PV Anlage mit 28,4 kwp und Victron 3Phasen ESS

Moin zusammen, ich bräuchte mal wieder eure Einschätzung ob meine Planungen für unsere PV-Anlage so passen oder was ich ändern sollte.

Vorweg wir haben einen ca Jahresverbrauch von 6000kw. Hinzu kommt ab Ende des Jahres eine Wärmepumpe. Was die dann schluckt kann ich nicht sagen

Geplant ist eine Anlage mit 72x JAM54S31-395/MR. Eigentlich waren nur 48 geplant. Ich habe sie aber so günstig bekommen das ich nun so gut wie das ganze Dach zu pflastern möchte.

Hier mal das geplante Dach

Es sind also 5 Flächen.

  1. links neben dem Giebel
  2. rechts neben dem Giebel
  3. Rückseite Haus
  4. Garage vorne
  5. Garage hinten
Meine Planung sieht so aus das ich Fläche 1,2 und 4 (plus die beiden Einzel Module neben dem Giebel) mit je einem Victron SmartSolar MPPT 250/85 Tr VE.Can als 4s3p verschalte. Fläche 3 mit 2x Victron SmartSolar MPPT 250/60 Tr VE.Can als je 5s2p. Fläche 5 die unteren beiden Reihen wieder als 5s2p mit dem 250/60. Bei den oberen 4 Modulen die überbleiben bin ich unschlüssig. Der Victron Calculator spuckt da auch eine 250/60 aus. Ich überlege da einfach einen Hoymiles HMS 1600 zu nehmen. Der kostet die Hälfte vom Victron.

Das Ganze soll dann über 3 Multiplus 2 5000 laufen mit dem dazu gehörigen Gedöns. Dazu dann erstmal eine DIY Eve 280 Akku. In Zukunft dann noch, wenn nötig, 1 oder 2 Bänke von dem Akku mehr.

Die Victron Komponenten kommen in die Garage. Links wo Haus und Garage zusammenstoßen.

Wenn ich dann schon den Elektriker hier habe soll auch noch eine Wallbox mit angeschraubt werden. E-Auto ist zwar noch nicht vorhanden wird aber sicher irgendwann kommen.

So nun zu meinen Fragen über die ich hin und her denke.

  1. Machen die Mppt´s so Sinn oder würdet ihr es anders machen.
  2. Reichen die 5000er Multiplus oder doch eher gleich auf 8000 oder gar 10000 gehen.
  3. Bei der 4s3p Verschaltung habe ich gelesen das hinter jedem Strang eine Diode eingesetzt werden soll. Warum wieso weshalb. Vielleicht könnte das jemand erklären
  4. Wo würdet ihr die Module Parallel schalten? Oben auf dem Dach oder lieber von jeder Reihe Kabel in die Garage und da dann Parallel. Wenn ich oben verschalte habe ich ja knapp 40A reicht da dann noch 6mm² Leitung?
Danke Euch schon mal

Olli

Ich gehe mal davon aus, dass das keine Insel werden soll, sondern netzparallel und du den Überschuss einspeisen möchtest.

Dann würde ich eigentlich gar keine Mppts verwenden, sondern PV Wechselrichter. Damit ersparst du dir die Wandlungsverluste von 48V DC auf 240V AC.

Da du nun den Strom von den Ladereglern nicht mehr wandeln musst, wirst du auch keine 3 5000er Multi brauchen, sondern nur einen, was dir die Standbyverluste von 2 Multis erspart.

Jetzt läuft die Anlage effizient mit sehr wenig verlusten.

Jetzt kannst du natürlich Prioritäten setzen und sagen ich möchte :

3 phasig Notstrom, dann sind wir wieder bei 3 Multis.

Schwartstart fähig sein, dann mindestens ein MPPT Laderegler

Ich würde die Anlage wie von dir geplant bauen.

3 Anmerkungen:

Hast du schon über einen victron Rs 450/200 nachgedacht, könnte evtl günstiger werden.

Ich würde immer bei einem Hersteller bleiben. Victron würde ich höchstens mit Fronius ergänzen. Hier und auch in anderen Foren gibt es immer wieder Probleme, wenn Komponenten unterschiedlicher Hersteller "nicht miteinander spielen "

Bei deinem Verbrauch und wallbox dürfte eine Akkubank knapp werden. Auf jedenfall wenn du das Auto in den Abendstunden lädst.

Sorry aber die geplante Anlage macht keinen Sinn, weil sie extrem ineffizient läut.

Wenn er die Anlage komplett mit Laderegler baut, muss er den kompletten Strom von der PV über die Multis wandeln, was ihn gegenüber einer Anlage mit PV Wechselrichter 7-8% kostet.

