortet hatte.
PS: Ich habe das deswegen abgetrennt weil es da eher um das neue Tool geht, damit Herr Schmitz nicht zuviel zu tun hat mit Fragen die eher außerhalb dessen liegen, die das neue Tool betreffen. Nur damit keine Verwirrung herrscht!