Preiswerte (nicht billige) Split BWWP gesucht

Da ich mittlerweile meine alte Gastherme “renoviert” habe bzw. das abschließend nächste Woche vom Kundendienst erledigt wird frage ich mich, ob ergänzend hierzu eine Brauchwasserwärmepumpe sinnvoll sein könnte.

Einen “Monoblock” innerhalb vom Haus möchte ich eigentlich nicht.

Zwar gibt es viele Vorteile:

  • Nur ein Gerät - alles integriert
  • ggfs. günstigerer Preis als Split Anlagen
  • Eventueller Vorteil der Entfeuchtung

Aber eben auch viele Nachteile:

  • Mehr Platz nötig als mit einer Split Anlage
  • Der Raum in dem die Anlage steht wird aktiv gekühlt - was eigentlich kontraproduktiv ist
  • Aufstellung im Bad will ich aus Platz und Geräuschgründen nicht
  • Aufstellung im Technikraum ist nicht sinnvoll möglich, da dieser sehr schmal und länglich ist
  • Die Ausfallquote schein relativ hoch, ich bin nicht überzeugt…

Schöner wäre da meiner Ansicht nach also eine “Split - Lösung” wie bei den Split Klima´s.

Da scheint der Markt aber wohl sehr überschaubar zu sein, was “reine Brauchwasser” Lösungen angeht.

Sowas in der Art:

Aber in kleiner und günstiger. Aktuell ist ein alter 125 Liter Boiler vorhanden als Wandgerät. Aus Platzgründen sollte es idealerweise wieder ein Wandboiler werden oder ev. der aktuelle noch weiter genutzt werden.

Leider habe ich hier im Forum zum Thema kaum was gefunden, hier:

Sollte es um das Thema gehen, es wurde aber dann leider direkt zur Legionellen Diskussion umfunktioniert.

Es scheint eher “Mischsysteme” zu geben, also kombinierte LWWP die auch fürs heizen verwendet werden (also die normalen Split LWWP).

Aber reine Split BWWP gibt es wohl nicht so sehr?

Vielleicht hat ja jemand gute Tipp´s…

Optimal wäre nat. wenn man wie bei den Split Klima´s gute Preise im EU Ausland bekommen kann.

Vielen Dank erstmal :+1:

Es gibt die Ariston Nuos Split mit 80L und 110L.

ganz schön teure Sache, das als split zu nehmen…

Eine Anlage mit R134a als Kühlmittel?? Da würde ich einen großen Bogen rum machen.

+1 genau so etwas suche ich auch. ich hätte gerne separate Splits für Warmwasser, Fussbodenheizung, Heizung. Bei ebay gibt es auch Angebote, aber die völlig übertriebenen Preise müssen noch deutlich runter.

Oder hier.

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Danke, die sieht eigentlich ganz interessant aus. Leider nur eine 1,5 kW Wärmepumpe (wieso auch immer).

Ich sieh mir gerade die Anleitung durch, die ist mal echt genial:

Einfach mit geeignetem Werkzeug Zapfen bilden und schmieren nicht vergessen. Fertig.

:wink:

Interessant finde ich auch, dass ein zusätzlicher Wärmetauscher eingebaut ist. Da könnte ich im Grunde den Heizkreis der vorhandenen Gasheizung einbinden denke ich.

ich glaube viele dieser Geräte kommen aus dem Off-Grid Bereich, sh. Bedienungsanleitung oder weitere Angebote im Netz. Für die Split Klimas gibt es einfach einen gigantischen weltweiten Markt, LWWPs sind leider vergleichsweise exotisch und teuer. Aber vielleicht wird es die nächsten Jahre ja besser..

Meine Vorstellung ist dass mehrere kleine Split LWWPs für Warmwasser, Fussbodenheizung und Heizung von der Effizienz besser sein sollten als eine grosse LWWP. Theoretisch könnten die dann ihr jeweiliges System optimal bedienen, könnten jeweils kleiner ausgelegt werden und einen besseren COP erreichen?

