Ja, wenn man seine Daten sich so anschaut, denkt man, man, da wird aber viel verschenkt... aber wie voltmeter schreibt, auf das Jahr gesehen ist es halt nix, weil eh die Leistung kommt. Bei einem Süddach, 45° ohne Schatten sehe ich aber auch, kommt ordentlich was runter, darf man nicht vergleichen mit Ost/West oder andere ungünstige Bedingungen. Habe selber etwas überbelegt, aber die letzten Tage zeigen man wieder, da wird ordentlich was verworfen. Habe aber auch am 12kW WR fast 15kWp dran. Wenn man es aber genau machen wollte, müsste man mal genau über ein Jahr schauen, was macht es wirklich aus. Vor allem in €uro dann.
Stimmt. Hatte die Daten der Module nicht. Vermute aber auch, dass der nachträgliche Aufwand der Aufteilung auf zwei Strings ziemlich hoch ist.
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Ja, wenn man seine Daten sich so anschaut, denkt man, man, da wird aber viel verschenkt... aber wie voltmeter schreibt, auf das Jahr gesehen ist es halt nix, weil eh die Leistung kommt. [/quote]
Klar, die 11% höhere Maximalausbeute im Peak sind über das Jahr gerechnet nicht viel. Zumal der Akku mit 7,7 kWh klein ist. Der ist im Sommer vermutlich schnell voll. Ist aber ärgerlich, dass der Solateur das System nicht ordentlich geplant hat.
In meinen Augen ist es ordentlich geplant. Wenn der solateur den 600eur teureren wr genommen hätte wäre es total unwirtschaftlich. Die 10eur mehr Ertrag pro Jahr dagegen zu rechnen. Hätte sich niemals gelohnt.
Wichtig bei sowas ist immer die Kommunikation. Wenn der Solateur das von vornherein mitteilt, dass die maximale Leistung nicht erreicht wird, man dafür aber 1000 Euro am WR spart, dann kann der Kunde entscheiden und ist dann auch klar im Bilde. Eigenmächtige Entscheidungen des Solarteurs, ohne das mit dem Kunden abzusprechen, sorgen dann genau für solche Ärgernisse.
Sehe ich nicht so. Er hat vermutlich den Kunden nicht informiert und ihm keine Wahl gelassen. Ein fairer Solateur würde m.E. vor Vertragsabschluss sagen:
- Kann derzeit nur diese Panels anbieten, wobei diese wegen des hohen Stroms die Peakleistung des Wechselrichters auf 96% begrenzen
- Biete den günstigeren Hybridwechselrichter an, der aber die Peak-Leistung auf 85% begrenzt. Optional kann ich auch eine teurere Version anbieten
Da hätte der Kunde dies ausgewählt und wäre zufrieden gewesen. Oder der Kunde hätte sich einen anderen Solateur gesucht, der auch andere Panels anbietet.
Die Anlage (Panels, Befestigungsmaterial, GAK, SMA-Hybrid-Wechselrichter, BYD-Speicher) hat vermutlich eine Menge gekostet. Ich vermute mal mit Installation 15.000 EUR. Evtl. auch mehr. Da sind 600 EUR gerade mal 4% der Gesamtlösung.
Er hätte einige Alternativen anbieten können:
- Eine Lösung, die 100% des Peaks erreichen kann mit dem Tripower Smart Energy 8.0 und anderen Modulen, die einen geringeren Strom haben, wir z.B. Trina Vertex S oder S+
- Eine Lösung, die 100% des Peaks der Panels erreichen kann mit dem Tripower Smart Energy 10.0
- Eine Lösung, die 96% des Peaks erreicht mit dem Tripower Smart Energy 8.0 und den gleichen Modulen
- Einsatz eines anderen Wechselrichters
wahrscheinlich ja, weil es die meisten eh nicht interessiert oder diese mit den technischen daten nichts anfangen können.
was macht der kunde wohl wenn solaterur sagt, erwirtschaftet über die laufzeit von 20 jahren 200eur mehr kostet aber 600eur mehr.
ich gebe brief und siegel. kunde sagt mach 600eur billiger sch.. auf die 200eur.
welcher normaldenkende mensch würde was anderes machen?
