Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was vielleicht machbar ist, und dem, was zulässig ist.
Die beiden Leitungen sind unterschiedlich abgesichert, d.h. normalerweise gibt es noch eine Untersicherung im Außengerät für die Leitung zum Innengerät.
Selbst wenn N und PE durchverbunden wären (manche Trenneinrichtungen trennen übrigens allpolig, d.h. auch N), ist es bestimmt nicht zulässig.
Wenn Du selbst die These aufstellst, dass N und PE verbunden sind, und doch bekannt ist, dass die Verbindungsleitung zum Innengerät vierpolig ist, warum fragst Du dann, ob 5x1,5mm2 reicht (2+1+1+1=?)?
Ich würde das definitiv nicht machen. Hat neben der Zuleitung auch praktische Aspekte: Wo verbindet man bzw. wie klemmt man zwei Adern an eine Stelle an? Was passiert mit der Zugentlastung, die von zwei separaten Kabelmanteln ausgeht? Usw....
Leg doch einfach zwei Kabel, das tut doch nicht weh.
Wüsste jetzt auch nicht, wo das Problem ist, 2 Kabel zu legen. Besser in etablierten und gut getesteten Konzepten bleiben. Man kann oft nicht überblicken, was es alles für Auswirkungen hat, wenn man Sonderwege geht.
Außerdem muss doch die Versorgungsleitung innen woanders enden. Die Steuerleitung endet im Innengerät, die Versorgungsleitung an der Steckdose. Da müsstest du bei einem Kabel ja innen noch irgendeine Klemmstelle vorsehen. Da ist es doch einfacher, ein H07 Kabel von außen nach innen zu ziehen und innen direkt einen Schukostecker anzuschließen.
das mit der sicherung zum absichern des Ig, dürfte oftmals der tatsache geschuldet sein, das die hersteller 2,5mm² vorschreiben und dann ein 1,5mm² zum innengerät nicht entsprechend abgesichert ist, was leitungsschutz angeht.
technisch betrachtet macht es keinen unterschied, ob man innen oder aussen einspeisst, man muss nur die querschnitte bzgl der leistung einhalten. bei anlagen bis 3,6kw stromaufnahme reicht da 1,5mm² aus, mit entsprechender sicherung.
oder gibt es inzwischen eine ZWINGENDE VORSCHRIFT, keine empfehlung, 1,5mm² nurnoch mit 10 A ab zu sichern?
ja, leitungslänge blablubb, aber das kommt hier eher nicht zum tragen im privatbereich.
Es sei denn, die Sicherung ist nicht nur für den Leitungsschutz, sondern sichert die maximale Leistungsaufnahme des IG ab. Da könnte z.B. eine 1A Sicherung flink drin sein. Aber ich glaube realitätsfern, was ich bisher gesehen habe, war es so hoch abgesichert, dass das eher Leitungsschutz war.
Meine Vermutung: In anderen Ländern wird es gängig sein, von innen einzuspeisen. Es gibt ja auch Anlagen, wo das explizit vorgesehen ist. Und deshalb wird es technisch dann bei allen Anlagen so ausgelegt, dass es funktioniert, um der Praxis entgegenzukommen.
Die Klemmen sind physikalisch direkt übereinander, ohne einen Plastiksteg oder sonstiges dazwischen. Da würde ich mir gerade in der "Feuchtraumumgebung" des Außengeräts ansonsten ernsthaft Gedanken über Isolierungsabstände machen, selbst bei Niederspannung. Ich habe es aber extra in diesen Thread hier gepostet, weil mir klar ist, dass dies bei anderen Außengeräten durchaus anders gelöst sein kann. Wenn hier ernsthafte Zweifel bestehen, dann schraube ich nochmal den Deckel und beide Klemmschrauben ab, um zu verifizieren, dass es wirklich das gleiche Stück Metall ist.
Bei der ARXP liegen die Blöcke übereinander und die Sicherung ist auch nicht angedeutet.
Man bräuchte das Handbuch zur Ausseneinheit, um mit Sicherheit sagen zu können, dass da keine Sicherung zwischengeschaltet ist (auch wenn die direkt übereinander liegenden Blöcke darauf hindeuten)
habe jetzt schon einiges hier mitgelesen, habe aber trotzdem noch Fragen:
Modellbezeichnung, z.B. ATXF25E vs ATXF25D: Der letzte Buchstabe gibt im Endeffekt das Baujahr an oder? Sprich E wäre neuer als D?
