Projekt Klimatisierung Dachgeschoß Räume

Irgendwie läuft mir mein Projekt gerade vollkommen aus der Planung. Heizungsdiscount24 wo ich die SAE Flare Fittinge bestellt hab ist seit einer Woche der Status auf bestellung eingegangen, aber ansonsten tut sich nichts, auf Rückfrage auch noch keine Antwort.

Ich hab die Teile eigentlich nur bestellt, da ich dachte, geht schnell und einfach und ist Idiotensicher, kann ich also wenig falsch machen.

Jetzt habe ich gerade beschloßen, ich ändere den Plan nochmal, hilft ja nichts. Das mit dem Bördeln werde ich schon hinbekommen, bekommen ja andere auch hin. Also doch noch Bördelwerkzeug und Drehmoment bestellen.

Am Besten ist am Ende (meine Meinung) eh bördeln.

Dann ist man auch viel flexibler und nicht auf Fittinge angewiesen.

Das Bördeln ist echt keine Kunst, man muss nur (wie eh überall an der Klima) sehr penibel und genau arbeiten und idealerweise vorher einige “Probebördel” an einem Stück Leitung machen.

Am besten hier den “Leitfaden” von @win durchlesen - der ist so gut, wenn man sich daran hält kann kaum was schief gehen.

Mein Projekt geht weiter voran

Geräte sind vor knapp einer Stunde gekommen, mit Fedex, von Dagimarket. Ich hab schon das schlimmste befürchtet, da ich mit Spediteueren bisher nicht die besten Erfahrungen machen musste. Die beiden Einheiten wurden sauber auf Pallette verpackt geliefert. Das einzige, oben hat ein Verpackungsband ein wenig den Karton eingeschnitten, aber nicht dramatisch. Ich hab die Geräte gleich ausgepackt, und mir ist da jetzt nichts negativ aufgefallen.

Die Situation mit Klimaworld und den Leitungen entspannt sich vermutlich auch. Auf meine Anfrage kam eine freundliche Antwort, das sie bis Ende dieser Woche meine Leitungen verschicken können.

Am Wochenende werde ich dann schon mal die Stromverkabelung vorbereiten, bei der Hitze ist dass dann eh das einzige was ich dann machen kann. Nur schade das ich es nicht mehr hinbekomme zur aktuelle aufkommenden Hitzewelle.

Ach ja, was mir jetzt mehr nebenbei aufgefallen ist, die Zählervorsicherung ist mit 32A je Phase dann doch irgendwann mal an der Grenze. Im Haus ist alles auf höhere Ströme ausgelegt, und ein Arbeitskollege von mir, der bei der Innung angemeldet ist, tauscht mir bei Gelegenheit die Sicherungen. Mit 2 Elektroautos und einer Wallbox die auf 22kw angemeldet ist, wäre es sonst ein wenig eng geworden. Die Wallbox überwacht zwar den Strom der vom Haus aufgenommen wird und regelt bei Bedarf zurück, aber gerade im Winter, wenn dann die Splitklimas evtl. auch zum Heizen genommen werden, könnte es dann doch mal eng werden, wenn die Autos doch geladen werden müssen. Das Thema hatte ich z.b. überhaupt nicht auf dem Schirm bisher und bin froh, dass ich größere Sicherungen einbringen kann. Vielleicht sollte man das irgendwo in die Leitfäden mit aufnehmen, den die Situation werde vermutlich nicht nur ich alleine haben.

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Heut hat sich bei genauerer Ausmessung wo alles hinsoll, eine weitere alternative ergeben, zwecks Leitungsführung.

Mein Vater, Maurer, meinte wir könnten auch einen Schlitz in die Mauer machen und Rohr einbringen. Ich bin mir nicht sicher ob ich die Leitungen dann aber noch vernünftig durch bekomme. Angedacht wäre 75er KG Rohr.

Ich hab da ein wenig Respekt vor den Bögen. 100er Rohr wäre vielleicht auch noch denkbar. Was meint ihr?

75 ist bei einer SingleSplit schon mehr als nötig.

Sorry das ich nochmal blöd Nachfrage, da ich mir nicht sicher bin ob du auch verstanden hast was ich wollte. Mir ging es nicht um die Durchführung durch die Mauer, sondern ein Rohr also 2m und länger mit Einlass und Auslassbogen. Bekomme ich da die Leitungen ohne Knick eingeschoben?

Gut, dass du nochmal blöd nachgefragt hast, weil ich zu blöd war, zu verstehen, was du meinst. :grin:

Antwort bleibt aber fast gleich: Ja, das geht mit DN75, hab ich auch schon gemacht. Die Bögen kannst du ja aufstecken, nachdem das Rohr durchgeführt ist. Und nimmt evtl. 2x45 Grad anstatt einmal 90 Grad. Oder nur einmal 45 Grad beim Übergang von Kernbohrung zum Rohr, was du am Ende passend absägst, so dass es bündig rundherum an der Kernbohrung anliegt.

