Glück Auf ⚒️ zusammen,
ich würde gern mal in die Runde fragen, was man für eine Insellösung benötigen würde.
Und um gleich Mal die Überschrift etwas genauer zu beschreiben; es geht darum, die Wege im Stadtverkehr über die PV Anlage zu decken, nicht darum täglich einen leeren 80kW Akku zu füllen. Es geht auch nicht darum die Investition in "zwei" Jahren wieder raus zu bekommen oder gar große Gewinne zu erwirtschaften. Es soll die einfache Lösung werden, den Wagen in der Standzeit mit (etwas) Energie zu versorgen. Bisher geht das nur umständlich mit der hier einzigen Lademöglichkeit beim Discounter und dann auch nur zu Geschäftszeiten.
Die baulichen Vorraussetzungen habe ich in meiner Vorstellung hier im Forum schon mal näher beschrieben. Zur Verfügung stehen hier grob zwei Garagendächer und eine Spannungsversorgung, die allerdings ausschließlich für die Hofbeleuchtung vorhanden ist.
Dazu gibt es bei mir im Bestand einen Ladeziegel (max 2,3 kW) und eine Heidelberg Wallbox (Ladeleistung einstellbar, z.B.: 2,1 kW / 3,7 kW / 7,2 kW / 11 kW)
Um im einfachsten Fall eine erweiterte Balkonsolaranlage zu verwenden, fehlt es also schon Mal an der notwendigen Versorgungsspannung.
Ob eine Insel mit Speicher sofort oder erst später zur Aufrüstung in Betracht kommt, lasse ich bewusst mal offen. Im Winter ("Tal der Tränen" ist mir hier schon Mal iwo begegnet
) wäre es vermutlich ohnehin notwendig über mehrere Tage die Energie zu sammeln, um dann vllt mal etwas ernten zu können.
Auch gibt es ja Stimmen, die wegen möglichen Verschattungsproblemen eine Mikrowechselrichter-Konstruktion befürworten statt stringbasierte (mit Optimierern ergänzte) große Wechselrichter zu betreiben.
Um mal konkrete Zahlen zu nennen, würde ich am liebsten mal 5 bis max. 10kWh nennen, die im besten Fall über Tag (bzw. mit Speicher auch über N8) für Ladung zur Verfügung stehen könnten.
Bei der Fläche wären 8 oder 12 Module denkbar, also iwas zwischen 3 und 5 kW Peak.
Hat da evtl. schon jmd etwas in der Richtung in Betrieb, an dem man sich orientieren könnte?
Könnte als Beispiel schon ein Panel mit einem MPPT Regler einen (kleinen) 24V Akku speisen der mit einem Inverter 230V erzeugt, um eine (daisychained) Mikrowechselrichter Gruppe mit Leistung größer 3kW (z.B. 3 mal HM1500 mit je 4 Modulen) zu starten? (Hierbei ist "der" Wechselrichter auf 0 Speisung konfiguriert, um eine Einspeisung zu verhindern, die "hinter" den Inverter (der die Startspannung bereitstellt) fließt. Das wär dann zunächst eine Lösung ohne Speicher - Laden nur bei Sonnenschein (Ich hoffe ich habe meine Vorstellung richtig rüber gebracht ?)
Danke schon mal und vlg
Bernd??
?