Und der von dir empfohlen RS450 ist der schlechteste Ladergler im ganzen Victron Programm, da er nur einen max Wirkungsgrad von 96% hat.

Die 250er von Victron haben einen max Wirkungsgrad von 99%.

Wollen wir uns wirklich über 1-2% Wirkungsgrad streiten......?

Entscheident ist doch die Kosten Nutzen Relation.

Entscheident ist auch wie hoch der zu speichernde Anteil langfristig sein soll (auch Winter bedenken) Ansonsten kann man natürlich einen Teil direkt über einen Wechserichter einspeisen

Hallo und danke erstmal.

Ja es soll netzparallel werden und der Überschuss erstmal eingespeist werden. Da wie ich geschrieben habe irgendwann ein oder auch 2 E-Autos kommen werden, ist das erstmal so. In der Zukunft möchte ich dann den Großteil oder auch alles selber verbrauchen.

Notstrom und auch Schwarzstart ist Pflicht. Also komme ich um min 1x MPPT und 3x Multi nicht drum rum.

Ich hab mich ehrlich gesagt nie mit normalen Wechdselrichtern alla Fronius und Co beschäftigt. Hab mal eben kurz überflogen. Wenn ich jetzt einen Symo mit 2 MPP Tracker nehme. Kann ich da an einen die 20 Module und an den anderen die 16 von der Rückseise anschließen. Preislich bin ich wenn ich es richtig sehe mit nem Symo auf jedenfall höher dabei.

Ja das hab ich. Wenn ich aber mit den Victron Calculator spiele ist da dann bei 10x Reihe schluß. Kann ich das dann an jedem Tracker hängen? Also 4 x 10 Module?

4×10 kann ich dir nicht genau sagen. Hängt von den Modulen ab.

Ich habe 4x7 trina 410 dran das ist noch unterbelegt passte aber so.

Du musst auch bedenken das du jeden einzelnen mppt verkabeln musst. Bei mir war die Variante vor 1 Jahr deutlich günstiger.

Entscheident ist der Wirkungsgrad, weil das entscheidet wie viel er im Winter teuer an Strom zukaufen muss.

Und wenn er sich zusätzliche Verluste von 7-8% einholt das ist das enorm.

Bei einer 28KWp Anlage die Durchnittlich 28000KWh im Jahr produziert sind dass alleine hier schonmal über 2000KWh unnötige Verluste.

2000KWH Wärme die ihm die Hütte im Sommer aufheizen.

Dann kommen die zusätzlichen Standbyverbraüche dazu die er durch die 2 überflüssigen Multis hat.

Und nicht zu vergessen, die Multis sind Batterie WR, wenn du die als PV WR missbrauchst, wirst du das ableben um ein vielfaches beschleunige.

Es macht eben einen großen Unterschied ob du 2-3 Tausend Kwh durch die Multis drückst oder 28 Tausend KWh. Erstrecht wenn die im Sommer durchgehend auf Maxleistung laufen.

Also erstens kann ich die von dir erwähnten Verluste des RS 450/200 so nicht bestätigen. Aber für genaue Aussagen brauche ich noch ein paar Monate.

Und zweitens relativiert sich doch alles, in dem Moment wo ich die Eigennutzung verbessere.

Und natürlich spielt auch der Preisunterschied zwischen 3-5 Mppt oder 1 Rs 450/200 eine Rolle

Hallo ihr beiden bitte nicht streiten ? Ich finde es gut das es zwei oder mehr Ansätze gibt.

Logisch ist für mich das wenn ich nur Mppt nehme alles über die Multis laufen muss und sie dadurch mehr arbeiten müssen. Ob ich da dann einzelne Mppt nehme oder einen RS muss ich nochmal durchrechnen. Die Variante mit einen Fronius oder anderen ist natürlich auch schick. Ich bin mir da aber nicht schlüssig ob dann lieber vor oder hinter den Multi.

Klemme ich ihn davor hab ich im Worstcase bei einem Ausfall die Leistung nicht mehr zur Verfügung. Klemme ich ihn dahinter hab ich die 1zu1 Regel sprich bei 3x 5000er Multi max 15kw

Ich spiel das ganze grad durch. Die hinteren Flächen auf einen Fronius Symo. Da dann aber welcher es sind 20x 395 + 16x395 reicht da der 7.0-3 oder eher der 8.2-3?? Passt das mit der 1zu1 Regel?

