HAllo zusammen
Das sind wirklich gute Vorschläge dabei.
Ich möchte jedoch noch eine Ergänzung ins Gespräch bringen, bzw wie ich das bei Mir umgesetzt habe.
Die Anlage hat 24,4KW/P die Auf 2 Stück Fronius Symo Wechselrichtern laufen.
Ich habe Einen MP2 5000 Victron verbaut ,der als klassisches ESS läuft.
Ich habe in den Letzten 4 Monaten jeweils so ca 2-5 KW/h im monat dazu kaufen müssen was (zum Grossteil ) aber an den Schnellen Lastwechseln der Kompressoren.
liegt
DAs eine Notstromfähige Anlage gewüscht wird kann ich nachvollziehen das habe ich bei mir auch so umgesetzt.
Die Frage wäre vor was man sich schützen möchte? vor dem 2 Stündigen Stromausfall ? Falls das die Intenzion ist dann würde ich einfach 15% Battrieleistung vorhalten für genau diesen fall und ansonsten mit "normalen PV Wechselrichtern" arbeiten aus den Oben schon erwähnten gründen.
Falls es allerdings um den mehrtägigen Stromausfall geht dann hilft dir das nicht wirklich weiter.... was mir hier sorgen bereitet hat ist was wenn es im Winter bei 20 cm Neuschnee passiert? dann Kannst versuchen aufs Dach zu gehen und dir bei der Gelegenheit das Genick brechen oder du machst es so wie ich.
Ich habe mir ein Notstromaggregat gekauft Honda gebraucht kostet 250 EUR lässt sich extrem einfach anziehen dazu noch ein Ladegerät von Mean Well und ich Lade meinen DIY Akku in ein paar Stunden wieder auf.( dann wird wieder nur die Batterie betrieben)
IM Notstromfall komme ich auch mit einphasiger Versorgung klar und die Bereitgestellte Leistung von ca 4 KW dürften mehr als ausreichend sein ,wenn man dann a bissel drauf kuckt.
Warum habe ich das so gemacht ? wenn es richtig blöd läuft und warum auch Immer beim Netzausfall der Victron auch über den Jordan geht habe ich immer noch den Notstromer den Ich auch Ohne Akku Betrieben kann, außerdem findet der auch Gelegentlich eine sonstige Nutzung.
Damit das mean well auch funktioniert wenn man es braucht wird es täglich eingesetzt. Es lädt einen zweiten DIY Akku (18650) gesteuert über die IO vom Fronius bei Überschuss auf. An diesem hängt ein kleiner Mikrowechselrichter der jede nacht von 21 Uhr bis 1 Uhr entlädt. Somit befinden sich bis auf das Notstromaggregat alle Komponenten im täglichen Einsatz und ein defekt wird hoffentlich rechtzeitig erkannt.
ich werden dann so ca 60 Liter zusätzlich Benzin bevorraten so weit die Idee.
Das einzige was ich heute anders machen würde wäre das ich einen kleinen MPPT oder einen kleinen wechselrichter am Ausgang mit aufschalten würde damit im Zweifelsfall im Sommer der Notstrom nicht laufen muss. Ansonsten würde ich es wieder so machen.
Übrigens habe ich für diesen Winter den 3 tägigen Test geplant da werde ich mich für 3 Tage komplett vom Netz trennen und das ganze mal im Reallabor testen.
So das waren meine Überlegungen zu der Sache.
Bitte lediglich als Denkanstoß verstehen wie so oft gibt es bestimmt mehrere Wege das Problem zu lösen.
In der Zeit wo ich mir das Überlegt habe da habe ich gerade eine Doku über den Grossausfall im Münsterland gesehen und der war nunmal im Winter kann schon sein das ich zu sehr auf den Winterfall fokussiert habe.
3 Multis halte ich einfach für zu teuer.
Gruss
Gerhard