Ich hab mal einen Wiki-Artikel zur ATXD angelegt. Hab mit dem Artikel schon begonnen, wäre schön, wenn einige damit weiter machen könnten.
Hier im Thread stehen so viele wertvolle Infos zur ATXD, da macht eine Zusammenfassung wirklich Sinn. Schafft ja kaum noch jemand, über 1400 Beiträge durchzuackern.
Ich sehe das so: nix ist perfekt. Ich habe eine split klimaanlage aus italien gekauft, ziemlich günstig. Das, was ich damit erreichen will (günstig den raum warm bekommen) wird erreicht. Klar, die unnötigen Abtauvorgänge sind nicht schön. Heute hat eine Anlage 2x abgetaut, die andere Anlage 3x. Bei aussentemperatur Null Grad. Das halte ich für ok. Dass 35 W bei ausgeschalteter Anlage verbraten werden, ist auch nicht schön. Mein 2 kw heizlüfter macht das nicht, aber der hat kein cop Faktor und verballert 2 kw pro Stunde. Wird schon sinn machen, dass das öl nicht total einfrieren kann. Ich gehe davon aus, dass ab bestimmter plustemperatur nicht mehr geheizt wird. Das heizen beschränkt sich damit auf einen kleinen zeitraum.
Das ist eine gute idee, die Anlage nachts nicht abzuschalten, sondern mit möglichst geringem Sollwert und leistung durchlaufen lassen. Wenn denn die ölheizung bei laufender Anlage abgeschaltet wird.
Auch hier reicht mir, 90 prozent zu erreichen, ich muss das nicht 100 prozent optimieren. Die 10 prozent mehr "ersparnis" kann man wo anders bestimmt einfacher sparen. Das muss jeder selbst wissen , ob sich das lohnt, sich so abzuzappeln für den vergleichsweise geringen Betrag. Kauft lieber noch ein günstiges BKW und stellt das wo in eine Ecke des Grundstücks.
Was man grundsätzlich auch machen könnte: Anlage Nachts komplett vom Netz trennen. Dann muss aber gewährleistet sein, dass die 1-2 Stunden vor Start des Verdichters am Netz hing, damit die Ölsumpfheizung wieder aufheizen konnte.
Interessant wäre, ab welcher Temperatur die Ölsumpfheizung aktiviert wird. Vielleicht läuft die ja nur wenige Stunden im Jahr. Wenn das z.B. nur 10 Euro im Jahr sind, würde ich keinen Aufwand betreiben.
Durchaus und da ich nen Shelly davor hängen hab, ist das gar kein Aufwand. Ich würde halt nur gerne etwas die Logik verstehen um dann möglichst intelligent und auch effizient damit umzugehen. Weder der Aufwand das abzustellen noch der Verbrauch ist der Rede wert. Wenn ich somit das eine mit dem Anderen egalisieren kann, why not?
Was ich sagen kann. Die Anlage war 3h aus und 1h bei -3°C und dann ging es los.
Je stunde läuft es 2x 5 Minuten. Macht in 10 Stunden 100 minuten, also 1,67 stunden. Bei 35 W = 58 Wh = 0,0584 kwh. Mit 32 cent sind das 2 Cent. Oder hab ich da nen rechenfehler ? 2 Cent pro nacht mit minusgraden.
seit vielen Monaten lese ich mit großem Interesse eure Beiträge und stehe nun kurz davor, mir die erste Anlage anzuschaffen.
Wärmt sie eure Räume auch bei den nun erlebten teilweise minus 10 Grad AT ausreichend oder wird es bei minus zehn Grad eng?
Ggf. würde ich das doppelte oder mehr für eine Panasonic VZ9 oder VZ12 ausgeben, würde jedoch gerne bei einer günstigen Siesta bleiben.
Ich hatte bei uns hier (südliches Oberbayern) einmal -9,7° Außentemperatur. Die Siesta hatte gar kein Problem den Raum auf Temperatur (21°) zu halten. Und das im Sparmodus Econo. Das hat mich schlussendlich richtig überzeugt.
Wie oben gezeigt sind es bei mir in 8 Nachstunden ohne üblichen Betrieb 4 Heizstunden mit 35W. Wären 140Wh und bei 32Cent/Kwh sind es 4 Cent je Nacht. Wie gesagt, Unerheblich.
Ein Script zu hinterlegen das dies Abschaltet dauert für mich 5 Minuten, so what?
Was interessant gewesen wäre, Wie Deine Außentemperaturen waren um für alle zu verstehen, warum "nur" 2x 5 Minuten je Stunde und ab wann sie aktiv wird. Ich habe derzeit nur -3°C als Ersterkenntnis.
Der stromwert ist meiner meinung nach viel aussagekräftiger. Wenn ich mir die energie (egal ob von klimaanlage direkt oder der smarten steckdose) angucke, wird iwas "berechnetes" angezeigt. Nicht minutengenau, sondern pi mal daumen.
