Hallo zusammen ich habe hier mal was zusammengezimmert und würde es gerne hier mal zur Diskussion einbringen.
Vielleicht fühlt sich auch der eine oder andere berufen die Betrieb Weise seines Speichers zu änden.
Die Mehrzahl hier hat einen Speicher weil NULL Einspeisevergütung gezahlt und kein rückdrehender Zähler zugelassen ist.
Also hat man selbst in Speicher investiert und nutzt den selbstverständlich für sich selbst und stellt den nicht kostenlos für andere zur Verfügung, letztendlich muß die Investition zuerst wieder rein kommen.
Handeln muss da der Gesetzgeber und zwar sehr dringend. Statt der festen Strompreise, Einspeisevergütungen und Netzentgelte müssen die möglichst schnell variabel werden.
Ohne finanziellen Anreiz geht keiner hin und macht den Speicher mittags und nachts voll und entlädt den morgens und abends. Da sind zwar die Preise hoch, aber nur im Strommarkt. Die Einspeisevergütung ist immer gleich, auch wenn der Strom an der Börse unter 0 Cent fällt oder über 80 Cent steigt, und das Gleiche gilt für den Bezugspreis und die Netzentgelte.
Wenn es mittags 0 Cent für den Solarstrom gibt, und Abends um 21:00 40 Cent, da wird sich ganz schnell etwas an der Nutzung der Speicher ändern.
So richtig glaube ich es nicht das die Meisten hier Ihre Anlage als Null Einspeiser betreiben ich denke die Mehrzahl wird Einspeise Vergütung bekommen.
Wenn die betriebsweise in den Sommermonaten auf "Lade später" gesetzt wird dann geht dir nicht verloren nicht eine kwh weil dein speicher ja immer noch mehr als voll wird ...zumindest dürfte das bei den meisten so sein.
ES würde dann halt vermutlich etwas weniger "abgeregelt" werden und da die Betreiber hierfür entschädigt werden senkt das auch die kosten für alle....und wie gesagt dein speicher wird ja immer noch voll.
Aber ja es ist dein Speicher und du darfst ihn Betreiben wie du möchtest....durch die versetzte Aufladung könntehalt doch etwas mehr Kohlestrom aus dem Netz verdrängt werden.
Sicher. Aber dann gehe ich beim Einspeisen nicht den Umweg über den Speicher.
Wenn ich z.B. 20kWh einspeichere muss ich,wg.Wandlerverlusten, doch locker erst mal 22-24kWh erzeugen. Und die kann ich doch direkt einspeisen. Wenn ich aus dem 20 kWh Akku einspeise habe ich am Ende 2-4 kWh Verluste die ich nicht vergütet bekomme.
Außerdem: Wieso soll ich Morgens oder Abends für 8.2 Cent aus dem Akku ins Netz einspeisen? Ich habe das Investitionsrisiko,das Betreiberrisiko und igendjemand anderes verkauft meinen 8.2 Cent Strom für 40 Cent weiter. Ohne den kleinen Finger zu krümmen.
Im Zuge der von Dir erwähnten Energiewende macht Dein Vorschlag vielleicht Sinn. Aber nur wenn alle mitziehen. Mein Nachbar z.B. ist PV-Gegener da er sich,laut seiner Aussage "Das Dach nicht verschandeln will.".
@gerhard75 Ohne Entlohnung werden das einfach sehr wenige machen. Bei meinem Vater wird nicht maximal schnell geladen, aber da geht es glaube ich bei der Batteriesteuerung eher um die Schonung der Batterie als um der Allgemeinheit etwas ohne Gegenleistung schenken.
@halsbonbon eigentlich meinte ich das man lediglich die Batterieladung in die Mittagsstunden verlegen sollte.....und da geht dir erstmal nix verloren..
Ich habe glaub nirgend erwähnt das ich erwarte das Ihr aus eurer Batterie ins Netz einspeisen sollt....
und ja es darf jeder machen wie er will ... es macht für mich halt einfach sinn die Batterieladung in die Mittagszeit zu legen
Nennt sich Direktvermarktung... aber erst was für größere Anlagen... wenn das von der Politik mal mit besseren Leitplanken für kleine Anlagen gemacht wird, was jeder Netzbetreiber/Versorger anbieten muss, meist du wie sich die Preise angleichen, weil kaum noch Überangebot herrscht. Aber irgend ein FDPler wird schon noch was dagegen haben, weil die großen Energieversorger das nicht toll finden.
Also meine Anlage läuft nicht als Nulleinspeiseanlage, wäre ja auch zu blöd auf die Vergütung zu verzichten. Meine Anlage wurde nur gebaut um den Netzbezug zu reduziere.
Und das macht die Anlage ziemlich gut. Ich bin die letzten Jahre immer unter 200KWh Netzbezug. Ich denke damit tue ich schon genug fürs Netz, da ich so gut wie kein Netzbezug habe.
