PV-Anlage: seid ihr noch autark?

25 kwp Solar davon 12 Süd und 13 west
100kwh Akku
5 Daikin LLWP und kleines E-Auto mit 20 kwh Batterie.
Bisher 99,3 % Autarkie laut victron seit Anfang April mit Mitte März dazu 95 %. Auto laden war gestern nicht drin reichte aber auch so noch. Derzeit 48 % Akku morgen früh wohl noch 40 weil wir nur zwei Räume heizen.
Solange waren wir noch nie autark.

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Hallo,

noch autark (seit ca. Ende Februar). Netzbezug nur im Überlastfall, und nur dann, wenn die 5kW/pro Phase mal wieder nicht gereicht haben (insgesamt wohl eine Stunde, und nur der Überlastanteil).

PV: ca 23kWp mit verschiedensten Ausrichtungen
Speicher: ca 100kWh.
WR: 3x Phocos Anygrid 5kW (die Firma scheint leider KO gegangen zu sein) + Chinakracher 3kW für WW.

2 E-Autos (gesamt Jahres- km wohl an die 50tkm und >95% Heimladung).

LG
Harald

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easy
16kwp 110kwh

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Die Monatsauswertungen sind wirklich interessant, hier auch mal meine.

26,6 kWP, davon 1/3 Nord-Ost und 2/3 Süd-West, 32 kWh Akku.

Es gab selten so einen sonnigen September und Oktober im Sauerland, normalerweise viel mehr Nebel und Regen. Mal schauen on der Oktober nächstes Jahr auch autark wird.

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Was mich erstaunt, immer wurde gesagt ein großer Akku rechne sich nie und nimmer, oder das Netz ist der Speicher. Und was ist hier zu sehen, 32-100kwh scheinen Standard zu sein. :+1:
Bisher ging es sich mit meinem 10er noch ganz gut aus, auch wenn ich spätestens Mitternacht die LLWP abschalten musste.
Aber seit Gestern ist Schluß mit Autarkie


Und das mit immerhin 15kWp.

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Im (Dunkel)Winter ist fast jeder Akku "dauernd" leer.

Spätestens wenn man damit heizt oder sogar Autos lädt.

Es kommt nicht mehr genug von Dach.

Die Tage davor und danach sind nicht so viele, aber sehr interessant!

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ist wie früher beim PKW, Hubraum kann man nur durch eins ersetzen, noch mehr Hubraum.
Mittlerweile ist es beim Speicher ähnlich. Wir haben auch im August von 27kWh auf 60kWh erweitert.

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die letzten 24h, mit dem alten Akku säßen wir jetzt schon auf dem Trockenen.

Morgen soll laut Ertragsvorhersage mehr als der Tagesbedarf vom Himmel kommen.

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Ja, großer Akku erscheint im ersten Moment ein wirtschaftlicher Totalschaden zu sein.
Allerdings sind die Preise über die Jahre so moderat geworden, dass man das auch als "Hobby" betreiben kann (ich mein' ja nur, andere fahren Motorrad oder spielen Golf usw.)

Und man hat halt dann seine Freude dran und kann immer was verbessern und herumfrickeln.
Man muss natürlich auch bereit sein Niederlagen einstecken zu können.

Auf der anderen Seite kann man natürlich irgendwelche Wirtschaftlichkeitsrechnungen anstellen, die dann mit einem Federstrich vom Regulator zunichte gemacht werden - so wie hier in AT wo es ab nächstem Jahr aufgrund der lastabhängigen Netzentgelte für Leute mit WP und E-Auto richtig teuer werden kann. Gott sei Dank kann man dann mit großem Akku etwas gegensteuern und man hat wieder was zu frickeln....

Lange Rede ohne Sinn: unter 50kWh ist's für nen Akkuschrauber :blush:

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eigentlich nicht(zumindest bei mir),
die 16 kwp haben den 110kwh akku gut gefüllt

für alle die meine anlage nicht kennen, ich habe meinen stromzähler schon seit mehreren jahren abgemeldet

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Die Betrachtung des Autarkiegrades anhand der Stromerzeugung lässt außen vor, ob man außer Strom noch andere Energieträger kaufen muss.

Gestern kam 24kWh vom Dach. Da wir noch nicht heizen reicht es für den Haushalt. Und E-Auto haben wir seit Ende März auch nicht mit Kaufstrom geladen, brauchen aber nur fürs E-Auto im Monat ca. 120kWh Strom.

Unten hingegen wird schon seit mitte September geheizt. Ungefähr 525kWh wurden bezogen nur fürs heizen was ca. 2000kWh Wärme macht. (ab nächstem Jahr wird auch unten ungefähr 3000kWh von unserer PV mitgedeckt werden, dafür ist unsere Netzeinspeisung geringer). Dadurch eingespart ungefähr 1,3RM Holz die sonst in der Küche draufgegangen wären. Stromverbrauch durchs kochen erhöht: Bestimmt, aber nicht bezifferbar.

Unsere Jahresbilanz sieht momentan so aus:
1820kWh bezogen aus dem Netz im Januar - März
9780kWh eingespeist ins Netz März - Oktober

Nun kommt bezogen von Oktober - Dezember dazu. Ich rechne mit um die 1500-2000kWh.

