OK, das sind ein paar relevante Zusatzinfos ![]()
Trotzdem bin ich der Meinung das ein Speicher durch aus sinn macht, gerade im Winter zum Abtauen, hier konnte ich aufzeichnen das wenn ich ohne Puffer gearbeitet habe, die abtau vorgänge 8-10 Min im ganzen Zyklus dauern, mit Puffer etwa 6-8 Min was zeitlich gesehen doch schon ehrheblich ist, weil sich dadurch auch die Heizleistung ja auch erhöht, man also mehr Wärme durch schnelleres Abtauen ins haus bekommt.
Ich glaub, das dürfte ein Trugschluss sein. Die Wärmemenge, die du zum Abtauen brauchst, verändert sich nicht. Und diese Wärmemenge muss mit oder ohne Puffer die Wärmepumpe erzeugen. Ein Puffer kann nur Wärme puffern, verändert aber nicht die nötigen Wärmemengen.
Je kürzer die WP zum Abtauen braucht um so mehr Wärme kann sie aber Leistung also Wärme fürs haus erzeugen gerade an Tagen mit hoher Luftfeuchtigkeit bemerke ich schon das durch die deutlich kürzeren abtau Phasen die WP früher wieder Wärme ins haus bringt.
Der Knackpunkt ist, das der oberflächige (und Leitungs-) Verlust des Speichers die gesamte Heizperiode zusätzlich erzeugt werden muß. Da kommt ordentlich was zusammen.
Die Jahresrechnung wird also teurer, obwohl kurze Abtauphasen natürlich was gutes sind.
Naja ich seh das Sportlich, der 800L Puffer steht ja auch im Heizraum und nicht irgendwo draussen seit dem der Holzkessel nicht mehr Arbeitet ist es im Winter recht kühl im Heizraum da im Puffer meist nur maximal 50° drin sind und das nur wen die ST ballert und ich danach meist Duschen gehe geht die Temperatur schnell wieder auf 40-43° was die WP eh bringt für den HK soit sind die Verluste nicht gravierent ja Verluste sind da und ds haus BJ52 ist jetzt auch nicht das modernste seh ich ja an den teilweise durchdie Decke verlegten Heizungsrohre ohne isolierung aber wie gesagt der Puffer ist da ein Warmwasser wird darin erzeugt und beim Abtauen hilfts auch.
Ein Abtauzyklus braucht ja immr die gleichen Wärmemenge, egal ob mit oder ohne Puffer. Wenn die Pumpe schneller abtaut, holt sie sich die Wärme aus dem Puffer. Und sobald abgetaut ist, muss diese Wärme wieder in den Puffer rein. Im Grunde sollte das identisch sein. Schlussendlich ist die Wärmepumpe die einzige Quelle für Wärme, ob mit oder ohne Puffer.
Kleine Unterschiede kann es trotzdem geben, je nachdem, wie effizient die Wärme mit oder ohne Puffer produziert werden kann.
Nehmen wir an die Menge an Wasser ist begrenzt. Dann läuft da nach dem Abtauen eine niedrigere Temperatur durch das System. Die Folge wird sein, dass die Wärmepumpe nach dem abtauen, um die Temperatur wieder herzustellen, höher fahren wird. Da die Wärmeabnahme aber anders ist, weil ja dann nicht mehr abgetaut wird, entsteht wieder ein Überschuss und sie moduliert runter. Aber wenn sie dann höher läuft, vereist sie auch wieder mehr.
Bedeutet der Puffer sorgt dafür, dass das Wasser weniger abkühlt weil zwar dieselbe Wärmemenge genutzt wird, dafür kann die Wärmepumpe dann niedriger hochfahren und vereist weniger.
Folge: Sie vereist dann langsamer mit dem Puffer und sie läuft wegen niedrigerem Temperaturhub effizienter.
Das ist dann konträr zum Pufferverlust zu sehen.
Je nach Regelung muss sie nicht höhere Leistung fahren und hätte trotzdem dieselbe Wärmemenge ins System geschafft wie mit Puffer. Eher sogar mehr, da nach Abtauung niedrigere VLT, also besserer COP.
Beispiel: Eine WP braucht weniger el. Energie, um 100 l von 20 auf 30° zu erhitzen als 200 l von 25 auf 30°.
Wenn sie aber doch höhere Leistung fährt, schafft sie auch mehr Wärme ins System ohne höhere VLT als mit Puffer, was bei Abtauserien nützlich sein kann.
Sie wird mehr vereisen während dem “Turboloch” bei +3°C und -3°C. Da läuft sie normalerweise nicht mehr mit der untersten Modulation. Das bedeutet sie fährt etwas höher. Nun sinkt die Temperatur um 10°C. Dann ist der COP wegen niedrigerer Wassertemperatur und Hub besser. Aber dann würde sie länger brauchen. Sie wird dann also höher anfahren und solch eine Anfahrung kann entweder wie du sagst bei ner guten Regelung einfach über eine längere Laufzeit realisiert sein, oder aber über höhere Leistung. Da die WP maßgeblich versuchen die richtige VL-Temperatur zu erreichen gehe ich davon aus, dass sie dann höher fahren wird anstatt das zu verstehen.
Welches Turboloch? Witzigerweise hat die WP von Panasonic genau in diesem Temperaturbereich den von mir so genannten "Turbofan". Heißt: Sie dreht den Ventilator dort schneller als bei wärmeren oder kälteren Temperaturen, vermutlich wegen der höheren Vereisungsgefahr.