PV-Solar Split-Klimaanlage

Doch. Genau darauf möchte ich hinaus.

Die Anlagen basieren auf einer Umrichter-Topologie: Die netzseitige Wechselspannung wird zunächst über einen Brückengleichrichter inklusive PFC-Stufe (Leistungsfaktorkorrektur) und Glättungskondensatoren in Gleichspannung gewandelt.
Diese speist den Gleichspannungszwischenkreis. Aus diesem Zwischenkreis generiert anschließend ein Wechselrichter (Inverter) die variable Frequenz zur Ansteuerung des Kompressors.

Direkt AC/AC wäre technisch in diesem kleinen Maßstab viel auf weniger und viel schwerer zu regeln. Das verwendet man z.b. bei der Bahn um aus 50Hz 16,6Hz zu machen, aber nicht im Haushalt. Nennt sich Zyklokonverter

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Die Anlage direkt mit DC zu betreiben klingt verführerisch, aber ich glaube nicht dass es so funktioniert. Was passiert mit dem Verdichter, wenn gerade eine dicke Wolke vorbeizieht? Ich denke das muss per Netzstrom angefangen werden.

Aber genau weiß ich es nicht, und es kann auch bei verschiedenen herstellern unterschiedlich gelöst sein.

Die Anlagen funktionieren ja auch ganz ohne AC.

Ich würde sagen, der Kompressor regelt sofort runter / geht aus und die Anlage versucht die Steuerung mit dem restlichen Strom aufrechtzuerhalten. Sollte im Sommer Easy gehen, dass so viel Strom immer da ist.
Der Kompressor kann ja sehr schnell reagieren wenn es sein muss.

Also meine Splits laufen nach dem Abschalten immer noch eine Weile nach. Einfach während dem Betrieb "den Stecker ziehen" würde ich da nicht machen.

Das ist so ähnlich, wie bei einer echten Insel, die aber mit einem Ladegerät vom Netz aus geladen werden kann. Da gibt es dann durchaus Aussagen, dass das bei einer echten Insel nicht sein darf.

Also auch wenn nicht eingespeist wird, hast du eine gewisse elektrische Kopplung mit dem Netz, was je nach Auslegung ein Ausschlußkiterium ist.

Hallo zusammen,
dann werde ich wohl Angebote zum erneuern des Zählerschranks einholen.
Danke für die Infos.
Gruß
Bodo

Warum? Nichts von dem was du schreibst verstehe ich.

Lass dir doch eine Splitklima einbauen und das kommt inne Steckdose. Also kein neuer Zählerschrank. Wichtig ist, dass die Leitungen ausreichen.

Und dann baust dir nen Balkonkraftwerk mit ner Steckdose. Die kann dann mit 800W einspeisen und mehr nicht, aber an dieser Steckdose ginge mehr. Da steckste nun die klimasplit an.

Im Winter kommt eh nichts vom Dach. Im Sommer kannst dann mit dem Strom kühlen, andernfalls wird aus dem Netz gezogen. Problem gelöst, Zähler etc. bleibt wo es ist und wie es ist.

Ich habe auch nochmal nachgelesen zu diesen Hybrid PV Split Klimas. Viele, und so wohl auch die hier erwähnte von DEYE können tatsächlich komplett als Insel betrieben werden, ohne Akku. Der AC Anschluss ist optional.

Wäre ja mal interessant, wie gut das in der Praxis hier in Deutschland funktioniert. Wenn man den AC Anschluss nicht verbindet, müsste es auch komplett anmeldefrei sein? Egal wie viele PV Module.

Aber @bodostromt würde ich aus Preis-Leistungsgründen auch zu einer normalen Klima raten. Kann mir nicht vorstellen, dass ein Stromanschluss damit überlastet wäre. Dann dürftest du auch keinen Toaster o.ä. mehr anschliessen..

Der Gedanke ist evtl mehr Panels zu nehmen, um damit in der Übergangszeit zu Heizen.

Kannst du doch bei ner Insel.

Im Sommer zum kühlen wird das funktionieren. Heizen allerdings dürfte nicht klappen.

Oliver

Mit 6x465 Watt auch nicht als Inselanlage?

Im Sommer bestimmt :wink:

Oliver

In der Übergangszeit Oktober/November und später wieder Februar/März/April wirst du sicherlich ein paar Tage haben, wo du ein paar Stunden dann mit PV heizen kannst.

ABER: Aufwand-Nutzen stehen in keinem guten Verhältnis. Da sparst du vielleicht 100 Euro im Jahr.

Hatte auf mehr gehofft.

Hängt sicherlich auch davon ab, wie Du die 6 Module denn montieren kannst. Schön nach Süden, steilerer Winkel vermutlich vorteilhaft, zumindest wenn Du mehr Sonne hast als wir hier in Bremen. Schau doch mal mit Simulationstools wie PVGIS, was Du über die Heizperiode so an Strom erwarten kannst bei Dir. Hängt natürlich auch von ab, wie lange die bei Dir ist, hängt ja auch sehr vom Wohnort und Dämmzustand des Hauses ab. Je besser der ist und kürzer die Heizperiode, desto geringer der Anteil an PV Strom, der zum Heizen beitragen kann.

Laut dem Tool liege ich bei 1,152.74 kWh bei einem KWP, jährlich.

Besserer Schnitt als bei meiner Ost/West PV hier in Bremen. Wie siehts in den Monaten mit Heizbedarf aus? Kritisch kann auch die erforderliche Mindestleistung sein, damit die Wärmepumpe laufen kann (wenn man es komplett ohne Netzanbindung betreiben will/muß).

Wollte damit eine kleine Split klima betreiben. Mein Dach ist nur in der Sonne über Tag.

Du hast noch gar nix an PV?

Legal, ohne neue Elektrik, geht ein Bkw. 2KWp,800VA WR evtl mit Akku. Um 24/7,oder bis der Akku leer ist, die Grundlast abzudecken. Braucht kein Smartmeter und auch keinen Elektriker.

Wenn es mit Smartmeter sein, evtl Ecotracker oder durch Elektriker verbauen lassen.

Ist aber alles nur im Sommer für Klima genug Ertrag.

Wenn es mehr sein soll, Inselanlage zusätzlich.

Beliebig KWp und damit Akku laden. WR am Akku und Verbraucher direkt dort anstecken.

Wenn Akku leer, Verbraucher in eine normale Steckdose stecken. Wenn Akku zu schnell voll oder nicht genug Verbrauch, mehr WR/Geräte dran nutzen.

Alles legal und ohne Umbau/ Anmeldung durch Elektriker möglich.