Zudem ist mir auch die Ausfallsicherheit wichtig. Nicht der Blackout, sondern ein simpler technischer Defekt mitten im Winter. Der passiert früher oder später, aber dann eben nur an einer Anlage. Ich sehe hier im Bekannten und Nachbarkreis jeden Winter Heizungsausfälle, und das wird meist richtig teuer und doof.

Vielleicht die Panasonic-K-Serie?

Die hier hat 5KW. rjTec.eu - Panasonic KIT-WC05K3E5 (WH-SDC0309K3E5 + WH-UDZ05KE5)
Und die hier 9KW rjTec.eu - Panasonic KIT-WC09K3E5 (WH-SDC0309K3E5 + WH-UDZ09KE5)

Nun muss ich dazu sagen: Das Gerät könnte auch zur Heizunterstützung genutzt werden. Wenn du wirklich NUR Warmwasser machen willst bin ich überfragt.

PS: Und ein Monoblock draußen? Also wenn du draußen einen Klima-Monoblock hast und innen einfach nur den Boiler stehen hast? Dann würde kein Kältemittel ins Haus sondern nur das Wasser.

Ja, vermutlich ist die Effizienz besser. Im Grunde ist es ja nicht anders, als wenn man ein Multisplit LLWP System mit Monosplit Geräten vergleicht. Da sind auch bein den Mono´s die Verdampferflächen immer größer. Aber auch da wollen viele eben nicht mehrere Aussengeräte haben.

Bei Wärmepumpen somit auch irgendwie verständlich, das würde sich ja kaum vermarkten lassen, wenn man mehrere Wärmepumpen “braucht”…

Sowas ist dann einfach eine Nische.

Aber Split BWWP sollte eigentlich keine Nische sein, wenn die Mono BWWP mittlerweile so verbreitet sind. Die Vorteile der Split liegen ja wohl auf der Hand.

Ja, exakt so geht es mir auch. Man hat dann bei einer einzelnen Anlage die ausgefallen ist kein Problem, außerdem können die einzelnen Anlagen dann jeweils im Bereich von hohem Wirkungsgrad laufen.

ist halt extrem teuer. Das Aussengerät ist ja auch nichts anderes als bei einer Split Klima. 4.200,- Euro für 5kW..

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dann sehen bei uns die Häuser auch bald so aus :sweat_smile:

Aber ich würde tatsächlich immer mehrere Monos einem grossen Multi vorziehen

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Es gibt auch noch eine Idee, aber da bewegen wir uns preislich…. Das wäre dann noch die Daikin. Die ist in der Lage ein Außengerät und innen ein Warmwasserspeicher + Klimasplit-Innengeräte.

Haier hat hier noch eine, die kostet 1600€:

Ja, der Preis ist ein Thema. Aber auch, dass im Preis dann noch gar kein Boiler enthalten ist - der kommt noch extra dazu. Außerdem macht es dann endgültig keinen Sinn, meine Gasheizung zu erhalten. Weil “große” LWWP für “nur Wasser” ist “too much” in jeder Hinsicht und kann sich niemals lohnen. Die Wärmepumpe aber auch heizen lassen - die Gasheizung auch noch und die LLWP noch dazu, ist auch verrückt.

Das würde bedeuten: Gasheizung raus.

Das ist aber auch wieder schlecht, weil die LWWP dann ggfs. wieder bei tiefen Aussentemperaturen wie aktuell die Räume mit den Heizkörpern nicht ordentlich warm bekommt…

Ideal wäre natürlich, wenn es eine Anlage von einem rennomierten Hersteller geben würde mit zb. 3,5 kW - das wäre dann ok als zusätzlich nur für Wasser. Sollte aber halt auch nicht mehr wie ca. 2T € kosten… Sonst kann sich das alles niemals lohnen.

Vermutlich lohnt es sich aber ohnehin nicht und die Gasheizung soll weiterhin Warmwasser machen - bis vielleich doch noch irgendwann eine LWWP kommt. Aber da will ich aktuell abwarten.