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Heute mal die Werkzeuge ausprobiert ob auch alles passt, drama geht schon wieder los.

Mein Aufbau war Vakuumpumpe --> Schlauch --> Monteurhilfe --> Schlauch --> Testo 552.

Vakuum wird aufgebaut, hab dem zugeschaut bis 350 micron, dann die Mionteurhilfe zugedreht, und sofort steigt der Druck wieder an. Ging recht zügig wieder über 1000. Irgendwas ist da undicht. Ich hab von den Schläuchen einen roten und einen blauen, beide probiert, um zu sehen ob da einer undicht ist. Leider hab ich noch keinen Kugelhahn da, sonst hätt ich den gleich nach der Pumpe angebracht und so direkt das testo dran gemacht um zu sehen was jetzt undicht ist. Schöner Mist.

Naja, jetzt hab ich noch ein paar Kugelhähne bestellt (hab ich eh schon ne weile geschoben), dann kann ich es genauer eingrenzen.

Undicht oder noch Feuchtigkeit. Wie lange lief denn die Pumpe?

10 Minuten vielleicht. Aber sind ja nur die Schläuche und die Montagehilfe, kann das bei dem kleinen Volumen wirklich sein?

Kann durchaus noch Feuchtigkeit drin sein, auch weil die Schläuche ja auch Weichplastik sind, was gerne mal etwas Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Du hast natürlich auch sehr wenig Volumen, da wirken sich kleinste Undichtigkeiten besonders stark aus.

Wenn es Feuchtigkeit ist, flacht die Kurve beim Dampfdruck vom Wasser dann deutlich ab.

Dann teste ich morgen nochmal, etwas länger und beobachte die Kurve genau. Ich hab den Anstieg gar nicht lang beobachtet, da es so schnell ging, das ich dachte da ist etwas deutlich undicht

So, heute war es soweit, eine der beiden Anlagen wollte ich heute installieren.

Innengerät montageplatte ausgemessen, Löcher angezeichnet, vorher noch geschaut mit dem leitungsdetektor, ob Kabel in der Wand. Gerät zeigte an, geht ( ich wusste das ich in der nähe bin) aber leider hat sich das Gerät geirrt. Schöner Mist. Wand aufgemacht, geflickt und wieder verputzt. Jetzt müssen wir noch streichen, war nicht geplant.

Nachdem ich alles soweit dran hatte, ein paar bördel geübt, bevor ich an das Gerät ging, Fand es gar nicht so schwer.

Morgen schließe ich dann das Außengerät an und mach den Druck Test.

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Die matte Spur am Außenrand des Bördels deutet auf zu wenig Entgratung hin. Da würde ich noch etwas nachbessern. Rechts ist der nur schmal und nicht so kritisch, links aber schon recht breit.

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Druckprobe vom ersten Gerät war über 24 Stunden komplett stabil. Vakuumziehen war dann auch unauffällig, ging runter bis 240 Micron, hab dass dann ne ganze weile stehen lassen. So nach 30 Minuten ging’s dann in eine ganz langsame Steigung über, nach 2 Stunden war ich dann bei ca. 800 Micron mit kaum mehr Steigung.

Hab dann nochmal auf 250 runtergesaugt und dann sofort Hähne zu, alles abgeschlossen und dann die Ventile geöffnet.

Dann kam erstmal ein Schock, Rcbo hält nicht. Ewig rumprobiert bis ich dann mal den Shelly 3pm rausgenommen hab, jetzt hält er.

Ki meint jetzt ich muss 6 Stunden warten bis ich das Gerät dann starten darf, hab ich zwar nirgends gelesen, aber dann warte ich mal.

Druckprobe beim zweiten Gerät sieht auch gut aus, aber dass lass ich sogar bis Montag so stehen, da ich morgen keine Zeit hab.

Jetzt kann ich es kaum erwarten bis die 6 Stunden rum sind.

Da hat die KI nicht ganz unrecht, gilt aber nur für niedrigere Temperaturen und auch nur dann, wenn die Anlage ein Ölsumpfheizung hat. Geht darum, dass die Ölsumpfheizung Zeit haben muss, das Öl zu erwärmen.

Bei den jetzigen Temperaturen kann man normal sofort einschalten. Vor allem auch dann, wenn es da keinen Hinweis im Installationshandbuch gibt.

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Mittlerweile läuft sie, man bin ich froh.

Frau schimpft schon, es ist kalt :wink:

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Glückwunsch!
Wenn die Frauen schimpfen, es sei zu kalt, ist es als wenn der Hund noch hechelt. Dann ist es noch nicht kalt genug!

So spätestens ab 24-25°C fingen meine Schäferhunde immer
an zu hecheln. Dann ging ich einfach 1K weiter runter mit der Solltemperatur, auch wenn es mir noch nicht zu heiß war.