Ich finde diese Herangehensweise ganz toll und bin dankbar für den Augenöffner! Ich bin gerne bereit meinen Akku ehr am Nachmittag zu laden und dafür das Netz morgens zu entlasten. Mal sehen, was dieser Beitrag noch so bietet. Danke an den TE!
Man muss nicht immer gleich prognosebasiert laden um etwas für die Umwelt zutun, Ich reduziere im Sommer den Ladestrom, damit der Speicher erst gegen Nachmittag voll wird. Wenn er nicht voll wird, ist das egal, er ist groß genug dass es keine Rolle spielt wenn er mal nur 50% erreicht.
Und eigentlich reduziere ich den Ladestrom im Sommer um den Akku zu schonen, damit er nicht 12 Stunden am Tag voll rumsteht.
weil ich weder was anmelden noch den energieversorger um erlaubniss bitten möchte.
also tschüss strommafia und stromanschluss .
erzeuge gerade jeden tag 80kwh nicht weil akku voll und pv abgeregelt, aber so ist das ja gewollt.(auch wegen den nicht vorhandenen stromleitungen bei uns auf dem land)
wieviel bekommt man fürs einspeisen, 8ct pro kwh? dass ich nicht lache.
mein nachbar bezahlt dann aber für meinen strom 40ct, wer bekommt die differenz? ich nicht.
Die Mehrzahl hier hat einen Speicher weil NULL Einspeisevergütung gezahlt und kein rückdrehender Zähler zugelassen ist.
Also hat man selbst in Speicher investiert und nutzt den selbstverständlich für sich selbst und stellt den nicht kostenlos für andere zur Verfügung, letztendlich muß die Investition zuerst wieder rein kommen.
mfg, stocki
[/quote]Was sind das für Annahmen: Sobald die Anlage angemeldet ist, bekommt man auch eine Einspeisevergütung, wenn auch wenig. Dadurch Amortisiert sich jede Anlage viel schneller, bei mir sind es jedes Jahr 700Euro Einspeisevergütung. Speicher mit Wechselrichter kostete 5500€, spare jedes Jahr 1200€ Stromkosten. Kann sich nun jeder Ausrechnen ob sich das lohnt. Dabei gibt es nur die Steuerung, das der Akku langsam auflädt, bei Sonne geht morgens das meiste ins Netz.
Bei der Berechnung der CO2 Einsparung darf natürlich nicht der nächtliche Verbrauch unberücksichtigt bleiben. Mein Verbrauch vor dem Akkukauf war jeden Abend von 18- 6 Uhr ca. 5-6 KW. Die werden nun natürlich eingespart, somit kein CO2 verbraucht, da Sonnenstrom.
Rund 30000 Akkus und ein Kohlekraftwerk kann mit meinem abendlichen Verbrauch abgeschaltet werden, hüpf hüpf. Das wäre eine geile CO2 Einsparung {green}
@mischa ja das sewhe ich auch so..... ich finde es halt schade das mittags abgeregelt werden muss....wäre doch einfach schlauer den strom morgens noch ins netz zu geben und stattdessen halt mittags zu laden....ich mach das so und habe bis jetzt keinen nachteil für mich entdeckt..... der akku war jeden abend voll es dürfte aber in summe mehr EEG Strom verwendet werden.
genau so ist das, mein WW speicher ist um 10Uhr schon auf 70°C und der akku voll. dann wird die pv abgeregelt und erzeugt statt 10 kw nur noch 200w (den grundbedarf des hauses)
das problem ist ich hab nen neubau und ich hatte noch nie einen festen stromzähler dh bei beantragung des zählers muss ein neuer zählerschrank her + umbau der pv auf einspeisung + suche nach elektriker der das abnimmt und überhaupt ahnung davon hat. das sind kosten die hole ich niemals rein habe ich mir durchgerechnet.
ich habe grob 220eur verlust auf 20 jahre gerechnet durch die inselanlage statt der einspeiseanlage
220eur auf 20 jahre also ich kann für mich sagen das lohnt sich für mich niemals + nimmt mir noch meine wertvolle lebenszeit weg
(wahrscheinlich zahle ich sogar auf 20 jahre gerechnet eher wegen der inflation drauf anstelle was zurückzubekommen)
meine reine insel amortisiert sich aktuell bereits nach 8,5 Jahren ohne einspeisegedöns
(interessanterweise ist die amortisation von ursprünglich 12 Jahren auf 8,5 wegen den hohen strompreisen gefallen)
mit einspeisegedöns würde die amortisation aktuell knapp 9 Jahre dauern, also ein halbes jahr länger als ohne einspeisung....
erst ab einer vergütung von 15ct/kwh würde sich das für mich lohnen.