Dazu dann für vorne RS 450/200 oder doch 3x 250/85

So hätte ich beides vereint. Preislich wäre ich dann vieleicht etwas höher aber hätte nicht alles auf dem Multis. Wie schon gesagt liegt der Fokus für die Zukunft auf Eigenverbrauch. Ob dann in Stationären Speichern oder E-Autos wird sich zeigen.

Ich finde es ist immer wichtig, sich einigermaßen klar zu werden, was ich in Zukunft möchte. Wie groß der Haushalt wird. Wieviel eAutos mal kommen werden. Wie es Wärmetechnisch im Haus aussieht, Stichwort Wärmepumpe und wie müsste die evtl dimensioniert werden.

Das sind für mich letztendlich Argumente gewesen mich für Victron zu entscheiden. Bei uns läuft zur Zeit ein BEV und das passt ungefähr mit Erzeugung und Speicherrelationen. Aber es laufen auch noch 2 Verbrenner, die wir sicherlich irgendwann umsetzen. Ich habe jetzt 12 Kwp rein Süd und 28 kWh Speicher. Aber auch noch Ausbaureserve z.B. 15 Kwp Ost. Ich kann bei Victron eigentlich beliebig sowohl Speicher als Erzeugung ergänzen. Auch beim Ersetzen einzelner Komponenten,hoffentlich erst in 15-20 Jahren, setze ich auf so ein renomiertes Unternehmen wie Victron. Bitte nicht falsch verstehen, mir liegt es völlig fern für irgendwas Werbung zu machen. Ich kann nur Argumente für meine Entscheidung vor ca 1 Jahr darstellen.

Ein ganz wichtigen Punkt, mit dem viele Argumente hier stehen und fallen sind natürlich die zukünftigen Strompreise und Einspeisevergütungen.

-Bei Bezugspreisen von momentan ca 35 Cent je Kwh.....ja ich weiß hier schreit gleich einer "ich zahle nur 28" egal , und was wir noch alles Elektrifizieren wollen, fehlt mir die Phantasie von fallenden Preisen zu träumen. Dann kommen für konventionelle Energien noch steigede co2 Umlage hinzu. Ich sehe die Preise ehr steigend, meine Einschätzung.

  • Bei der Einspeisevergütung sehe ich es Gegenteilig. Wenn ich mir anschaue, das das für Die EEG-Vergütung eingeplante Budget, für dieses Jahr schon fast erreicht ist, wird man die Einspeisevergütung kaum anheben.

Das heißt in der Summe wird sich das delta tendenziell ehr vergrößern, was einen Eigenverbrauch tendenziell ehr rentabler macht, als Gegenteilig

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Puhh mir raucht der Kopf :wink:

Ich glaube ich fühle mich wohler mit der Mppt Variante. Grund dafür ist das ich jetzt noch gelesen habe, das bei der AC Variante hinter (vor scheidet sowieso aus) den Multi, auch die Batteriegröße eine Rolle spielt.

Ich hab mal 2 Pläne gemacht.

Es fehlt in den Zeichnungen der Cerbo und der GAK für die PV.

Die Variante mit den 2 RS finde ich sehr elegant. Allein schon der Verkabelung wegen. Auch passt es bei der Stringerstellung gut. Links und rechts neben der Gaube jeweils die unteren 9 Module auf ein Tracker. Die 8 Module oben auf einen und die vordere Garagenseite die 10 Module auf einen. Hinten dann die Hausfläche auf 2 Tracker und die Garage aufgeteilt auf 10 und 6 Module auf 2 Tracker.

Preislich hab ich nochmal gerechnet. Durch die wenigere Verkabelung komme ich tatsächlich günstiger weg. Und ich umgehe mit dieser Zusammenstellung auch die komletten Fragen aus dem eröffnungs Post.

Würdet ihr noch über die Verkabelung schauen? Auch würde mich nun interessieren wie ihr das ganze absichern würdet. Eimal die RS´s und den Akku. Bei den RS hab ich an je 250A und beim Akku an 200A gedacht. Die Multis mit je 200A. Untergebracht im Lynx.

Sieht doch Anständig aus. Absicherungen stehen glaube ich auch in den Betriebsanleitungen der Multis bzw Rs.

Ein paar Tipps habe ich noch.

-Lade dir die Betriebsanleitungen für die entsprechenden Geräte rechtzeitig runter. Sind alle frei Verfügbar. Ich habe sie mir ausgedruckt und jeden Abend etwas gelesen. Viele Fragen ergeben sich dann

-Es gibt auch ein Victron Forum, das ist manchmal etwas sperrig, aber hilfreich

-Ich würde zwischen deinen lynx Bausteinen und dem Akku, wie groß auch immer ein smart shunt bauen. Das hilft echt bei der Ermittlung wie voll dein Akku ist. Ich habe ihn mir gespart und dann nachgerüstet.

