PV-Anlage aus 2 oder drei Balkonkraftwerken ( eines je Phase )

Wow , das sieht sehr interessant aus , aber ich wollte gar nicht so viel basteln. Ich schwanke noch zwischen einer BWWP und einem Boiler mit Heizstab. Leider ist bei der BWWP das Problem, daß ich zwar die Luft aus dem Keller nehmen kann , aber im Winter wollte ich den Keller, der zwar gedämmt ist , nicht noch zusätzlich abkühlen. Das sind drei Kellerräume ( ca. 50-60 m2 , 1,80 hoch ) , wenn das nur 2-3 Grad sind , dann ist das Ok, aber ich will nicht im Keller frieren. Habt Ihr dazu Erfahrungen ?

Ich hab leider keine Temperaturwerte vom Keller von vor der BWWP Zeit, aber ich denke mal, im Schnitt ist die Schwankung mit der Außentemperatur höher als ein längerfristiges Auskühlen durch fortwährenden Wärmeentzug. Die blaue Kurve ist von einem Sensor im (ehemaligen, Gastherme aus) Heizungskeller wo die BWWP steht und Luft ansaugt, die gelbe Kurve im Vorratsraum, wo ich über ein Alu-Wellrohr die kalte Luft hinleite und es wie man sieht deutlich mehr schwankt, wenn die Pumpe läuft. Gelbe Spitzen nach oben zeigen die Abwärme der WR und des Multiplus.

Danke für die Info , dann wäre mein erster Schritt das messen der Kellertemperatur, um später Vergleichswerte zu haben.

Ich hätte noch einmal eine Frage zu den zwei Balkonkraftwerken und dem betrieb eines Balkonkraftwerkes als Insel. So wie ich die Insellösung verstehe, müsste ich daran Geräte betreiben, die nur direkt an die Offgrid Steckdose des Wechselrichters angeschlossen sind und sonst an gar nichts (vor allem nicht an das Hausnetz). Ist das korrekt?
Dann hätte ich nämlich keinen sinnvollen Anwendungsfall dafür. Das BKW produziert im Laufe des Jahres ja um die 1500 kWh und die kann ich nur sinnvoll “an den Mann bringen”, wenn ich sie in das Hausnetz auf alle Verbraucher verteilen kann.

Ja, so ist es. Muss ja getrennt sein.

Kurze Zwischeninfo ,

die Kombi aus den Ecoflow-Smartplugs ( 1.BKW ) und dem Shelly ( 2.BKW) funktioniert sehr gut. Leider geht an guten Sonnentagen fast immer 1 Kwh ins Netz , aber ich denke , damit muss ich leben. Grundsätzlich riegle ich beide Systeme ab, wenn die Akkus voll sind.

Ich hatte wegen der Anmeldung als Solaranlage noch einmal mit dem Elektriker gesprochen.
Er sagte mir, daß ich die Datenblätter der Panele und des BKW für die Anmeldung benötige.

Weiter bin ich noch nicht .

Bei meiner weiteren Recherche bin ich auf das Thema APZ-Feld und Trennschalter für die Panele gestossen ( hoffe , das heißt so ) und hier weiß ich nicht weiter.

So , wie ich das verstanden habe, benötige ich auch ein freies APZ-Feld im Zählerkasten. Leider habe ich dort keinen Platz mehr , bzw. ich erkenne keinen. Wenn ich das APZ -Feld wirklich brauchen würde , müsste ich den ganzen Zählerkasten tauschen , was die Amortisation natürlich zunichte machen würde. Bzw. Kann ich ein APZ-Feld nachrüsten ohne den Zählerkasten komplett zu tauschen ?

Beim Trennschalter für die Panele gehe ich noch mit , aber bei unter 7 kw-Peak erschließt sich mir der Sinn für ein APZ-Feld nicht , ich lege auf die Einspeisevergütung keinen Wert , aber das spielt für den Netzbetreiber vermutlich keine Rolle , kann ich aber auch irgendwo verstehen.

Kann mir jemand beim Thema APZ-Feld weiterhelfen ? Leider hat sich noch niemand gefunden, der mehrere BKW’s als “Verbund” und echte Solaranlage im Einsatz hat.

Bin mir sicher , daß ich nicht der einzige bin.

Noch was zur Leistung , an normalen Tagen, auch wenn die Sonne nicht voll scheint, komme ich auf 1KWh - Netzbezug , wenn viel läuft , also Geschirrspüler / Waschmaschine / Herd läuft 2-4 Kwh . Je nach Intensität , aber ansonsten läuft der Rest auf Sonne , also grundsätzlich läufts.

