Balkonsolar 800 er, steht auf der Garage, soll auf das Hausdach. Bin leider nicht mehr so sicher, sonst wäre das schon auf dem Dach.
Eine Firma um die zwei Paneel auf das Dach zu montieren, ist zu teuer. Das krieg ich ja gar nicht mehr rein.
Hat schon mal jemand ausprobiert, ob das wirklich so ist?
Woher weiß die Klimaanlage dann, wann es am Morgen "hell genug" ist, um z.B. 300W (was in etwa die Mindestleistung für den Betrieb des Kompressor ist) von den PV-Modulen zu bekommen?
Die müsste ab der Morgendämmerung, wenn die PV-Module volle Leerlaufspannung liefern, alle paar Minuten versuchen, den Kompressor hochzufahren, und schauen, "ob es schon reicht". Wenn nicht, dann Kompressor wieder stoppen und später nochmal probieren.
Wenn ich so ein Gerät einfach bauen und verkaufen wollte, würde ich einen Balkonkraftwerk-Mikro-WR in das Gehäuse reinpacken, die DC-Anschlüsse nach außen führen und ihn innen an AC anklemmen. Dann puffert das Netz alle obigen Probleme weg. Man könnte dann noch eine Leistungsmessung hinzufügen und auf Nulleinspeisung regeln. Dieses Konstrukt würde ohne Netz dann aber definitiv nicht laufen.
Hier ein Video. Man macht die Klima an, und wenn es genug PV Strom gibt gibt es ein Lichtsignal und der Kompressor startet (sofern die Wunschtemperatur nicht erreicht ist).
Wie funktioniert das? (These von mir - leider habe ich keine genaue Erklärung gefunden):
Die Klima lässt ihre Steuerung mit höchster Priorität immer laufen. Das braucht nahezu keinen Storm und wird praktisch immer funktionieren. Dann Ventilator und erst zum Schluss den Kompressor.
Intern wird ein MPPT sein und irgendeine Art von Lastwiderständen zum “Verschwenden” der Energie, wenn der Kompressor noch nicht läuft oder man verwendet die Kompressorwicklungen dafür. Den MPP kann man nur finden, wenn die Energie auch irgendwo hin kann. Hat man den MPP gefunden kann man den Kompressor starten mit z.b. 20% unter Max MPP Leistung. Kleine Schwankungen kann man so abfedern, bei größeren muss der Kompressor dann gedrosselt werden.
Den MPP kann man sehr, rasant nachjustieren, das geht oft mehrere male pro Sekunde, wenn man ihn erst mal gefunden hat. Wenn die Anlage also merkt es wird weniger kann sie sofort den Kompressor entsprechend anpassen.
Wichtig ist, immer etwas Puffer in dem System zu haben, um Schwankungen bei der Einstrahlung noch rechtzeitig kompensieren zu können. Denn bricht die Spannung erst mal ein, muss das ganze System neu startet und von vorne beginnen.
Ab 13:50 schauen: https://www.youtube.com/watch?v=Nsi_B07C_yE
Dann lass doch das Bkw wo es ist und nutze die freie Dachfläche für eine Insel.
In unseren Breiten ist ein Klima ohne AC zum Heizen einfach ungeeignet.
Ich habe ein 5kwp Anlage am Dach und selbst damit kann ich nicht ansatzweise eine Klima betreiben, wenn die permanent heizen muss.
Wirtschaftlich kann sich das nie ausgehen mit einer Insel PV, dann hast du im Sommer haufenweise Strom zu viel und im Winter frierst du, weil die Energie nicht ausreicht.
Ich verstehe, dass es verlockend klingt, aber das geht einfach nicht auf.
Das will er ja. ![]()
Die PV-Solar Idee ist ja nichts Anderes. Er kann dann 1:1 was vom Dach kommt in diese Klima stecken. Egal wieviele Module und wie groß der Wechselrichter ist.
Wirtschaftlich kannst du eine angemeldete PV, die nur heizen soll, auch nicht schönreden. Da braucht es auch weitere Verbraucher.
Gibt zwar Einspeisevergütung, wird aber auf 60% gedrosselt.
Klar, im Winter reicht es nicht durchgehend, aber an einigen Tagen. Der Rest muss eben aus dem Netz kommen. Egal ob Insel oder EEG Anlage.
Ohne PV, egal welcher Art, muss alles zugekauft werden.
Laut PVGis scheint die Location ja nicht schlecht zu sein.
Bei 1,2MWh/KWp im Jahr dürfte da in der Übergangszeit auch noch einiges kommen.
Der Überschuss im Sommer kann ja auch bei einer Insel verbraten werden. Kühlen, Warmwasser, Waschen, Spülen, etc.
Rechnen wir mal nur die 6k€ für die neue Elektrik. Das wären über 80MWh Einspeisung. Das muss erstmal übrig sein.