so hat der solateur eben die entscheidung abgenommen, man wendet sich ja an einen fachman der weiß was er tut.
ich habe zb meinem solaterur gesagt montiere die pv module in entsprechende strings und liefere mir bestimmte wr. solateur hat gemacht was ich gesagt habe.
in diesem fall hat solateur eine 6,2kWp anlage gebaut die auch 6,2kWp hat, es sei denn der kunde hat vertraglich vereinbart die 6kW zu sehen.
dann hat der solateur nicht das gemacht was vereinbart war.
wir wissen ja nicht was im auftrag stand von demher können wir hier nur unsere glaskugel befragen
die frage ist doch wem entsteht hier welcher schaden? 10eur pro jahr etwa? das würde ich nichtmal als ärgerlich bezeichnen
Das es wirklich nur 10 Euro sind, glaube ich nicht. Aber viel wird es nicht sein, weil es wirklich nur die optimal sonnigen Tage betrifft und dann auch nur vielleicht 2-3 Stunden. Könnten aber durchaus auch 100 Euro sein, gerade auch dann, wenn diese kWh selbst verbraucht werden können und damit höher bewertet sind.
So unterschiedlich sind die Auffassungen. Ich möchte, dass ein Fachmann mir dir Vor- und Nachteile seines Angebotes darstellt. Da hat er auch gleich den Vorteil, dass ich später nicht enttäuscht bin, wenn meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Er hat es mir ja vorher gesagt.
Ob der "Fachmann" in diesem Fall wusste was er tat? Glaube ich persönlich nicht. Ansonsten hätte er bei der Rückfrage des Theaderstellers warum er nur 85% Peakleistung bekommt ganz einfach gesagt, dass er bewusst für den Kunden einen günstigeren Wechselrichter mit Begrenzung auf 85% gewählt hat, weil sich der teurere nicht lohnt. Statt dessen hat er gesagt: Alles in Ordnung.
wenn im vertrag steht aufbau einer pv mit 6,2kWp mit dem sma 6.0 und dem hvs speicher dann ist es in ordnung. es wurde alles vertraglich geregelte erfüllt.
alles weitere ist kulanz oder muss gerichtlich eingefordert werden.
ich habe bei youtube schon fälle in reportagen gesehen da haben die kunden garnichts bekommen, nur so als vergleich.
ich verstehe deine argumentation schon, wäre auch leicht aufgebracht aber vertrag ist eben vertrag
hatte zb 3x sunny boy 4.0 bestellt und dann festgestellt dass der sunny island 8.0 nur mit 6kw den akku laden kann. alles andere verpufft.
lehrgeld, hab die sb 4.0 verkauft und umgebaut in einen sunny boy 5.0 und einen victron mppt 450/100
wir reden hier von der mittgsspitze der 300w für eine stunde fehlen.
das ist lächerlich wenn man bedenkt dass nicht jeden tag die sonne mittags ohne wolken scheint
aber gut wenn der solateur auf kulanz den wr tauscht ist alles ok, nur muss er das eben nicht wenn der vertrag bereits erfüllt ist.
Nein. Die 300 Watt waren nur der Verlust, weil die Panels falsch dimensioniert sind und 13,1 Ampere liefern, der WR aber nur 12,5 kann. Dazu kommt, dass der ausgewählte Wechselrichter nicht mehr als 5400 Watt auf der AC-Seite kommt. Damit ist die Leistung auf 85% begrenzt. Es fehlen demnach 55 Watt pro 415 Watt Panel im Peak. Sind zusammen 825 Watt. Wobei wir nur die Datenblätter-Werte anschauen. Bei meinem Balkonkraftwerk erreiche ich in Spitzen auch mehr als die angegebenen 100% bzgl. der Peakwerte. Und wenn die Sonne im Sommer ohne Wolken scheint, kann das auch für mehrere Stunden sein.
Klar kommt es rechtlich auf den Vertrag an. Vor Gericht können mündliche Absprachen immer bestritten werden. Aber wir sind ja anscheinend nicht dabei, dass es vor Gericht geht und hoffe nicht, dass es in diesem Fall dazu kommt. Unsere Gerichte haben auch so genug zu tun.