Bilanz für dieses Jahr: Ungefähr 6000kWh mehr eingespeist als entnommen.

PS: Wenn ich das weiter rechnen würde, mit der unteren Wohnung zusammen, und den Haushaltsstrom abziehe, dafür den prognostizierten Stromverbrauch fürs heizen mit einkalkuliere, würden wir dieses Jahr BILANZIELL auf +/- 0 kommen.

4000kWh Bezug wir; 6000kWh Bezug unten (nur heizen) und 10000kWh Einspeisung.

150qm Dachgeschosswohnung tlw. gedämmt, 150qm Erdgeschosswohnung beheizt (+Nutzräume).

Klar ist: Wir verkaufen 10 000kWh Strom im Sommer und kaufen 10 000kWh im Winter. Autarkie ist das nur im Sommer.

PPS: Wieviel dieses Jahr unten verheizt wird stellt sich diesen und die nächsten Winter heraus. Die 6000kWh sind von mir geschätzt anhand des Holzverbrauchs, Wirkungsgrades der Holzheizung und des Holzofens und der absurden Temperatur in der Wohnung von 26°C....
Laut den Kalkulationen würde dann 12RM Holz ersetzt werden durch 6000kWh Strom.

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Bei uns ist nichts mit Autarkie, netto mehr Bezug als Einspeisung (bei der Solarproduktion fehlen noch 3 von 20 Modulen, die an einem anderen WR hängen), mehr als die 14 kWh Akku hätte da höchstens an einzelnen Tagen im August und September was gebracht. Aber dafür noch kein Heizbedarf bei jetzt 20.5 Grad im Arbeitszimmer nach der Nacht.


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@voltmeter

Dann zitiere mich doch bitte richtig und nicht verkürzt und verfälscht.

Heizt du und lädst du dein Auto mit Strom im Winter? Oder kochen?

49,5V geteilt durch 16 würden einen guten Grenzwert darstellen. Es lohnt sich kaum, weiter zu entladen. Man muss aber daran denken, dass eine perfekt bei 3,43V/Zelle balancierte Batterie im Bereich von 49,5V stark unbalanciert sein wird. Es wird also Zellen geben, die eine kleinere Spannung haben. Oder ein Wunder wäre geschehen. Wenn man auf die Zellenspannungen achtet, ist das aber in Ordnung. Dann könnte man aber auch selbst abschalten.

ja, das ist bei mir genau so. Ab März konnte ich das ganze Haus versorgen und bis auf etwa 5 Tage den Warmwasserspericher auf 60°C heizen. Ab Ende September geht das mit dem Heizen nur noch bei Sonnenwetter und jetzt fast gar nicht mehr. (Die Schatten nehmen zu). Mehr PV würde natürlich helfen, wenn nicht die guten Platze schon belegt sind. Aber auch das geht nicht lange gut. Ich kalkuliere, dass die Verdoppelung der PV etwa eine Woche bringt. Dann muss man wieder verdoppeln. Mit meiner Insel könnte ich im sonnigen Halbjahr locker 30kWh pro Tag erzeugen wenn ich es verbrauchen könnte. (reine Insel). Ab etwa 10. Dezember bis 10. Januar muss ich selbst meine Raspberrys abschalten, weil nicht genug Strom da ist. Ich leiste mir aber den Luxus, sie dann am Netz zu beteiben. Es ist sehr hilfreich wenn man auf die Ertragsdaten des Vorjahres zugreifen kann.

ja, der Victron Shunt ist viel genauer, aber nicht genau genug! Er ist nur recht genau, wenn er regelmäßig synchronisiert wird. Sein Hauptvorteil ist, dass man den SOC selbstkorrigieren kann. Zum Beispiel wenn man die Ruhespannung der Batterie beurteilen kann.

Hier auch mal meine Ertragswerte vom Oktober. Der SOC fängt stark an zu schwanken (22kWh)

Und hier seit jahresanfang

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Jetzt ein gemeinschaftliches Windrad vorm Dorfeingang haben...

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ja, ja und ja.

Seit Samstag erstmals wieder Strom bezogen... Backen, Kochen und nur Regenwetter... Dummerweise den 37kWh Speicher am Freitag noch auf 30% entladen(verkauft) es sollte ja nur den halben Tag regenen und die Sonne ab und zu durchkommen

Und wann reicht das dann nicht mehr?

im moment muss ich ein wenig gas verbrauchen, arbeite aber gerade noch an einer 12kwp carport erweiterung auf gesamt 28kwp.
dann brauche ich gas erstmal nur noch ca 600kwh für ww und wenn die sole wp eingebunden ist brauch ich auch kein gas mehr.

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Meine Rede: Das Casino ist in der Grundversorgung angekommen. Und im Casino gewinnt immer die Bank - andernfalls gäbe es das Casino nicht !

Und wenn's im Stromhandelssystem mal Gewinne gibt, dann kassiert die Bank ebenfalls (Provisionen), die Rechnungen zahlen immer Dritte !

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