PV-Anlage aus 2 oder drei Balkonkraftwerken ( eines je Phase )

Hallo zusammen ,

ich besitze seit ein Balkonkraftwerk.

Mit der Installation habe ich bis 2024 gewartet, da mir die alte Anmeldung zu aufwendig war.

Meine Installation besteht aus einer Delta 2 Max + Zusatzakku + Powerstream mit 4 Panelen ( 2 x 400 normal am Wecund 2 x Bifazial 430 Watt ).

Ausrichtung ist 3 x Süden , 1 x Osten auf einem Flachdach. Den Powerstream habe ich aber auf 700 Watt begrenzt.

Durch die 4 Panele kommt da einiges zusammen ( letztes Jahr 800 kwH , noch nicht optimiert ) und die App ist aus meiner Sicht auch ganz gut.

Zusätzlich benutze ich noch 7 Smartplugs , an die ich alle relevanten Verbraucher angeschlossen habe.

Ob sich das ganze rechnet, weiß ich nicht , aber wenn ich das mit dem Strompreis für die nächsten Jahre realistisch betrachte , bin
ich mir sicher, daß sich das erst einmal nicht bessern wird.

Letztes Jahr habe ich mir im Überschwang (Solar macht süchtig ) noch einmal ein zweites Set ( fast gleiche Konfiguration )im Angebot geholt.

Ziel war es , meinen Ertrag zu steigern und den Verbrauch zu senken.

Jetzt meine Frage dazu , ich würde gerne das zweite BKW als richtige PV-Anlage anmelden, damit ich offiziell noch einmal 800 Watt ins Hausnetz einspeisen kann.

Eine richtige Solaranlage kommt erst einmal für mich nicht in Frage , da mir die Kosten für den Zähler- bzw. Schrankumbau zu hoch sind, irgendwann ist ja mal Schluß.

Einerseits verstehe ich den Energieanbieter , daß nicht jeder wie wild irgendwas anschließt bzw. einspeist, aber die ganze Bürokratie bzw. die Hürden, die man teilweise hat ,
sind wohl eher dazu gedacht , die Leute abzuschrecken.

Ich würde einen End-Stromkreis legen lassen und das zweite BKW an einer anderen Phase anschließen.

Hätte dann ( theoretisch ) 3,2 KW Peak bzw. 1400 Watt Einspeisung. Einspeisevergütung ist mir egal , ist alles nur für den Eigenverbrauch.

Als Fallback kann ich aber auch das zweite Set miteinander verbinden über die Steckdosen an der Delta 2 Max , aber die Verluste über Wechselrichter werden sich dann aber erhöhen.

Und ob das so gut für die Powerstation ist , ist dann auch fraglich.

Meine Frage ist also , ob sich das lohnt , bzw. wie man das mit genau macht.

Grüße aus Falkensee

Eine "richtige" PV-Anlage anmelden, ohne eine richtige PV-Anlage anzumelden, wird schwierig.

Es gibt nur ganz oder gar nicht. Entweder baust du die Anlage schwarz, oder du wirst die technischen Bedingungen für eine richtige Anlage erfüllen müssen. Das ist zumindest mal Festanschluß, und ein SLS und ein Überspannungsschutz im Zählerkasten. Dazu eine Anmeldung beim Netzbetreiber durch den passenden Elektriker.

Oliver

  1. WR lohnt sich wenn du häufig mehr als 800W verbrauchst. Kann das ding Nulleinspeisung? Kannst die beiden Speicher miteinander verbinden?

Danke erst einmal für Deine Antwort.

Die Frage ist , wie ich den Wechselrichter anschliessen kann , das ist aktuell ja nur Schuko-Steckdose, weiß nicht , ob ein Elektriker so was macht, glaube ich eher nicht.

Schwarz ist mir das zu heikel, technisch muss das schon einwandfrei und legal sein.

Ggf. bietet EcoFlow oder eine Firma später was an, wo ich den Speicher "richtig" anschliessen kann. Sind zwar bloß 4KWh , aber zusammen mit meinem BKW wären das schon 8KwH ( Netto natürlich weniger )

Aber das ist mir aktuell zu viel, da muss ich noch einmal in mich gehen.

Verbinden kann ich die Speicher nicht direkt, nur über die Steckdose der Powerstation , also eins als Insel und daran dann die Powerstation über die Steckdose an der Insel , habe ich schon getestet aber da habe ich wieder Verluste über den/die Wechselrichter der Powerstation.

Dann lädt sich der Speicher der Inselanlage tagsüber auf und in der Nacht schalte ich dann den AC-Ausgang ein und lasse ca. 200-400W in den Speicher des Balkonkraftwerks laufen.

Über die Smartplugs funktioniert zwar keine Nulleinspeisung, aber das brauch ich nicht, sonst würde mir der Herd den Speicher leer saugen. Die angeschlossenen Geräte reichen aber , um alles grundlegende zu unterstützen.

OK. Die Infos auf der webseite vom Hersteller waren verwirrend, ich hatte das so gelesen, daß es für das System ein DC verbindungskabel gibt und einen Einspeise-WR mit 0-800W und der irgendwas mit shelly kann

Stecker abschneiden? Das bekommt auch ein Elektriker hin :wink:
Alternativ den WR verkaufen, und einen passenden ohne Kabel dran kaufen.