Auch deshalb habe ich ne smarte steckdose vor der klimaanlage, weil es keinen stromwert von der klimaanlage gibt.
Laut stromwert schaltet es nur 2x je stunde für 5 Minuten ein. Das wird schon temperaturabhängig sein, vielleicht unter x Grad wird das aktiviert.
Bei der strom grafik sieht man aber auch einen dauerstrom von 0,153 A. Sind bei 230V 35 W. Was das ist kann ich nicht sagen. Könnte der grund-versorgungsstrom der Anlage sein, ich glaube nicht, dass die diese ölpumpe ist. 10 stunden × 35W = 11 Cent Stromkosten pro Nacht.
Der Sprung (0,23W) von 0,153A auf 0,154A ist für mich definitiv was anderes als die Ölsumpfheizung und somit andere Baustelle. Bei +1°C/+1,5°C hab ich allerdings bei mir noch keine aktive Heizung gesehen, das wäre auch neu.
Kann sein, ich stocher da im nebel. Ich hab besagte Ampere Kurve. Was das ist weis ich nicht, das war meine vermutung. Dafür ist das Forum da, dass die werte erklärt werden, das schwarmwissen mich erhellt. Der strom ändert sich ja nicht nach gusto einfach so.
Wenn die Anlage "unter strom steht", aber keine heizung aktiviert ist, hat sie doch einen Grundverbrauch. Wie hoch ist der denn im Allgemeinen ? Ist das relevat, wenn man das auf die ölheizung bezieht ?
Ich kann mir auch vorstellen, dass die heizung erst bei minusgraden aktiviert wird.
Weils um diese ölheizung ging, habe ich diese grafik angesehen. Du hast recht, keiner dieser Werte wird mit der ölheizung zusammen hängen.
Das nächste ist die genauigkeit der smarten steckdose. Ich habe das zwar kalibiert, aber sonderlich genau wird das nicht sein. Zumindest wird aber der kleine strompeak alle 30 minuten erkannt. Ganz schlecht ist die messung wohl nicht. Sagt aber nix über deren genauigkeit.
Mit unveränderter Energiesparbrücke (gesteckt) waren es bei mir ca 5W. Zieht man die Brücke raus, sind es ca. 2W.
Für die 35W als Dauergrundlast habe ich keine Erklärung und würde ich prüfen. Kann alles sein von der Fehlmessung bis hin zu einer dauerhaft aktiven (Fehler) Ölsumpfheizung (liegt ja nach meiner Beobachtung zufällig im gleichen Leistungsrahmen).
0,23W keine Ahnung, kann alles sein. Angefangen vom Wlanmodul das sendet, über eine paar blinkende Lämpchen bis hin zur Fehlmessung.
Ob das relevant ist (alles) ist höchst subjektiv. Empfinde es nur sehr interessant verschiedenes transparent zu analysieren & verstehen. Was und ob man was drauß macht, ist ja wiederum höchst subjektiv.
Objektiv betrachtet hatte ich in meinem ersten Winter nun mit der Klima genau 1 Nacht mit diesen Temperaturen. Insofern kann ich mir das komplett inklusive Zusatzheizung für die Abtauwanne noch komplett kneifen. Was aber im möglichen Betrieb über vielleicht 5-10 Jahre vorkommt, bleibt abzuwarten.
Ich glaube am ehesten an einen messfehler. Die billigen china steckdosen dürften nicht sehr genau sein. Ich habe einige von den dingern. Ich guck mal die anderen an, was da los ist. Ob es da auch nen (fake) "grundverbrauch" gibt.
Nuja, eine Frage was man draus macht und entsprechend nur etwas kauft was zB mit Tasmota entsprechend gerade gestubst werden kann. Wenn man darüber mit einer definierten (bekannten) Last zB eine 60W Glühbrirne die Dinger kalibriert, kommt man für den Hausgebrauch damit ganz gut zu recht:
Messungen im Bereich 0,23W insbesondere bei sehr kleiner Grundlast gehen aber schon ins Detail. Das traue ich in meinem Besitz der Steckdosengeräte nur dem ELV Power Monitor zu, wo ich zum Glück noch einen damals zum normalen Shoppreis von 30€ ergattert hab: Amazon.de
Da werden ja mitlerweile Raritätenpreise aufgerufen
Derbackofen hat ne Anzeige, die immer an ist.
Die zwei siesta Anlagen haben gleichen stromverbrauch, was auch immer das ist. Die perfera hat noch mehr stromverbrauch.
Waschmaschine und trockner haben nix.
Was mich interessiert: was für einen verbrauch haben eure Anlagen im standby modus ?
Ich hab das 10-fache . Das muss ich untersuchen, was das ist. Ich könnte zur not mein multimeter rein hängen
Wenn die drei klimaanlagen diesen verbrauch haben, beim backofen nen viel kleinern verbrauch gemessen wird, kanns eigentlich nicht an der steckdose liegen.