  • solltest du dein Akkupack selber bauen, verbau gleich einen aktiven Balancer. Ich hatte ihn auch erst wegrationalisiert und dann nachgerüstet.

-Du wirst aber bei deinen vielen Modulen kwp? Aber ganz schön Dampf vom Dach bekommen. Bist du dir sicher, das du da den größten Teil wirklich verbraucht.....? Ansonsten doch nochmal nachdenken einen Fronius mit direkter Einspeisung mit einzubauen.

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ganz im Ernst, hört mit dem rumgeeier auf.

@oliverwilms
zu 90% willst du die gewonnene Energie direkt mit Endgeräten verwursten welche "KEINE" 48V Verbraucher sind. - Wie @stromsparer99 schon schrub, nimm Abstand von den Ladereglern und greife auf anständige PV-Wechselrichter zurück.
Die Sache mit den Multiplus2 ist mit Ladereglern auch über das Ziel hinaus geschossen, denn deren integriertes Ladegerät nutzt du genau - "nicht".
Ganz klarer Vorteil am PV-WR, du baust diese zusammen mit den Modulen auf, System funktioniert ab genau dem Tag der Fertigstellung.
zweiter ganz wichtiger Vorteil, moderne PV-WR können inzwischen 1kV Modulspannung ab, das macht den Verkabelungsaufwand total einfach Strings mit bis zu 22Modulen und dabei nur 7 A auf den Strippen möglich.
Du hast ein NNO-Dach mit 20 Modulen, nominell 7,9kWp aber das werden die niemals liefern, 20x ~50V = 1000V
passend zu diesem String nimmt man also ein 5-6kW Model und macht hier auf den zweiten Tracker einen der 13er-SSW-Strings.
Ein weiterer baugleicher übernimmt nun die 16-NNO zusammen mit dem zweiten 13-SSW
und lbnl bleiben noch 10-NNO (6.32kWp) übrig, lass mal mit PVgis ausrechnen was da überhaubt reinkommt im bestfall, oder ob du diesen Part entweder später mit einem Laderegler direkt auf die Batterie gibst, oder einen kleinen günstigen PV-WR hernimmst (3-4kW)
Ab diesem Tag machst du dir Gadanken um dein Speichersystem, Ein MP2 5k kann ca. 70A Ladestrom dann aus dem Netz in deine Batterie leiten oder auch andere Mütter sollen andere Töchter haben (kommt bestimmt bald der Deye-Fanboy ums Eck ;) )
die NNO Strings sind eigentlich nur netter Zubau für bewölkte Tage;
im Sommer unnötig, bei hellem bewölktem Himmel werden die 20% bringen, im Winter naja...

das ist ein Victron-Thread, da wird schon das optimale für den User rumkommen.

Dir ist aber bewusst, dass du mit den 3 5000er Multi maximal 12KW wandeln kannst, auch wenn 24KW vom Dach kommen.

Du verschenkst also 50%.

Und im Winter wenn sowiso Strom knapp ist verlierst du gegenüber der PVWR Variante 7-8% durch Wandlung.

Abgesehen davon verheizt du deine Multis, weil du die BatterieWR als PV WR missbrauchst.

Tu dir selbst einen Gefallen und hänge zumindest die 15KWp mit einem Fronius WR an den AC-Out.

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@helge Danke für diese ehrlichen Worte. Ja ich bin hin und her gerissen. Erstmal zum Dach. Sorry das ist etwas irreführend.

Hier mal die richtige Ausrichtung. Süd ist unten

@stromsparer das mit den 12kw bei den 5000er ist ja genau das was ich im ersten Post schon ansprach.

So nun mal Butter bei die Fische. Also ich habe einige Vorgaben die auf jeden Fall erfüllt werden sollen.

  1. die Anlage soll Notstromfähig sein. Das ganze wenn möglich auch mit der geammten Ausbeute. Also scheidet für mich die Variante mit den Fronius oder ähnlichen vor den Mutis aus. Oder stehe ich da auf dem Schlauch.

  2. Scharzstartfähig. Heist für mich ich brauche min. ein MPPT

  3. möchte ich soviel wie möglich selber verbrauchen. Das auch oder gerade im Winter. Also Speicher Speicher und nochmal Speicher. Da bin ich ja mit den EVE DIY flexibel was in Zukunft dazu kommt.

Jetzt zum ist. Ich habe die 72 Module und auch schon 16x 280ah Eve Zellen + BMS. Ich hätte auch noch ein 3000 Multi und eine Lynx da.