Als allererstes brauchst du aber einen Elektriker, der das alles so machen möchte, wie du willst.

Oliver

Deklariere das 2. BKW als Insel, dann gibt es nichts anzumelden.

Solarertrag direkt in Speicher und am Speicher (bzw. angeschlossenen Inselwchselrichter) den/die Verbraucher anschließen. Eine Verbindung zum normalen Stromnetz ist so nicht möglich. Fertig.

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Die Insel könnte man auch über AC nachladen, falls mal die Sonne nicht scheint. Das geht auch automatisiert.

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Uns schon sind wir wieder bei der üblichen Diskussion über Voll-, Halb-, Viertel-, Achtel-, und noch weniger echten Inseln.

Darf aber jeder machen, wie er will.

Oliver

Ist doch ein mobiler Speicher, da ist alles erlaubt.

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Hallo ,

ich denke , das werde ich so machen, wird wohl das einfachste sein.

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Hallo zusammen , ich melde mich mal wieder hier, weil sich bei mir einiges getan hat.

Ich habe in dieser Woche einen Elektrikertermin :slight_smile: , bei dem ich mir 3 Steckdosen ( Pro Phase eine / einzeln abgesichert ) anklemmen lasse.

Der Shelly Pro 3 EM ist schon verbaut und wartet auf seinen Einsatz.

Anschliessend will ich jetzt meine zwei Balkonkraftwerke mit Speicher als PV-Anlage anmelden.

Ein drittes ( eventuell das Streamsystem ) ist geplant, aber noch nicht spruchreif .

Hier meine Frage : Hat jemand von euch das schon mal gemacht ? Bzw. was wäre zu beachten,
in dem ganzen Wust von Verordnungen blicke ich nicht mehr durch.

Ja , ich weiß , daß manches bewusst so gehalten ist ( manche Sachen sind sinnvoll ), damit der Netzbetreiber sich irgendwie “herauswinden” kann.
Das ist aber eine andere Sache.

Die Anmeldung soll der Elektriker machen , aber ich will mir auch für die Zukunft nichts verbauen.

Ich habe mir das so vorgestellt :

Ein Balkonkraftwerk ( Phase 1 ) wird über die Messsteckdosen getriggert ( an der gleichen Phase )

Das zweite soll genauso laufen.

Dann wird der Strom direkt über die Phase(n) geleitet .

Das dritte soll dann über den Shelly angesteuert werden und stellt dann den benötigten “Reststrom” bereit.

So meine Denke .

Eventuell hat das jemand von das genauso umgesetzt.

Bei Youtube habe ich nichts richtiges gefunden , die KI ist hier auch nicht so aussagekräftig.

Wenn jemand von euch einen heißen Tip , eine Anregung hat oder mir mal einen Link dazu geben kann , wäre ich dankbar .

Grüße an die Freunde der Sonne

Ich habe noch einmal den Titel geändert , der alte Titel war irreführend.

Mein Ziel ist es , aus einem Balkonkraftwerk eine kleine PV-Anlage “im Verbund “ mit zwei anderen zu machen.

Ich glaube jetzt passt es besser.

3 Klein-WR an 3 Phasen ist technisch super. Was in deiner Aufzählung fehlt: Kannst su deinen Stromverbrauch am Zähler messen? Und: Es ist der Stromrechnung noch egal, ob du den Herd mit deiner PV fütterst oder den Kühlschrank. Das kann sich aber ändern, wenn deine Grundgebühr sich an der Spitzenlast errechnet.

Wenn du schon deinen Eli holst, sprich die Anmeldung mit dem ab. Der muss das machen und sagt dir was zu tun ist

Ja ich habe zwei Möglichkeiten , den Strom zu messen .
Ich habe Messsteckdosen und ich habe einen Shelly 3 pro em im Kasten
Zwei BKW’s sollen über die Messsteckdosen laufen und der Rest soll vom 3. BKW Übernommen werden . Das sollte sich dann mitteln, da die Messteckdosen, ja direkt auf der Phase messen und auf der gleichen Phase der Strom wieder abgegeben wird, zumindest so meine Idee.
Also

BKW Phase1 : 4 Messteckdosen

BKW Phase2 : 4 Messteckdosen

BKW Phase3 : Shelly

Das ist auch mit dem Elektriker so schon abgesprochen, bin aber gespannt , was der Netzbetreiber verlangt. Oder es wird einfacher als gedacht.

Das ist unspannend, er verlangt, wie üblich, die Einhaltung der aktuellen TAB. Egal ob 3 kWp oder fette 25 kWp, macht keinen Unterschied.

Die Einzelheiten dazu hat jeder eingetragene Elektriker (Firma).

Ich hoffe nur , daß ich nicht sowas wie eine steuerbare Regelung einbauen muss .
Mann weiß ja nie, was sich die Netzbetreiber so alles einfallen lassen.
Jede KWh , die ich nicht beziehen muss, kann der Netzbetreiber nicht abrechnen.
Wenn einer das macht , kein Problem , aber wenn das viele machen, dann ist das aus Sicht des Netzbetreibers insgesamt nicht so gut. Und danach sieht es momentan aus.

Eine Frage habe ich noch , wieviel kann ich dann auf jeder Phase maximal einspeisen.
Sind das 2000 W ?