Und damit misst Du genauso "falsch" wie vielleicht aktuell. Der Strom bringt Dich nicht weiter. Es gibt Scheinleistung, Wirkleistung und Blindleistung.
Nur Wirkleistung muß du bezahlen. Der Backofen hat überwiegen Ohmische Lasten (Heizstäbe) damit kann man nicht so falsch messen.
Kommen aber Motoren in Spiel wie zB dem Kompressor, wird es wichtig dbzgl. besser hinzu schauen.
Daher wie gesagt. Einfachste/Billigste Methode:
Man kauft solche Dosen zum Preis von 8,30€ je Stück und flasht diese über Wlan (ACHTUNG Aufwand) mit Tasmota. Danach kann man sie zB mit einer rein ohmischen und definierten Last wie eine 60W Glühbirne kalibrieren.
Wenn man da keinen Bock drauf hat einfach fertige Tasmota Dosen kaufen:
Die messen dann nicht genau aber brauchbar Schein, Wirk und Blindleistung. Was so gekaufte Chinadosen mit Orginalfirmware tun kann passen, muß aber nicht und sind dann im zweiten Fall größtenteils ein Fall für die Tonne da die Software zugenagelt ist und nur auf eine Kommunikation in die ChinaCloud ausgelegt ist.
Und by -the-way einen Backofen im Bereich 2,5KW über so einen Chinamist zu betreiben ist mutig oder gut versichert.
Ich habe nous A1T steckdosen. Diese mit 2.000 W Heizlüfter kalibriert. Der hat auch nen lüfter, der sollte das doch aber nicht arg verfälschen, oder ? Der strom lag bei 8 A beim kalibrieren ( ganz genau weiss ich das nicht mehr)
Der strom des backofen ist bis jetzt maximal bei 11 A. Vielleicht mal 10 minuten, dann ist aufgeheizt. Dann wird mit knapp unter 6 A nachgeheizt, das aber auch recht kurz.
Die pyrolyse braucht massiv strom. Das wird auch nur selten gemacht. Wäre zu überlegen, dafür die steckdose raus zu nehmen. Vielleicht setze ich die aber auch wo anders ein, nachdem ich genug Daten erfasst habe und weis, wie viel stom der backofen benötigt. Das muss auch nicht jahrelang erfasst werden.
Kenne deinen Lüfter nicht. Alleine wenn ich meinem 1200W Heizlüfter nur im Lüftermodus laufen lasse tut sich da Einiges bzgl. Blindleistung.
Das würde ich definitiv beim Kalibrieren nicht haben wollen, weil es zusätzliche Fehler zu den bauseitigen Fehlern reinbringt:
Und im Heizmodus pendelt der Leistungsfaktor zwischen 0,9 und 0,94. Also eine Ohmische Last, auf die sowie ich verstanden habe kalibriert wurde (Leistungsfaktor = 1), ist was anderes.
Das größte Problem sollte aber darstellen, dass Deine Leistungsangabe vom Typenschild stark abweichen kann. Wie Du an meinen Beispielen siehst.
Neim steht 1200W drauf, Realitat sind aber eher 900W.
Die Phasenlage kann wohl eine Steckdose ganz gut selbst ermitteln, gibt man ihr aber einen wesentlich zu hohen/tiefen Wirkleistungsreferenzwert verfälscht das natürlich. Eine zB 60W Glühbirne ist da üblicherweise näher bei Ihren Nenndaten.
Kurzum, wenn die Messergebnisse fragwürdig sind, wäre das ein Punkt wo ich rangehen würde.Verschlechtern wird es nichts.
Habe eine Anlage vor halben Stunde ausgeschaltet, um den Standy-Verbrauch anzuschauen. Der schwankt immer zwischen 1,3 und 2,9W. Ich habe so billige WLAN-Steckdosen von Meross. Ich denke (hoffe), dass die keine Probleme bei meist 150 - 500W machen.
Dürften aber für meine Bedürfnisse von der Genauigkeit in Ordnung sein. Habe mit einem anderen Hersteller mit Heizlüfter verglichen, da waren bei ca. 2000W max. 30W Unterschied.
Ich werde die steckdosen nochmal kalibrieren. Erst mal an eine 100 W glühbirne schalten und gucken was die steckdose misst. Ich bin bischen hudelig beim kalibrieren vorgegangen, mit heisser nadel gestrickt.
War wahrscheinlich nicht gut, das mit dem 2.000 W Heizlüfter zu machen. Auch ist die olle Stromzange bestimmt zu ungenau. Mein multimeter ist genauer, für ne kleine Last reicht das.
Nachtrag:
Ich habe gerade grafik leisungund strom angesehen. Bei leistung wird nachts durchgängig 4 W angezeigt, bei strom 0,15 A , was 35 W (rechnerisch) wäre. Ist vielleicht doch so ne blindleistung sache. Auf jeden fall passen leistung und strom schon mal nicht zusammen.