Ja ok, sieht wild aus - aber da hatte ich noch nicht frisch gemalen. Jetzt ist es viel schöner :rofl:

Seltsamerweise mit R134a Kältemittel. Zudem müsste man da bei einem Defekt das komplette System austauschen. Bei einer simplen LWWP mit separatem Wasserspeicher wäre das mMn nachhaltiger gelöst.

Davon ab kann auch eine normale BWWP mit Außentemperaturen umgehen. Meine AroStor von Vaillant könnte ich auch einfach mit 2 großen Löchern die Luft von außen ansaugen und ausblasen lassen. Oder nur von innen ansaugen und nach außen ausblasen. Nur sind das halt Kernbohrungen nach außen mit 120-150mm. Bis -10°C sollten die laufen.

Wenn du schon ein Split Gerät willst, dann würde ich es mit einem Hydraulikmodul machen der auch auf Heizung umschalten kann, dann hast du auch einen Backup für deine Heizung und kostet quasi das selbe

Ich habe Daikin EKHHP-A2V3 + ERWQ-AV3.

Hat einen 300L Ackumulatortank mit 30L Wärmetauscher für das Brauchwarmwasser. Dadurch habe ich keine Bedenken die Temperatur niedrig zu halten.

Wärmepumpe bis -15 Grad. Darunter Heizpatrone.

Technisch und von den Verbrauchswerten bin ich super zufrieden.

Basiert auf einem Rotex Sanicube. Made in good old Germany.

Nachteile: “discontinued” und damals sehr teuer.

Heute hätte ich das anders gemacht. Ich hätte eine kleine LWWP genommen um Warmwasser zu machen. Später hätte ich ein rudimentäres wassergeführtes System aufgebaut fürs Bad und 3 Schlafzimmer.

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Im Moment ist das eben ein wenig komplex:

Ich habe ja mittlerweile 4x 3,5 kW Perfera LLWP

  • 1x OG
  • 2x EG (1xWZ + 1xBüro (muss noch montiert werden)
  • 1x UG Hobbyraum

Dazu dann die alte 6,5-22 kW Gasheizung (bei der dann nächste Woche alle wesentlichen Teile neu sein werden) die die Zentralheizung versorgt und das Warmwasser macht mit einem 125 l Wandboiler. Außerdem ist noch ein Durchlauferhitzer in Serie hinter dem Boiler, der wahlweise mit bis zu 27 kW Warmwasser erzeugen kann.

Im WZ noch ein 2-8 kW Pelletsofen.

Also was die Beheizung betrifft, denke ich bin ich da mehr als gut versorgt.

Nun ist es eben so, dass eine “große” LWWP in meinen Augen nicht wirklich Sinn machen wird, weil der Wirkungsgrad der Heizkörper dafür einfach zu gering ist. Zwar könnte ich bei den Heizkörpern dann natürlich “umbauen” und (wo möglich) größere installieren, Typ 33 oder gar Niedrigtemperatur - aber das lohnt sich am Ende alles nicht. Das ist dann am Ende (im Vergleich zu einer FBH) immer noch eine halbe Sache und kostet vermutlich wenn man die meiste Arbeit selber macht kaum weniger… Nur für den Einbau einer FBH muss man das gesamte Haus “auf links drehen” - keine angenehme Sache…

Deshalb auch die Anschaffung der LLWP: Vergleichsweise günstig und auf die Eingriffe innerhalb vom Haus “minimalinvasiv”. Außerdem eben jede Anlage 100% redundant.

Nun ist es aktuell so:

Ich habe am Montageort für die Aussengeräte vor dem Haus max. 3 untereinander vorgesehen.