Am ehesten Dein Elektriker, der weiß wie der Netzbetreiber tickt. Die sind da wohl ziemlich verschieden drauf.

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Es gibt gefühlt 2000 Netzbetreiber. Das weiß dein lokaler (beim VNB eingetragener) Elektrischer. vielleicht reicht denen ein leerer Zählerplatz oder es wird gar nicht verlangt

zum spass kannst auch mal mit hager zplan spielen

Ja, theoretisch kannst Du sogar 3 BKW - eines pro Phase und dieses dann am Besten über Nulleinspeisung geregelt; das wäre sehr elegant und netzdienlich. Im Öffentlichen kann man dazu aber nicht raten.

Ich habe noch mal eine Nacht darüber geschlafen. Wahrscheinlich werde ich um einen neuen Elektrokasten nicht rumkommen. Der alte ist zwar groß , aber ich denke mal , da passt kein APZ-Feld mehr rein, außerdem ändern sich ja auch die Normen. Wenn ich weiterdenke, wird es in Zukunft auf WP und Wallbox rauslaufen. Denke , dann passt der alte auch nicht mehr .

Leider ist das auch keine billige Angelegenheit, den Zählerkasten zu tauschen.

Ich will aber auch , daß alles konform abläuft, aktuell geht alles , aber über kurz oder lang muss ich an die Sache ran, wenn ich das alles als richtige Solaranlage anmelden will. So meine Überlegungen.

Ich spreche nochmal mit den Elektriker und melde mich wieder .

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Mach ihn so groß wie möglich, der Platz für die eigenen Sachen ist ruck zu voll auch wenn der halbe Kasten leer ist ...

Mit dem Kasten bin ich noch nicht weiter , muss ein paar Fotos an den Elektriker senden , der schaut sich das an , bei meinem Schwager habe ich aber kein APZ-Feld gesehen, aber die Installation der Solaranlage bei Ihm ist auch schon älter. Aber ich habe nochmal darüber nachgedacht , wie ich den Strom noch besser nutzen kann.

  1. Eine Klimaanlage für den Sommer , zuheizen in den Übergangszeiten.
  2. Ein Ecoflow StreamUltrax kaufen und dort die WWP anhängen, zusätzliche Panele ranhängen, dann ist die WWP zumindest bei Sonnenstunden relativ autark unterwegs , aber ich kann die UltraX auch benutzen , dort überschüssigen Strom aufzunehmen.

Hat das jemand von euch so schon realisiert , bzw. muss ich das auch wieder anmelden , Fragen über Fragen :slight_smile:

Kleiner Tipp: Bei WP bekommst ja Förderung und wenn da neuer Zählerkasten rein muss, bekommst auch den gefördert. So wird der deutlich günstiger.

APZ scheint oft kein Muss. Kenne zahlreiche PV-Anlagen der letzten Jahre, wo kein APZ-Feld im Zählerschrank ist.

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Kurz mal was anderes : Ich hatte hier schon mal beschrieben , daß ich das Phänomen mit der Einspeisung habe, also das System ( PowerStream + Shelly3Pro EM ) speist für ca. 1-x Minuten 500 Watt ins Netz ein ( am Tag mach das ca 1Kwh aus ), obwohl alles Konstant läuft und nichts sich ein und ausschaltet. Ich habe was in den Shelly -Einstellungen umgestellt. CT-Typ ( habe ich mal von 120 A auf 3 x 63A ) geändert , die Einspeisung ist zwar noch vorhanden , jetzt aber ca. 200 Watt und aktuell liege ich bei 4 tagen und 1 KWh Einspeisung , das ist auf jeden Fall besser . Kann mir das jemand mal erklären ?

Kurze Zwischeninfo , das mit der Einspeisung klappt , aber ich habe jetzt eine andere Frage :
Mein Shelly zeigt ca. 800 Watt - Netzbezug an , aber am Zähler werden 1500 Watt Netzbezug angezeigt , ich denke mal das liegt an der Umstellung des CT-Typs am Shelly , kann mir jemand das erklären ? Bin etwas verwirrt.

Spontane Idee:
schau mal was der Tarifzähler je Phase anzeigt und vergleiche es mit der Shelly Messung. Wenn die Werter für alle Phasen halbiert sind, dann mag es an den Sensoren liegen, wenn nicht, dann stimmt wohl was anderes nicht.

Ciao

Teste auch mal jede Phase einzeln. Einfach Verbrauch im Haus mal möglichst runter und dann mit 2000 W Heizlüfter oder Wasserkocher mal verschiedene Steckdosen prüfen, ob auf jeder Phase dann die 2000 W sichtbar sind. Zu dieser Zeit auch nichts einspeisen.

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