Mir persönlich käme es insbesondere darauf an, was mir der Solateur noch so mündlich gesagt hat. Hat er angegeben, dass es Begrenzungen gibt und er aber lieber günstigere Teile verbaut, weil es sich aus seiner Sicht nicht lohnt. Was hat er sonst noch so gesagt?
Finde den Thread erhellend. Habe vor dieses oder nächstes Jahr eine Anlage von einem Solateur auf das Dach machen zu lassen. Scheint so, dass man auch bei diesen, ähnlich wie bei anderen Handwerkerangeboten, selbst die Datenblätter der einzelnen Komponenten durchforsten muss und viele Fragen stellen muss, damit man das bekommt was man will. Natürlich werde ich bei Handwerkeraufträgen mir unbekannter Firmen nur beauftragen, wenn ich Vergleichsangebote habe. Wenn ich Vertrauen zu einem Handwerker habe, wird dieser auch so beauftragt.
Ist halt alles sehr spezifisch auf die jeweilige Anlage. Das Bauchgefühl sagt mir auch bei meiner Südanlage, die Mittags bei vollem Sonnenschein locker 3 Stunden ~3kW verschenken muss, es wird zu wenig geerntet. Da ich aber leider keinen Plan habe wie man die ganzen gesammelten Daten auswertet, zumal ja die abgeregelten Stunden nicht wirklich sichtbar sind, es sei denn man hätte ein extra Modul um die Sonnenleistung zu ermitteln und damit den Überhang. Also mittels des Akku versuchen diese Spitzen bei mir abzufangen und halt nur in diesen Zeiten zu laden. Oder doch mal noch einen extra WR/MPPT einbinden.
Für den Fragesteller, sprich ruhig mit deinem Solateur, ob er ggf. einen Tausch vom WR machen könnte, Mehrpreis zahlst du. Das ja fast neue Gerät verbaut er dann beim nächsten Kunden der sich nicht so genau damit beschäftigt und kosten effektiv seine PV betreiben will und nicht Ertragsoptimiert wie du.
aber nicht bei 45° neigung im sommer das bekommst du nur in der übergangszeit vielleicht hin, so sind es noch weniger tage als von mir berechnet.
du hast im sommer heisse module die nicht mehr im stc bereich arbeiten und auch nicht die optimale neigung und auch nicht jeden tag mittags sonne für eine stunde.
die a angaben der module kannst du genauso in der pfeiffe rauchen wie die übrigen stc werte.
hast doch seine ertragskurve gesehen da kannst du diesen hügel weiterzeichnen , da ist nicht viel was fehlt.
ich habe zb einen 5kw wr den habe ich bei 42° neigung mit 6,7 kwp überbelegt was mir verloren geht sind etwa 500w für eine kurze zeitspanne.
das ignoriere ich einfach, weil ich es im sommer eh nicht brauche
ja man ist als kunde immer dazu verpflichtet das angebot zu prüfen auch durch unabhängige externe experten wenn man das nicht selbst kann.
wenn du dem vertrag zustimmst dann geht der solateur davon aus dass du damit einverstanden bist.
die komponenten vom solateur waren ja alle in ordnung und auch der ertrag ist in ordnung gemessen mit den mehrkosten die für mehr ertrag notwendig wären.
sonst kann ich nur eins sagen, lehrgeld.
Ob die Komponenten mit maximaler Peakleistung von 85% der PV-Module so in Ordnung sind, kann man so pauschal nicht sagen.
Ist davon abhängig was chatty mit dem Solateur schriftlich und mündlich vereinbart hat. Wenn man einem Handwerker bzgl. mündlicher Absprachen nicht trauen kann, zahlt man in der Tat Lehrgeld.
Konsequenz kann sein, dass man alle mündlichen Absprachen schriftlich niederlegt (da können die Verträge u.U. sehr lang werden) oder man sucht sich einen vertrauenswürdigen Handwerker, bei dem das Wort etwas gilt. Auch solche gibt es. Ich selbst bin auch keiner der einen Handwerker reinreißt, wenn er beim schriftlichen Vertrag einen Fehler zu seinen Ungunsten gemacht hat.
Was allerdings der Solateur mit chatty abgesprochen hat, wissen wir bisher nicht.