Nachträglich betrachtet hätte ich das oberste doch noch weiter rauf setzen sollen, aber ist halt so… Der Platz unter dem untersten ist so schon sehr gering, aber da schiebe ich eine dünne Dämmstoffplatte darunter zum Ablauf vom Tauwasser und zur Not müsste die dann eben gering beheizt werden nach Bedarf zum abtauen. Das ist dort aber dann keine große Sache und dieses Gerät wird auch sehr wenig laufen im Hobbyraum.

Nun stellt sich für mich die Frage, ob ich eben das 2. AG für´s EG wie vorgesehen da drunter packen soll, oder aber im EG irgendwo an die Aussenwand… Die Frage hätte sich gar nicht gestellt, aber leider war nun durch die Anordnung des IG im Hobbyraum an die Innenwand die restliche Leitung genau um 1,5m zu kurz - weshalb ich angefangen habe nachzudenken…

Der erste Gedanke war, wie mal überlegt doch ein Gerät in die Garage zu bauen. Objektiv betrachtet wäre das aber in jeder Hinsicht verrückt und überflüssiger Luxus - wenn auch praktisch;)

Aber wenn man bedenkt, dass es im Baumarkt 15 kW (!) Heizlüfter gibt für € 240.- und 9 kW für 150.- dann wäre da die Split Anlage einfach absurd denke ich… Entsprechende Steckdosen sind ja vorhanden und der Verbrauch die wenigen Male wo das benötigt wird ist da dann ja nicht der Rede wert.

https://www.obi.at/p/4096434/industrieheizluefter-hot-air-estrup-15-000-w

Also verworfen. Die Anlage im Hobbyraum ist ja auch schon eher “too much” :wink:

Was aber eben dann doch relevant sein könnte, ist eine “andere” WP. Also eben für Brauchwasser oder für Heizung. Eine große hätte da eh nicht Platz denke ich, eine für Brauchwasser schon.

Darum dreht es sich im Moment…

Der “Cluster” vor der Garage steht da wirklich optimal denke ich, der Platz ist wie speziell für AG konzipiert :wink:

Ich könnte - alternativ - eine eventuell später folgende LWWP oder eben BWWP auch direkt an die Aussenwand vom Technikraum stellen bzw. in dem Bereich, das würde nicht stören.

Aber der Nachteil wäre eben, dass in dem Bereich die ausströmende Kaltluft vom AG “Cluster” ankommt und die WP dort dann wohl 90° gedreht wäre. Würde denke ich auch gehen, unter Dach und geschützt wäre sie dort auch.

Ich könnte ja auch eine WP dort außerhalb vom Technikraum mit einer Trennung nach rechts zu den anderen AG “abschirmen”, damit sie die Luft von der anderen Seite ansaugt.

Jetzt ist die Frage, Platz dort “freihalten” oder AG vom EG hinbauen…

Hehe …. Verstehe. Bei mir ähnlich.

War ja eher “rückblickend” und man muss ja eigentlich immer davon ausgehen, wo man gerade steht.

Wir haben extrem niedrige laufende Kosten (ca 600 Euro im Jahr für Energie, aber zzgl. Wasser und Mülltonne) und wir sind mit dem Wohnkomfort zufrieden. Haus 220m2 aus ‘74.

Ich werde auch nichts ändern. Bis auf mehr PV. Sachen schon gekauft, als gerade “Krise” im Markt war, aber noch nicht aufs Dach bekommen.

War es da nicht besonders teuer dann?

Mit PV muss ich mich mal beschäftigen, denn hier am Standort vom Haus herrscht im Winter mal so 2 Monate durchgehend Schatten - also keine Sonneneinstrahlung. Ist aber nicht so dramatisch, weil im Winter ja wohl ohnehin fast nichts rauskommt bei PV und das deshalb wohl nicht do problematisch ist? Im Sommer ist die Sonneneinstrahlung enorm… (Deshalb kam auch der Wunsch nach Klima auf)

Was ich mich schon oft gefragt habe (und noch nie gesucht): Gibt es ein günstiges Gerät oder so, das man am gedachten Standort fix montiert und das dann über das Jahr gesehen die zu erwartende Einstrahlung misst?