Lautstärke: ich habe vor, mir ein Gerät im Schlafzimmer installieren zu lassen und bin da eh etwas empfindlich was die Lautstärke angeht. Beim Vergleich von ATXP25N (mittelpreisig) vs. ATXF25E (günstig) werden im Datenblatt gleiche dB-Werte angegeben. Ist das auch in der Realität so? Dürften die beiden Geräte sich denn nicht in der Modulation unterscheiden und damit auch der Lautstärke?
Effizienz ist mir eher ein untergeordnetes Thema und bin mir dadurch nicht sicher, ob sich der Aufpreis für mich lohnt. Daher wäre ich über Antworten oder allgemeine Empfehlungen sehr froh!
Genau, die E ist die derzeit aktuelle. D gab es glaube ich bis 2022.
Mit der Modulation hat das wenig zu tun, weil das wesentliche Geräusch der Lüfter im IG ist. Ich empfinde die ATXF25E als recht leise in den untersten 2 Lüfterstufen.
Leider gibts bei meiner bei ganz bestimmten Modulationsstufen ein klickendes Zusatzgeräusch über die Kältemittelleitung. Das höre ich nur, wenn es absolut still ist, aber es ist nervig. Keine Ahnung, ob das bei allen Geräten so ist oder ob es auch an der Installation liegt, wie die Kälteleitungen liegen etc.
Ich hatte das aber bisher nur beim Heizen, nicht beim Kühlen.
Ob die ATXP irgendwie leiser ist, weiß ich nicht. Aber generell ist damit zu rechnen: Je teurer die Anlage, um so mehr achten die Hersteller auf Akustik-Management. Da würde ich dann aber gleich die ATXD nehmen. Da ist auf jeden Fall das Außengerät auch deutlich leiser.
Die Sensira ist nahezu baugleich zur ATXF. Das ist dann eine recht einfache Anlage mit einem SCOP von 4,0 - 4,4 etwa. Grundsätzlich funktionieren diese Anlagen gut beim Heizen. Ich hab selber auch die ATXF und heize damit das Schlafzimmer. Das Außengerät dreht aber häufiger hoch, ist also etwas lauter, als die besseren Anlagen.
Bei Räumen, die im Winter dauerhaft genutzt werden, kann es sich rechnen, eine bessere Anlage zu nehmen, die einen SCOP von 5,1 hat. Also z.B. eine ATXD bei dagimarket.
Grundsätzlich unterschreibe ich das,würde aber das "Hochdrehen"der günstigen ATXF relativieren wollen. Ich habe ja mittlerweile alles mögliche von Geil bis Mittelmaß hier verbaut,die ATXF ist irgendwie mein Hidden Champion was Preis/Leistung angeht.Selbst wenn die mal richtig schaufeln muss habe ich das nie als unangenehm empfunden.
Hier ähnliche Erfahrung: Obwoh der Lüfter des AG oft schneller läuft, ist das Geräusch wenig auffällig. Liegt wohl auch an der Frequenz, weil das Schallpegelmessgerät misst schon die spezifizierten 46 db(A) in 1 m Abstand.
Da wir gerade am Überlegen sind ob und welche Anlagen wir jetzt noch besorgen sollen, habe ich mal eine Vergleichstabelle aufgestellt um da einen besseren Überblick zu haben. Die Modelle unterscheiden sich teilweise nur minimal.
Ich habe mir vor ca. einem Monat bei Dagimarket eine ATXP25N / ARXP25N (für 629,90€ + Versand) gekauft. Die hatte schon den WiFi-Stick mit drin.
Mit der Kühl- und Trockenleistung bin ich bisher zufrieden, Heizbetrieb kann ich saisonbedingt nix zu sagen. Die Verarbeitung fand ich gut, die Optik ist mit dem matten Plastik aber sehr "billig". Das Außengerät ist jetzt auch kein Blickfang mit dem 90er-PC-halb-grau-halb-beige. Aber muss es ja auch nicht sein.