So ist es, das hatte ich auch schon geschrieben.
In den wenigsten Fällen wird eine konkrete elektrische Leistung vereinbart. Macht auch keinen Sinn. Dann müsste man immer extrem überbelegen.
So wird es auch hier sein.
Entweder gibt's Kulanz oder man muss eben selbst den teuren wr kaufen dessen Kosten man nie reinholen wird.
Aber pauschal zu schreiben der solateur muss für lau entweder neu die Module verkabeln oder einen anderen wr installieren geht komplett an der Realität vorbei.
Wer hat das geschrieben?
das habe ich zumindest so verstanden = mach das für lau oder sonst...
@voltmeter Das hast Du falsch verstanden. Natürlich habe ich vorgeschlagen, dass man den Solateur auffordert etwas zu tun, um die Begrenzung aufzuheben. Ob er das dann ohne Kosten macht, kommt darauf an, was mit dem Solateur vereinbart war (schriftlich und mündlich). Evtl. kann man sich ja auch in der Mitte treffen, wenn der Solateur vorher nicht aufgeklärt hat. Wenn es ein guter Solateur ist, tut er etwas oder weist nach, dass er schon vor Vertragsabschluss ganz klar dargestellt hat, dass es bei der Konfiguration Begrenzungen beim Wechselrichter gibt. In dem Gespräch kann man auch herausfinden, ob er vorher wusste, dass PV-Module nicht zum Wechselrichter passen, weil dieser nur 12,5 Ampere kann.
Ich bin immer dafür mit Handwerkern (und dazu zähle ich auch Solateure) zu sprechen, wenn diese die Erwartungen nicht erfüllen. Mit Gerichtsverfahren (das meinst Du vermutlich mit "oder sonst") würde ich nie drohen, außer es ist der allerletzte Schritt und es wäre mir auch der Stress wert diesen Weg zu gehen. Bisher habe ich meine Rechtsschutzversicherung nie in Anspruch nehmen müssen. Richter haben in DE schon genug mit Nachbarstreits wie "Maschendrahtzaun" zu tun. Manchmal sehe ich das auch als Lebenserfahrung und bin beim nächsten Mal bei der Auswahl eines Handwerkers vorsichtiger.
Es gab nur die u.g. mündliche Absprache am Aufbautag, aber keine Aufklärung über getroffene Entscheidungen.
Im Hauptverteiler war noch viel Platz. Die Elektrik gerade mal 7 Jahre alt. Das Angebot belief sich auf knapp 19 T€ - und das war schon das günstigste Angebot (die anderen so 20-30 T€). Das Angebot ist überschrieben mit "PV - Anlage mit einer Nennleistung von 6,23 kWp".
Das Angebot war übrigens auf zwei Strings geplant ("9 Module an 25m 6mm² --> Spannungsabfall 1,95V, 6 Module an 24m 6mm²--> Spannungsabfall 1,87 V"). Verbaut wurde dann aber an einem String, da ich noch einen West-Solarzaun aufnehmen möchte. Die Aussagen hierzu: Kein Problem, der WR verträgt die 15 Module problemlos an einem String. Mein technisches Interesse wurde hier nicht weiter "gefüttert".
Ein klärendes Gespräch wird nächste Woche erfolgen.
wüsste nicht wo das problem an dieser aussage ist. der wr verträgt die ja auch.
mit dem solarzaun bist du locker bei deinen 6kw.
also alles fein so wie bestellt so auch geliefert
19t für 6kwp? ok. inflation und so...
Ein Fachmann muss immer auch die Nachteile oder negativen Konsequenzen benennen. Das hat er nicht. Er hätte sagen müssen: "Kein Problem, können wir machen, aber damit erreichen Sie die Nennleistung von 6,23 kWp nicht mehr. Macht aber im Jahr nur 200 kWh weniger."
Stell dir vor, du kaufst ein Auto und fragst nach Ledersitzen. Der Verkäufer sagt, kein Problem, können wir einbauen. Dann merkst du, dass die Sitze nicht mehr höhenverstellbar sind, wie beworben. Und der Verkäufer sagt: "Ja, sie wollten doch die Ledersitze, jetzt müssen sie damit leben, dass die nicht höhenverstellbar sind." Absurd.