PV-Anlage liefert konstant 85% der Nennleistung

warum sollte er, die 6kw werden ja erreicht sobald der solarzaun noch angeschlossen wird

die alternative wäre den solarzaun garnicht anzubinden, da gibt es für mich keinen weiteren klärungsbedarf.

verstehe das eh nicht wegen 300w für eine stunde in der spitze sich zu beschweren. wenn der solarzaun dran ist sinds ja auch maximal 6kw und nicht aufeinmal 8 oder mehr

auf dein beispiel zu übertragen wäre das so, wie wenn ich ledersitze will und auch bekomme aber dafür einer von vier usb steckplätzen wegfällt.

@chatty

der solarzaun ist eine gute sache für den winter. besonders wenn schnee auf dem dach liegt

ich würde den maximal groß machen was der wr eben verträgt oder was an modulen geht

Die Idee zum Solarzaun kam mir erst am Tag der Dachinstallation. Er war also nie Teil der Planung seitens des Solarteurs. Die Originalplanung (zwei Strings) hätte also eine geringere Überbelegung / geringere Verlustleistung bedeutet (statt 6225/5400 -> 15,3% (unter perfekten Bedingungen ja noch etwas mehr), "nur" 6225/6000 -> 3,8%).

Als dann die Rede von der Möglichkeit, die 15 Dachmodule an einem String zu betreiben, aufkam, hätte ich mir sehr wohl gewünscht, darüber aufgeklärt zu werden, dass man an bestimmten Tagen einen Teil der erzeugten Energie nicht nutzbar machen kann.

Kurz zum Solarzaun: Ca. 3 Module wären schattenfrei. Die weiteren Module (wären bestimmt nochmal mehr als 6 möglich) müssten dann mit Bypass-Dioden ausgestattet werden. Ziel: Das erst am Nachmittag heimkehrende E-Auto mit Sonne betanken zu können (statt den Hausakku gleich wieder leer zu saugen).

Erfreuliches Update:
Der SMA Sunny Tripower 10.0 SE ist seit zwei Wochen installiert und gerade sind optimale Bedingungen: 14° außen, nach einer dicken Wolke volle Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit und die Anlage liefert zeitweise bis zu 7,3 kW (hab den richtigen Moment für den Screenshot etwas verpasst):

Sehr schön: "Auto fahren bergab und mit Rückenwind."

Was hat das Upgrade jetzt gekostet? Ich bin auch der Meinung dass sich das niemals rentiert. Die verlorene Mehrleistung geht ja praktisch vollständig in die Einspeisung, da an guten Tagen eh viel mehr produziert wird als man selbst verbrauchen kann.

Mal grob überschlagen: Wenn unter perfekten Bedingungen 3h lang im Mittel 1,5kW mehr produziert werden (und das ist schon sehr wohlwollend betrachtet!) sind das 4,5kwh * 8ct = 36ct. Wenn wir weiter wohlwollend betrachten dass das an vielleicht 50 Tagen im Jahr passiert (im Hochsommer wird das Thema aufgrund der hohen Modultemperaturen nicht auftauchen) sind wir bei allerhöchstens(!) 18€ Mehrertrag im Jahr. Heißt effektiv, wenn der Wechselrichter seine 20 Jahre hält darf das Upgrade nicht mehr als 360€ gekostet haben damit du wenigstens auf Null rauskommst. Und wenn wir weniger wohlwollend rechnen kommen wir vermutlich eher bei 10€ pro Jahr raus, was realistischer sein dürfte.

Da die ganze Sache, wie sich inzwischen herausgestellt hat, auf einen Fehler im Planungstool des Herstellers(!) beruht, musste dieser vermutlich die Hardwarekosten zahlen. Den Einsatz des Elektrikers hat der Solateur übernommen. Und meine dafür aufgebrachte Zeit, ähmm, ich.

Das die Mehrleistung praktisch vollständig an den Grundversorger verkauft wird, ist sicherlich eine richtige Annahme. Das du wohlwollend gerechnet hast, ebenfalls.

Warum also das ganze?

Alle Komponenten sollten nun mal (von Anfang an) zusammenpassen - gerade wenn man das als Dienstleistung einkauft. Außerdem basiert die Amortisationsrechnung auch auf dieser Annahme. (Das sie dennoch nur wenig ungenauer ist, als zuvor, ist mir klar.)

Summa summarum habe ich nun einen größeren WR, als zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe geplant war und kann nun das zum Zeitpunkt der Installation ins Auge gefasste Ziel des Solarzauns beruhigter angehen, da ich nun nicht abwägen muss ab welcher Anzahl an zusätzlichen Modulen ich einen (zusätzlichen|anderen) WR benötige.

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https://www.heise.de/ratgeber/Zu-gross-zu-klein-Die-ideale-Groesse-des-Wechselrichters-9848763.html

Nachdem ich mir die simulierten Ertragsergebnisse mittels PVSOL bei meiner geplanten Belegung mit PV angesehen habe, habe ich keine Probleme bei 15 kWp einen Wechselrichter einzusetzen, der nur 12 kWp kann. Die Zeiten bei denen man mehr als 80% bekommt, sind über das Jahr gerechnet nur wenige Stunden. Das macht in einem Jahr nicht viel aus. Sehe bei meinem Balkonkraftwerk und den Panels auf dem Carport nur sehr selten mehr als 80%, obwohl ich kein Overpaneling habe.

Insofern habe ich meine Meinung bzgl. Overpaneling geändert. Denke ein Wechselrichter mit 85% der Leitung der PV-Panels ist in Ordnung.

Probier es mal selbst aus. PVSOL kannst Du als Testversion für 30 Tage einsetzen.

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