Wie ich im Endefekt jetzt den Rest gestallte ist wumpe. Da bin ich für alles offen was mich bei den 3 Vorgaben vorran bring und nicht grad den Kostenrahmen komplett sprengt.

Wenn ich jetzt wie vorgeschlagen einen PV Wechselrichter an den AC Out hänge geht das mit max 15kwp. AC in scheidet aus weil dann Vorgabe 1 nicht funktioniert. Oder sehe ich das falsch. Was mir aber dann jetzt noch Kopfzerbrechen macht ist AC-coupling and the Factor 1.0 rule [Victron Energy]

Da wird gesagt das pro 1,5kwp 100Ah Lifepo gegenüber stehen soll. Das passt ja dann bei 15kwp 4 280er Bänke.

Wie verhält es sich damit?? Im Moment ist erstmal nur eine Akku drin.

ich bin so frei und drösel dir das mal auf.

280Ah genügen für ein 3~ Victronsystem auf keinen Fall - WEIL

c 0.5 (max. Dauerentladestrom) = 140Ax51,2V= 7.168

ohne das gesamtsystem runterzudrosseln, kannst du keine 3 MP2-5k benutzen, drosseln musst du bereits bei 2 MP2

der Hinweis auf anfangen mit PV-WR und dann sukzesive ausbauen, ist durchaus ernst gemeint.

ich sehe die Module als gesetzt. folgendermassen würde ich mit der Situation umgehen

String 1 13 x SO 5,1kWp - Tracker 1 - PV WR # 1 mit ~8 kWp / Gebrauchtgeräte kann ich mir durchaus vorstellen

String 2 13 x SO 5,1kWp - Tracker 1 - PV WR # 2 mit ~7 kWp / bei guten Marken wie Fronius, SMA, etc.

String 3 20 x NW 7,9kWp - Tracker 2 -PV WR #1

String 4 16 x NW 6,3kWp - Tracker 2 - PV WR #2

da du einen Laderegler unterbringen möchtest:

String 5 5 x SÖ 2kWp / MPPT können nicht die 450 Volt in Serie aufnehmen, auch der grosse RS450 muss 2 Strings bekommen

String 6 5 x SO 2kWp / meine empfehlung MPPT 250/85 der dann die beiden Strings 5&6 parallel aufnehmen kann.

damit steht mal das Grundgerüst, um deine eine Batteriebank zu nutzen. welche du mit EINEM MP2-5k als GX Version mit L1 beginnst.

Ab dieser Ausbaustufe hast du ESS mit 4kW Nutzleistung und Ladestrom max. 155A (muss auf 140A gedrosselt werden oder weniger je nachdem was das BMS kann)

Anstelle der geplanten weiteren 2 Stück MP2 -5k wird zuerst ein weiteres BatteriePaket finanziert.

ist die Kasse wieder flüssig kommt ein weiterer MP2 - 5k (Ohne GX)dazu, welcher mit 120° Phasenversatz auf L2 kommt.

nächster schritt Batteriepack 3

dann MP2 -5k #3 (ohne GX)

AB jetzt kannst du die 3~ PV WR an den AC-Out hängen und sie funktionieren im Ersatznetz welches die 3 MP2 zur erfügung stellen

wenn dann wieder ein paar Steine in der Kasse übrig sind kannst du das erwähnte Batteriepack 4 aufbauen und bist mit deinem ESS durch.

Dies wollen die meisten, ABER haben oft einen grossen Denkfehler.

Der Knackpunkt sind die Verbraucher welche alle mit AC versorgt sein wollen. Also betreibst du so viele Geräte nur dann, wenn Lich an ist (Sonne)

in der Dunkelheit lebst du von deiner Reserve, so sparsam als möglich. kein waschen/kochen/heizen wenn es nicht zwingend notwendig erscheint.

das bischen was dir Im Winter zum speichern über bleibt laden dir die Multiplus in deine Akkus. Mit den Ladegeräten welche sie eingebaut haben.

mbMn ist es im Winter Irrelevant ob tagsüber

1., vom Modul->PV-WR->Verbraucher/Ladegerät->Batterie oder

2., vom Modul->Laderegler->Wechselrichter->Verbraucher (die Ladegeräte der Multiplus2 bleiben brach liegen)

und bei Dunkelheit

von der Batterie->Wechselrichter->Verbraucher

das ganze betrieben wird

im Sommer ist der Weg beim Verkauf aber wesentlich effizienter direkt Modul->PV-WR->Grid

und da der TE ja seinen Überstrom verkaufen möchte halte ich das ganze über MPPT aufzuziehen schlichtweg für den nicht richtigen Weg.

Die Entscheidung liegt letztlich aber beim TE.